Schweiz
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Wenn das mal keinen Ärger gibt: EU will Schweizer Sturmgewehre verbieten



Ein Rekrut, mit einem Sturmgewehr Stgw 90 und Laserpointer bewaffnet, schaut anlaesslich der Rekrutenschule Panzer RS 21-2 am 29. September 2004 auf dem Gelaende des Waffenplatz Thun durch einen Restlichtverstaerker RLV.   (KEYSTONE/Martin Ruetschi)    === ,  ===

Der EU ein Dorn im Auge: Das Schweizer Sturmgewehr.
Bild: KEYSTONE

Das angespannte Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU steht vor einer weiteren Belastungsprobe. Nach den Terroranschlägen von Paris arbeitete die EU-Kommission eine Verschärfung des Waffenrechts aus, die in der Schweiz schon jetzt für rote Köpfe sorgt.

Der Entwurf liegt seit Mitte November auf dem Tisch. Damit soll laut EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verhindert werden, «dass Waffen in die Hände von Terroristen fallen». Junckers Pläne betreffen die Schweiz ganz direkt: Als Schengen-Staat muss sie das europäische Waffenrecht übernehmen.

Vorgesehen ist ein Verbot des Online-Handels, weil der Angreifer im Thalys-Zug zwischen Amsterdam und Paris Teile seiner Waffe im Internet gekauft hatte. Bei den Anschlägen in Paris sollen reaktivierte Gewehre eingesetzt worden sein. Die EU-Kommission will darum strengere Regeln für unbrauchbar gemachte Waffen.

Verbot von Sturmgewehren

Das sind noch relativ unproblematische Vorschläge. Andere jedoch betreffen den Kern des Schweizer Waffenrechts. Verboten werden sollen zum Beispiel halbautomatische zivile Feuerwaffen, die wie vollautomatische Kriegswaffen aussehen. Das sind jene halbautomatischen Sturmgewehre, die heute mit einem Waffenerwerbsschein gekauft und im ausserdienstlichen Schiesswesen breit eingesetzt werden.

Die EU will das Schweizer Sturmgewehr verbieten. Gut oder schlecht?

Nach dem Willen der EU-Kommission wäre es Armeeangehörigen künftig auch nicht mehr möglich, nach dem Ende der Dienstpflicht Ordonnanzwaffen mit nach Hause zu nehmen. Der Entwurf erklärt nämlich auch zu Halbautomaten umgebaute automatische Sturmgewehre zu verbotenen Waffen.

Die EU-Kommission hält halbautomatische Kriegswaffen und umgebaute Maschinenwaffen unter anderem wegen der hohen Munitionskapazität für sehr gefährlich. Ausserdem könnten manche halbautomatischen Waffen einfach zu automatischen Waffen umgebaut werden, heisst es in einem Bericht.

Waffenkauf nur mit ärztlichem Attest

Doch der Entwurf geht noch weiter: Für den Erwerb einer Waffe müsste ein Bedürfnis nachgewiesen werden, als Jäger, Schütze oder Sammler. Das Schweizer Waffenrecht verzichtet heute auf einen solchen Bedürfnisnachweis. Zudem würde ein Waffenerwerbsschein erst nach einer medizinischen Untersuchung ausgestellt.

«Wir wollen es schriftlich vom Bundesamt für Polizei, dass es keine Anpassungen braucht. Sonst werden wir politisch aktiv.»

Das greift tief in das traditionelle Schweizer Schiesswesen mit hunderttausenden aktiven Schützen und einer einflussreichen Waffenlobby ein. Zu weit, findet Dora Andres, Präsidentin des Schweizer Schiesssportverbands SSV.

Das waren die Schweizer Bunker im Zweiten Weltkrieg

Die Schweiz habe ein gutes Waffenrecht, das rigoros durchgesetzt werden müsse, sagte die ehemalige Berner Polizeidirektorin der Nachrichtenagentur sda. «Wir brauchen keine Verschärfung.» Der SSV lehnt die Vorschläge der Kommission vollumfänglich ab. Es gebe darin keinen einzigen Punkt, mit dem das Waffenrecht verbessert werde, sagte Andres.

Noch läuft das Lobbying auf europäischer Ebene. In Brüssel weibelt die European Shooting Confederation (ESC) gegen den Entwurf. Laut Andres wäre es falsch zu warten, bis ein Entscheid gefallen ist. Die Schützen sind aber auch schon in der Schweiz aktiv. «Wir wollen es schriftlich vom Bundesamt für Polizei, dass es keine Anpassungen braucht», sagte Andres. «Sonst werden wir politisch aktiv.»

Einflussreiche Gegner

Ihr Wort hat Gewicht: Der SSV ist mit 133'000 Mitgliedern problemlos referendumsfähig. Er kann zudem auf die Unterstützung der Jäger, einflussreicher Organisationen wie proTELL und militärnaher Vereinigungen zählen, die im Bundesparlament bestens verankert sind.

Der entschiedene Widerstand der Schützen könnte die Schweiz in eine schwierige Lage bringen. Denn als Schengen-Staat ist sie verpflichtet, die neuen Regeln zu übernehmen und im nationalen Recht umzusetzen. Tut sie dies nicht, könnte das zur Beendigung der Kooperation bei Zoll, Justiz und Polizei und damit auch zum Ende der Zusammenarbeit im Asylbereich führen.

Die Verwaltung steht also unter dem Druck, in Brüssel eine Lösung auszuhandeln, die in der Schweiz mehrheitsfähig ist. Vorläufig hält sie den Ball flach: Man stehe erst am Anfang der Diskussion, sagte Alexander Rechsteiner, Sprecher des Bundesamts für Polizei. Wie gross der Spielraum sei, müsse sich erst noch zeigen. Laut Rechsteiner begrüsst die Schweiz die Vorschläge der Kommission aber grundsätzlich.

Breiter Widerstand

Die Vorschläge werden nun vom Ministerrat und vom Europäischen Parlament diskutiert. Gemäss ausländischen Medien haben die Vorschläge nicht überall Begeisterung ausgelöst. Vertreter der deutschen Regierung kritisierten unter anderem das Verbot halbautomatischer Sturmgewehre, schreibt das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Auch in Tschechien, Österreich und Finnland gebe es Widerstand.

Es wäre nicht das erste Mal, dass das Schweizer Waffenrecht wegen Schengen verschärft wird. Beispielsweise ist seit Ende 2008 für den Waffenhandel unter Privaten ein Waffenerwerbsschein nötig. Verschiedene gefährliche Waffen wurden verboten. Hingegen verhinderte die Waffen-Lobby letztes Jahr erfolgreich die Pflicht zur Nachregistrierung älterer Waffen. Der Bundesrat schätzt, dass über eine Million Waffen in Privatbesitz nirgends verzeichnet sind. (aeg/sda)

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eskimo 21.02.2016 09:45
    Highlight Highlight Sturmgewehre verüben keine Terroranschläge sondern "Menschen". Aber das Problem an der Wurzel zu packen wäre ja soooo gemein gegenüber den Kriminellen....
  • koks 20.02.2016 12:12
    Highlight Highlight so stelle ich mir heuchlerische politik vor: den anderen waffen verbieten, aber selbst die eigene wirtschaft subventionieren, die diese qualitätserzeugnisse in die welt verkauft. sehr glaubwürdig. wer braucht solche gekauften politiker?
  • Rabbi Jussuf 20.02.2016 12:07
    Highlight Highlight Bei der geschätzten Million unregistrierter Waffen dürfte es sich zu über 95% um alte Waffen handeln, die für Terroristen oder Kriminelle völlig uninteressant sind: alte Ordonanzwaffen, Karabiner, etc.
    Und den Rest könnte man auch mit einem extrem verschärften Gesetz kaum unter Kontrolle bringen.
    In diesem Punkt also völlig unnötig, die Gesetze zu verschärfen.
    • andersen 21.02.2016 11:25
      Highlight Highlight Ja, hier würde auch die Schützenvereine ein grosser Aufstand machen.
      Die einzige Amokläufer, die es in der Schweiz gab, waren Schweizer und es wird ja nur darüber diskutiert.
      Mehr nicht.
      Die Menschen muss der Bombe selber aus dem Kopf nehmen und ich brauche nicht 300 Liter Mineralwasser im Keller und ich sitze auch nicht permanent mit einem Panzerhut im Schützengraben.
  • Paco69 20.02.2016 11:42
    Highlight Highlight Massgeblich ist, dass der Besitz und Erwerb von Schusswaffen in der CH liberal gestaltet bleibt, ansonsten man selber und die bedrohte Familie schwer kriminellen Verleumdungs, Dokumentefälschungs, -Drohungs- und Gewaltstraftätern gänzlich schutzlos ausgeliefert wäre. Ferner ist auch das Notwehrrecht eine wichtige und starke Stütze für Personen die Opfer schwer krimineller Verleumdungs,Dokumentefälschungs, Drohungs- und Gewaltstraftätern wurden. Das liberale Waffenrecht ermöglicht es Straftatenopfer ihre Integrität, Reputation und Unabhängigkeit vor Straftätern zu schützen.
  • Unkalmar 20.02.2016 11:10
    Highlight Highlight Schengenvertrag kündigen!
    WaffentragPFLICHT einführen, wie es vor langer Zeit in der Schweiz üblich war!
    Dann können weder Islamisten noch EU-Kommissäre uns unterjochen.

    Mehr Waffen = höhere Wehrkraft = mehr Freiheit = mehr Demokratie = mehr Frieden = mehr Wohlstand

    Dass ihr heute in Saus und Braus leben dürft, das verdankt ihr alle Euren Vorfahren, welche immer unmissverständlich für ihre Freiheit zu kämpfen bereit waren. Freiheit ist ein Akt des Willens und nicht einfach eine zufällige Begebenheit. Denkt daran, wenn ihr nicht Eure Kinder in die Sklaverei gezwungen sehen wollt.
    • milkdefeater 20.02.2016 14:10
      Highlight Highlight Was uns heute in "Saus und Braus" leben lässt, ist eher unsere opportunistische Veranlagung als die Taten unserer "Vorfahren, welche immer unmissverständlich für ihre Freiheit zu kämpfen bereit waren." Siehe 2. WK.
    • Unkalmar 21.02.2016 01:32
      Highlight Highlight @milkdefeater: Opportunismus hat nichts mit Wohlstand und Hedonismus zutun und ist dem Freiheitswillen eher abträglich. Wie ist ihr Einwand zu verstehen?
  • Schneider Alex 20.02.2016 07:07
    Highlight Highlight Waffen zu Hause: Guter Rat ist nicht teuer!

    Vielerorts herrscht Ratlosigkeit nach Bluttaten mit Armeewaffen. Dabei ist guter Rat gar nicht teuer: Schränkt den Waffenbesitz der Bevölkerung endlich ein! Oder müssen wir noch so lange warten bis Ewiggestrige ausgestorben sind?
  • Emperor 20.02.2016 01:09
    Highlight Highlight Sehr guter Schritt der EU weiter so!
    Und wenn es nur ein Leben rettet hat es sich gelohnt!
  • Dänigut 20.02.2016 00:20
    Highlight Highlight Bringt nix wer eine Waffe kriegen will kriegt sie auf legalem oder illegalem Weg
    • Cabonga 20.02.2016 12:12
      Highlight Highlight Sinngemäss auch für Drogen und Chemische Kampfstoffe anwendbar?
  • der nubische Prinz 19.02.2016 23:53
    Highlight Highlight Wurde dieser Artikel auf irgend einer Waffenseite gepostet oder warum sind die meisten im Pro-Föhn-im-Kleiderschrank-Lager?
  • Jürg Müller - Der Katzenmann 19.02.2016 22:44
    Highlight Highlight Ich habe mich jetzt durch die neuesten etwa 80 Kommentare gequä gelesen. Wenn wir keine EU Gesetze übernehmen wollen, ist es doch (in diesem Fall) ganz einfach: Kündigt Schengen.

    Zum Thema: Ich habe mein StGw schon lange abgegeben. Hat mir nie gefehlt.

    Und mehr Kommentare tu ich mir nicht mehr an. Habe fertig.

    *kopfschüttel*
    • glüngi 19.02.2016 23:55
      Highlight Highlight Und was ist mit denjenigen die das Gewehr als Sportgerät nutzten?
  • Marty_2015 19.02.2016 22:26
    Highlight Highlight Das Gemeine an diesem Artikel ist die reisserische Überschrift.

    Die EU will allgemein den Umgang mit Waffen neu überdenken und sucht nach (mehr oder weniger) geeigneten Lösungen, die dann europaweit gelten sollen.

    Die Überschrift hier suggeriert jedoch, dass die EU der CH eins auswischen will.
    Toll gemacht! So polarisiert man auf ganz tiefem Niveau... Das ist nicht die Art von Journalismus, die ich mir sonst bei watson gewohnt bin und die ich üblicherweise so schätze.
    • Brandroid 19.02.2016 23:30
      Highlight Highlight Was haben wir mit der EU zu tun? Niente. es geht doch darum, dass wir uns nicht fremdsteuern dürfen und nicht um den Bleiföhn. Wieso muss ich als CH Bürger der EU fügen? so und jetzt viel spass beim blitzen
    • mrcharliebrown 20.02.2016 12:13
      Highlight Highlight ja genau, wir haben nichts mit der EU zu tun.. wenn sie sich der EU nicht wenigstens teilweise fügen, oder ihr mindestens etwas entgegenkommen wollen, müssten sie dann aber auch auf die vorteile verzichten. handelspartner, forschung, verkehr, bildung usw.
  • SwissGTO 19.02.2016 21:14
    Highlight Highlight Dann sag ich halt ich wär Sammler, besorg mir den Wisch und hab die Waffe trotzdem.
  • wasylon 19.02.2016 20:04
    Highlight Highlight Die EUwill meine Waffe?
    Benutzer Bild
  • Christian Mueller (1) 19.02.2016 20:01
    Highlight Highlight Das will nicht nur die EU, das wollen viele hier Lebende auch! ich zum Beispiel. Jedes Jahr bringen sich 140 junge Männer mit einem Sturmgewehr um. Das sind Zahlen der Armee, übrigens. Und sagt nicht, wer sich umbringen will, macht das eh. Ein verhinderter Selbstmord, ist ein verhinderter Selbstmord. Auch das belegen Statistiken und Zahlen. Aber man muss dabei halt der Wissenschaft vertrauen und nicht der eigenen Ideologie und dem Bauchgefühl. Das sind übrigens 14'000 Tote in 100 jahren Armee, und das ohne Krieg...
    • Unkalmar 20.02.2016 10:50
      Highlight Highlight Und weil einer sich erhängt, verbieten wir Seile, Gürtel, Schnürsenkel, Foulards, etc.
      Weil eine sich mit Medikamenten getötet hat, verbieten wir also Medikamente. Weil sich jemand im See versenkt hat, lege man also alle Seen trocken.
      Merken Sie jetzt vielleicht, wie absurd die Erwartung ist, dass ein Verbot auch nur einen Suizid verhindern könnte? Wer sich nicht erschiessen kann, wirft sich eben vor die Eisenbahn (also verbieten!).
  • Toerpe Zwerg 19.02.2016 19:52
    Highlight Highlight Man sollte in dieser Diskussion ehrlich sein und Argumentationen nicht vermischen. Die Organisation der Schweizer Milizarmee basiert auf dem Soldaten, der mit Grundausuestung einsatzfaehig einrueckt. Das duerfte sinnvoll sein aus mititaerischer Sicht, kann man aber auch anders organisieren.

    Eine voellig andere Ebene ist der Glaube der Buerger an den Staat. Einerseits an die Faehigkeit, sie durch das Gewaltmonopol zu beschuetzen. Andererseits das Vertrauen in den Staat, dass dieser sein Gewaltmonopol nicht missbraucht und gegen seine Buerger verwendet.
    • Toerpe Zwerg 19.02.2016 20:16
      Highlight Highlight Die Sicht der Exekutivorgane ist nochmal eine andere Ebene mit dem Wissen und Glauben daran, dass weniger Waffen in der Summe meist weniger Gewalt bedeuten - und der wohl unberechtigten Hoffnung, grobe Gewalttaten durch strenge Waffengesetze verhindern zu koennen.

      Die Diskussion sollte nicht auf das Niveau absinken, dass man ueber maennkiche Geschlechtsteile diskutiert.
  • DerTaran 19.02.2016 19:28
    Highlight Highlight Wäre die Schweiz Mitglied der EU, dann könnte sie über das Gesetz mitbestimmen und gegebenenfalls nach einer Abstimmung ihr Veto einlegen. So müssen wir akzeptieren was kommt oder mit den Konsequenzen leben.
    Ich sage damit nicht, dass ich für eine EU Mitgliedschaft bin, aber das ist die Konsequenz, die man akzeptieren muss, wenn man sich mittels bilateralen Verträgen an einen Markt wie Europa drannhängt. Friss Vogel oder stirb.
    • atomschlaf 19.02.2016 19:47
      Highlight Highlight Man könnte auch einfach mal gar nichts tun und abwarten was passiert...
    • Dubio 19.02.2016 20:15
      Highlight Highlight Veto einlegen. Sehr süss. Träum weiter!
    • DerTaran 19.02.2016 20:25
      Highlight Highlight Die EU macht die Gesetze ja nicht um uns Schweiz(er) zu ärgern, sondern erlassen sie erst einmal für den Eigenbedarf. Das gewisse Automatismen, die man in Verträgen festgeschrieben hat dann dafür sorgen, dass plötzlich Gesetze auch für die Schweiz gelten ist dann ein eher (un)erwünschter Nebeneffekt. Das Schengen die Grenzkontrollen abgeschafft hat ging nur, weil durch eine Angleichung gewisser Normen diese Kontrollen unnötig gemacht wurden. Wenn ein Schengen Mitglied plötzlich aber z.B. harte Drogen frei zugänglich machen würde, dann fänden das die Schweizer Behörden auch nicht OK.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 19.02.2016 19:03
    Highlight Highlight Ob nun mein Sturmgewehr in meinem Kleiderschrank verstaubt oder in einer Waffenkammer, ist mir doch egal.
    • Marco Rohr 19.02.2016 22:34
      Highlight Highlight Meine Rede! :)
  • philosophund 19.02.2016 18:31
    Highlight Highlight damn.. mann könnte meinen mann schneide eure E*er ab mit dem Entzug des Rechts auf eine persönliche Waffe.
    • philosophund 19.02.2016 18:45
      Highlight Highlight btw.. wieviele von euch gehen mit dem Fön regelmässig schiessen? wieviele davon am wettkämpfen (ipsc etc)? genau.. fast niemand. die meisten horten und verstauben die flöte nur für die zombieapokalypse.
    • _kokolorix 19.02.2016 18:59
      Highlight Highlight waffen sind wie teure autos eindeutig penisverlängerungen.
      weil sonst kann man sie fast nur zum töten gebrauchen...
    • Androider 19.02.2016 19:32
      Highlight Highlight @_kokolorix
      Redest du aus Erfahrung oder woher weist du das so genau? ;D
      #takeiteasy :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amanaparts 19.02.2016 18:22
    Highlight Highlight Wow! Huere schlimm. De hämmer de chlapf halt ned dehei.
  • Androider 19.02.2016 18:03
    Highlight Highlight Um es in einem Zitat einer Diplomatin zu sagen:
    "Fuck the EU!"
    - Victoria Nuland, Europaberaterin des US-Aussenministeriums.
  • son Rigoberto 19.02.2016 18:01
    Highlight Highlight Puh das wird hitzige Diskussionen geben. Nur schon weil wir doch kürzlich uns dafür per Volksinitiative entschieden haben, dass der Chlöpfstäcke auch in Zukunft zu Hause bleiben muss.
  • Sapere Aude 19.02.2016 17:52
    Highlight Highlight Leider werden die Verschärfungen keine Wirkung haben. Terroristen kaufen ihre Waffe wohl kaum legal. Strenge Waffengesetze sind an sich sinnvoll, hier scheint die EU aber übers Ziel hinauszuschiessen.
    • Amanaparts 19.02.2016 18:51
      Highlight Highlight Auch du, Brutus?
    • LaPaillade #BringBackHansi 19.02.2016 19:08
      Highlight Highlight @Amanaparts Ich war zuerst auch erstaunt, es gibt aber einen User Namens "SapereAude" und einen mit dem Namen "Sapere Aude". Verwirrende Sache.
    • Sapere Aude 19.02.2016 19:18
      Highlight Highlight Ich finde nicht das ich mit diesem Kommentar meine linke Überzeugung verrate. Diese von der EU angedachten Verschärfungen wird in keiner Weise die Beschaffung von Waffen für Terroristen behindern, eine AK 47 wird weiterhin für einige 100 Euro auf dem Schwarzmarkt erhältlich sein. Auf der anderen Seite finde ich, dass Sportschützen weiterhin die Möglichkeit haben sollen, ein Stgw 90 verwenden zu dürfen. Ich befürworte auch, dass AdAs ihre persönliche Waffe im Zeughaus deponieren müssen, wenn sie nicht im Dienst sind und diese nicht für einige 100 Fr. am Ende des Dienstes erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 19.02.2016 17:47
    Highlight Highlight Da sich die SVP ja neuerdings sehr stark für Opferschutz statt Täterschutz einsetzt, sehe ich kaum ein Hindernis bei der Durchsetzung.
  • Linus Luchs 19.02.2016 17:33
    Highlight Highlight Im Wettlauf der Ewiggestrigen fordert die Schweiz die USA keck heraus. Blocher oder Trump? Schweizer Schiesssportverband oder National Rifle Association? Durchsetzungsinitiative oder Guantanamo? Noch haben die Amis die Nase knapp vorn.
    • Maett 19.02.2016 18:33
      Highlight Highlight National Rifle Association und der Schiesssportverband? Durchsetzungsinitiative und Guantanamo? Haben wir's nicht eine Nummer kleiner?
    • Linus Luchs 19.02.2016 21:12
      Highlight Highlight Maett, dem Artikel entnehme ich, dass die Schweizer Waffenlobby ein Verbot des Online-Erwerbs von Waffen sowie eine Nachregistrierung älterer Waffen ablehnt, um nur zwei Beispiele zu nennen. Das scheint mir nicht weniger unvernünftig zu sein als die Haltung der National Rifle Association.
      Und was Guantanamo und die Durchsetzungsinitiative betrifft: Beides missachtet zentrale Prinzipien des modernen, auf Menschenrechten basierenden Rechtsstaats. Nein, wir haben's keine Nummer kleiner, Maett, weil der gemeinsame Nenner leider so gravierend ist.
  • Darkside 19.02.2016 17:32
    Highlight Highlight Von mir aus gern. Es konnte mir noch nie jemand einen wirklich guten Grund nennen warum hier jeder ein Sturmgewehr zu Hause haben muss. Für das gibts Zeughäuser.
    • Toerpe Zwerg 19.02.2016 18:08
      Highlight Highlight Vielleicht hast Du keine kompetenten Leute befragt? Ist halt Teil des Konzeptes der Milizarmee mit direktem Einruecken an den Einsatzort.
    • Darkside 19.02.2016 18:17
      Highlight Highlight Dann nenn mir doch mal einen Einsatzort in der heutigen Schweiz wo Soldaten so schnell mit Waffe vor Ort sein müssen und der Umweg übers Zeughaus nicht mehr drinliegt. In einer Armee wo z.b. die Luftwaffe nur zu Bürozeiten funktioniert, wohlgemerkt.
    • Amanaparts 19.02.2016 18:53
      Highlight Highlight @Darkside

      Ist doch klar. Wenn mann besoffen nicht mehr in den Klub gelassen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mauchmark 19.02.2016 17:25
    Highlight Highlight "Vorgesehen ist ein Verbot des Online-Handels, weil der Angreifer im Thalys-Zug zwischen Amsterdam und Paris Teile seiner Waffe im Internet gekauft hatte"

    Bin ja gespannt wie die EU den Waffenhandel im Darknet verbieten will?!?
    Mir kommt die EU-Kommission vor, wie dieser Betrunkene:

    "Ein Betrunkener sucht unter einer Strassenlaterne seinen Schlüssel. Ein Polizist hilft ihm bei der Suche. Als der Polizist nach langem Suchen wissen will, ob der Mann sicher sei, den Schlüssel hier verloren zu haben, antwortet jener: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster“
    ...
    • kurt3 19.02.2016 17:42
      Highlight Highlight Könntest wenig die Quellenangabe machen : Dällebach Kari !
  • Toerpe Zwerg 19.02.2016 17:21
    Highlight Highlight Erstaunlicher Anlass fuer eine Verschaerfung von Waffengesetzen ...
  • Raembe 19.02.2016 17:17
    Highlight Highlight Von der Schweiz geht ja die grösste Terrorgefahr aus.....
    Die sollten lieber mal ihren Umgang mit Muslimen verbessern. Vorallem Frankreich!
  • Ich mein ja nur 19.02.2016 17:13
    Highlight Highlight interessant, dass bereits im ersten artikel zu diesem thema nur der widerstand und das gejammer der waffenlobby aufgenommen wird, aber nicht die zustimmung, argumente dafür oder opferhilfsgruppen. so schafft man tatsachen.
    • Raembe 19.02.2016 17:36
      Highlight Highlight @Sapere, ich bin weder Waffenlobbyist noch ein riesiger Armeefan. Mich regt einfach die Tatsache auf: Das ein Staatenbund, der seine Mitglieder nicht mal im Griff hat, in unsere interne Politik eingreifen möchte. Dabei sind wir "nur" ein billateraler Partner der EU. Btw so sorgt die EU für noch mehr Ablehnung vom Schweizer Stimmvolk. Die jetzigen Verhandlungen macht das auch nicht einfacher.
    • Cabonga 19.02.2016 18:49
      Highlight Highlight Lieber Raembe die EU vormals EG wurde nach dem 2. Weltkrieg mit dem Ziel die Wirtschaft stärken und dami den Frieden zu fördern gegründet. Natürlich ist sie jetz viel grösser und komplexer, aber wer hat vor ihr für 70 Jahre Frieden in Europa gesorgt.
    • _kokolorix 19.02.2016 19:07
      Highlight Highlight die eu greift doch nicht in unsere gesetzgebung ein. wir haben uns vertraglich verpflichtet ihre gesetze zu übernehmen!
      wären wir mitglied könnten wir mitreden, aber das wollen wir nicht.
      also hört auf zu jammern, schliesslich sind wir unabhängig. dafür hat blochers volch schliesslich gekämpft
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 19.02.2016 17:11
    Highlight Highlight Diese Anti-EU-Haltung bringt die Schweiz keinen Schritt vorwärts. Die Suppe wird nicht so heiss gegessen. Das Thema wird medial hochgespühlt. Erstaunlich wie empfindlich und besorgt die für ein friedliches Land stattliche Waffenlobby in der Schweiz schon jetzt reagiert. Ruhig Blut ihr Waffennarren, niemand nimmt euch das kalte Tötungseisen, das gerne als Sportgerät (Sturmgewehr?!) gesehen wird, weg. Das Gerät ist Kulturgut in Schweizer Keller/Winden/Schränke und Relikt einer vergangenen Zeit.(Wehrbereitschaftdes Soldaten).
  • Einer Wie Alle 19.02.2016 17:08
    Highlight Highlight " Für den Erwerb einer Waffe müsste ein Bedürfnis nachgewiesen werden, als Jäger, Schütze oder Sammler. Das Schweizer Waffenrecht verzichtet heute auf einen solchen Bedürfnisnachweis."

    Cool

    Ich persönlich bin ja grundsätzlich mal gegen Waffen in Privatbesitz. Auch wenn wir in der Schweiz wenig Gebrauch machen von Waffen, kann dies schnell ändern. Detroit war auch mal eine wirtschaftliche Stütze Amerikas, jetzt ist es eine abgefuckte (sorry für den Ausdruck) Drogenstadt.
    Sowas kann auch mit der Schweiz passieren. Muss nicht, aber kann. Und dann ist es negativ, wenn soviele eine Waffe haben.
    • Raembe 19.02.2016 17:43
      Highlight Highlight Von sehr weit hergeholt der Vergleich. Die Schweiz ist erstens ein Land, keine Stadt. Zweitens ist die schweizer Wirtschaft auf sehr viel mehr Säulen verteilt als Detroit. Detroit hatte nur GM und jetzt wo GM tot ist, ist es leider auch Detroit.
  • Jonasn 19.02.2016 17:05
    Highlight Highlight So geil wie alle immer motzen über die Waffengesetze in den USA und dann hier dieser Ansturm, weil man möchte, dass nicht jeder Hinz und Kunz eine oder mehrere Waffen horten kann. Wo war das noch letztes Jahr, wo sich der wild rumballernde Waffennarr verschanzt hatte und von der Polizei 1 Tag belagert wurde? Bern? Ich finde an dem Vorschlag der EU nichts verwerfliches. Und es gilt nicht spezifisch der CH, auch wenn sich viele hier so benehmen. Böse, böse EU immer... Aber die wirtschaftlichen Vorteile und Forschung und einkaufstourismus und reisefreiheit im Urlaub ohne anstehen nimmt man gerne
  • Cabonga 19.02.2016 16:50
    Highlight Highlight Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Für mich gibt es nur sehr wenige Gründe für den privaten Besitz eines Tötungsgerätes. Dazu gehören alle Schusswaffen, alle Stich- und andere Waffen welche gefährlicher sind als ein Eisenrohr.
    • mrcharliebrown 19.02.2016 17:01
      Highlight Highlight und wenn der staat dieses gewaltmonopol auszunützen beginnt..? so einfach, wie sie es darstellen ist es leider nicht.
    • chara 19.02.2016 17:02
      Highlight Highlight Dan iss von nun an nur noch mit dem Löffel
    • Rick_it 19.02.2016 17:04
      Highlight Highlight Wie sieht es mit dem besteck aus? Auch verbieten? Oder wie sieht es mit Abflussreiniger aus? Auch verbieten?
      Oder wie sieht es mit dem Strom im Haus aus? Auch verbieten? Wer die Kriminelle Energie aufbringt mit einem Gewehr zu Töten bringt auch die Energie auf mit einem Messer zu zu stechen oder dich die Treppe hinunter zu schubsen. Wer sich mit der Waffe erschiesst bringt auch die Energie auf sich vor den Zug zu werfen soll man jetzt den Zug auch verbieten? Nur weil alle eine Waffe zuhause hat empfindet man nciht mehr Lust zu töten sonst ist man Krank und gehört eh weggesperrt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • franky_fix 19.02.2016 16:41
    Highlight Highlight Die Massentierhaltung und das Tragen von Waffen sind mit der Zukunft der Menschheit nicht zu vereinbare.
    • Cabonga 19.02.2016 17:17
      Highlight Highlight technisch gesehen schon aber nicht im Sinne besseren Welt
  • Lowend 19.02.2016 16:28
    Highlight Highlight Na ja, selber schuld wer seine Männlichkeit und Überlegenheit über das Sturmgewehr definiert. Die stärkste Waffe ist und bleibt das Wort, denn Worte liessen schon ganze Reiche entstehen und liessen sie genau so zusammenbrechen!
    • NWO Schwanzus Longus 19.02.2016 16:47
      Highlight Highlight Wenn ein Aufstand von irgendwelchen Gruppen mit Waffengewalt gegen unsere Bevölkerung kommt, dann nützen Worte nichts mehr, und wenn man sich nicht verteidigen kann, dann hat man verloren. Wir sollten niemals annehmen das dieser Zustand der Sicherheit ewig bleibt, jetzt beginnt etwas grosses und Schreckliches in Europa.
    • Lowend 19.02.2016 17:13
      Highlight Highlight Genau! Die Faschisten versuchen die Macht in Europa zu übernehmen, aber da helfen im Moment Waffen rein gar nichts, aber man muss diesen Versuchen mit scharfen Worten und den Rattenfängern mit dem Stimmzettel entgegentreten! Sollte dass nichts nützen, muss der Staat diese Angriffe mit aller Kraft bekämpfen, denn bei uns im Westen liegt die einzige legale Gewalt zum Glück noch immer in den Händen der Staaten und darum haben Waffen rein gar nichts in privaten Händen zu suchen!
    • Eustace Tilley 19.02.2016 17:27
      Highlight Highlight Wo bitteschön lauert die Gefahr?
      Wann befand sich irgendeiner hier in der Lage, in der er oder sie eine Waffe gebraucht hätte?
      Dass ein Selectaautomat auf dich niederkracht ist wohl noch wahrscheinlicher. Um Himmleswillen!
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  • pedrinho 19.02.2016 16:05
    Highlight Highlight ein sturm im wasserglas ?

    die "boesen buben" nehmen doch lieber eine AK, immer und ueberall weltweit verfuegbar, billig und funktioniert auch, wenn sie mal ein paar tage im dreck gelegen hat.

    Dagegen "sturmgewehre" aus europaeischer produktion, "hightechpluder", empfindlich und vor allem viel zu teuer.
  • NWO Schwanzus Longus 19.02.2016 16:04
    Highlight Highlight Wir sind das 3 oder 4 Bewaffnetste Land der Welt und haben bis jetzt keine wirklich grossen Probleme mit Waffengewalt. Wieso soll das Waffenrecht verschärft werden? Das ist wieder mal eine Entwaffnung des ehrlichen Bürgers nur um ihre EU Diktatur durchzusetzen.
    • Triumvir 19.02.2016 16:19
      Highlight Highlight Ach ja, ausser das alle paar Jahre wieder Menschen mit ehemaligen Ordonanzwaffen erschossen werden, haben wir ja "keine wirklich grossen Probleme mit Waffengewalt". Ich hoffe mal, dein Kommentar war ironisch gemeint...
    • Charlie Brown 19.02.2016 16:40
      Highlight Highlight @Triumvir: Wenn's denn nur alle paar Jahre wäre...
    • Maett 19.02.2016 17:03
      Highlight Highlight @Triumvir: als ob das ein Problem von Schusswaffen wäre. Dann kommt halt das gute alte Messer, ein Hammer, eine Axt oder das Kissen zum Einsatz... wer so was machen will, tut es.
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  • Evan 19.02.2016 16:04
    Highlight Highlight Es wird langsam wirklich Zeit der EU den Rücken zu kehren. Ich bin nicht für eine Abschottung der Schweiz, dementsprechend hasse ich das zu sagen. Doch die EU ist einfach unhaltbar.
  • The fine Laird 19.02.2016 16:03
    Highlight Highlight Na dann kommt es holen, ich bin bereit.😉
  • 7immi 19.02.2016 15:56
    Highlight Highlight also kann man zusammenfassend sagen, dass etwas verboten wird, was man dann aber trotzdem darf, wenn man will und einen gewissen aufwand betreibt. also wieder eine regelung mehr in unseren gesetzesbücher und eine schaffung von 100 stellen auf den ämtern. der normalbürger und sportschütze muss also wegen ein paar vollidioten einen mehraufwand in kauf nehmen. der nutzen ist wahrscheinlich nichts. denn diese formellen punkte kann wohl jeder erfüllen. wenn ich einen anschlag plane ist das wohl die kleinste hürde...
    viel papier und keinen nutzen... typisch für die eu.
  • Max Heiri 19.02.2016 15:52
    Highlight Highlight Solange Europa mit alten Waffenbeständen aus dem Balkan geflutet wird, solange brauchen wir keine Verschärfungen im Waffenrecht. Wer heute 1000 USD und ein paar Tage Zeit hat, kriegt in Europa überall eine dieser Waffen.
  • Tepesch 19.02.2016 15:52
    Highlight Highlight Also der Online-Handel von Waffen sollte auf jeden Fall verboten sein. Kann da überhaupt sauber geprüft werden, wer eine Waffe kauft?
    Schützenvereine sind ja nicht nur bei uns Tradition, denke da wird es einen Kompromiss geben. Das mit dem Sturmgewehr lässt sich sicher auch regeln und sonst bleibt es halt in der Kaserne (sofern man kein Sportschütze ist).
    • Maett 19.02.2016 17:04
      Highlight Highlight @Tepesch: den Online-Handel kann man gar nichts wirkungsvoll verbieten. Wenn es jetzt noch was legales gibt, wandert es halt ins Darknet ab und kann überhaupt nicht mehr kontrolliert werden. Waffen werden eh immer verkauft.
  • Eustace Tilley 19.02.2016 15:50
    Highlight Highlight Ich sehe es kommen. :(
    Das ist Wind in den Mühlen für die SVP. Genüsslich wird Hr. Blocher an der Albisgüetlitagung, falls der Vorschlag unverändert durchkommen sollte, dieses Thema beackern können. Die böse EU, die CH-Traditionen zerstöre und der EU-hörige BR.
    Dann wieder das Theater um die Bilateralen Verträge und schlussendlich wieder, dass das eben der schleichende EU-Beitritt sei. Darum sei es wichtig, dass man Schweizer Recht vor Völkerrecht stelle. Die Parteigenossen werden bewundernd ihrem senilen Vordenker applaudieren und sich über seinen Scharfsinn wundern.
    • Eustace Tilley 19.02.2016 16:26
      Highlight Highlight Oh, habe 2 Dinge vermischt; es heisst natürlich entweder Wind in den Segeln oder Wasser auf die Mühlen. 🙈
      Es ist schwierig sich gegen dieses Diktat zu stellen, wenn es Verträge gibt, die einzuhalten sind und die EU keine Lust hat, über diese neu zu verhandeln. Zudem hat man ja über Schengen/Dublin an der Urne abgestimmt.
    • Maett 19.02.2016 17:06
      Highlight Highlight @Hubertus Herbstlaub: es hindert ja niemand die anderen Parteien daran, das auch schlecht zu finden und auch so zu kommunizieren. Wenn es die SVP schlecht findet, ist es ja nicht automatisch gut.

      Die Schweiz hat über Schengen/Dublin in der am Abstimmungstag vorliegende Fassung abgestimmt richtig. Das berechtigt nicht, im Nachhinein noch alles mögliche einzufügen, und es als demokratisch legitimiert zu sehen - ist es nämlich gar nicht.
    • Eustace Tilley 19.02.2016 17:36
      Highlight Highlight Im Vertrag wurde festgehalten, dass EU-Recht übernommen werden muss. Dass dies geschieht, vor allem was für Bestimmungen, macht mich zum Teil auch hässig. Aber dann muss man die Konsequenzen ziehen und die Verträge kündigen. Was hätte das für Konsequenzen? Geschlossene Grenzen, Bildungsprogramme der EU weg, würden evtl. die Bilateralen gekündigt(?). Möchten wir das? Das ist die Frage.
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  • Rick_it 19.02.2016 15:50
    Highlight Highlight Wie können uns ja so fest an Schengen halten wie all die EU-Länder wärend ihrer Flüchtlingkrise betreffend Abmachungen..... nähmlich gar nicht! Die EU soll aufhören anderen vor zu schreiben, wenn sie es innerhalb der EU schon nicht im Griff hat mit dem durchsetzen ihrer Bestimmungen! Fast wie die USA welche allen Ländern Bussen aufbrummen und auf die schwarze Liste betreffend Steuerparadis stellen, selber aber 2 Staaten im Land besitzen wo es noch leichter ist Steuer zu hinterziehen als Luft zu atmen!
  • Mehrwegbechern 19.02.2016 15:48
    Highlight Highlight Daumen hoch, Mr. Junker. Habe eh nie begriffen, was die Militärbleispritzen zu Hause verloren haben.
  • glüngi 19.02.2016 15:47
    Highlight Highlight So wie ich das verstehe werden nur soldaten nach der wehrpflicht betroffen. Wer einen schein hat darf sie trotzdem besitzen?

    Ich benutze lieber das 57 model, das ist auf dem 300 meter stand besser, benötigt weniger pflege und ist ein wenig genauer. Vielleicht sollte man vollautomatische waffen farblich kenzeichnen so wie man es bei softairwaffen macht.
    • mauchmark 19.02.2016 16:58
      Highlight Highlight Dein Stgw 57 (auch die PE Version) ist ein halbautomatisches Sturmgewehr und würde somit verboten!
    • glüngi 19.02.2016 18:36
      Highlight Highlight Auch mit ausweis? Ich meine das ding ist so gross das kann man nur zum sport nutzen...
  • icarius 19.02.2016 15:46
    Highlight Highlight Fanatische EU-Phobiker im Anmarsch... 3,2,1
  • oXiVanisher 19.02.2016 15:46
    Highlight Highlight Ach ... und damit unterstützt die EU wunderbar die nächste SVP Initiative (Selbstbestimmungsinitiative). Schlechtes timing vom feinsten. Schliesslich MÜSSEN wir alle Waffen zuhause haben...
    Mir kommt da irgendwie schon wieder
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    in den sinn ^^ http:// wir

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