Schweiz
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Les panneau des horaires horaire photographie a la Gare CFF de Lausanne lors de la pandemie du virus Coronavirus, (Covid-19) ce lundi 16 mars 2020 a Lausanne. (KEYSTONE/Leandre Duggan)

Bild: KEYSTONE

Ab heute reduzieren die SBB den Fernverkehr – diese Strecken sind betroffen

Am (heutigen) Montag wird das Angebot im öffentlichen Verkehr erneut reduziert. Die SBB haben Ausfälle und Teilausfälle im Fernverkehr und im grenzüberschreitenden Regionalverkehr angekündigt.



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Bis wann gilt der veränderte Fahrplan?

Vergangene Woche kündigten SBB und Postauto an, die Fahrpläne im öffentlichen Verkehr stark auszudünnen. Die grössten Änderungen würden ab Montag spürbar, hiess es. Weitere Änderungen im Fernverkehr werden für Donnerstag angekündigt. Der angepasste Fahrplan gilt bis auf weiteres und mindestens bis zum 26. April.

Gilt der Online-Fahrplan noch?

Ja, teilweise. Die SBB empfiehlt Reisenden, in der Zeit des Übergangs vor einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln einen Blick in den Online-Fahrplan. Dieser sei sei in der Umstellungszeit jeweils spätestens um 20 Uhr für den Folgetag aktualisiert.

Wieso wird das Angebot gekürzt?

SBB-Chef Andreas Meyer sprach vom «grössten Fahrplanwechsel in der Geschichte». Die Nachfrage sei um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Auf der Strecke zwischen Zürich und Bern sei es vorgekommen, dass ein Fahrgast einen Wagen für sich allein gehabt habe. Die SBB gehen zudem davon aus, dass die Personalressourcen zurückgehen werden.

Die SBB haben in Krisensituationen die Rolle des Systemführers auf der Schiene. Im Ortsverkehr obliegt diese Aufgabe Postauto. (sda)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • eupho 23.03.2020 11:11
    Highlight Highlight Und bei der Zürcher S-Bahn fahren sie weiterhin im Normaltakt.... keine Spur von Angebotsausdünnung!
    • fidget 23.03.2020 13:02
      Highlight Highlight Die komplette Umstellung auf den Krisenfahrplan dauert noch bis etwa Mittwoch/Donnerstag. Spätestens ab dann fährt auch die Zürcher S-Bahn reduziert.
  • Cholianer 23.03.2020 06:18
    Highlight Highlight Das in Krisenzeiten der Fahrplann reduziert wird ist keine neue Erfindung und hat es bereits 1914 zu Beginn des 1. Weltkriegs gegeben in der Schweiz.

    Allerdings nicht wegen Personalmangel (SBB-ler sind bis heute dienstbefreit weil "kriegswichtiger" Betrieb) sondern weil keine Kohle für die Dampflokotiven mehr importiert werden konnte.

    Als Folge davon, wurden die CH-Bahnen dann schleunigst elektrifiziert, um von der (deutschen) Kohle unabhängig zu sein.

    Der dazumals geschaffene Vorsprung an elektrischem Betrieb gegenüber anderer Länder in Europa hält bis heute an.

    • Cholianer 23.03.2020 08:34
      Highlight Highlight Einverstanden was die Eisenbahner-Truppe und die 25kV angeht.

      Wenn man die Italiener und Franzosen mit ihrem Gleichstromnetzen ansieht, ust man mit unsere 15kV Wechselstrom sehr zufrieden.

      Von den immernoch zahlreichen Dieselstrecken im Norden und Osten Deutschlands reden wir lieber gar nicht. 🙈
    • James Twenty 23.03.2020 12:26
      Highlight Highlight Als kleine Besserwissernotiz:
      Die Stromfrequenz beträgt bei uns 16.7 Hz und nicht mehr 16 2/3 Hz.
      Dies aufgrund der heutigen Computer, die nicht gerne periodische Zahlen zum rechnen haben.
      Deshalb drehen heute die Generatoren in SBB Kraftwerken mit 501 und nicht mehr mit 500 Umdrehungen pro Minute.
    • Felix Meyer 23.03.2020 15:00
      Highlight Highlight Auch Italien, Spanien und Benelux haben ihre HGV-Strecken mit 25 kV 50 Hz elektrifiziert. Und in Dänemark kommt es ebenfalls zur Anwendung. Also eigentlich fast überall, wo Strecken neu gebaut oder elektrifiziert werden.
  • Heinzbond 23.03.2020 06:17
    Highlight Highlight Schade das dabei zumindest lokal mit der kettensäge gekürzt worden ist und es offensichtlich keine Kommunikation mit Spitälern gab, Busse die zum Schicht Wechsel erreichbar waren fahren 30 min später. So wird das ohnehin belastete spitalpersonal noch mit dem zwar gut gemeinte reduzieren noch mal getroffen.
    • Tinuzeller 23.03.2020 08:02
      Highlight Highlight Von "Kettensäge" zu sprechen ist massiv überzogen! Dass die Spitäler nicht gefragt wurden, liegt auf der Hand. Dieser Fahrplanwechsel wurde in 1 Woche organisiert, normal hat man 4 Monate Zeit für die Planung. Und die Spital-Dienste werden nun wohl vielerorts auch angepasst werden. Der Fernverkehr ist das bestimmende Element: Wenn die Züge nicht ins Zentrum fahren, braucht es auch keine Busse, welche die Anschlüsse abnehmen.
    • lilie 23.03.2020 08:20
      Highlight Highlight @Heinzbond: Es hocken im Moment ganz viele Leute zuhause und drehen Däumchen. Warum nicht einen privaten Transport organisieren? Das wäre zumindest eine Möglichkeit.
    • Felix Meyer 23.03.2020 08:30
      Highlight Highlight Das Spitalpersonal darf zumindest im Inselspital in Bern sowieso nicht mehr mit dem ÖV zur Arbeit, weshalb rund um das Inselspital rund 1500 zusätzliche provisorische Parkplätze eingerichtet werden.
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