Schweiz
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epaselect epa07988066 A ragpicker steers his boat to collect plastic bottles and other recyclable items from the polluted water of the Bharalu River as school children look on, in Guwahati, India, 11 November 2019. The Bharalu River runs through the heart of the city and its water falls in river Brahmaputra. According to local media reports, the stagnant and polluted water of the Bharalu River is creating a health hazard for the local community.  EPA/STR

Ein Plastiksammler steuert durch den vermüllten Fluss Bharalu in Indien. Bild: EPA

17 interessante Zahlen, die dir zeigen, dass du weiterhin konsequent recyceln sollst

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703 - 706 Kilogramm Haushaltsabfall

THEMENBILD ZUR ZUSAMMENSETZUNG DES KEHRRICHTS --- Abfallsaecke sind vollgestopft mit Abfall, am Dienstag, 30. Oktober 2012, in Kriens. Mitarbeiter sortieren fuer das Bundesamt fuer Umwelt (BAFU) Abfall anlaesslich einer allzehnjaehrlichen Untersuchung und Sortierung des taeglichen Haushaltsabfalls von rund 33 Gemeinden im Raum Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Die Schweiz ist in Sachen Abfall top. Leider auch in nicht ganz so rühmlichen Bereichen. 2017 – das sind im Moment die jüngsten Daten – produzierte jeder Einwohner der Schweiz je nach Studie zwischen 703 und 706 Kilogramm Haushaltsabfall – im Fachjargon Siedlungsabfall genannt.

Mit diesen Werten belegt die Schweiz hinter Norwegen (748 Kilo) und Dänemark (781 Kilo) den dritten Platz in Europa.

334 der 703 Kilogramm werden verbrannt

ZUR INBETRIEBNAHME DER CO2-FILTERANLAGE DER FIRMA CLIMEWORKS SENDEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 31. MAI 2017, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A greenhouse of the company Gebrueder Meier Primanatura AG in Hinwil, Canton of Zurich, Switzerland, on May 5, 2017. The neighbouring company Climeworks sells and transports CO2 to Gebrueder Meier Primanatura AG, which uses it for their greenhouses. The CO2 is harvested by their CO2 capture plant, which is installed at the waste incineration plant KEZO Kehrichtverwertung Zuercher Oberland in Hinwil, pictured in the background. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Ein bisschen weniger als die Hälfte des gesamten Haushaltsabfalls endet im Ofen. Die dabei entstehende Hitze wird in den meisten Fällen für Fernwärme genutzt. Bereits heute halten Nah- und Fernwärmeprojekte einen Anteil von knapp 9 Prozent am Raumwärme- und Warmwassermarkt. In Zukunft wird das auf 30 Prozent steigen.

369 der 703 Kilogramm werden rezykliert

Ein Lastwagen liefert ca. 8 Tonnen Elektroschrott an zum Event und Medienfruehstueck des Wirtschaftsverbands Swico Recycling, fotografiert am Donnerstag, 3. Oktober 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Aladin Klieber)

Bild: KEYSTONE-SDA

Die andere, etwas grössere Hälfte des Abfalls von Joe und Jackie Schweizer wird rezykliert. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Altpapier, biogene Abfälle, Altglas und, und, und. Es lohnt sich, die einzelnen Bereiche genauer unter die Lupe zu nehmen.

Gleich geht's weiter mit den Zahlen, vorher ein kurzer Werbe-Hinweis:

Kann man mit Müll die Welt retten?

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Wir recyclen für die Zukunft. Phosphor ist als Pflanzendünger unersetzlich für unsere Lebensmittelproduktion. Deshalb arbeiten wir unter anderem an einer Methode, die den endlichen Rohstoff aus den Abwasserströmen zurückgewinnt. Besuche unseren Info-Abend am 27. November 2019 und lerne Studiengänge kennen, die Sinn machen.

Und nun zurück zur Story ...

Wohnenergie für knapp 800'000 Menschen

Bild

Bild: forms://331/63126

Das Recycling hierzulande bewirkt einen Umweltnutzen, der den Wohnenergiebedarf von 790'000 Personen deckt – das entspricht der Bevölkerung der Städte Zürich, Basel, Bern und Luzern.

182 Kilogramm Papier pro Jahr

ZUR PAPIERSAMMLUNG DURCH DIE ENTSORGUNG + RECYCLING ZUERICH STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Employees of Entsorgung + Recycling (disposal and recycling) of the city of Zurich collect waste paper, in order for it to be recycled later, in Zurich's 5th disctrict on September 20, 2019. In the city of Zurich, waste paper is forthnightly collected gratuitously by the ERZ. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Angestellte von ERZ (Entsorgung + Recycling der Stadt Zuerich) sammeln Altpapier auf den Strassen im Zuercher Kreis 5 ein, welches spaeter rezykliert wird, am 20. September 2019 in Zuerich. In der Stadt Zuerich sammelt die ERZ Altpapier zweiwochentlich gratis ein. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Einen grossen Anteil am Abfallberg im Schweizer Durchschnitts-Haushalt nimmt Papier ein. Es sind auch im Zeitalter von E-Rechnungen und schlauen Online-Newssites noch immer 26 Prozent. Davon werden 81 Prozent, 148 Kilogramm, eingesammelt. Zwischen «eingesammelt» und «rezykliert» muss allerdings ein Unterschied gemacht werden. Nicht das gesamte eingesammelte Papier wird am Ende auch rezykliert – aber fast.

90% der Fasern aus Altpapier

Die grösste Zeitungspräsenz im Vorfeld der Wahlen hat wie bereits vor vier Jahren die SVP gehabt. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

2017 wurden in der Schweiz 1'261'252 Tonnen Papier eingesammelt. Vieles davon wird für Herstellung von Papier wiederverwendet. 90% der Faserstoffe im Schweizer Papier stammen aus dem Recycling von Altpapier.

35,6 Kilo Glasflaschenabfälle

epa07786020 Close-up view of glass bottles in the recycling company MultiRecicla's sorting plant in the town of Mampote, Venezuela, 15 August 2019 (Issued on 22 August 2019). The 'Protect Paradise' initiative, promoted by university students, wants to clean the more than 2,000 km that cover the Venezuelan coastline. Until now, MultiRecicla company collects the trash of bars, schools and neighborhoods for free, that people have already classified as garbage in Caracas. The company plans to extend it by the other 23 federal cities of the country.  EPA/RAYNER PENA R.  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Bild: EPA

35,6 Kilogramm Glasflaschen entsorgte Joe Schweizer 2017. Die Wiederverwertungsquote bei den Glasflaschen beträgt dabei sensationelle 94%. Nur jede 20. Flasche landet in der Schweiz also NICHT in der Sammelstelle.

Energie für 600'000 Laptops

epa07771839 Customers pass by laptops on display at a Costco Club store in Waltham, Massachusetts, USA 13 August 2019. Earlier oil the day United States President Donald J Trump announced the exemption on selected Chinese goods, including telephones, television, footwear, clothing and laptop computers from upcoming new rounds of tarifs through December 2019.  EPA/CJ GUNTHER

Bild: EPA

Recycling von Glasverpackungen spart Energie. Enorm viel Energie. Mit dem hierzulande jährlich eingesparten Strom könnte man 600'000 Laptops ein Jahr lang unter Dauervollast betreiben.

9 Mal weniger PET-Abfall

epa07482468 PET bottles, pictured on the occassion of the official opening of the new PET recycling plant of Poly Recycling AG, in Bilten, Switzerland, 03 April 2019. It is said to be the most modern PET recycling plant in Europe.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Bild: EPA/KEYSTONE

Geht es ums Gewicht und nicht ums Volumen, produzieren wir im Vergleich zum Glas einiges weniger PET-Abfall. Es sind nur 5,4 Kilogramm pro Kopf. 4,4 Kilogramm davon, 83 Prozent, werden wiederverwertet. Bei dieser Quote hat die Schweiz noch Verbesserungspotential.

Energie für 2 Millionen Stromsparlampen

epaselect epa07889016 Indian school students hold solar lamps as they take part in the Global Student Solar Assembly to commemorate 150th birth anniversary of Mahatma Gandhi in New Delhi, India, 10 October 2019. According to reports, around 10,000 students took part in Global Student Solar Assembly and light solar lamps to attempt a Guinness world record to promote the Gandhian philosophy of sustainable living organised by Ministry of New and Renewable Energy (MNRE) on the occasion of 150th birth anniversary of Mahatma Gandhi.  EPA/RAJAT GUPTA

Bild: EPA

Eine Tonne rezyklierte PET-Getränkeflaschen sparen aber so viel Energie, dass man damit 52 12-Watt-Stromsparlampen ein Jahr lang betreiben könnte. 37’451 Tonnen PET-Flaschen wurden 2017 retourniert. Der damit eingesparte Strom würde reichen, um rund 2 Millionen (1'947'452) Stromsparlampen ein ganzes Jahr lang leuchten zu lassen.

300 Gramm Batterien pro Person

Batterien

Bild: Shutterstock

300 Gramm Batterien wurden von Jackie Schweizer in einem Jahr ins Depot retourniert. Die Rücklaufquote beträgt bei den kleinen Energieträgern allerdings nur 67 Prozent. In Sachen Recycling ist noch viel Potential vorhanden. Vor allem wenn man bedenkt, über welches Umweltschutzpotential Batterierecycling verfügt.

Heizöl für 4000 Einfamilienhäuser einsparen

Das Bundesgericht hat zwei Baugesuche für touristisch bewirtschaftete Ferienhäuser in einem Weiler von Vals abgewiesen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Eine Tonne rezyklierte Batterien und Akkus sparen so viele Umweltbelastungen ein, wie das Verbrennen von 2652 Liter Heizöl generiert. Mit den eingesammelten 2'779 Tonnen Batterien im Jahr 2017 wurde also ein Äquivalent von 7'369'908 Litern Heizöl eingespart. Das entspricht dem Verbrauch von gut 4000 Einfamilienhäusern (1800 Liter) pro Jahr. Bei einer Rücklaufquote von nur 67 Prozent wäre noch sehr viel Potential vorhanden. Also, liebe Leute! Keine Batterien mehr unsachgemäss entsorgen!

Textilrecycling: 100'000 Flüge Zürich–New York retour eingespart

Der VCS hat vor Bundesgericht in Sachen Parkplätze am Flughafen Zürich einen Teilsieg errungen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Eine Tonne Textil-Recycling spart laut Swissrecycling so viele Umweltbelastungen ein wie 26'400 Flugkilometer oder etwa 4 Mal die Flugstrecke Zürich-New York. Joe Schweizer entsorgte 2017 6,3 Kilogramm fachgerecht – die gesamte Schweizer Bevölkerung 53'690 Tonnen. Das sind doch immerhin 214'000 Flüge Zürich–New York oder rund 100'000 Flüge hin und zurück (Einzelpassagiere, nicht ganze Flugzeuge, versteht sich). Das ist verdammt viel!

Da diesbezüglich keine Zahlen zum Rücklauf existieren, lässt sich nicht sagen, wie viel Potential noch vorhanden ist. Sicher ist aber: Textilrecycling lohnt sich!

Mit Alurecycling 336'000 Mal Messi besuchen

epa07974971 FC Barcelona's forward Lionel Messi reacts  during the UEFA Champions League group F soccer match between FC Barcelona and Slavia Prague at Camp Nou stadium in Barcelona, Catalonia, Spain, 05 November 2019.  EPA/ENRIC FONTCUBERTA

Bild: EPA

Jackie Schweizer entsorgte 2017 rund 1,3 Kilogramm Aluminiumverpackungen fachgerecht. 1,2 Kilogramm davon fallen auf Aludosen von Getränken. 11'200 Tonnen gesammeltes Alu sind so in der Schweiz in einem Jahr zusammengekommen.

Weil eine Tonne rezyklierte Aluminiumverpackungen Umweltbelastungen einsparen, wie sie 30 Autofahrten von Zürich nach Barcelona verursachen würden, konnten so Emissionen wie von 336'000 Fahrten von hier zu Messis Tempel eingespart werden. Das ist extrem viel. Apropos Aluminium:

92% Rücklaufquote

A compressed block of aluminium cans is pictured at a metal recycling facility in Sydney, February 18, 2014. Aluminium producer Alcoa Inc said it will close its Point Henry smelter and two rolling mills in Australia, underscoring the dire market conditions facing producers amid a flood of new Chinese capacity.      REUTERS/Jason Reed   (AUSTRALIA - Tags: BUSINESS ENERGY)

Bild: X00458

Die Wiederverwertungsquote von Aluminiumbüchsen in der Schweiz beträgt 92 Prozent. Das ist super, könnte angesichts des Potentials aber noch höher sein.

75% des Aluminiums noch immer im Umlauf

Yard Manager Joel Landon-Lane carries a compressed block of aluminium cans at a metal recycling facility in Sydney, February 18, 2014. Aluminium producer Alcoa Inc said it will close its Point Henry smelter and two rolling mills in Australia, underscoring the dire market conditions facing producers amid a flood of new Chinese capacity.      REUTERS/Jason Reed   (AUSTRALIA - Tags: BUSINESS ENERGY)

Bild: X00458

Dank der auch weltweit hohen Recyclingrate von Aluminiumbüchsen sind laut einer Studie von Resource Recycling Systems von allem jemals hergestellten Aluminium heute noch immer 75 Prozent in Gebrauch.

760'000 Mal um die Erde

epa07623417 A handout photo made available by NASA Earth Observatory shows smoke from Canadian wildfires as seen one million miles (1.5 million km) away in space by NASA's Earth Polychromatic Imaging Camera (EPIC) on National Oceanic and Atmospheric Administration's DSCOVR satellite, on 30 May 2019 (issued 03 June 2019).  EPA/LAUREN DAUPHIN / NASA EARTH OBSERVATORY HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/NASA EARTH OBSERVATORY

122'800 Tonnen Elektroschrott entsorgten die Joes und Jackies in diesem Land 2017. Die Einsparungen der Umweltbelastungen durch Elektro- und Elektronikgeräterecycling sind ebenfalls gigantisch. Das Äquivalent von einer Tonne ist laut SwissRecycling eine Zugfahrt von 247‘500 Kilometern mit der SBB. 122'800 Tonnen entsprechen der gigantischen Strecke von 30'393'000'000 Milliarden Kilometern oder 760'000 Mal um die Erde. Es lohnt sich also, jedes noch so kleine Elektroschrott-Ding korrekt zu entsorgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lilamanta 19.11.2019 08:13
    Highlight Highlight Ganz schlimm finde ich diese Gemischtsäcke für Wiederverwertbare Materialien (greenbag etc), die man für viel Geld kauft und die dann von IV- und Sozialhilfebeziehenden für 1.80 pro Stunde sortiert werden müssen... Zur Arbeitsintegration...
  • lilie 18.11.2019 19:49
    Highlight Highlight Danke für die Zusammenstellung, lieber @Patrick! 👍

    Aber könnten wir uns nicht darauf einigen, die Amerikanisierung der Schweiz da in Grenzen zu halten, wo es ohne Schwierigkeiten möglich ist? Joes und Jackies dürften in der Schweiz kaum anzutrefen sein, diese Namen eignen sich somit kaum als Synonym für die Durchschnittschweizer.

    Spontan würde ich von "Hans und Vreni Schweizer" reden, diese Namen sind so herrlich bünzlig. 😁

    (Der häufigste männliche Vornamen in der Schweiz ist übrigens Daniel, bei den Frauen Maria - hätte ich nicht gedacht!).
  • Satan Claws 18.11.2019 15:42
    Highlight Highlight Schwarze Kunststoffe können durch das überall verwendete NIR (Nah-Infrarot-Spektrum) Verfahren nicht getrennt werden und sollten darum verboten sein. Auch sollte man Verpackungen verbieten welche aus mehreren Kunstoffen zusammen gesetzt sind.
  • Tom Garret 18.11.2019 14:01
    Highlight Highlight Grossartig! Es zeigt dass die Bemühungen da sind und dass was gemacht wird.
    Auch dass die grossen Verteiler wie Migros oder Coop immer mehr Verpackungen einsparen geht in die richtige Richtung. Das muss verstärkt der Fall werden, bei allen grossen Betrieben. Recycling hin oder Her, weniger Abfall bringt noch immer am meisten.
    Dann hoffe ich darauf, dass das Recycling grundsätzlich noch vereinfacht wird. Das ist je nach Ort noch immer mit grossen Aufwand verbunden was einige dazu bringt nicht zu recyclen. Hier wäre ev. Auch die Politik gefragt...
  • leu84 18.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Ein weiterer Tipp. Kauft keine OXO-Biodegradable-Plastiksäcke. Es steht zwar biologisch abbaubar drauf. Nur zerfällt dieser Kunststoff in kleine Kunststoffpartikel, welche von Mikroorganismen nicht verarbeitet werden. Schlussendlich hat man dann Plastik im Kompost bzw. Dünger.

    EUT rocks!
  • P. Silie 18.11.2019 12:47
    Highlight Highlight Cool! Danke Watson - guter Artikel!

    Kleine Frage bezüglich Alu Dosen oder Glas Flaschen -> was ist eigentlich umweltfreundlicher resp. was braucht weniger Energie beim Recycling? Je nach Quelle gibts alle möglichen Antworten..
  • Unicron 18.11.2019 12:40
    Highlight Highlight Wenn ich nicht jeden Tag Kataloge, Zeitungen und Prospekte welche ich gar nicht will im Briefkasten hätte, hätte ich nahezu gar keinen Papierabfall!

    Und ja, ich habe ein Bitte keine Werbung Schild, aber diese Sendungen sind direkt adressiert.
    • Medizinerli 18.11.2019 15:35
      Highlight Highlight Ich schreibe der Firma ein Mail, wenn das nicht hilft einfach auf den Katalog/Folie schreiben "ich möchte keine Katologe erhalten" und in den nächsten Briefkasten (POST-Briefkasten :P) werfen.
    • Schantall-jennifer 18.11.2019 15:38
      Highlight Highlight Absender per mail anschreiben hilft bei uns in 90% der Fälle.
    • Varanasi 18.11.2019 15:39
      Highlight Highlight Die sollte man eigentlich abbestellen können. Ein kurzes Mail oder ein Anruf reicht da oft.
  • Mber 18.11.2019 12:39
    Highlight Highlight Leider ist die PET Quote tiefer als im Bericht angegeben. Das Problem daran ist, dass bei der Rückgabe auch noch Deckel (aus PA) und allfällige Getränkereste mitgewogen werden. Trotzdem ein guter Beitrag der die Wirkung aufzeigt und hoffentlich noch anspornt uns zu verbessern.
    • JackMac 18.11.2019 12:51
      Highlight Highlight Die Deckel sind vorwiegend aus HDPE und werden ebenso recykliert.
    • Wat Sohn 18.11.2019 13:13
      Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass die PET-Recycling-Industrie jahrelang den Slogan "Luft raus, Deckel drauf" pusht, wenn der Deckel gar nich rezykliert werden kann...

      Ich höre diesen Einwand hier zum ersten Mal. Aber, who knows, ich bin kein Experte.
    • bokl 18.11.2019 15:01
      Highlight Highlight Was Mber wohl meint ist, dass bei der Produktion nur die Flaschen gewogen werden, beim recyklen aber Flasche + Deckel + Verschmutzungen / Reste. Somit ist die Quote zu hoch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bernie81 18.11.2019 12:35
    Highlight Highlight Mit Recycling alleine ist es nicht getan. Wir sind zu einer Konsumgesellschaft geworden und immer auf das neuste Kaufen ausgelegt, was enorme Ressourcen beansprucht.
    Da ist das Recycling nur für das gute Gewissen und Mittel zum Zweck, löst aber das Problem nicht!
  • Pümpernüssler 18.11.2019 12:33
    Highlight Highlight Der Plastiksammelsack sollte zwingend in jedem Haushalt verwendet werden. Doch findet man ihn erst in ganz wenigen Kantonen. Was in unserem Hausmüll alles an Plastik angehäuft wird, ist echt schlimm.
    • Frausowieso 18.11.2019 13:28
      Highlight Highlight Wir haben den Plastikmüllsack einige Jahre gebraucht und sind nun wieder umgestiegen. Der gesammelte Plastikmüll wird oft nach Asien verschifft und dort auf Deponien gekippt. Einwohner lösen in dann in giften Laugen auf. Die Sammelstellen geben auf Anfrage keine Auskunft, wo denn ihr gesammelter Plastik landet. Da ist es mir lieber, mein Kunststoff wird hier sicher verbrannt, anstatt er um die Welt geschifft und unsachgemäss entsorgt wird.
    • Pryda 18.11.2019 14:33
      Highlight Highlight Dies macht aber überhaupt keinen Sinn!

      Ich verstehe nicht wie alle Leute PET, Karton, Papier, Glas (dieses sogar nach Farben), Alu, Blech usw. penibel trennen können, beim Kunststoff aber alles unbedacht in EINEN Sack werfen.

      Es gibt nicht den einen Kunststoff, sondern eine unglaubliche Anzahl an verschiedener Kunststoffe. Der Aufwand um diese wieder zu trennen ist viel zu hoch, oft gibt es auch gar keine Anwendungen resp, Verfahren um die Stoffe zu verwerten ( Folien, minderwertige Verpackungen)

      Daher wird der grösste Teil des Inhalts dieser Säcke einfach verbrannt.

    • Pryda 18.11.2019 14:38
      Highlight Highlight Interessante Inputs und Links zu dem Thema:

      "Kunststoffsammelsäcke
      Mittlerweile werden in verschiedenen Regionen der Schweiz Gemischt-Kunststoffsammelsäcke verkauft. Darin kann der Konsument zusätzliche Kunststoffverpackungen sammeln. Der Bevölkerung wird vorgetragen, dass der Inhalt der Säcke recycelt wird.

      Ein grosser Teil der zusätzlichen Sammelmengen wird thermisch verwertet und nicht recycelt, da die Gemischt-Sammlung die Qualität reduziert und ein erheblicher Anteil gar nicht rezyklierbar ist."

      Quelle:
      http://www.swissrecycling.ch/wertstoffe/kunststoff/konsumenten/
    Weitere Antworten anzeigen
  • soGesehen 18.11.2019 12:21
    Highlight Highlight Super Artikel! Und interessante Vergleiche.

    Ich werde ab sofort die Alu-Dose beim Pendeln nicht mehr am Bhf in den Müll werfen, und damit die Quote verbessern ;)

    Was mich auch noch näher interessiert, ist wo beim Textilrücklauf die Energieersparnis entsteht. Meine Hemden, welche für die Arbeit nicht mehr gut genug sind, ziehe ich zB bei Gartenarbeiten an (ja sieht komisch aus), T-Shirts enden als Putzlappen, etc.
    • esmereldat 18.11.2019 12:45
      Highlight Highlight Grobe Infos hier:
      https://www.texaid.ch/de/nachhaltigkeit/forschung.html

      Textilien werden auch wieder in ihre Fasern zerlegt und können dann neu gewebt werden, es müssen also nicht neue Rohstoffe angebaut/gewonnen werden.
    • Frausowieso 18.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Das Problem ist jedoch, dass mitlerweile ein Grossteil der Kleider aus Kunstfasern besteht. Diese lassen sich kaum mehr wiederverwerten. Der Markt ist von Kunstfasern überschwemmt, die Nachfrage gedeckt und daher werden diese Textilien immer häufiger doch verbrannt.
    • Satan Claws 18.11.2019 18:45
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 18.11.2019 12:07
    Highlight Highlight "600'000 Laptops ein Jahr lang unter Dauervollast betreiben."

    Ehrlich gesagt habe ich nicht die geringste Vorstellung davon, wieviel Energie 600000 Laptops unter Volllast verbrauchen. Eine Angabe in z.B. kWh (ggf mit passenderem Einheitenvorsatz) ist für mich sehr viel greifbarer. Da weiss ich direkt wieviele AKWs man dafür abschalten kann. ;)
    • papperlapapp 18.11.2019 14:13
      Highlight Highlight Leider nicht soviel. Etwa 0,00003 wenn die Leistung 50W beträgt. Die eingespeiste Leistung von Leibstadt beträgt 8600GwH. Während die 600000 Laptops 286Mwh verbrauchen... An diesem Beispiel sollte es klar werden in welcher Liga der Ersatz der KKW spielt 😶
    • adam gretener 18.11.2019 14:14
      Highlight Highlight Also ich habe mal irgendo gelesen, dass ein Smartphone pro Jahr ca. 5 - 10 Franken Energiekosten verbraucht. Evtl. hilft die das etwas beim Hochrechnen.
    • papperlapapp 18.11.2019 22:01
      Highlight Highlight Ich muss mich korrigieren, es sind 0.024 AKWs. Shame on my Taschenrechner oder wer ihn bedient hat 😂. Man's kann die Laptop Leistung von 30MW (600000x50W) geteilt durch die Kraftwerksleistung von 1250MW rechnen. Gibt 0.024 AKWs. Leider immer noch wenig... 🙏
  • UI19 18.11.2019 11:57
    Highlight Highlight Wie wärs mit Vermeidung von Abfall in erster Linie? Glas- oder Metallflaschen mit Hahnenwasser füllen, Tupperware und kleines Besteck mitnehmen, Lebensmittel unverpackt kaufen oder nachfüllen, auf Hartseife und Shampoo statt Plastikflaschen setzten... Kleine Verbesserungen und Einsparungen für jedermann/frau! :)
    • esmereldat 18.11.2019 12:48
      Highlight Highlight Abfall vermeiden bringt, wie du richtig sagst, den grössten Umweltnutzen und sollte auch aus meiner Sicht wieder mehr gefördert bzw. die Leute drauf sensibilisiert werden.

      Gruss, UI08
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 18.11.2019 11:38
    Highlight Highlight Nr 5 ärgert mich am meisten. Einmal online etwas bestellt, und schon kommt der Katalog (am besten noch in Plastik eingepackt) lebenslänglich zu einem.
    • Pitefli 18.11.2019 12:36
      Highlight Highlight Ärgern? Mich macht es stinkhässig. Nicht nur dass einmal ein Katalog kommt, es folgt eine Flut. Als würde es micht interessieren dass XY gerade Aktion ist. Man kann noch tausend mal anrufen und bitten dies zu stoppen. Es passiert einfach nichts.
    • chnobli1896 18.11.2019 12:36
      Highlight Highlight Man kann Kataloge relativ einfach abbstellen. Ich mache jeweils ein Mail wenn ein Katalog kommt und dann kommt er im Normalfall nicht mehr.
    • Frausowieso 18.11.2019 13:39
      Highlight Highlight Am schlimmsten ist es, wenn das Unternehmen die Adresse gleich weiterverteilt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zurigo 18.11.2019 11:24
    • Evan 18.11.2019 13:57
      Highlight Highlight Schweiz ist nicht Deutschland. Das Recycling ist hier anders organisiert. Soll nicht heissen, dass man nicht auch in der Schweiz genau hinschauen soll, aber man kann nicht einfach einen deutschen Artikel als Gegenargument bringen.
    • adam gretener 18.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Dein verlinkter Artikel bezieht sich auf Deutschland.
    • Pryda 18.11.2019 14:50
      Highlight Highlight Das stimmt und trifft auch in der Schweiz zu.

      Vor allem diese Kunststoffsammelsäcke sind ein Trugschluss.

      Quelle:

      https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/abfallwegweiser-a-z/kunststoffe.html

      Es lohnt sich alles durchzulesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schreimschrum 18.11.2019 11:22
    Highlight Highlight Recycling von Glasverpackungen spart Energie. Enorm viel Energie.

    Hä, ok gut aber wie?
    • Tavares 18.11.2019 13:17
      Highlight Highlight Weil nicht neues Glas hergestellt werden muss. Altglas einzuschmelzen und neue Glasflaschen daraus zu machen braucht deutlich weniger Energie.
    • Pryda 18.11.2019 15:02
      Highlight Highlight [...]"- Es werden weniger primäre Rohstoffe zur Glasherstellung verbraucht."[...]

      Somit wird auch weniger Energie benötigt um primäre Rohstoffe zu fördern.

      [...]"Grünglas kann bis zu 100 Prozent aus Altglas hergestellt werden, Weissglas bis zu 60 Prozent und Braunglas bis zu 70 Prozent. Altglas ist zwar kaum billiger als die primären Rohstoffe zur Glasherstellung, aber das Einschmelzen der Glasscherben braucht rund 25 Prozent weniger Energie."[...]



      http://www.vetroswiss.ch/Glasrecycling/Verwertungswege/Aus-Glas-wird-Glas-826
  • Cirrum 18.11.2019 11:19
    Highlight Highlight Vor Allem auch beim Papier könnte man so viel sparen. Es ist doch vollkommen überflüssig, dass man bei jedem Bahnhof 20Minuten oder sonstige Zeitung in den Boxen hat, obwohl jeder auf dem Handy die Nachrichten lesen kann. Das sollte verboten werden. Auch die überflüssige Werbung in den Briefkästen (trotz, bitte keine Werbung). 70% wandert direkt zum Altpapier... das ist doch verrückt...
    • Resistance 18.11.2019 11:46
      Highlight Highlight Total verrückt!
    • MuldeToni 18.11.2019 11:55
      Highlight Highlight Ja könnte man. Es hängen aber sehr viele Jobs an der Papierindustrie respektive im kompletten Kreislauf der Papierprodukte.
      Produktion, Verteilung, Sammlung, Wiederverwertung.

      Wo man auch ansetzen könnte wäre weniger bei Aliexpress und Wish zu bestellen. Die Qualität der Kartonage ist zu schlecht zum wiederverwerten, muss also ausgelesen und seperat entsorgt werden
    • mystiker 18.11.2019 12:42
      Highlight Highlight wird wcpapier aus altpapier gemacht? oder werden dafür bäume gefällt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 18.11.2019 11:18
    Highlight Highlight Danke Herr P. Toggweiler
    Das sind die wirklichen Probleme die wir haben.
    Alles Andere hatten wir schon.
    • Eliaz54 18.11.2019 11:52
      Highlight Highlight TRUE!
  • Stirling 18.11.2019 11:17
    Highlight Highlight Verbietet endlich diese Papierwerbung, die unerwünscht im Briefkasten landet, dann ist schon mal eines der Probleme gelöst.

Greta Thunberg erhält Umweltpreis – und lehnt ab

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den Umweltpreis des Nordischen Rates zugesprochen bekommen und ihn postwendend abgelehnt. Die Klimabewegung brauche keine weiteren Preise sondern Taten, liess sie wissen.

Sie erhalte den Preis dafür, dass sie Millionen Menschen in aller Welt dazu mobilisiert habe, zu einem kritischen Zeitpunkt politisches Handeln für das Klima einzufordern, gab der Rat am Dienstagabend zunächst auf einer feierlichen Zeremonie in Stockholm bekannt.

Kurz darauf …

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