Schweiz
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Zu wenig Lokführer: SBB legen Linie still

Die SBB haben wegen Lokführermangels auf einer Nebenlinie zwischen Olten und dem Baselbiet einen Tag lang den Zugverkehr eingestellt. Zudem schützt am Gotthard auch eine Platzreservation nicht vor einem Rausschmiss.

Dominic Kobelt / ch media



Dass ein Zug ausfällt, weil der Lokführer oder die Zugchefin kurzfristig entfällt, kommt immer mal wieder vor. Dass die SBB eine ganze Linie einen Tag lang stilllegen muss, weil das Personal fehlt, ist wohl einzigartig in der jüngeren Bahngeschichte.

So geschehen am Samstag auf der Linie Olten – Läufelfingen – Sissach. Von früh bis spät bot die Bahn Ersatzbusse auf. Grund: «kurzfristige Änderung im Personaleinsatz». Informiert darüber hat die SBB am Freitagabend um 23.51 Uhr.

Ein Regionalzug der S9 Olten-Sissach ueberquert das Viadukt bei Ruemlingen auf der alten Hauensteinstrecke Sissach-Laeufelfingen-Olten, am 7. April 2006. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)  === ,  ===

Ein Bild, das so am letzten Samstag nicht zu sehen war: Ein SBB-Regionalzug überquert das Viadukt bei Rümlingen. Bild: KEYSTONE

Fokus auf grosse Linien und Reiseverkehr

Am Samstag erklärte SBB-Sprecherin Sabine Baumgartner: «Grund ist der aktuell angespannte Personalbestand bei den Lokführern.» Lokführer fehlten nicht zuletzt wegen des «erwarteten hohen Passagieraufkommens am Wochenende wegen des Freizeitverkehrs und den diesbezüglich von uns getroffenen Massnahmen».

Sprich: Statt die lokale Verbindung zwischen dem Bahnknoten Olten und dem Baselbiet sicherzustellen, wurde Personal auf die Regio- und Fernverkehrslinien verschoben. Auf der «Läufelfingerli»-Linie verkehrten Ersatzbusse. Man bedauere die Unannehmlichkeiten und entschuldige sich dafür, so die SBB-Sprecherin.

Nach massiven Verspätungen respektive Ausfällen wegen eines Öllecks und eines Gleisbruchs auf der SBB-Bahn-2000-Strecke zwischen Olten und Bern sowie Platzmangel auf der Gotthard-Strecke (siehe Kasten unten) ist dies das jüngste Kapitel in der Pech-und-Pannen-Serie der SBB.

Doch auch die Matterhorn-Gotthard-Bahn und die BLS kämpfen mit Personalmangel. Während erstere letzte Woche zu Randzeiten die Verbindung Brig-Fiesch mit Bussen sicherstellen musste, versucht es die BLS mit Boni für zusätzliche Schichten à 100 Franken pro Tag. Bei der SBB gibt es derzeit 80 Franken für Sondereinsätze.

Den Unternehmen fehlen etwa 30 Lokführer pro Tag. «Mit verschiedenen Massnahmen gibt die SBB hier Gegensteuer», sagt Sprecherin Baumgartner. «So rekrutieren wir laufend neue Lokführerinnen und Lokführer etwa mittels der eben gestarteten Kampagne, die speziell Menschen ab 40 anspricht.»

Auch Platzreservation schützt nicht vor einem Rausschmiss

Um auf der sicheren Seite zu sein, erklärte der abtretende SBB-Chef Andreas Meyer immer wieder, reserviere er sich auf langen Reisen stets einen Sitz. Doch auch eine Reservation schützt nicht vor einem Rausschmiss. Das zumindest berichtet die «Sonntags-Zeitung». Unter dem Titel «Das Chaos auf der Gotthardstrecke ist offenbar grösser, als die SBB zugeben» schildert sie, wie letzte Woche auch 1.-Klasse-Passagiere mit Reservationen wegen überfüllter Wagen in Rotkreuz aussteigen mussten. Wie am Freitag der Vorwoche bereits weitere Dutzende Passagiere. Die SBB bestätigen den jüngsten Vorfall, tun ihn aber als Einzelfall ab. Es sei eine Ersatzkomposition im Einsatz gewesen. (sat)

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nik G. 15.10.2019 08:34
    Highlight Highlight 100 Franken pro Tag? das sind bei 8 Stunden 13 Franken pro Stunde? Da würde ich nicht mal aufstehen dafür.
    • Meyer Andrej 15.10.2019 22:02
      Highlight Highlight Die SBB verdient unser Engagement nicht!
  • Hillibillyjoe 15.10.2019 08:33
    Highlight Highlight Der preisdruck kommt vom konsumenten. Wenn jeder lieber das neuste i phone braucht aber nichts an den Öv beisteuern will seid ihr selber schuld am spiegelbild der Preispolitik.

    Herz für: könnte evt ein bisschen stimmen.

    Blitz für: ich bin faul und stinke
  • Erwin71 15.10.2019 03:30
    Highlight Highlight immerhin gab es ersatzbusse. in deutschlad gibt es das nicht. fährt die bahn wegen mangel an zugführer nicht, muss mann selber schauen. und das wöchentlich,
  • Gantii 14.10.2019 23:25
    Highlight Highlight man müsste halt auch Lokfuhrer einstellen und nicht nur dumm werbung machen. was die SBB im einstellungsverfahren bietet, ist unterste schublade. da wartet man auch gerne mal 2+ monate auf ein feedback auf eine bewerbung.
    aber alles kein problem, weil, man wusste ja dass es zu wenig Lokführer hat... ???
  • Karoon 14.10.2019 16:43
    Highlight Highlight Es ist einfach und langweilig, täglich auf der SBB rumzuhacken. Ja, es ist im Kern noch ein Staatsbetrieb: träge, Gärtchendenken und stark mit sich selbst beschäftigt. Das wird sich nicht ändern, selbst wenn täglich 10x darüber geschrieben wird (ich bin kein SBB-MA).
    • SemperFi 15.10.2019 12:34
      Highlight Highlight Es ist eben kein Staatsbetrieb mehr, sonst würde nämlich Bahnverkehr produziert.

      Aber Meyer hat die SBB zu einem Kommunikations-Selbstbeweihräucherungskonzern umfunktioniert, der lieber Bloggerfahrten veranstaltet als für Pünktlichkeit zu sorgen.
  • HabbyHab 14.10.2019 14:15
    Highlight Highlight Das ganze kann wohl auch etwas den Zielen des Bundes für die SBB angehängt werden. In der Fläche muss ja alles so super effizient sein, es darf kein Rappen zu viel ausgegeben werden für Personal und kein Gewinn machen ist nicht erlaubt. Dabei sollte man doch eher auf den Service schauen.. eventuell auch ein wenig eine Folge eines bürgerlichen Parlamentes?
  • Phrosch 14.10.2019 11:47
    Highlight Highlight Gehört es nicht zu den Aufgaben des Managements, vorausschauend zu planen? Meiner Meinung nach hat man nicht ganz plötzlich zu wenig Lokführer, das zeichnet sich ab (z.B. viele Pensionierungen). Dass es wegen völlig unvorhersehbaren Problemen mal zu Zugausfällen kommen kann, versteht jeder. Aber was die SBB im Moment bieten, geht gar nicht.
  • Yogi Bär 14.10.2019 11:07
    Highlight Highlight Nun ich wollte mich zu Meyer's Zeiten als junger Spross von 58 Jahren nach Vorabklärung ob mein Alter noch erwünscht ist bewerben. Machte diesbezüglich noch extra einen Augentest gem. SBB. Bekam eine Absage mit der Begründung ich sei Überqualifiziert. Ging dem nach und erhielt die wahre Antwort: Zu alt.
    • Astrogator 14.10.2019 11:44
      Highlight Highlight Zurzeit werden auch Ü50 genommen, falls du immer noch willst.
    • Haokeaanig 14.10.2019 12:59
      Highlight Highlight Ich wollte vor 20 Jahren Lockführer werden, leider gab es keine Ausbildungsplätze.
  • c_meier 14.10.2019 10:50
    Highlight Highlight CEO Meyer könnte doch jetzt die Ausbildung zum Lokführer anfangen und dann die restlichen Jahre bis zur Pensionierung als Lokführer arbeiten damit der Personalmangel wieder etwas aufgefangen wird...
    • Astrogator 14.10.2019 11:15
      Highlight Highlight Lokführer benötigen ein paar Charaktereigenschaften die Meyer fehlen: gewissenhaftes arbeiten, Selbstreflektion und die Fähigkeit aus eigenen Fehlern zu lernen und Verantwortung übernehmen um mal die wichtigsten zu nennen.
    • Maya Eldorado 14.10.2019 13:07
      Highlight Highlight @Astrogator
      Er ist eben überqualifiziert.
      Diese Menschen haben die Tendenz, den Boden unter den Füssen zu verlieren.
  • CHSpeedy 14.10.2019 10:02
    Highlight Highlight Diesen März für eine Ausbildungsstelle Lokführer beworben. Die SBB liess sich bis Ende August Zeit um sich mal meine Bewerbung anzusehen. Dann hatte man festgestellt, dass ich ja gut ins Profil passen würde und wollte mich Einladen. Tja, bin seit Juli anderweitig auf Schienen unterwegs und bereue nichts. Ich hatte der SBB vorgeschlagen mein Dossier zu behalten und in ein bis zwei Jahren darauf zurück zu kommen. Will man nicht... zu viel Aufwand... Ein solches Personalmanagement spricht nicht gerade für den Betrieb
    • Astrogator 14.10.2019 10:32
      Highlight Highlight Darf ich fragen wo du bist? Zufrieden?

      Ich überlege mir bei der SBB den Bettel hinzuschmeissen und zur BLS oder Cargo International zu wechseln.
    • ralck 14.10.2019 10:57
      Highlight Highlight Ich gehe auch nächstens an Veranstaltungen anderer Bahnen. Vielleicht bin ich dort mehr willkommen und der nette Nebeneffekt wäre, dass ich nicht auf 2500.– Lohn verzichten muss.
    • Meyer Andrej 14.10.2019 11:26
      Highlight Highlight @ Astrogator, ja der Markt spielt, die guten Löhne zahlen auch andere Bahnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritz N 14.10.2019 10:00
    Highlight Highlight Tja, bei dieser Bude möchte ich auch nicht arbeiten...
  • Peter R. 14.10.2019 09:58
    Highlight Highlight Der Lokführermangel zeigt ja auf, dass es bei der SBB nicht mehr zum besten stet und dieser Arbeitgeber nicht mehr so attraktiv ist. Dies hat nicht nur sondern auch mit der Führung von Meyer zu tun. Hoffentlich wird der neue Chef diese Probleme anpacken, denn eine erfolgreiche SBB ist wichtig für unser Land.
    • Felix Meyer 14.10.2019 11:58
      Highlight Highlight Unattraktiv ist wohl eher der Beruf Lokführer als der Arbeitgeber SBB. Sonst würden ja andere Bahnen (z. B. BLS, MGB und sogar RhB) nicht mit dem gleichen Problem kämpfen.
    • Astrogator 14.10.2019 13:05
      Highlight Highlight @Felix Meyer: Wenn es so wäre, würde die SBB nicht ständig Lokführer an andere Bahnen verlieren, oft ein oder zwei Jahre nach Ausbildungsabschluss.

      Es ist richtig, dass alle Unternehmen suchen, alle haben zuwenig ausgebildet aber bei der SBB ist es am schlimmsten weil sie rund die Hälfte ihrer Lokführer wegen Pensionierung in den nächsten 10 Jahren verlieren und im Vergleich zu anderen EVU die tiefsten Löhne zahlen.
    • Meyer Andrej 14.10.2019 13:30
      Highlight Highlight @Astrogator. Wenn ich ein EVU wäre, Leute ausbilde, dann trage ich das vollständige Risiko der auszubildenden Leute in Bezug auf scheitern etc.. Ich würde meine Mitarbeiter behandeln mit Respekt und Anstand, aber anderseits ist es ja super für die anderen Bahnen, die bekommen ausgebildete Leute innert kürzester Frist, rasch ein paar Fahrzeuge und ein paar Strecken und los geht‘s. Mein Arbeitgeber wird noch an seiner Arroganz ersticken, die Sanduhr tickt und das letzte Sandkorn hat sich bereits in Bewegung gesetzt. Die Pensionierungen brechen Meyer endgültig das Rückgrat!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 14.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Gemäss SBB PR Abteilung alles nur Einzelfälle.

    Permanent geschlossene und überquellende WC? Einzelfall.

    Reservation hinfällig, weil der Zugswagen ausgetauscht wird? Einzelfall.

    Passagiere die stehen müssen? Einzelfall.

    Passagiere die wegen Überfüllung aussteigen müssen? Einzelfall.

    Alles nur Fake News. Weil: Einzelfall.

    Jeden Tag. Einzelfall
    • El Vals del Obrero 14.10.2019 12:20
      Highlight Highlight "Grundsätzlich funktioniert alles bestens. Ausser halt im Winter, Frühjahr, Sommer und Herbst."
  • hoi123 14.10.2019 09:55
    Highlight Highlight Auf der S9 in Luzern sind am Samstag auch mehrere Züge ausgefallen auf Grund von Personal Mangel
  • borael 14.10.2019 09:41
    Highlight Highlight Es tönt natürlich besser zu sagen "wegen den vielen Ausflüglern hat das Personal nicht gereicht" als "wir haben versagt und seit langem zu wenig Lokführer ausgebildet."
    Ich bin mit einem Lokführer verheiratet. Es nervt, dass er an jedem freien Tag gefragt wird, ob er einspringen könne.
    • Astrogator 14.10.2019 09:49
      Highlight Highlight Meiner Frau geht es genauso. Aber ich bringe keine RE mehr, dieses Jahr ist mir der Gedulfsfaden gerissen. Und auch dein Mann kann ruhig zu Hause bleiben. Wir müssen nicht unsere Freizeit für Managementversagen opfern.
    • Vecchia 14.10.2019 10:07
      Highlight Highlight zumal das Problem der SBB ja mehr als 5 Jahre akut ist ...

      Das Rekrutieren der Lokführer im Ausland - weil die SBB nicht in Personalkosten investieren will - klappt wohl nicht mehr.
    • michirueegger 14.10.2019 10:39
      Highlight Highlight Logisch funktioniert die Rekrutierung im Ausland nicht die deutschen haben selbst lokführermangel Österreich auch Italiener auch Franzosen auch und alle anderen können ohne eine Landessprache ja keine Lokführer werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maedhros Niemer 14.10.2019 09:21
    Highlight Highlight Wo kann man sich bewerben?
    • Astrogator 14.10.2019 09:36
      Highlight Highlight www.sbb.ch/jobs

      Lokführer ist ein absoluter Traumberuf, kann es nur empfehlen.

      Weise aber daraufhin, dass auch die BLS sucht, ausbildet und massiv besser bezahlt als die SBB.
    • Legendary Dave 14.10.2019 09:45
      Highlight Highlight Gewagte these: bei der sbb?
    • ralck 14.10.2019 09:52
      Highlight Highlight https://company.sbb.ch/de/jobs-karriere/offene-stellen/job-suche.html?experience=Zweitausbildung&worksmart=0&title=lokf%C3%BChrer&startItem=1
    Weitere Antworten anzeigen
  • redneon 14.10.2019 09:18
    Highlight Highlight Wenn ich Lese Pech und Pannen. Mus ich Lachen! Hallo gehts noch das hat rein gar nichts mit Pech zu tun. Dass ist das Resultat von der Führung der SBB der letzten Jahre. Eine SBB ist nicht per App oder vom PC aus von einem Arbeitsplatz in Bern oder dem Home Office zu steuern! Die SBB ist sehr Personalintensive. In den Führungsetagen ist der Glaube an der Digitalisierung der Heilige Gral. Wass in einer Techfirma Funktioniert. Funktioniert in einem Gemisch Konzern wie der SBB nicht. Ist wie beim Dachdecker ohne ihn wird es Reinregnen wenn der Ziegel Kaputt ist. Da nützt eine App nichts ;)
    • Astrogator 14.10.2019 10:36
      Highlight Highlight Joa nicht ganz, der Dachdecker kann ein Handy aud den kaputten Ziegel legen.

      Dachdecker 2.0 😂
    • michirueegger 14.10.2019 10:41
      Highlight Highlight Ich bin schockiert du bist rüttelst gerade den heiligen gral also automatisierungs Fanatiker (ich freue mich auf den Tag wo die Manager merken müssen dass wir automatisieren funktioniert nicht so wie sie es denken)
    • Meyer Andrej 14.10.2019 11:30
      Highlight Highlight @ michiruegger. Railsmart ist eine Farce, aber es sind ja Steuergelder, die sind zur Genüge vorhanden.
  • Ricardo Tubbs 14.10.2019 09:10
    Highlight Highlight die strecke mit dem bus zu fahren ist massiv länger und nicht akzeptabel.

    von der CO2 bilanz fange ich gar nicht erst an!

    jaja, die SBB...aber gegen volkes liebling darf man ja nichts sagen.
    • Felix Meyer 14.10.2019 12:38
      Highlight Highlight Die CO2-Bilanz dürfte auf dieser Strecke beim Bus sogar besser ausfallen, da ein deutlich kleineres Gefäss eingesetzt werden kann. Das Läufelfingerli hat eine sehr tiefe Auslastung...
    • Astrogator 14.10.2019 12:45
      Highlight Highlight Der GTW hat Busgrösse...
    • HabbyHab 14.10.2019 14:08
      Highlight Highlight "aber gegen volkes liebling darf man ja nichts sagen." - deshalb sind seit Monaten negative Artikel in den Medien?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kreasty 14.10.2019 09:02
    Highlight Highlight Wenn selbst die Staatsbetriebe vor die Hunde gehen...

  • Hamudi Dudi 14.10.2019 08:45
    Highlight Highlight Ich habe eine Frage zum Lokführermangel. Lässt sich dieser innert nützlicher Frist beheben? Bis die neuen Lokführer ausgebildet sind, dauert es eine Weile und werden sich überhaupt genügend Leute finden lassen, wenn man bedenkt, dass die Digitalisierung wohl auch den Lokführerberuf fressen wird?
    • ralck 14.10.2019 10:40
      Highlight Highlight Diesen Beruf wird nicht gefressen. Das kannst du in einem geschlossenen System (bspw. U-Bahn) machen. Der Gedanke, dass in zehn Jahren alle S-Bahnen führerlos seien, ist Humbug.
    • michirueegger 14.10.2019 10:44
      Highlight Highlight Du kannst den Lokführer nicht 100% digitalisieren es braucht immer noch den Faktor Mensch im Zug. Schon nur bei einem technischen Problem bei den Geleisen muss Aufsicht gefahren werden und wenn etwas im Zug defekt ist und niemand da ist der es kurzfristig beheben kann steht der Zug bis der Techniker mit dem Auto da ist
    • Astrogator 14.10.2019 10:44
      Highlight Highlight Der Lokführer wird nicht ersetzt.
      Es gibt verschiedene interne Studien die zeigen, dass es keinen Sinn macht. Man kann weniger Züge fahren lassen, es ist teurer als mit Lokführer und es bräuchte Investitionen im 2-stelligen. Milliardenbereich.

      Der einzige der von autonomen Zügen faselt ist der Meyer. Aber der hat von Eisenbahn so viel Ahnung wie ein Schwein vom fliegen. Und das nach einer lebenslangen Karriere bei Bahnunternehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 14.10.2019 08:40
    Highlight Highlight Gopf wär mit das peinlich als SBB Chef. Und Ihnen, Andreas Meyer?
  • Ood Sigma 14.10.2019 08:19
    Highlight Highlight Und langsam sieht man das Ausmass, in welchem Mayer die SBB heruntergewirtschaftet hat. Wetten der kriegt 'nen goldenen Fallschirm?
    • Astrogator 14.10.2019 08:38
      Highlight Highlight Meine ehrliche Meinung: mir ist es völlig egal ob sein Abgang vergoldet wird, Hauptsache Abgang und zwar so schnell wie möglich.
    • Fritz N 14.10.2019 10:04
      Highlight Highlight Wen überraschts? Der kam ja auch von der deutschen Bahn
      ... und im Allgemeinen ist ja Privatisierung eine absolute Erfolgsgeschichte ;)
    • El Vals del Obrero 14.10.2019 12:30
      Highlight Highlight So langsam ist sich die Berliner S-Bahn von den dortigen Meyer-Jahren am erholen:

      https://www.tagesspiegel.de/berlin/s-bahnkrise-vor-zehn-jahren-als-die-berliner-s-bahn-aus-dem-gleis-geriet/24680762.html

      Er machte wohl einfach den Fehler, dass er zu lange bei den SBB blieb und nicht schon ging, bevor die Auswirkungen der Fehler sichtbar wurden ...
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  • foxtrottmikelima 14.10.2019 08:14
    Highlight Highlight Ich springe gern ein! Auf alle Fälle besser als hier im Büro zu versauern...
  • dave1771 14.10.2019 08:14
    Highlight Highlight Das man auf der Gotthart Strecke aussteigen muss... da liegt das Problem wohl eher, dass wir alle am Weekend ins Tessin wollen als bei der SBB, oder nicht?!
    • Gummibär 14.10.2019 11:18
      Highlight Highlight Dass Leute am Wochenende ins Tessin und Italiener nach Italien wollen ist ja etwas völlig Neues noch nie da Gewesenes. Der Gotthard Basistunnel wurde schliesslich zu Ventilationszwecken gebaut, damit die Tessiner etwas kühlere Nordluft erhalten und nicht für die blöden Wochenend-Reisenden.
      Der Kluge reist im Zuge... nicht.
    • fidget 14.10.2019 14:11
      Highlight Highlight @Gummibär: Der Gotthard-Basistunnel wurde in erster Linie für den Güterverkehr erstellt, damit die schweren Güterzüge nicht mehr über die steilen Rampen fahren müssen sondern als Flachbahn die Alpen queren können. Der Zweck des GBT ist nicht die Fahrzeit der Personenzüge ins Tessin etwas zu verkürzen (sicher auch, aber nicht nur). Deswegen hätte man keine Milliarden ausgeben müssen.
    • Maschinist460 14.10.2019 16:05
      Highlight Highlight Vorgabe vom Bundesamt für Verkehr (BAV) ist, dass ein Reisezug durch den GBT nicht mehr als 140% ausgelastet sein darf. Dies als Sicherheitsmassnahme im Ereignisfall und Evakuationen.
      Das Zugpersonal hat nun halt die unliebsame Aufgabe, dies umzusetzen.
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  • Chapeau 14.10.2019 08:14
    Highlight Highlight Das mit dem Rausschmiss aus den Gotthardzügen ist schon krass. Immerhin weiss in der Schweiz jedes Kind dass die Züge euch mal so voll sein können dass man selbst zum stehen kaum noch Platz findet...

    Wieso wurde das bei de Evakuationsplanungen für den Basistunnel nicht berücksichtigt?

    Vielleicht weil der Tunnel eigentlich gar nicht für Personenzüge gebaut wurde sondern in erster Linie für Güterzüge?

    Interessant wirds dann wenn unsere Nachbar ihren Teil der NEAT fertig gebaut haben...
  • Clife 14.10.2019 08:09
    Highlight Highlight Man muss halt auch die kleineren Stellen attraktiver machen, nicht nur die Stelle als CEO. Etwas Lohnerhöhung für Lokführer und gewiss wären mehr Personen bereit, auf der Linie zu fahren.
  • Evan 14.10.2019 08:09
    Highlight Highlight Muss schon sagen, ihr seid wahre Photoshop-Profis.
    Benutzer Bild
    • Maschinist460 14.10.2019 16:06
      Highlight Highlight Zumal schon lange keine NPZ mehr auf dieser Linie verkehren...
  • Astrogator 14.10.2019 07:59
    Highlight Highlight Eine ganze Linie stillzulegen ist ein neuer Tiefpunkt.
    Aber seit diesem Jahr ist es nichts ungewöhnliches das wegen Personalmangel Züge ausfallen. An dem Tag wurden übrigens auch Luzern-Lenzburg einige Verbindungen gestrichen.

    Abgesehen davon, dass wir tatsächlich zuwenig Personal haben kommen noch Probleme mit dem Personalplanungsprogramm dazu.
    Der Tropfen der für viele das Fass zum Überlaufen gebracht hat war aber ausgerechnet die Prämie von CHF 80 für zusätzliche Arbeitstage. Die bekommen auch die, die gar nicht zusätzlich kommen sondern Tag X kommen wenn sie dafür Tag Y frei haben.
  • ralck 14.10.2019 07:55
    Highlight Highlight Würde ich hier schreiben, wie lange ich schon auf eine Antwort von den lieben SBB warte, würde man vermutlich auch von einem Einzelfall sprechen. Entweder hat man auch das HR zu Tode gespart oder es ist schlicht und einfach noch nicht genug dramatisch (für die Öffentlichkeit), dass man wirklich Interesse an neuen Lokführern hätte…
    • Astrogator 14.10.2019 10:49
      Highlight Highlight Das HR ist komplett mit internen Reorganisationen und Bewerbungen überlastet.

      Aber der HR Chef will gerüchteweise jetzt CEO werden, kommt sicher gut.

      Wenn du trotz allem zu uns kommen willst. Kontaktiert den VSLF und erzähl deine Geschichte, dann geht es plötzlich ganz schnell...
    • Meyer Andrej 14.10.2019 11:33
      Highlight Highlight HR ist unsere Sonnenscheinabteilung!
    • Marabamba 14.10.2019 20:29
      Highlight Highlight Auf der Ausschreibung hat es immer eine Kontakttelefonnummer. Ruf dort an (Linie, nicht HR), meist bewegt sich dann etwas.
  • Deubelbeiss 14.10.2019 07:50
    Highlight Highlight Zuerst fiel die Swissair und bald folgt ihr auch die SBB. Zum Glück gibts jetzt diese E-Trottis, da brauchen wir nicht mehr fliegen oder Zug fahren.
  • ❤️-Blitz 14.10.2019 07:50
    Highlight Highlight Warum führt Arbeitnehmer-Mangel nicht zu höheren Löhnen? ist das Angebot kleiner als die Nachfrage, steigt der Preis - nur scheint dieses Verhalten bei den Löhnen nicht gleich zu sein.
    Im Fall SBB scheint es mir, dass die Löhne eher stagnieren. Würden sie entsprechend ansteigen, hätten SBB bestimmt genügend Lokführer.
    • bendr 14.10.2019 10:52
      Highlight Highlight Aus meiner Sicht sind die Arbeitsbedingungen das viel grössere Problem. Bei der letzten Gesetzesänderung (AZG) haben die Unternehmen stark zulasten der Arbeitnehmer profitiert.
      Schichtarbeit kombiniert mit langen Arbeitstagen (10 Stunden und mehr) ist kein Zuckerschlecken!

      Mir ist bewusst das dies auch bei vielen anderen Berufen so ist. In den meisten Berufen ist dies für dritte aber weit weniger sicherheitsrelevant.
    • Haokeaanig 14.10.2019 13:07
      Highlight Highlight Das klappt auch in anderen Berufen nicht, such mal einen Haustechniker(Sanitär/Heizung).
    • Ichsagstrotzdem 14.10.2019 15:42
      Highlight Highlight ...oder im Spitalbereich. Wenn der Markt spielen würde, würden FaGe‘s doppelt so viel verdienen.
      Nee, nee, der Markt spielt für den kleinen Mann nur in eine Richtung: zu seinen Lasten.
      Aber vielleicht kann man Freelancer-Lokführer werden und sich die Engpässe vergolden lassen.
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