DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nahost

Genfer Stadtregierung schreibt dem Bund einen Brief



Remy Pagani, conseiller administratif de la Ville de Geneve en charge du departement municipal des constructions et de l'amenagement, s'exprime sur le projet

Rémy Pagani. Bild: KEYSTONE

Die Genfer Stadtregierung verlangt von der Schweiz als Depositarstaat der Genfer Konventionen, eine Konferenz zum Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern einzuberufen. Die Stadtregierung hat deshalb einen Brief nach Bern gesandt.

Regierungsmitglied Rémy Pagani bestätigte einen Bericht der Zeitung «Le Courrier» vom Samstag. Im Schreiben aus Genf werde jedwede Gewalt – woher auch immer sie komme – kritisiert, sagte Pagani. Doch werde unterstrichen, dass die israelische Armee im Konflikt mit der Hamas unverhältnismässige Mittel anwende.

Die Stadt Genf verlangt vom Bund, eine Konferenz der Vertragspartner der Genfer Konventionen einzuberufen. Ein Verfahren sei bereits eingeleitet worden, sagte Pagani. Die Stadt wolle die Anstrengungen seitens des Bundes voll unterstützen.

Der UNO-Menschenrechtsrat hatte die Schweiz bereits am 23. Juli in einer Resolution aufgefordert, eine dringliche Konferenz zu den besetzten Palästinensergebieten einzuberufen. Schon am 9. Juli hatte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas einen entsprechenden Brief nach Bern geschickt. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ehe für alle: Der Schweiz blüht im Herbst ein Regenbogen-Meer 🏳️‍🌈

Im Herbst dürfte es zur Abstimmung über die «Ehe für alle» kommen. Das Ja-Lager plant bereits eine bunte Kampagne.

Es ist nicht lange her, dass man an Balkonen, Fassaden und Zäunen landauf, landab die Flaggen für die Konzern-Initiative sehen konnte. Sie prägten das Schweizer Strassenbild während des Abstimmungskampfs im vergangenen November. Und werden zum Inbegriff einer Basiskampagne.

Seit watson am Mittwochabend berichtet hatte, dass das «Ehe für alle»-Referendum kurz vor der Unterschriften-Einreihung steht, drehen die Kampagnenräder in links-liberalen, queeren Milieus. Es wird gedacht, geplant und …

Artikel lesen
Link zum Artikel