Schweiz
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Im Wallis von Lawine verschüttet: Deutscher Tourengänger ist im Spital gestorben



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bild: Kapo wallis

Der deutsche Tourengänger, der am Samstag in der Region Lauchernalp im Wallis verschüttet und dabei schwer verletzt worden war, ist gestorben. Er sei am Sonntagmorgen im Inselspital Bern seinen Verletzungen erlegen, teilte die Walliser Kantonspolizei mit.

Der 55-jährige Deutsche und sein Sohn hatten am Samstagvormittag unterhalb der Station Gandegg die Skipisten verlasen und sich in Richtung Stieltihorn auf den Weg gemacht. Auf einer Höhe von etwa 2700 Metern wurde der Vater von einer Lawine mitgerissen.

Der Sohn, der nicht verschüttet wurde, schlug Alarm, ortete den Vater mit dem Verschüttetensuchgerät und begann, ihn auszugraben. Eine Rettungsmannschaft konnte den 55-jährigen Deutschen schliesslich aus zwei Metern Tiefe bergen. Er wurde schwer verletzt mit dem Helikopter ins Inselspital nach Bern geflogen.

Die Lawinengefahr in der Region bleibe erheblich, sagte Polizeisprecher Stève Léger am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur. Das entspricht der mittleren von fünf Gefahrenwarnstufen. Sollten Zweifel über die Bedingungen bestehen, empfiehlt Léger, einen Spezialisten zu kontaktieren. (cbe/jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alteresel 29.12.2019 10:56
    Highlight Highlight Ich war viele Jahre auf Skitouren. Die Tour, die die beiden machen wollten ist wunderbar, aber bei den herrschenden Verhältnissen eben auch gefährlich. Das sind übrigens viele Touren und man muss schon viel Erfahrung haben und das Risiko einschätzen können. Ein alter Bergführer hat mir, als ich auf einer Tour kehrte, gesagt, wer umkehrt, lebt länger.
  • Daniel Meyer (1) 28.12.2019 21:48
    Highlight Highlight Vielen Dank an die Retter und gute Besserung dem Verunfallten.
  • versy 28.12.2019 18:30
    Highlight Highlight War per Zufall heute vor Ort und habe zugesehen (nitabene von der Piste) , wie die beiden Retter inkl. Suchhund von der Air Zermatt abgesetzt wurden und ebenfalls in ein Schneebrett kamen.
    Schlimm, dass sich die Retter selbst in Gefahren bringen müssen um irgendwelchr Trottel aus dem Schnee zu buddeln.
    Schliesslich war die Lawinenstufe auf Erheblich.
    • Digichr 28.12.2019 20:17
      Highlight Highlight Naja, man sieht es auch hier an den Blitzen: Diese Trottel geniessen breite Solidarität.
    • Demo78 28.12.2019 20:23
      Highlight Highlight Erheblich ist die Lawinenstufe praktisch den ganzen Winter durch🤷🏻‍♂️ D.h. Man muss sich die Routenwahl genau überlegen und das Risiko soweit wie möglich minimieren z.B. Mit dem 3x3 Prinzip.
      Hoffen wir auf das beste für den Verunfallten.
    • nicbel 28.12.2019 20:55
      Highlight Highlight Diese "Trottel" sind Menschenleben. Die einzigen Trottel sind die welche bei solchen Unfällen noch blöde Kommentare schreiben müssen.
    Weitere Antworten anzeigen

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