DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Bahnhof in Flueelen im Kanton Uri am Donnerstag, 19. Maerz 2020 ist wegen dem Coronavirus nicht, oder nur sehr leicht bevoelkert. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

An den Bahnhöfen wird bald eine neue Stimmer ertönen. Bild: KEYSTONE

«Krampfhafter Akzent»: Die SBB haben eine neue Stimme – und die gefällt nicht allen

Die SBB führen eine neue Technologie für die Durchsagen in ihren Bahnhöfen ein. Die Durchsagen laufen derzeit im Testbetrieb. Die Meinungen über die neue Stimme gehen weit auseinander.

Stefan Ehrbar / CH Media



Die deutsche Firma Aristech rüstet die SBB mit einer neuen Stimme aus. Die Einfahrt von Zügen, Störungen oder Verspätungen erhalten damit ein neues Kleid. Dahinter steckt die «Text to Speech»-Technologie. Sie ermöglicht, dass neue Wörter gleich in die Durchsagen aufgenommen werden können – etwa, wenn Haltestellen gebaut werden.

Bisher mussten neue Wörter jedes Mal wieder eingesprochen werden. Das neue System soll flexiblere und besser verständlichere Durchsagen ermöglichen. Aristech wird in den kommenden Jahren alle Bahnhöfe der SBB mit dem neuen System ausrüsten – und zwar in allen vier Landessprachen. Als Referenz verweist Aristech darauf, dass bereits die Österreichischen Bundesbahnen und die Schweizerische Südostbahn auf diese Lösung setzen.

Test-Betrieb in einzelnen Bahnhöfen

Derzeit laufen in verschiedenen Bahnhöfen der Deutschschweiz Tests mit der neuen Durchsage. SBB-Sprecher Martin Meier betont, dass die Stimme noch nicht im Endzustand sei. Man teste erst die Stabilität der neuen Technologie und werde danach wo notwendig korrigieren und zusätzliche Funktionalitäten einbauen.

Und so tönt die Stimme:

Video: kaltura.com

Erste Tonaufnahmen, die auf der Plattform Bahnforum.ch geteilt wurden, zeigen: Die neuen Durchsagen, die von einer Frauenstimme gesprochen werden, kommen in Hochdeutsch mit gut hörbarem Schweizer Akzent daher. Im Vergleich zu den bisherigen Durchsagen der Sprecherin Isabelle Augustin tönt die Stimme holpriger.

Das Echo auf die neuen Durchsagen ist geteilt: «Mir sind sie zu schweizerisch», schreibt ein Nutzer im Forum. «Für Personen, die nicht gut Deutsch verstehen, könnte das zum Problem werden.» Von einem «krampfhaft-heftigen Schweizer Akzent» spricht ein anderer Nutzer, während ein weiterer das «gekünstelte Schweizer Hochdeutsch mit Zürcher-R» als kundenunfreundlich taxiert. Andere sind positiver gestimmt: «An sich sympathischer Klang», schreibt jemand. Ein anderer outet sich als Fan der Stimme: «Ich bin beeindruckt von der Flüssigkeit.»

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

33 Schweizer Bahnhöfe aus dem letzten Jahrhundert

1 / 35
33 Schweizer Bahnhöfe aus dem letzten Jahrhundert
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

25 Jahren seit der Ja-Stimme – Was «Neat» gebracht hat:

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Vögtlin hat gemischelt: Das ist der neue Modus mit 13 Teams

Spielplangeneral Willi Vögtlin hat nun den neuen Modus mit Aufsteiger Ajoie und 13 Teams erarbeitet. Als Kuriosum: Ajoie spielt in der Ostgruppe.

Nächste Saison umfasst die Qualifikation 52 Spiele. Die Frage, die Willi Vögtlin lösen musste: Wie stellen wir es an, dass alle 13 Teams auf 52 Partien kommen? Er hat es mit der Bildung von drei Gruppen gelöst. Nächste Saison gibt es eine West-, Ost- und Südgruppe.

Und so geht es.

Zuerst spielen alle gegen alle je zwei Heim- und Auswärtsspiele. Ergibt 48 Spiele. Nun kommen die Gruppenspiele.

Innerhalb der West- und Ostgruppe spielt jeder gegen jeden eine Partie. Ergibt vier Spiele. In der …

Artikel lesen
Link zum Artikel