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Die Schweizkarte des Grauens: Wo die Dicken, die Armen und die Kiffer wohnen

Sieger in zweifelhaften Disziplinen

Die Schweizkarte des Grauens: Wo die Dicken, die Armen und die Kiffer wohnen

30.10.2014, 14:0825.02.2015, 13:32
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Am Freitag ist Halloween. Doch um das ganz normale Grauen zu sehen, musst du nicht an eine Kostümparty gehen. Wir haben uns in die Statistiken des Bundes gekniet und die Schweizerkarte des Grauens erstellt. Happy Halloween Helvetia!

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Quellenliste:

Die meisten Informationen stammen aus dem Statistischen Atlas der Schweiz. Weil der Atlas keine direkte Verlinkung auf einzelne Karten erlaubt, wird in diesen Fällen jeweils auf die Hauptseite verwiesen.

Aargau: Höchste Anzahl Atomkraftwerke 
Appenzell Ausserrhoden: Höchste Suizidrate bei den Männern
Appenzell Innerrhoden: Tiefste Lebenserwartung für Männer
Basel-Stadt: Höchste Krankenkassenprämien / dickste junge Männer
Basel-Landschaft: Der grösste See ist ein Weiher
Bern: Kassiert absolut am meisten Ausgleichszahlungen 
Freiburg: Höchster Anteil Auto-Pendler
Genf: Höchste Kriminalitätsrate und Arbeitslosenquote
Glarus: Tiefster Frauenanteil in den Kantonsparlamenten
Graubünden: Höchste Ausgaben pro Sozialhilfefall
Jura: Höchste Prozentzahl von Fettleibigen
Luzern: Höchste Anzahl ertrunkene Menschen im Jahre 2013
Neuenburg: Höchste Jugendarbeitslosigkeit & höchste Prozentzahl Sozialhilfeempfänger & höchste Scheidungsrate
Nidwalden: Unbeliebtester Kanton der Schweiz
Obwalden: Tiefste Hochschulabschlussquote
Schaffhausen: Höchste Suizidrate bei den Frauen
Schwyz: Tiefste Bildungsausgaben
St.Gallen: Tiefste Prozentzahl Gymi-Maturanden
Solothurn: Schlechtestes kantonales Finanzausgleichssystem der Deutschschweiz
Tessin: Höchste Autodichte
Thurgau: Unbeliebtester Dialekt
Uri: Höchste Anzahl Verkehrsunfälle pro Einwohner
Waadt: Höchste Anzahl Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz pro 1000 Einwohner / höchste Anzahl pauschalbesteuerte Personen 
Wallis: Tiefstes Reineinkommen
Zug: Höchster Prozentsatz Briefkastenfirmen
Zürich: Höchster Lohnunterschied zwischen Mann und Frau

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Geflüchtete bleiben trotz Asylrechtentzug in der Schweiz – die Sonntagsnews
Abgewiesene Asylsuchende, die in der Schweiz bleiben, eine Arbeitsgruppe zur Entschärfung der Konflikte unter Eritreern in der Schweiz und ein Strategiewechsel der Migros: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.

Viele Geflüchtete sind trotz einem Entzug des Asylrechts in der Schweiz geblieben. 62 Prozent der 924 Personen, denen in den Jahren von 2019 bis 2023 das Asylrecht entzogen wurde, blieben in der Schweiz, wie eine Auswertung des Staatssekretariats für Migration für die «NZZ am Sonntag» zeigte. Am meisten Entzüge gab es demnach bei Personen aus Eritrea. Die Schweiz darf niemanden dorthin zurückführen. Weiter habe der Bund Geflüchtete aus Bosnien, Vietnam, dem Iran, der Türkei und dem Irak sanktioniert. Hauptgrund für die Widerrufsverfahren seien verbotene Heimreisen. 38 Prozent der Personen lebten schon lange in der Schweiz. Für eine Wegweisung müsste ihnen auch die kantonale Aufenthaltsbewilligung entzogen werden.

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