Schweiz
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Darf noch nicht, kann aber schon bald: Lokführer-Aspirant Benedikt Haag im ICN-Führerstand (gestelltes Bild). bild: © Severin Bigler

55 Jahre alt, Akademikerkarriere, Managerlohn – und nun wird Herr Haag Lokführer

In den Führerständen der SBB mangelt es an Personal. Deshalb rekrutieren die SBB nun auch unter älteren Fachkräften. Einer der Aspiranten ist der 55-jährige Benedikt Haag. Wir begleiteten ihn und erlebten den Personalmangel hautnah mit.

Daniel Fuchs / ch media



Beinahe wäre dieser Text ausgefallen. Fast so wie vor einer Woche der Zug zwischen Olten SO und Sissach BL, das «Läufelfingerli» (wir berichteten). Wegen eines Personalengpasses wurde die Linie kurzfristig für einen Tag eingestellt. Ersatzbusse fuhren die Passagiere ins Ziel.

Auch dieser Text stand wegen des Lokführermangels auf der Kippe. «Der begleitende Lokführer fällt wegen eines familiären Notfalls aus», lässt ein SBB-Sprecher diese Zeitung am Donnerstagvormittag wissen. Geplant war die Begleitung eines 55-jährigen Lokführer-Aspiranten auf einer seiner Lehrtouren im Raum Zürich.

Das Problem: Der Aspirant, Benedikt Haag, darf noch nicht selbst fahren. Während seiner anderthalbjährigen Ausbildung begleitet er Lokführer. Dabei muss er die Strecken und Loks oder Triebwagen in- und auswendig kennenlernen, die er später fahren wird. «Heizer» nennen die Bähnler Novizen wie Haag; ein Relikt aus vergangenen Zeiten, als jeder Dampflokomotivführer einen Heizer zur Seite hatte, der das Feuer mit Kohle speiste.

Donnerstagmorgen: Damit diese Zeitung und «Heizer» Haag doch noch zu ihrer Fahrt kommen, setzt der SBB-Sprecher sämtliche Hebel in Bewegung. Und findet Gehör beim Kader. Andreas Oberholzer ist einer der Chefs der Lokführer für die Region Zürich-Ostschweiz. Bei Engpässen springt er selbst ein. Auf der «Läufelfingerli»-Linie konnte er dies nicht, an diesem Donnerstag aber klappt es. Und so begleiten wir Lokführer Oberholzer und seinen Heizer Haag von St. Gallen nach Zürich.

St. Gallen, 16 Uhr: Andreas Oberholzer prüft im Führerstand des Intercity-Neigezugs 5 nach Lausanne die Systeme. Haag hilft mit und beantwortet dazwischen unsere Fragen. Der 55-jährige Familienmann aus der Region Brugg AG hat eine beeindruckende Karriere hinter sich: Doktorat in Chemie, Managerposten in der Wirtschaft, ein toller Lohn. «Ich bin in einer komfortablen Lage», sagt er, «unser Haus ist fast abbezahlt, meine Frau arbeitet, die Kinder sind erwachsen.»

Und so entschied sich Haag vor einem Jahr, den Managerposten gegen die Ausbildung im Führerstand abzugeben. Er war sich bewusst, die finanziellen Einbussen würden einschneidend sein. Denn bei Lokführern beginnt ein Jahressalär während der Ausbildung bei 52 000 Franken und erreicht kaum je die Hälfte eines Managereinkommens.

16.07 Uhr: Ein Zugbegleiter schliesst die Türen, Oberholzer erhält die Abfahrtsbestätigung per SMS und setzt den Intercity in Bewegung. Haag kontrolliert die Signale und Höchstgeschwindigkeiten mit. Als Manager hatte er sich Gedanken gemacht: Wie lange würde er die 16-Stunden-Arbeitstage noch durchhalten? Was, wenn er in seinem Alter arbeitslos würde? Als über 50-Jähriger war er sich bewusst: Würde es gesundheitlich nicht mehr so rund laufen, es wäre wohl schwierig, den Job zu behalten oder einen neuen zu finden. Heute sieht er es so:

«Zwar verdiene ich nicht mehr so viel, doch wenn ich meine Leistung erbringe und will, dann bleibe ich bis zu meiner Pensionierung Lokführer.»

Benedikt Haag

Haag sehnt den Tag herbei, an dem er zum ersten Mal selbst einen Zug steuern darf. «Das Gute an diesem Job ist, er erfordert höchste Konzentration im Führerstand, doch nach Feierabend kann man abschalten. Das war in der Privatwirtschaft nie so.»

«Ich habe diese Ausbildung etwas unterschätzt»: mit dem angehenden Lokführer Benedikt Haag im Führerstand

Video: © Severin Bigler/Daniel Fuchs

Routiniert aber konzentriert lässt Oberholzer den Intercity durch die Ostschweiz fahren, aufmerksam beobachtet von Haag. Unter Bähnlern geht die Angst um vor der Automatisierung. Doch Oberholzer und Haag sind überzeugt: Bis auf dem Schweizer Bahnnetz komplett führerlose Züge fahren, dauert es noch Jahrzehnte. Und im Intercity 5 nach Zürich wird klar: Der Mensch ist trotz modernsten Sensoren und Systemen nicht aus dem Führerstand wegzudenken.

Winterthur 16.52 Uhr: Oberholzer leitet die Bremsung ein. Schon taucht der Bahnhof auf. Dicht an dicht stehen die Pendler auf dem Perron. Lokführer sind exponiert, bei den Infoabenden vor der Ausbildung werden die Schattenseiten des Berufs thematisiert, zum Beispiel sogenannte «Personenunfälle». Haag ist sich bewusst, rein statistisch könnte es auch ihn einmal treffen. «Ich weiss nicht, wie ich darauf reagieren würde, das weiss keiner. Doch von dieser Vorstellung lasse ich mich nicht abschrecken.»

Der Beruf Lokführer hat an Strahlkraft verloren. Doch ein Rekrutierungsproblem will man bei den SBB partout nicht sehen. «Unsere Klassen sind voll, wir haben genügend Bewerbungen und könnten gar nicht noch mehr Lokführer ausbilden», erklärt Oberholzer. Dann kam es in der Vergangenheit zu Versäumnissen?

«Wir haben eingeräumt, dass wir den Bedarf zu Spitzenzeiten in den letzten beiden Jahren unterschätzt haben», heisst es bei den SBB. Und im Führerstand des Intercity 5 erklärt Oberholzer: «Bei den Pensionierungen und den Abgängen haben wir richtig kalkuliert. Damit haben die Engpässe gar nicht zu tun.» Womit dann? Laut SBB haben ausserordentlich viele Baustellen und Extrazüge an Events die Probleme eingebrockt. Im Sommer hätten viele Lokführer Überstunden angehäuft. Nun müssten sie diese kompensieren, komme es zu Ausfällen wegen Unfällen oder Krankheit, werde es eng, so die SBB.

Zürich 17.15 Uhr: Der Zug verlässt den Bahnhof Zürich Oerlikon, biegt in den Weinbergtunnel ein und unterquert einmal die Stadt. In ein paar Minuten erreichen wir den Hauptbahnhof, wo der Lokführer Andreas Oberholzer und sein Heizer, Lokführer-Aspirant Benedikt Haag, abgelöst werden.

Die SBB suchen aktiv nach geeigneten Kandidaten und Kandidatinnen über 40. Nach oben gebe es keine definierte Grenze, heisst es bei der Bundesbahn. Voraussetzung für alle: Sie müssen die medizinischen und psychologischen Eignungstests bestehen. Weil sich Lokführer aber nicht von heute auf morgen ausbilden liessen, warnt Lokführer-Chef Oberholzer, werde die Situation mindestens noch ein Jahr anspruchsvoll bleiben. (aargauerzeitung.ch)

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roger Rüebli 20.10.2019 02:48
    Highlight Highlight Welche Zeitung soll denn hier zustande kommen?
  • Mäf 19.10.2019 21:47
    Highlight Highlight Auch nach 10 Jahren als Lokführer bei den SBB macht mir der Beruf Freude. Es ist was anderes als viele Jobs, der Beruf hat schon noch einen gewissen Reiz. Das sehe ich ja schon nur an den Reisenden, die ab und zu kurz eine Blick in den Führerstand werfen, wenn die Führerstandstüre noch offen steht. Viele würde da mal gerne vorne mitfahren. Klar, die Arbeit ist streng wegen den Arbeitszeiten, aber genau das bringt auch so viele Vorteile. Leere Pisten im Winter, leere Badi im Sommer. Du kommst nach Hause, wenn alles arbeitet & andersrum. Und ja: Familie & gute Freunde hab ich trotzdem noch ;)
  • Maschinist460 19.10.2019 20:39
    Highlight Highlight Willkommen lieber Kollege! Chapeau dass du dir das mit deinem Alter noch zutraust und allen beweist, dass es eben doch geht, wenn man will.
    Beim Punkt Feierabend kann ich voll und ganz zustimmen. Es ist ein schönes Privileg, nach seiner geregelten Arbeitszeit in den Feierabend zu verschwinden und wirklich abschalten können.
    Wünsche weiterhin noch viel Erfolg und Freude während der Ausbildung.
  • Meyer Andrej 19.10.2019 18:49
    Highlight Highlight Seit Jahren heisst es, dass Massnahmen ergriffen worden wären. Jeder darf sein Sprüchlein aufsagen.
    • Astrogator 19.10.2019 19:33
      Highlight Highlight Weiss nicht was die Blitze sollen, bereits vor 6 Jahren hat ein hoher Manager gesagt, man hätte sich beim Personalbestand verrechnet und es werden Massnahmen ergriffen.

      Niemand Internes glaubt den ewigen Lügen des Managements.
  • bueggi 19.10.2019 17:27
    Highlight Highlight Eine ernst gemeinte Frage: Kann man sich auch als Cannabiskonsument bewerben? Natürlich ohne Konsum vor dem Dienst. Eher so wie das Feierabendbier.
    • themachine 19.10.2019 17:40
      Highlight Highlight Vor Anstellung wird eine medizinische Abklärung (inkl. Urintest) durchgeführt. Also Nein. 😉
    • ingmarbergman 19.10.2019 17:41
      Highlight Highlight Wahrscheinlich musst du nüchtern zur Arbeit erscheinen. Bei der langen Zeit wie THC im Blut nachweisbar ist, wird das wohl nichts mit deinem Plan.
    • borael 19.10.2019 17:45
      Highlight Highlight Nein, Cannabis ist auch in der Freizeit nicht erlaubt. Und auch wenn du privat betrunken Auto fährst, kannst du als Lokführer Probleme bekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 19.10.2019 15:55
    Highlight Highlight Soweit sind die Italiener noch nicht, da fährt der Heizer immer mit und egal was welche Regierungspartei auch immer versucht, Der Heizer steht mit im Stand🤔
    • Ood Sigma 19.10.2019 17:30
      Highlight Highlight Zusammenhang?
  • Gubbe 19.10.2019 15:30
    Highlight Highlight Im Artikel über Herrn Haag, schwang doch eine Prise Zukunftsangst mit. Also suchte er sich eine vermeintlich sichere Stelle. Dagegen ist nichts einzuwenden. Hoffentlich machen das nicht alle ü55, es ginge viel Wissen verloren. Das sollte doch die 'Wirtschaftsführer' aufrütteln und vom Potenzial von 'altgedienten' Kräften bis zu deren Pensionierung profitieren. Ich denke, dass ein Kader 12'000 verdient, er 2k zusätzlich zur PK zahlen und dem Arbeitgeber diese erlassen könnte. Beide Profitierten. Er verdient noch genug und nach seinem Abgang ist die Pension ok.
    • so war es doch nicht gemeint 19.10.2019 17:57
      Highlight Highlight Sein Wechsel muss andere Gründe haben.

      Den Job wechseln, nur weil er unsicher sein könnte?

      Bei 16-Stunden-Arbeitstagen - womit auch andere Manager prahlen - hätte er mit 55 in den Ruhestand gehen können.

      Ob er mit dem Checklisten- und Vorschriftenjob glücklich wird?
    • Gubbe 19.10.2019 21:14
      Highlight Highlight gerade LIVE dazugeschaltet
      Es gibt Kaderleute die sehr unsicher sind und Zukunftsangst haben. Hat übrigens fast jeder einmal. Wenn man dann nicht ruhig bleibt, kann es zu Kurzschlusshandlungen kommen.
      16 h/Tage steht niemand mehr als 2 Wochen durch. Das entspannte Arbeitsessen zähle ich nicht zur Arbeit. Auch lange Anfahrtswege nicht.
    • Elmas Lento 20.10.2019 03:22
      Highlight Highlight Ist für mich schon nachvollziehbar. Mit 55 sind allfällige Kinder meistens fertig mit der Ausbildung und selbstständig, die "finanzielle Verantwortung" ist somit nicht mehr so gross. Durch die vorherige Arbeit hat er vermutlich auch gewisse Reserven. Da ist die Überlegung nicht so abwegig. Will man die letzten 10 Arbeitsjahre noch mit einem stressigen Managementposten verbringen oder lieber einen sicheren "9 to 5" Job bei dem Feierabend auch Feierabend bedeutet.
  • Superkalifragilistiexpialigetisch 19.10.2019 15:13
    Highlight Highlight <erklärt Oberholzer: «Bei den Pensionierungen und den Abgängen haben wir richtig kalkuliert. Damit haben die Engpässe gar nicht zu tun.» Womit dann? Laut SBB haben ausserordentlich viele Baustellen und Extrazüge an Events die Probleme eingebrockt. Im Sommer hätten viele Lokführer Überstunden angehäuft. Nun müssten sie diese kompensieren, komme es zu Ausfällen wegen Unfällen oder Krankheit, werde es eng, so die SBB.>
    Also doch völlig verkalkuliert und an den falschen stellen gespart.
    • Astrogator 19.10.2019 18:18
      Highlight Highlight Man sucht jetzt billige Ausreden. Das wir Überstunden abbauen ist schlicht ein Witz.
    • Meyer Andrej 19.10.2019 20:10
      Highlight Highlight @Astrogator. Oberholzer, Looser, Häne, Meyer, Ribar, sprecht einmal mit einem Einteiler, oder liest mal die Mail die wir Lf bekommen. Ich wäre, dafür, dass wir ab sofort alle Zeit abbauen, einfach auf die GAV Grenzwerte herunterfahren, so wie es immer heisst, so vonwegen Work life balance. Wenn wieder ein leichter Überbestand herrscht lieren sie wieder Tag und Nacht über den Abbau.
  • Meyer Andrej 19.10.2019 14:53
    Highlight Highlight So jetzt hat auch der Letzte keine Ausrede mehr! Bewerbt Euch, wir brauchen fähige Leute. Vielleicht sollte man auch erwähnen, dass er wahrscheinlich eine prall gefüllte PK hat und erheblich Ersparnisse. Mit der normalen Ausgangslage und dem Ausbildungslohn wird die ganze Geschichte sehr schwierig!
    • Mügäli 19.10.2019 15:06
      Highlight Highlight @Meyer Andrej - Sie haben die Möglichkeit bei einer Umschulung finanzielle Hilfe zu bekommen. Das RAV zb fördert solche Massnahmen gezielt. Abgesehen davon ist es für Ihre zukünftige finanzielle Situation allemal besser als sie werden nach beenden der Rahmenfrist ausgesteuert.
    • JaneSodaBorderless 19.10.2019 15:38
      Highlight Highlight Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Ich habe fünf Jahre lang unterm Existenzminimum gelebt, mich mit 4 Nebenjobs über Wasser gehalten um mir ein Studium zu finanzieren. Würde ich sofort wieder tun, es ist eine absehbare Zeit und es gibt Perspektive.
    • fools garden 19.10.2019 15:58
      Highlight Highlight 52000.- in der Ausbildungszeit, find ich nicht sooo schlecht bezahlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gianni48 19.10.2019 14:47
    Highlight Highlight Dieser Bericht ist ausgezeichnet geschrieben.
    Wäre ich 50, hätte ich mich auch beworben. Leider war es damals noch nicht möglich und heute, mit 71, geniesse ich meinen 3.Lebensabschnitt und schreibe diesen Beitrag aus dem pünktlichen SBB Zug.
    • dim (1) 19.10.2019 20:45
      Highlight Highlight Cool, Sie würde ich gerne mal im Zug antreffen!
  • Heini Hemmi 19.10.2019 13:33
    Highlight Highlight Hut ab, Herr Haag! Ich wünsche Ihnen viel Spass im neuen Job!

    Und noch was anderes: Dass Watson bei der SBB noch lange Bittibätti dafür machen muss, um beste Gratiswerbung für die Firma zu machen, steht sinnbildlich für das ganze Malheur dieses Staatsmolochs.
  • Mügäli 19.10.2019 13:24
    Highlight Highlight Eine super Entscheidung von Herr Haag und ein positives Zeichen für alle älteren Arbeitnehmer, dass man sich beruflich auch in diesem Alter noch verändern kann und auch die Chance dazu bekommt. Ich hoffe viele Firmen werden auf diesen ‚Zug‘ aufspringen, super SBB 👍. Herrn Haag wünsche ich viel Spass an seiner neuen Tätigkeit.
  • Peldar 19.10.2019 13:22
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag! Habe selbst vor kurzem die Ausbildung zum Lokführer abgeschlossen und kann bestätigen, dass während der Ausbildung eine Menge auf einen zukommt. Jedoch lohnt es sich, wenn man einmal fertig ist und alleine die Hebel in der Hand hat und einen Zug durch die Schweiz führt, trotz allem was momentan geschrieben wird, ein sehr tolles Gefühl!:)
    • so war es doch nicht gemeint 19.10.2019 17:59
      Highlight Highlight Und bald schon schleicht sich die Routine von hinten an.
    • Na_Ja 19.10.2019 23:10
      Highlight Highlight @gerade LIVE dazugeschaltet
      Ich, für viele wahrscheinlich noch jung, sagte kürzlich zu einem nahen Verwandten, dass MIR ein Chauffeur Beruf (egal welches Gefährt) vielleicht zu langweilig wäre. Er, mit Führungsposition, sagte mir, dass ein Job mit klaren abends meist erfüllten Zielen sicher seine Vorteile habe, man könne damit leichter abschalten nach Feierabend und müsse nicht an bestehende Pendenzen denken. Routine und Sicherheit kann auch wohltuend sein!

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