Schweiz
Natur

Felsturz im Titlis-Gebiet: Räumungsarbeiten beginnen, Bahn gesperrt

Die Schwebebahn Titlis Rotair ist auf der Fahrt zwischen der Talstation auf dem Stand und der Bergstation Titlis oberhalb von Engelberg im Kanton Obwalden, am Mittwoch, 21. Januar 2026. (KEYSTONE/Urs  ...
Die Bahn Engelberg–Trübsee im Titlis-Gebiet könnte bis zu drei Wochen gesperrt bleiben. Bild: KEYSTONE

Nach Felsturz im Titlis-Gebiet beginnen Räumungsarbeiten: Bahn bis auf weiteres gesperrt

20.04.2026, 09:2320.04.2026, 09:35

Nach dem Felssturz am Freitag im Titlis-Gebiet im Kanton Obwalden wollen die Behörden am Montag mit den Räumungsarbeiten beginnen. Dabei analysieren Experten auch die Sicherheitslage. Die Bahn Engelberg–Trübsee könnte bis zu drei weiteren Wochen gesperrt bleiben.

Je nach Verlauf der Felsräumungsarbeiten sei eine Schliessung von mehreren Tagen bis hin zu zwei bis drei Wochen möglich, bestätigten die Titlis Bergbahnen auf Anfrage von Keystone-SDA am Sonntagabend einen Bericht des Schweizer Radio und Fernsehens SRF. Besuchende könnten jedoch auf eine Ersatzverbindung ausweichen.

Bei den Räumungsarbeiten würden Experten die Stabilität des Felsbrockens prüfen. «Unser Ziel ist es, ein unkontrolliertes Abstürzen und mögliche Schäden an unserer Infrastruktur zu verhindern», so die Bergbahnen. Am Ende soll der Brocken gesichert oder kontrolliert entfernt werden.

Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit der Gemeinde Engelberg, der Naturgefahrenkommission, Geologen sowie spezialisierten Unternehmen.

Der Felssturz geht auf den Freitagnachmittag zurück. Damals stürzten im Gebiet Gerschniberg Schnee, Felsen und Geröll talwärts. Im betroffenen Gebiet hielten sich zum Zeitpunkt des Ereignisses keine Menschen auf. Die Gondelbahn musste jedoch gesperrt werden. (sda)

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