Schweiz
ÖV

Bahnverkehr über die Gotthardbergstrecke läuft problemlos

Bahnverkehr über die Gotthardbergstrecke läuft problemlos

13.08.2023, 10:20
Mehr «Schweiz»

Trotz des gesperrten Basistunnels hat die SBB nach eigenen Angaben am Samstag den Personenreiseverkehr am Gotthard stabil abwickeln können. Wer reisen wollte, habe befördert werden können.

ARCHIVBILD ZUR UMWELTFREUNDLICHEN UMRUESTUNG DER SBB FLIRT-ZUEGE AM MONTAG, 30. OKTOBER 2017 - A Regio Stadler FLIRT suburban train of Swiss Federal Railways SBB heading towards Laufen is underway in  ...
Auch auf der neuen Gotthard-Route hatten alle Leute platz, die mitfahren wollten – einige mussten aber stehen bleiben. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Wie SBB-Sprecher Reto Schärli gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte, sind alle im Jahresfahrplan vorgesehenen Züge gefahren. Allerdings war die Kapazität rund 30 Prozent tiefer, dies weil unter anderem auf der Bergstrecke keine Doppelstöcker eingesetzt werden können.

Die Kapazitäten waren demnach ausreichend, auch wenn es nicht für alle Sitzplätze gab. Alle, die reisen wollten, hätten befördert werden können, sagte Schärli. Auch die Extrazüge zur Streetparade hätten fahren können.

Die Reise zwischen dem Tessin und der Deutschschweiz dauert auf der Gotthardbergstrecke rund eine Stunde länger als durch den Basistunnel. Zusätzliche Verspätungen gab es vorübergehend für Reisende aus Italien, weil die Strecke Mailand-Chiasso nach einem Personenunfall gesperrt war.

Im Gotthardbasistunnel war am Donnerstag ein von Italien Richtung Deutschland fahrender Güterzug entgleist. Seither ist der 57 Kilometer lange Tunnel zwischen Bodio TI und Erstfeld UR gesperrt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Weder «gaga» noch «Rechtsextremist» – so argumentiert Glarner laut Gerichtsakten

Am 7. Februar dieses Jahres sprach das Bezirksgericht Bremgarten AG den Medienunternehmer Hansi Voigt von den Vorwürfen der Beschimpfung und der üblen Nachrede frei. Voigt hatte zuvor von der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten einen Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 200 Franken sowie zu einer Busse von 1000 Franken erhalten.

Zur Story