DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bahn frei: Die Verbindungsbahn zwischen Arosa und Lenzerheide ist in Betrieb!
Geniessen Sie neu 225 Pistenkilometer in zwei Taelern mit drei Sonnenseiten und erleben Sie mit Heidi&Gigi freudiges Herzklopfen in der groessten Skiregion in Graubuenden! (AT/Alessandro Della Bella)

Die Skigebiete regeln die Rückerstattungen individuell. Bild: ALESSANDRO DELLA BELLA

Das passiert mit deinem Skiticket bei einem erneuten Lockdown

Bald wird es wieder Winter und die Ski- und Snowboardsaison geht los. Doch was tun mit den bereits gekauften Skitickets, wenn es im Winter erneut zum Lockdown kommt?



Die Vorfreude ist gross, die Jahreskarte bereits gekauft, die Skis schon auf dem Auto montiert und dann: Lockdown. Neben dem Ärgernis, den ersten Skitag verpasst zu haben, kommt die grosse Frage auf: Was passiert mit meinem Geld?

Die Skigebiete haben sich die gleichen Fragen gestellt – und regeln es individuell. Nachfolgend eine Auflistung, auf was du dich in deinem Lieblings-Skigebiet während der Corona-Wintersaison gefasst machen musst.

Arosa Lenzerheide, LAAX und Davos Klosters

Die Skigebiete in Graubünden haben das Problem mit einer sogenannten «Pandemieabsicherung» geregelt. Bei den Tages- und Mehrtageskarten würde der Kaufpreis voll zurückbezahlt, falls es erneut zum Lockdown käme.

Bei den Jahreskarten erfolgt die Rückzahlung in Form einer Gutschrift – damit kann die nächste Jahreskarte günstiger bezogen werden. Ebenfalls ist eine Rückzahlung in Gutscheinform möglich. Die Verrechnung erfolgt folgendermassen: Der bezahlte Preis wird mit der Anzahl Ausfalltage infolge der Pandemie multipliziert und wird dann durch 260 Tage (so lange dauert die Saison) geteilt.

Adelboden Lenk

Das Skigebiet Adelboden Lenk wird ebenfalls eine Pandemieversicherung haben. Dies berichtet das Tagblatt. Da der Vorverkauf erst anfangs Oktober startet, sind die Details noch nicht abschliessend geregelt.

Eine Lawine ist am Donnerstagvormittag auf eine Skipiste im Gebiet Andermatt-Sedrun niedergegangen. Bislang wurden zwei Leichtverletzte geborgen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Andermatt, Sedrun und Disentis

Bei dem Jahresabo für das Skigebiet Andermatt + Sedrun + Disentis gilt neu eine Geld-zurück-Garantie im Pandemiefall. Dabei wird gestaffelt zurückgezahlt: Bei einem Lockdown bis Mitte Dezember wird 100 Prozent des Kaufpreises zurückerstattet, bis Mitte Januar 60 Prozent und so weiter. Bei einem Shutdown nach dem 28. Februar gibt es kein Geld zurück mehr.

4 Vallées

Das Walliser Skigebiet 4 Vallées bietet auch eine Rückerstattungsgarantie an. Dort wird in Kategorien gerechnet: Es gibt zum Beispiel einen Unterschied zwischen den Erwachsenen und Senioren. Die Dauer des Lockdowns ist ebenfalls entscheidend. Zwischen 21 und 50 Tagen Lockdown bekommen Erwachsene 200 Franken zurück. Dauert der Lockdown aber 81 bis 100 Tage, werden 800 Franken zurückerstattet.

Saas-Fee

Beim Skigebiet Saas-Fee wird der Verkauf über Magic Pass geregelt. Unter diesem Pass sind noch 29 weitere Gebiete inbegriffen. Hier wird die Rückerstattung in Form eines Guthabens angewandt. Auch hier gilt es staffelweise: Bei der Schliessung infolge eines Lockdowns zwischen 21 und 45 Tagen werden 60 Franken gutgeschrieben, bei 46 bis 90 Tagen 120 Franken und bei mehr als 90 Tagen 180 Franken.

Lieber Geld zurück

Warum einige Skigebiete lieber eine Gutschrift statt das Geld zurück geben, liegt auf der Hand: Wenn wegen der Epidemie viele Kunden ihr Geld zurück wollen, fehlt es in der Kasse. Doch nach Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz, müssen das die Kunden nicht akzeptieren. «Eine Gutschrift muss nicht akzeptiert werden. Man kann es aber tun, aus Kulanz», sagt sie gegenüber dem «Tagblatt».

Doch etwas anderes sei entscheidend. Die Skigebiete müssen beim Vorverkauf regeln, wie die Situation in einem erneuten Lockdown aussehen wird. «Die Bergbahnen müssen vorgängig informieren: offensiv, verständlich und transparent», so Stadler. (cki)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Siegerinnen im Ski-Gesamtweltcup seit 2000

1 / 23
Die Siegerinnen im Ski-Gesamtweltcup seit 2000
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wir löchern unsere Skiprofis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das sagen die Aarauer Skater-Jungs, die sich den Corona-Demonstranten entgegenstellten

Die Kantischüler und Lernenden wollten eigentlich das schöne Wochenende geniessen. Als sie sahen, wie viele Coronaskeptiker zur Demonstration in Aarau eintrafen, konnten sie aber nicht länger auf dem Balkon sitzen bleiben

Die meisten Aarauerinnen und Aarauer nahmen stoisch zur Kenntnis, wie sich der Zug der Corona-Massnahmengegner seinen Weg durch ihre Stadt bahnte. Ein paar zustimmende Kopfinicker hier, ein paar ausgestreckte Mittelfinger da, zudem erstaunte Gesichter – so sahen die allermeisten Reaktionen aus. Aber eben nicht alle.

Insbesondere eine Gruppe Jugendlicher machte in den Sozialen Medien die Runde. Es existieren Bilder, die zeigen, wie Teenager im Schachen am Strassenrand stehen: ihre Skateboards vor …

Artikel lesen
Link zum Artikel