Schweiz
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Kommt es am Samstag in der Nähe von Sion zum Neonazi-Aufmarsch? Bild: shutterstock

Neonazis planen Konzert im Wallis – Polizei spricht von «problematischer Veranstaltung»

Am «Edelweiss Concert» sollen am Samstag drei international bekannte Bands aus der rechtsextremen Szene auftreten. Organisatoren und Bands gehören einem gewalttätigen Neonazi-Netzwerk an. Die sieben wichtigsten Antworten.



Worum geht es?

In Neonazi-Kreisen in der Schweiz und darüber hinaus macht derzeit ein Flyer die Runde. Im Hintergrund zu sehen ist das Matterhorn. Angekündigt wird das «Edelweiss Concert», das am Samstag 12. Oktober stattfinden soll. Auftreten sollen drei in der Rechtsrock-Szene bekannte Bands aus ganz Europa: Die französische Gruppe Lemovice, Kraftschlag aus Norddeutschland und die Legion Twierdzy Wroclaw (LTW) aus Polen.

Wo genau das Konzert stattfinden soll, wird auf dem Flyer nicht bekannt gegeben. Gemäss Informationen von watson soll es im Raum Unterwallis stattfinden, was das Bundesamt für Polizei (Fedpol) indirekt bestätigt.

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Der Flyer des «Edelweiss Concert». zvg

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur per Anmeldung via Mail-Adresse möglich. Die Empfänger des Flyers werden dazu aufgefordert, diesen nicht zu fotografieren und nicht über WhatsApp oder Twitter zu verbreiten.

Wer tritt da auf?

Alle drei Bands sind in der Vergangenheit mehrfach an Musikveranstaltungen aufgetreten, die von Exponenten des rechtsextremen Netzwerks Blood & Honour (B&H) organisiert worden sind (siehe Antwort 5).

Die polnische Band Legion Twierdzy Wroclaw beispielsweise trat im Juni 2019 am Rechtsrock-Event «Schild und Schwert» im thüringischen Ostritz auf oder an der Konzertveranstaltung «Defend Europe» in der Nähe von Verona. Das von der italienischen Neonazi-Vereinigung «Veneto Fronte Skinheads» (VFS) organisierte Event fand in der Nacht auf den 20. April 2019 statt – den Jahrestag von Adolf Hitlers Geburt.

Die französische Band Lemovice ist in der Schweiz keine Unbekannte. Sie trat im Sommer 2016 an einem von der rechtsextremistischen Gruppierung Hammerskins organisierten Konzertabend im Gemeindesaal des beschaulichen Dorfes Villarimboud im Kanton Freiburg auf. Eine ihrer Liedzeilen lautet unter anderem: «Je vous inspire la terreur, je suis au service du Führer» («Ich erwecke Schrecken in euch, ich stehe im Dienst des Führers»).

Noch expliziter sind die Lieder der 1990 gegründeten norddeutschen Band Kraftschlag. Sie ist in der Neonazi-Szene für ihre besonders aggressiven Texte bekannt. Die Gruppe besingt unter anderem ihren Stolz auf das Hakenkreuz und bezeichnet die Waffen-SS als ihr Vorbild.

Wer sind die Organisatoren?

Die auf dem Flyer hinterlegte Mailadresse ist gemäss Recherchen der Antifa Bern mit einer Handynummer verknüpft, die der einschlägig bekannten Rechtsextremen F.M. aus Martigny VS gehört. Gegenüber watson streitet F.M. ab, irgendetwas mit der Organisation des Konzerts zu tun zu haben*. Sie kennt angeblich keine der Bands, die dort auftreten.

Konzert Neonazis Wallis

F.M. (rechts) soll die Organisatorin des Konzertabends sein. Bild: Twitter / Bearbeitung watson

Bilder des Investigativ-Blog exif-recherche belegen allerdings, dass im April 2018 ein auf F.M. zugelassener Personenwagen auf dem Gelände des oben erwähnten Rechtsrock-Festival «Defend Europe» abgestellt war. Gegenüber watson streitet F.M. die Teilnahme an diesem Festival ab*.

Auch zur deutschen Neonazi-Szene hat F.M. Beziehungen. Sie pflegt enge Kontakte zu Marco Gottschalk, Neonazi und Frontsänger der Rechtsrock-Band Oidoxie. Auf Twitter gibt es Bilder, welche F.M. und Gottschalk in geselliger Runde zeigen. Gegenüber watson behauptet F.M. allerdings, Gottschalk nicht zu kennen*. Gottschalks Band Oidoxie gilt als einflussreichste Band der europäischen Blood & Honour- beziehungsweise Combat-18-Szene (siehe Antwort 5).

Was sagen die Behörden?

Auf Anfrage von watson erklärt die Kantonspolizei Wallis, sie habe Kenntnis von der Veranstaltung. Nach «umfangreichen Ermittlungen und Informationen» stufe die Polizei die geplante Veranstaltung als «problematisch» ein, sagt Polizeisprecher Markus Rieder. Die Kantonspolizei Wallis habe die nötigen Massnahmen getroffen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Keine Auskunft gibt Rieder zur Frage, ob man den Vermieter der Konzertlokalität eruieren konnte oder diesen gar zu einer Absage der Veranstaltung bewegen will. Generell mache die Kantonspolizei die Bevölkerung auf drohende Risiken aufmerksam und stehe ihr auch beratend zur Seite.

Beim Bundesamt für Polizei (Fedpol) hat man ebenfalls Kenntnis vom geplanten Neonazi-Konzert. Man stehe in Kontakt mit den zuständigen Stellen bei Bund und Kantonen. Für Detailfragen verweist Fedpol-Sprecher Florian Näf an die Kapo Wallis.

«Generell nehmen die Schweizer Sicherheitsbehörden der Schweiz gewalttätigen Extremismus sehr ernst», ergänzt Näf. Zur Wahrung der inneren und äusseren Sicherheit könne das Fedpol Einreiseverbote gegen ausländische Personen erlassen. Dabei müsse das Verhältnismässigkeitsprinzip gewahrt werden und das Interesse an einer Fernhaltung von ausländischen Personen gegenüber der Meinungsäusserungsfreiheit der Betroffenen sorgfältig abgewogen werden. Ob im Zusammenhang mit dem «Edelweiss Concert» Einreisesperren erlassen worden sind, verrät das Fedpol nicht.

Was ist Blood & Honour?

Blood & Honour (B&H) ist ein internationales, militantes Musik-Netzwerk der rechtsextremen Szene. Es wurde in den 1980er Jahren in England gegründet. B&H vereint rechtsextreme Bands, Konzertveranstalter und Labels. Über Veranstaltungen wird Geld für rechtsextreme Strukturen gesammelt und junge Leute mit der Neonazi-Szene in Berührung gebracht.

In Deutschland ist B&H seit dem Jahr 2000 offiziell verboten, doch die Strukturen der Organisation bestehen weiter. Aus Blood & Honour heraus entstand in den 1990er Jahren auch die Gruppierung Combat 18 (C18). Szenekenner bezeichnen sie als gewaltbereiten, bewaffneten Arm von B&H. Mitglieder von C18 haben in der Vergangenheit schwere Gewalttaten begangen und waren an Anschlägen beteiligt.

In der Schweiz sind die Organisationen Blood & Honour und Combat 18 kaum trennscharf voneinander abzutrennen, da viele Exponenten in beiden Gruppen aktiv sind. Die Schweizer Band Amok um den wegen eines Angriffs auf einen orthodoxen Juden in Zürich im Jahr 2015 verurteilten Neonazi Kevin G. gilt nach Oidoxie als zweitwichtigste C18-Band in Europa.

Neonazi-Konzert in der Schweiz, da war doch mal was?

Im Oktober 2016 nahmen in Unterwasser im Toggenburg zwischen 5000 und 6000 Neonazis aus ganz Europa am «Rocktoberfest» teil. Der Anlass gilt als einer der grössten Rechtsrock-Events, die je in Europa stattgefunden haben. Laut eigenen Angaben glaubte der Vermieter der Tennishalle, wo die Konzerte stattfanden, es sei ein Musikabend mit Schweizer Bands und rund 800 Besuchern geplant. Tatsächlich spielten Rechtsrock-Szenegrössen wie Stahlgewitter (DE), Frontalkraft (DE), Amok (CH) oder Makss Damage (DE).

Ein Teil der Einnahmen aus dem Rocktoberfest floss ins ostdeutsche Thüringen, wie die WOZ berichtete. Das Geld wurde unter anderem für die Aufrechterhaltung und den Ausbau der dortigen neonazistischen Infrastrukturen eingesetzt. Von Thüringen aus war der «Nationalsozialistische Untergrund» (NSU) während Jahren finanziell, logistisch, aber auch mit Waffen und Munition unterstützt worden. Das NSU-Trio aus Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe ermordete zwischen 2000 und 2007 neun Migranten und eine Polizistin und verübte zahlreiche Raubüberfälle, Brandanschläge und 43 erfolglose Mordversuche.

Hat die Schweiz ein Neonazi-Problem?

Immer wieder wird Kritik an den Schweizer Sicherheitsbehörden laut. Diese liessen zu, dass die Eidgenossenschaft zum «sicheren Hafen» für deutsche Neonazis werde und sich diese hierzulande mit Waffen, Munition und Finanzmitteln eindecken könnten. Im jüngsten Sicherheitsbericht des Nachrichtendienstes des Bundes heisst es, die rechtsextreme Szene der Schweiz befinde sich «im Aufbruch» und pflege Kontakte ins Ausland. Ihre Angehörigen verfügten über grössere Mengen funktionstüchtiger Waffen und «üben sich im Umgang mit Schusswaffen».

*Nachdem watson F.M. am Freitagvormittag telefonisch erreicht hat, wurde der Artikel um ihre Aussagen ergänzt. Wir halten an unserer ursprünglichen Darstellung vom Freitagmorgen fest.

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198Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 12.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Hat dieser Ex-Ständerat (wie heisst er noch mal?) von der SVP etwas damit zu tun?
    Ich meine den mit den frauenfeindlichen Latrinen-Gedichten und mit der Reichsfahne an der Kellerdecke...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.10.2019 17:29
      Highlight Highlight Ach so, du meinst den Möchtegernnazi Oskar Freysinger.
      Gibts den überhaupt noch, es ist aus dieser Ecke so unheimlich still in letzter Zeit.
  • Garp 11.10.2019 22:34
    Highlight Highlight Man weiss dass diese Bands volksverhetzende Texte singen und zu Gewalt aufrufen. Warum bitte soll man so ein Konzert erlauben? Die Polizei wird sich nicht in die Veranstaltung trauen, wie immer. Das unter dem Motto der Versammlungsfreiheit zu tolerieren, das ist komplett falsch und unehrlich, es sei denn man ist Sympathisant.
    • P. Silie 12.10.2019 11:06
      Highlight Highlight Man nennt es künstlerische Freiheit. Gerade wurden Kollegah und Fahrid in Deutschland freigesprochen, obwohl sie Ausschwitz-Verherrlichende Texte 'rappen'.

      Gerade mich als pro-Jude und pro-Israeli stört dies natürlich sehr; jedoch muss man auch das aushalten können.
    • Garp 12.10.2019 17:10
      Highlight Highlight Nein, das muss man nicht aushalten. Hinter "Kunst" kann man sich nicht immer verstecken. Es gibt auch Rassimusgesetze und Gesetze gegen Aufhetzung in der die werden hier klar übertreten.
    • P. Silie 12.10.2019 17:55
      Highlight Highlight @ Garp: Doch muss man aushalten, sollten die Gerichte keinen negativen Entscheid dazu fällen. Eben, künstlerische Freiheit. Und ein Liedtext muss kein Aufruf zu etwas sein.

      Gefährlich wirds vorallem dann, wenn Otto Normalbürger plötzlich das Gefühl hat, das Rassismusgesetze etc. selber interpretieren und auslegen zu wollen. Er spielt sich dann als Polizist, Richter und Henker zugleich auf.

      So jet det nüsch (berliner Akzent).

      Übrigens - als die einzige politisch korrekte Musik am Ende dürfte uns dann nur noch die Oberkrainer oder eine Polka übrigbleiben. 🤢
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiril 11.10.2019 21:15
    Highlight Highlight Puh, bei dem Thema bin ich immer sehr zwiegespalten. Fakt ist für mich: dem Faschismus muss man unter allen Umständen die Stirn bieten! Dass solches Gsindel Konzerte geben darf ist unfassbar. Doch habe ich solche Demokratiefeinde lieber an der Oberfläche, wo man sie sieht und ansatzweise kontrollieren kann. Im Untergrund wären sie ja noch gefährlicher. Andererseits sehen wir ja, dass die Appeasement-Politik nichts gebracht hat. Wie soll man damit umgehen?
    Am wichtigsten und langfristig wirkungsvollsten ist wohl die Aufklärung. Gefordert ist politisches, sondern grundlegende Menschlichkeit.
  • Rolf stühlinger (1) 11.10.2019 18:40
    Highlight Highlight Die svp will die reitschule in bern schliessen.
    Solchen abschaum wie combat 18 oder blood and honour dulden sie aber oder nehmen sie in schutz!
    Das ist einfach beweis genug das die svp die nähe zu solchem abschaum nicht sucht, sondern sie schon datet
  • Satan Claws 11.10.2019 16:33
    Highlight Highlight Band welche Texte wie diesen singen dürfen hier ganz einfach rechtlich nicht auftreten.

    "Sie ist ne Ausländerhure, ohne Moral übt sie Volksverrat. Sie ist ne Ausländerhure, Rassenvermischung tötet unseren Staat, unseren Staat, den deutschen Staat."

    Da muss man über ein Verbot nicht wirklich diskutueren.

    Ausserdem ist es voll bescheuert solche Texte im Ausland zu singen.

  • Sherlock_Holmes 11.10.2019 15:34
    Highlight Highlight Wer sich nicht glaubhaft von nazionalsozialististischem Gedankengut distanziert, damit sympathisiert oder es verharmlost, begünstigt es und nimmt somit antisemitische Anschläge in Kauf.

    Er missbraucht zudem die verfassungsmässigen Grundrechte, die er zu verteidigen vorgibt.

    Dies ist die Schuld und Tragik des rechtsnationalen Bürgertums, ohne das Hitler nicht an die Macht gekommen wäre.

    Seither kam der unversöhnliche jüdisch-arabische Konflikt hinzu und mit der Palästinenserfrage der linke Antisemitismus.

    Betroffen sind auf jüdischer wie muslimischer Seite Unbeteiligte, letztlich wir alle.
  • Rotom 11.10.2019 15:18
    Highlight Highlight Bei Neonazis und dem ganzen braunen Gesindel hört für mich die Meinungsfreiheit auf. Diesen Subjekten auch noch die Möglichkeit zu geben sich zu versammeln oder Konzerte zu organisieren ist einfach nur bekloppt. Anscheinend haben einige aus der Geschichte nichts gelernt. Nur traurig sowas.
  • Chrisbe 11.10.2019 15:09
    Highlight Highlight Ganz einfach, wie bei zahlreiche unbewilligten (aber friedlichen Partys) in ZH bereits zelebriert. Gummischrot und Tränengas einsetzen und voll draufschlagen. Nur diesmal träfe es endlich mal die Richtigen!
  • Satan Claws 11.10.2019 14:05
    Highlight Highlight Wer hier über Klimaaktivisten und Linksextreme Schreibt, der Kommentiert unter einem Zunami- oder Erbebenartikel auch, dass Vulkanausbrüche voll schlimm sind.
  • Lllll 11.10.2019 13:44
    Highlight Highlight Unsere Gesetze lassen leider solche Veranstaltungen zu. Jeder kann und darf in unserem Land eine Veranstaltung auf die Beine Stellen. Vielmals kommen diese Neo-Nazis aus dem nahen Ausland und nutzen diese Gesetzeslücke in der Schweiz schamlos aus. Der Polizei, als ausführende Instanz, hier als den Schuldigen zu betiteln ist einfach fehl am Platz und nicht zielführend!
  • K1aerer 11.10.2019 13:29
    Highlight Highlight Was mich Wunder nimmt, ist als Rassist, versucht man ja Nationalist zu sein. Wie ist es möglich, dass diese Rassisten mit anderen Volksrassisten zusammentun? Oder gibt es neuerdings Euro Rassisten, die aber gleichzeitig gegen EU sind?
    • Tjuck 11.10.2019 14:49
      Highlight Highlight Nationalisten aller Länder, vereinigt euch!
    • Zyniker haben es leichter 12.10.2019 02:22
      Highlight Highlight Um das zu verstehen müsste man sich aus der linken Filterblase lösen, Rassisten und Nationalisten sind schon mal ganz klar nicht das Selbe.
    • Satan Claws 12.10.2019 11:59
      Highlight Highlight @zeromaster80

      Richtig, aber dennoch ist die Schnittmenge sehr hoch.
  • Things will be different when I take over the worl 11.10.2019 12:53
    Highlight Highlight Wenn man im Blick nur schon wieder diese Figuren anschaut. Also wirklich optisch unappetitlich. Ich will nicht sagen, dass ich Tattoos per se wüst finde, aber diese Leute sind zugekleistert als wären sie geteert worden. Und das sollen unsere "Arier" sein? Beim Anschauen denke ich eher sofort an das Grenzen öffnen, irgendwie ist hier zu wenig frische Genmasse vorhanden. Ich habe es schon mehrfach gesagt, für Asoziale gab es in derer Lieblingszeit den schwarzen Winkel.
    • Cédric Wermutstropfen 11.10.2019 14:34
      Highlight Highlight „ Beim Anschauen denke ich eher sofort an das Grenzen öffnen, irgendwie ist hier zu wenig frische Genmasse vorhanden.“

      Was ist denn das für eine widerliche Aussage? Nazisprech, einfach umgekehrt.
    • miguelito71 11.10.2019 14:42
      Highlight Highlight Du bist mir ein lustiger Knorrli. Du verurteilst Leute also nur wegen deren Aussehen. Ich bin kahl, bärtig, tätowiert, trage nur schwarze Kleider ... und grün-liberal und sehr sozial.
      Aber du bist nicht alleine, mit deiner Sicht auf deine Mitmenschen.
      Zum Thema. Diesem absolut verabscheuungswürdigen Pack darf in keinster Form eine Plattform geboten werden. Erschrecke immer wieder aufs Neue, wie es toleriert wird, dass dieser braune Abschaum sich in der Schweiz bewegen darf.
    • Lllll 11.10.2019 15:04
      Highlight Highlight Und genau um das geht es! Vorurteile bringen uns genau in die Lage des Misstrauens. Es ist nun mal leider eine Tatsache, dass was der Mensch nicht verstehen kann, ihm Angst macht. Daraus resultiert dann eine Stigmatisierung gegenüber andersdenkenden und dies wiederum generiert Unverständnis, Ohnmacht und Hass. Wenn wir jedoch offen mit Äusserlichkeiten lernen umzugehen, dann sehen wir in Menschen wie z.B dir @miguelito71 keine Bedrohung mehr und können Rechtsradikale klar von anderen differenzieren und bekämpfen. Das selbe gilt dann übrigens auch für Linksextreme!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gooner1886 11.10.2019 12:32
    Highlight Highlight Top Event!

    Das erspart der Polizei Stunden an Arbeit. Einfach gleich alle mitnehmen und aufs Mittelmeer schicken. Natürlich nur zur Horizonterweiterung. 😉
  • _kokolorix 11.10.2019 12:09
    Highlight Highlight Es ist immer wieder erstaunlich, mit welch grossem Aufwand gegen linksgerichtete Anlässe vorgegangen wird und mit welch pathologischer Gelassenheit die Rechtsgerichteten geduldet werden.
    Kann es sein, dass die Nulltoleranz-Fraktion der Sicherheitsdienste eigentlich ein weiterer Ableger der B&H Szene ist?
    • andrew1 11.10.2019 14:15
      Highlight Highlight Die reitschule ist seit 20 jahren unbehelligt besetzt und von ihr geht sogar oftmals gewalt aus. Dafür erhalten die noch 400000 fr im jahr. Ich kann da keinen grossen aufwand erkennen, ausser für die unterstützung.
    • Tjuck 11.10.2019 14:53
      Highlight Highlight @andrew1

      Sogar das Stadttheater hat die Reitschule besetzt. Für die reichen, konservativen Kunst- und Kulturfreunde, Liebhaber klassischer Musik. Würde man gar nicht vermuten, dass so feine Leute in Tat und Wahrheit gemeine und dreiste Hausbesetzer sind.

      Siehe https://www.derbund.ch/kultur/klassik/verschlossene-tueren/story/10903186
    • Scott 11.10.2019 15:16
      Highlight Highlight @kokolores
      Irgendwelche Quellen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichsagstrotzdem 11.10.2019 12:07
    Highlight Highlight Wer mit sich selbst nicht klarkommt, braucht die Gruppenzugehörigkeit.
    Wer Angst vor der Zukunft hat, braucht beruhigende Zuversicht.
    Wer die Herausforderungen des Lebens als zu kompliziert empfindet, braucht einfache Lösungen.

    War leider schon immer so. Darin unterscheiden sich die Mitglieder von rechtsradikalen Organisationen nicht von islamistischen Extremisten.
    • Scott 11.10.2019 15:18
      Highlight Highlight "Darin unterscheiden sich die Mitglieder von rechtsradikalen Organisationen nicht von islamistischen Extremisten."

      ...genauso wenig wie von Linksextremisten.
      Nur um die Aufzählung zu vervollständigen...
    • Satan Claws 11.10.2019 21:34
      Highlight Highlight @Scott

      Danke für diesen "wertvollen" Kommentar.
  • Sherlock_Holmes 11.10.2019 11:53
    Highlight Highlight «Dabei müsse das Verhältnismässigkeitsprinzip gewahrt werden und das Interesse an einer Fernhaltung von ausländischen Personen gegenüber der Meinungsäusserungsfreiheit der Betroffenen sorgfältig abgewogen werden.»

    Im Prinzip ja, ABER für derart menschenverachtendes, nationalsozialistisches Gedankengut darf es kein Recht auf freie Meinungsäusserung geben!

    Ich habe mich bereits zum Artikel «Halle und die Folgen für Schweizer Juden» dezidiert geäussert.

    Es gibt nur eine Antwort:
    «NIE WIEDER!»

    Dies ist nur glaubhaft, wenn solches Tun mit allen staatlichen Mitteln kompromisslos bekämpft wird.
    • H. Fröhlich 11.10.2019 13:29
      Highlight Highlight Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

      Daher ist das mit der Meinungsäusserungsfreiheit hier obsolet.
  • Kubod 11.10.2019 11:39
    Highlight Highlight Nein. Einfach nur Nein.
    Halle reicht als Beweis, dass diese Szene nicht nur spielen will.
  • Switch_on 11.10.2019 11:37
    Highlight Highlight Für alle, die jetzt was davon erzählen, dass diese Leute auch ein Recht auf Meinungsfreiheit haben, sollen sich mal folgendes überlegen:

    Darf jemand der eine Ideologie vertritt, welche die Meinungsfreiheit abschaffen will, sich auf die Meinungsfreiheit berufen um diese Ideologie zu verbreiten?

    Ich finde: Nein
    • Watson - die Weltwoche der SP 11.10.2019 12:42
      Highlight Highlight @Switch_on die Verfassung findet "ja".
    • Tjuck 11.10.2019 15:01
      Highlight Highlight @Roterriese

      Die Verfassung findet auch, "dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen". "Sie setzt sich ein für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen". Sie fördert zudem "die nachhaltige Entwicklung" sowie "die kulturelle Vielfalt" und sorgt für"möglichst grosse Chancengleichheit unter den Bürgerinnen und Bürgern". Des weiteren achtet sie das Völkerrecht.

      Also: Schutz des Klimas, Achtung des Völkerrechts, sozialer Ausgleich, nicht nur Gleichberechtigung, sondern sogar Chancengleichheit für alle (explizit werden beide Geschlechter genannt!).
    • Switch_on 11.10.2019 15:38
      Highlight Highlight In der Verfassung steht aber auch: "Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung."

      Und diese Personen wollen dieses Grundrecht nicht einhalten.

      Somit sagt auch die Verfassung: Nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tooto 11.10.2019 10:33
    Highlight Highlight Habe irgendwie erst ganz am Ende gecheckt, dass hier der Eventname wohl Doppeldeutig ist :D

    Schade sind diese Höhlenmensch-Events oftmals an geheimen Orten (das finden sie sicher noch speziell erregend).
    Wäre manchmal interessant sich da an die Strasse zu setzen und den Einmarsch zu beobachten.
  • Crecas 11.10.2019 10:24
    Highlight Highlight https://www.polizeiwallis.ch/kontaktformular/

    Hier bitte die Absage des Events fordern.
  • DerMedicus 11.10.2019 10:11
    Highlight Highlight ... aber ein Konzert von Farid Bang und Kollegah wird locker abgesagt. Weil zu kritisch. Etwas zu ironisch
    • Linksextremer Klima-Opportunist 11.10.2019 11:12
      Highlight Highlight Mann ich hab dir n blitz gegeben😑
  • pascii 11.10.2019 09:58
    Highlight Highlight Es "reicht"!
  • Saerd neute 11.10.2019 09:47
    Highlight Highlight Ich meine solche Konzerte sollten verboten sein.
    Nur haben wir ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem; wenn extreme Klimaaktivisten zu zivilem Ungehorsam aufrufen und dies von verschiedenen Medien als legitim eingestuft wird, wie Begründen wir ein Verbot " nur" für ein Konzert?
    • Shlomo 11.10.2019 10:08
      Highlight Highlight Hhhmmm Klimaaktivisten oder Nazis, was ist wohl schlimmer 🤔
    • ChlyklassSFI 11.10.2019 10:22
      Highlight Highlight Dein Vergleich zeigt, welcher Seite du nahestehst.
    • ninolino 11.10.2019 10:28
      Highlight Highlight Und wo genau ist nun die Gemeinsamkeit in der Motivation?
      Oder erachtest du etwa Rechtsextremismus und Naziromantik als eine Möglichkeit, die Menschheit vor dem Untergang zu bewaren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kari Baldi 11.10.2019 09:33
    Highlight Highlight Wer sich wundert, dass auf die kritischen Kommentare Blitze verteilt werden, der kann sich auf Facebook ein Bild davon machen, wie sich deutsche Neonazis mittlerweile auf Schweizer Portalen breit machen. ZB auf der Facebook-Seite von watson. Die rechte Szene greift immer mehr wie ein Geschwür um sich. Namen wie "Reini Heydrich", in Anlehnung an den SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, sind auf Facebook offenbar salonfähig.
    • Things will be different when I take over the worl 11.10.2019 10:50
      Highlight Highlight Es gibt private Seiten der Rechtsextremen auf denen Links gepostet werden mit Angaben wo getrollt werden soll. Ich finde es auch so widerlich, dass die meisten Kommentatoren auf den Facebookseiten von NZZ und Tagi unterdessen deutsche Rechtsextreme sind. Komplett Asoziale, die sich trotz hässlichstem Antlitz mit Profilbild und Herkunftsort zu erkennen geben. Das gilt auch für die Youtube Portale von SVP Politikern aber auch für die von Operation Libero etc. Alles übersät von deutschen Nazis. Ich finde es richtig ekelhaft, dass sich der deutsche white trash auf CH online Plattformen tummelt.
    • _kokolorix 11.10.2019 11:47
      Highlight Highlight Aber wehe es ist ein Nippel zu sehen...
  • Cosmopolitikus 11.10.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich frage mich, was eigentlich passieren muss, damit die offizielle Schweiz hier regulierend eingreift. Steht hier nicht auch der Ruf der Schweiz auf dem Spiel? Ist uns dieser Brand wirklich weniger wert, als dass wir ein paar Rechtsradikalen ein Konzert verbieten können?
  • Kari Baldi 11.10.2019 09:22
    Highlight Highlight Man kann es nicht genug wiederholen:
    Benutzer Bild
  • Thinkdeeper 11.10.2019 09:17
    Highlight Highlight Dass die Erfinder des Judenstempels und des Bankgeheimnisses zum Schutze des Nazivermögens sehr stark nazistisches Gedanke haben, dürfte unbestritten sein.
    Sammelbecken wie NA, SD und SVP sowie die Hintermänner der Schwarzenbach Initiative wirken, wie auch Blocher, weiter finanziell im Hintergrund und hetzen gegen Ausländer und EU auf.
    Mal sehen ob die Demokratie wieder erstarkt und der Bürger klug genug ist opportunistischen Parasiten endlich weg zu fegen.
    Demos und Anlässe von Linken werden gerne verboten und nicht genehmigt. Solche von Rechtss stillschweigend & passiv toleriert. Warum ?
  • GraveDigger 11.10.2019 09:17
    Highlight Highlight Finde es immer amüsant wenn irgendwo eine Linke oder Rechte Gruppierung irgendeinen Event plant. Dann heulen die jeweiligen Gegner lautstark auf und schreien nach "keine Fussbreit den irgendwas". Ein paar Messages weiter fordern die Heuler Toleranz wenn es um angebliche Ungerechtigkeit geht gegen die Interessen der eigenen Gesinnung. Schräge Welt :-) Für die Obrigkeit ist das ein Glücksfall das sich die Gruppierungen zerfleischen.
    Divide et impera, in seiner schönsten Form.
    • felixJongleur 11.10.2019 09:46
      Highlight Highlight Schön das du dich amüsieren kannst. Wenn Rechtsextreme wahllos Leuten in den Rücken schiessen muss ich nicht lange überlegen, das hat nichts mit aufheulen zu tun. Und ich bin übrigens auch gegen den schwarzen Block intolerant.
    • GraveDigger 11.10.2019 10:14
      Highlight Highlight @felixJongleur
      In keinem Wort heisse ich Gewalt gegen Menschen gut, egal aus welcher Ecke sie kommt.
      Alle Gesinnungen und Religionen haben viele Toten auf dem Gewissen, ein Blick in die Vergangenheit genügt und es ging in jeder Ideologie nur um Macht, Gier, Geld und Unterdrückung. Ich mag einfach die Verblendung bestimmter Kreise nicht die ständig denken das nur ihre Ansichten die Welt retten kann und den Kniefall vor ihren politischen Idolen machen und diese Idole die Menschen für ihre Machtfestigung gegeneinander aufhetzen.
    • felixJongleur 11.10.2019 10:58
      Highlight Highlight Gravedigger alles klar, sehe ich ähnlich, aber dann wäre Dein Statement in einem svp Artikel wohl besser aufgehoben als hier wo es um eine explizit gewaltbereite Szene geht welche unseren Staat verachtet.
  • RichiZueri 11.10.2019 09:16
    Highlight Highlight Bei den Band- und Konzertnamen muss ich irgendwie immer lachen. Erinnert mich an Pfadi- oder Schülergruppen, die an einem Wettkampf krass wirken möchten.
    • DemonCore 11.10.2019 10:48
      Highlight Highlight Das musikalische Niveau ist auch etwa dort anzusiedeln... Quelle: Y-kollektiv Dokumentation.
  • THEOne 11.10.2019 09:16
    Highlight Highlight was mich wundert, würde ich eine location vermieten, würde ich genau wissen wollen, wer oder was da abgehen wird, alleine schon wegen meines rufes. wenn da rauskommt, dass du so drecksscheisse auftreten lässt, dann wars das.
    und dann zu bringen ,"ou das wusst ich nicht" scheint mir gar naiv zu sein.
    im zeitalter des internets, weisst du nach 5min google, wer da auftritt
  • The_real_Zippy 11.10.2019 09:16
    Highlight Highlight Rassismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.
  • felixJongleur 11.10.2019 09:03
    Highlight Highlight Blitzertrolle, get a life.
  • Walter Sahli 11.10.2019 09:00
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, drei Tage nachdem ein islamistischer Terrorist, der mit der Absicht Dutzende zu töten, zwei Menschen ermordet hat, findet in der Schweiz eine Predigt mit islamistischen Imamen und ein paar tausend fanatischen Muslimen statt.

    Da das Gedankengut der Islamisten und der Nazis praktisch das gleiche ist, wären auch die Botschaften an beiden Anlässen die gleichen!
    • DemonCore 11.10.2019 10:50
      Highlight Highlight Genau. Wir haben die Schnauze voll von Antidemokraten, egal in welchem Gewand sie daher kommen.
  • Hans Jürg 11.10.2019 08:48
    Highlight Highlight Wenn man sich diese Nazis betrachtet und ihn mit ihrem Anspruch, die Herrenrasse zu sein, fragt man sich, ob diese Typen eigentlich nie in den Spiegel schauen resp. sich gegenseitig anschauen. Dann müssten sie ja zum Schluss kommen, dass sie einer Herrenrasse unwürdig sind. Wobei das ja voraussetzen würde, dass sie zur Reflektion und vor allem Selbstreflektion fähig sind. Das erfordert auch ein Mindestmass an Intelligenz. Auch etwas, an was es denen mangelt. Von wegen Herrenrasse...
  • Offi 11.10.2019 08:33
    Highlight Highlight Das darf niemals bewilligt werden!!
    • Scott 11.10.2019 10:37
      Highlight Highlight Mit welcher Begründung?

      Und weshalb dürfen dann linksextreme Bands unter dem Beifall der Politik und Medien Konzerte geben?
    • Büetzer 11.10.2019 11:04
      Highlight Highlight Weil Linke nicht zum Massennord aufrufen? Oder mit schusswaffen durch städte ziehen,und wahllos Menschen erschiessen ..
    • peeti 11.10.2019 11:17
      Highlight Highlight Ganz einfach: Weil man aufgrund den Organisatoren sowie eingeladenen Bands davon ausgehen muss, dass Verstösse gegen die Rassismusstrafnorm erfolgen. Die Bands hetzen ja in ihren Songs offen gegen Ausländer und Linke und rufen zur Gewalt gegen Andersdenkende auf.

      Definiere linksextreme Bands. Sind Feine Sahne für dich schon linksextrem? Welche "linksextreme" Bands hetzen gegen Andersdenkende, Minderheiten etc?
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 11.10.2019 08:28
    Highlight Highlight Müssen wir diese Dumpfbacken aus allen Ländern rundum bei uns reinlassen? Auch wenn wir genau wissen, dass es gewalttätige Terroristen sind, die die Demokratie zugunsten einer Diktatur töten wollen?
    Warum kann man das nicht verbieten? Die Walliser tun mir leid. Zwar hab ich sonst ein grosses Problem mit dem Wallis wegen der vielen Wilderer dort. Aber eine Horde Soziopathen haben sie nicht verdient.
    • TheBase 11.10.2019 09:03
      Highlight Highlight „Müssen wir diese Dumpfbacken aus allen Ländern rundum bei uns reinlassen?“

      Manchmal werde ich den Eindruck nicht los, dass manche ernsthaft glauben, Neonazis, Faschisten und Rechtsextreme seien hauptsächlich ein importiertes Problem...
    • Atheist1109 11.10.2019 09:20
      Highlight Highlight Wenn das nur nicht die gleichen sind😉
    • homo sapiens melior 11.10.2019 11:28
      Highlight Highlight Natürlich sind sie ein importiertes Problem. Allerdings eins, dass sich hier schon vor Jahrzehnten auch bei Einheimischen festgesetzt hat. Dimensionen jedoch, wie in Deutschland, Italien, Polen oder Ungarn haben wir hier ganz sicher noch nicht. Das gilt es zu vermeiden.
      Wieso also lassen wir Veranstaltungen dieser Soziopathen zu, die in anderen Ländern verboten sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 11.10.2019 08:25
    Highlight Highlight Das sind Leute, die den Mörder von Halle als Kameraden bezeichnen. Und vermutlich werden sie an diesem Anlass Geld für ihn sammeln.
    Eine Schande für die Schweiz, dass solche Konzerte zugelassen werden.
  • Aline Feel Good 11.10.2019 08:16
    Highlight Highlight Solche hasserfüllte Veranstaltung sollte man verbieten. Vorallem in der heutigen Zeit.
  • Klimapapi 11.10.2019 07:35
    Highlight Highlight Nicht vergessen, dass Blocher und die SVP die Veranstaltung in Unterwasser komplett verharmlost haben https://www.blick.ch/news/politik/6000-nazis-weniger-schlimm-als-die-reithalle-blocher-nimmt-glatzen-in-schutz-id5660159.html
    Kein Platz für Faschos!
  • Gipfeligeist 11.10.2019 07:34
    Highlight Highlight Könnte bei diesem gewaltbereiten Event nicht (wie in DE) Alkohol verboten werden?

    Diese jämmerlichen Gestalten trinken mir ganz sicher nicht mein Bier weg!
    • ma vaff... 11.10.2019 09:07
      Highlight Highlight In DE haben Dorfbewohner, als sie erfahren haben dass ein Nazikonzert stattfinden soll, in sämtlichen Läden alle Alkvorräte aufgekauft...😬 sehr geile Aktion...
  • Gopfridsenkel 11.10.2019 07:29
    Highlight Highlight Kann man vielleicht mit dem Grund "Volksaufhetze" solche Konzerte verbieten? Somit würde doch das Argument "Meinungsfreiheit" ausgehebelt, oder?
    • dirirev 11.10.2019 08:33
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und kein Argument. Wenn man Meinungsfreiheit so leicht aushebeln könnte, gäbe es sie praktisch nicht.
    • Silent_Revolution 11.10.2019 09:04
      Highlight Highlight Die Lösung für jedes Problem scheinen immer nur Verbote.

      Man kann Konzerte, Versammlungen, Symbolik und Meinungsäusserungen verbieten und erreicht damit eine komplette Verlagerung in den Untergrund.

      Nur um sich dann beim nächsten Vorfall wieder verwundert die Augen zu reiben, dass es ja tatsächlich noch Nazis gibt.

      Mit Verboten verschwinden Probleme von der Bildfläche, nicht aber aus der Realität. Was offiziell nicht mehr sein darf, geht im Hinterzimmer weiter.

      Sei doch froh zu wissen, wann sich wo und wie viele dieser Typen treffen.
    • JasCar 11.10.2019 12:45
      Highlight Highlight @ Silent Revolution

      So habe ich auch immer argumentiert. Ich habe aber langsam das Gefühl, dass wir nicht Recht haben.
      Ich glaube, je mehr wir es zulassen, desto "salonfähiger" wird dieser Hass.
      Wer sich vor einigen Jahren noch gemässigt am Stammtisch über die faulen Asylanten ausgelassen hat, getraut sich heute online deren Tod zu wünschen.
      Ich glaube, man sollte es wieder restriktiver handhaben, dieses Gedankengut sollte nicht als "Meinungsfreiheit" durchgehen dürfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 11.10.2019 07:14
    Highlight Highlight Erregung öffentlichen Ärgernisses und ein Sicherheitsrisiko. Bei terrorismusnahen Gruppierungen ist Meinungsfreiheit nicht höher zu gewichten, als der Schutz der Bevölkerung. Wir wollen keine Hassprediger in der Schweiz.
    • DerSeher 11.10.2019 07:36
      Highlight Highlight Du redest jetzt von den 1.Mai Ansprachen oder?
    • mostlyharmless 11.10.2019 07:43
      Highlight Highlight Wollen wir nicht, gibts aber. Deshalb: machen lassen, registrieren, beobachten, international zusammenarbeiten. Mir ist sichtbare Bedrohung lieber als verdeckte.
    • ChlyklassSFI 11.10.2019 08:25
      Highlight Highlight "DerSeher": Nein, vom Hass der der Ideologie der Rechtsextremen innewohnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Büetzer 11.10.2019 07:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • P. Silie 11.10.2019 09:40
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Büetzer 11.10.2019 12:53
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • misohelveticos 11.10.2019 14:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Cas 11.10.2019 06:52
    Highlight Highlight Wie sieht denn die Rechtslage (merkwürdiges Wort in diesem Zusammenhang) in der Schweiz aus? Wann kann ein solches Konzert unterbunden oder aufgelöst werden?
    • nine 11.10.2019 07:16
      Highlight Highlight ich würde sagen, egal wie die Rechtslage ist. Keinm Fussbreit den Faschisten.
    • dop_forever 11.10.2019 07:32
      Highlight Highlight Ist doch viel besser, man lässt sie ans Konzert. Dann weiss man, wen man stärker beobachten muss 😉
    • walsi 11.10.2019 07:36
      Highlight Highlight Da es in der Schweiz die Versammlungsfreiheit gibt, dürfte es schwierig werden. Es sei denn, die Behörden gehen von einer Gefährdung aus. Das Problem ist ja, dass solche Veranstaltungen erst dann gefährlich werden, wenn linke Gegendemonstranten auftauchen. Lässt man die Leute unter sich, dann passiert auch nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSeher 11.10.2019 06:49
    Highlight Highlight Aus erwähntem Sicherheitsbericht.... :
    -"2018 wurden dem NDB 53 Ereignisse im Bereich des gewalttätigen Rechts- und
    226 Ereignisse im Bereich des gewalttätigen Linksextremismus bekannt."
    -"Weiterhin reicht die
    Intensitätsskala linksextremer Gewalt bis hin zu Brandanschlägen, und bei Auseinandersetzungen etwa anlässlich von Demonstrationen wird Schaden an Leib und
    Leben insbesondere von Sicherheitskräften, aber auch Angehörigen anderer Blaulichtorganisationen mitunter nicht nur in Kauf genommen, sondern in einzelnen Fällen offenkundig bezweckt"

    Also welche Seite ist nun das grosse Problem?
    • banda69 11.10.2019 07:33
      Highlight Highlight @der seher

      Neonazis sind also voll ok?
    • RicoH 11.10.2019 07:45
      Highlight Highlight Echt jetzt? Wer mit solchen "Vergleichen" versucht, Rechtsextremisten als harmlos erscheinen zu lassen, muss schon eine sehr braune Gesinnung haben.
    • Büetzer 11.10.2019 07:48
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 11.10.2019 06:25
    Highlight Highlight Dieser Abschaum muss gestoppt werden!
  • banda69 11.10.2019 06:20
    • P. Silie 11.10.2019 09:46
      Highlight Highlight @ Banda: Die Ideologie der Rechtsextremen ist das eine, aber können Sie mir aufzeigen was da passiert ist? Verletzte? Tote? Sachschäden? GESETZESBRÜCHE?

      Ich wünschte mir wir würden wieder mehr mit Verstand argumentieren und politisieren, statt mit Emotionen.
    • ChlyklassSFI 11.10.2019 10:27
      Highlight Highlight Es wurde zu Gewalt aufgerufen gegen Linke, Ausländer und Politiker?
    • tantemagda 11.10.2019 10:54
      Highlight Highlight „Mit Verstand argumentieren“..?

      Ernsthaft? Wenn man mit Verstand argumentieren will, darf man als erstes keine Neonazis unterstützen, egal in welcher Weise. „Verstand haben“ impliziert, Gegner dieser zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 11.10.2019 06:19
    Highlight Highlight Deswegen gibts doch die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Meinungen die sowieso alle Teilen brauchen ja keinen Schutz. Nazis sind trotzdem scheisse.
    • RicoH 11.10.2019 07:50
      Highlight Highlight Was meinst du mit "Meinungen die sowieso alle teilen"? Rechtsradikale Meinungen dürfen nie toleriert werden. Wie kommst du darauf, dass das alle teilen sollen?
    • Legendary Dave 11.10.2019 08:13
      Highlight Highlight Ich bin da immer etwas hin und her gerissen. So scheisse ich die rechtsradikalen finde, in einem gewissen mass haben sie ein recht auf diese meinung.
      Wenn dies verboten würde, wären wir nicht besser als irgendein totalitäres system.
      Die frage ist halt, wo die grenze ist, also wo ein risiko für andere leute besteht. Bei einem (friedlichen) konzert sehe ich das nicht zwingend erreicht, bei waffenlieferungen definitiv
    • santa's little helper 11.10.2019 08:38
      Highlight Highlight @Dave
      Danke, das ist der beste Kommentar den ich in diesem Zusammenhang gelesen habe.
      @andere: seid ihr wirklich so naiv zu glauben, dass andere zum Schweigen bringen und "kein Fuss breit geben" bewirkt, dass das Problem einfach so verschwindet?
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