Schweiz
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William W. soll jetzt verwahrt werden. screenshot: telem1

Gefährlicher Pädophiler zieht seine Fussfessel aus – Solothurner Justiz schaut einfach zu

Der mehrfach vorbestrafte Kinderschänder William W. zog seine Fussfesseln aus und schwänzte Therapiesitzungen. Der Kanton Solothurn liess ihn gewähren und schritt erst ein, als es schon zu spät war: W. hatte sich erneut an fünf Minderjährigen vergangen.



Was ist passiert?

William W. soll sich zwischen Juli und November 2018 an fünf Minderjährigen vergangen haben. Bei dem 46-Jährigen handelt es sich um einen mehrfach vorbestraften Pädophilen, der im September 2016 unter strengen Auflagen auf freien Fuss kam.

Ein Bericht, der dem Tages-Anzeiger vorliegt, zeigt nun, dass William W. schon kurz nach seiner Freilassung gegen ebendiese Auflagen verstiess. Die zuständigen Justizbehörden des Kantons Solothurn wussten davon und mahnten den verurteilten Kinderschänder zwar mehrmals. Doch Konsequenzen gab es wegen der Verstösse keine.

Auch nachdem ein Gutachten von Juni 2018 William W. eine pädophile Störung attestiert hatte und der untersuchende Psychiater von einem «erhöhten Risiko für erneute sexuelle Übergriffe an Kindern» ausgegangen war, schritten die Behörden nicht ein. Der Entscheid über eine nachträgliche Verwahrung wird wiederholt verschoben. So lange bis William W. rückfällig geworden sein soll.

Was ist die Vorgeschichte?

Zu den ersten Übergriffen kam es in den 90er-Jahren. Er war bereits vorbestraft wegen Raub und weiteren Delikten, als er über die Kirche ein Ehepaar kennen lernte, das ihn bei sich im Haus aufnahm. Dort missbrauchte er die vier Kinder und das Patenkind des Paares. 1999 verurteilte ihn das Bezirksgericht Aarau wegen mehrfacher Schändung und sexueller Handlungen mit Kindern zu 18 Monaten Zuchthaus. Bedingt, weil der damals 26-Jährige eine zweite Chance erhalten sollte.

2006 wurde William W. rückfällig. Er lockte ein achtjähriges Mädchen in eine Baubaracke und missbrauchte es dort während mehreren Stunden schwer. Noch am selben Tag wurde er verhaftet. Das Solothurner Obergericht sprach ihn wegen Vergewaltigung und sexueller Handlungen mit Kinder schuldig und verhängte die kleine Verwahrung, also eine stationäre Massnahme hinter Gittern.

Doch laut «Tages-Anzeiger» schlugen die Therapien bei William W. nicht an. Konsequent habe er seine pädophilen Neigungen bestritten und jegliche Behandlung verweigert. Gerade wegen dieser Renitenz konnte die kleine Verwahrung im September 2016 nicht verlängert werden. William W. wird unter strengen Auflagen aus der Haft entlassen.

Wie verstiess William W. gegen die Auflagen?

Keine drei Monate war William W. in Freiheit, als er schon das erste Mal gegen die Auflagen verstiess. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, ermahnte ihn das Solothurner Amt für Justizvollzug, weil er bei seiner Freundin statt im geschützten Wohnheim schlief. Zudem habe er seine Fussfessel nicht richtig aufgeladen, weshalb das GPS-Signal unterbrochen gewesen sei. Die Behörden hätten mit Konsequenzen gedroht, sollte W. weiter die Auflagen verletzen.

Doch nichts geschah. Auch nicht, als W. zwei Monate nach dem ersten Vorfall wieder nicht geortet werden konnte. Drei Tage lang erhielten die Behörden kein GPS-Signal von seiner Fussfessel. W. liess auch Drogen- und Alkoholtests sausen und tauchte nicht bei den Terminen mit seinen Therapeuten und Bewährungshelfern auf. Die Justiz mahnte ihn immer wieder, die angedrohte Verwahrung blieb aus.

Ein Jahr nach seiner Haftentlassung durfte William W. alleine in einem Mansardenzimmer in Zofingen AG wohnen. Als er ein Gesuch stellte, seine Fussfessel für vier Tage auszuziehen, weil er mit seiner Kirchgemeinde nach Brüssel fahren wolle, wurde dieses abgelehnt. Doch wieder soll sich W. nicht an die Regeln gehalten haben. Wie es in der Recherche vom «Tages-Anzeiger» heisst, soll er trotzdem nach Brüssel gereist sein und die Fussfessel ausgeschaltet haben.

Ähnlich ging es weiter. Als sich William W. im Sommer 2018 wieder an Kindern zu vergehen begann, war er vom Kanton Solothurn bereits 13 Mal gemahnt worden, weil er gegen Auflagen verstossen hatte. Zudem lag zu diesem Zeitpunkt schon das neue und alarmierende Gutachten des Psychiaters auf dem Tisch. Erst im November 2018 wurde William W. verhaftet, nachdem er sich an einem Achtjährigen vergangen haben soll. In den Monaten davor soll er vier weitere zwischen Fünf- und Dreizehnjährige missbraucht haben.

Wie geht es jetzt weiter mit William W.?

Das Innendepartement des Kantons Solothurn beantragte nach der Verhaftung von William W. die Verwahrung. Laut «Tages-Anzeiger» schrieb die Behörde, man könne mit dem Vollzug in Freiheit die nötige Überwachung und Kontrolle von W. nicht gewährleisten. Ein Prozesstermin steht noch aus.

Sich selbst stellte die Solothurner Regierung gute Noten aus. Ein Bericht von externen Experten habe gezeigt, dass die Behörden korrekt gearbeitet hätten. Der vollständige Bericht blieb allerdings unter Verschluss. Der geheime Untersuchungsbericht, der nun dem «Tages-Anzeiger» zugespielt wurde, zeichnet aber ein anderes Bild. Er zeigt auf, wie die Behörden den Wiederholungstäter monatelang gewähren liessen und keine Massnahmen ergriffen – auch nicht, als W. gegen sämtliche Auflagen verstiess. (sar)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TT (TraugottTaugenichts) 08.02.2020 00:41
    Highlight Highlight Für was zum Henker ist den so ne Fussfessel? Ich dachte, wenn einer an dem Ding fummelt steht in 10min die Polizei da und bring einem in den Knast wegen Verstoss gegen die Bewährungsauflagen.
    Also in der Schweiz wirst du wohl wirklich nur für STVG Delikte richtig hart dran genommen.
    "Er lockte ein achtjähriges Mädchen in eine Baubaracke und missbrauchte es dort während mehreren Stunden schwer." So einer hat keine 2. Chance verdient!
  • PERSILflage 07.02.2020 22:57
    Highlight Highlight Unfassbar und unentschuldbar!
    Als Vater liegt mir bei so einem Fall die sogenannte "Selbstjustiz" auf einmal erschreckend nahe.
    Als Bürger eines demokratischen Landes hinterfrage ich das Justizsystem in all seiner Verhältnismässigkeit.
    Wieso sitzt ein Hugo Portmann als Bankräuber 35 Jahre hinter Gitter, auch desshalb weil er sich der sogenannten Therapie des "hochangesehenen" Frank Urbanjok verweigert; und dieser nachweislich unheilbar kranke Triebtäter wird in die Freiheit entlassen...
  • Kruk 07.02.2020 22:09
    Highlight Highlight Der wird von Leuten aufgenommen und missbraucht dann deren 4 Kinder und ihr Patenkind und bekommt 18 Monate bedingt?

    Ein Hohn für die Opfer.
    für Kinderschänder braucht es klar härtere Strafen.
  • MiinSenf 07.02.2020 18:50
    Highlight Highlight Die Opfer dieser unfassbaren Geschichte sind die fünf weiteren Kinder, deren Leben durch die Unfähigkeit der Justiz nun für immer gekennzeichnet sein werden... Einfach nur tragisch und skandalös!!!
  • Citation Needed 07.02.2020 18:49
    Highlight Highlight Die Personen, die solch gravierende - und leider folgenschwere - Fehler begingen müssen zur Verantwortung gezogen werden. Es sind Fehler, also schreie ich nicht nach Haftstrafe oder dergleichen. Aber: diese Stellen müssen mit Leuten besetzt werden, und fähige Leute gäbe es, die solche Auflagen korrekt auszuführen imstande sind und nicht überfordert sind, wenn mal ausnahmsweise Handlungsbedarf entsteht. Dazu sind solche Schutzmassnahmen da, um reagieren zu können. Bleibt sie Reaktion aus, dann sind sie zahnlos. Geht gar nicht.
    • Arthur Philip Dent 07.02.2020 19:51
      Highlight Highlight Absolut einverstanden. Und dazu braucht es Mittel und Anreize für die entsprechenden Ausbildungen und Stellen.
  • andrew1 07.02.2020 18:11
    Highlight Highlight "Gerade wegen dieser Renitenz konnte die kleine Verwahrung im September 2016 nicht verlängert werden. William W. wird unter strengen Auflagen aus der Haft entlassen." "Er will nicht" "ok dann lasst ihn gehen"
    • wallce 07.02.2020 20:55
      Highlight Highlight Über genau dieses Vorgehen frage ich mich auch am meisten..! Klar jeder hat eine zweite Chance verdient, sofern er seinen Fehler einsieht und den gleichen nicht nochmals begeht. Aber wie können die zuständigen Behörden derart blauäugig sein und einen Menschen, welcher eine Therapie in diesem Maase ablehnt, auf freien Fuss setzen?
  • J-ME 07.02.2020 18:04
    Highlight Highlight Was für ein Monster, die Justiz hat so wie das klingt auch gepennt... Den sollte man auf einer einsamen Insel mit seinesgleichen aussetzen.
  • Walter Hechtler 07.02.2020 17:54
    Highlight Highlight Zeigt wieder einmal die Naivität der Schweizer Justiz.
  • Dr no 07.02.2020 17:42
    Highlight Highlight Absoluter skandal. Fussfessel ist eh schwachsinn. Mit verhältnismässigkeit hat das nichts zu tun. Eine verwarnung wenn er sich nicht an die auflagen hält und bam zurück ins loch. Hoffe das hat strafrechtliche Konsequenzen für denjenigen der im vollzug gepennt hat
  • Pumabu 07.02.2020 17:40
    Highlight Highlight Es tut mir leid, ich denke sonst liberal und eigentlich immer anders als die SVP oder AFD's, aber solche Beamte sollte man lebenlanges Berufsverbot geben. Das ist mehr als grobfahrlässig. Und sich selber noch ein gutes Zeugnis ausstellen..
  • Kant 07.02.2020 17:37
    Highlight Highlight Ich hoffe, jetzt rollen da die Köpfe und derjenige, der die Geheimhaltung dieses Berichts verfügt hat, müsste eine Strafe erhalten, wegen Verhinderung der Justiz, denn diese Personen müssten eigentlich wegen Fahrlässigkeit bestraft werden.
  • honesty_is_the_key 07.02.2020 17:33
    Highlight Highlight Ich finde das grauenhaft und absolut unverständlich. William W. ist ein Täter, er scheint nicht kurierbar, und er zerstört Leben. Wenn ein Kind sexuell missbraucht wird, dann ist wohl leider das Risiko sehr gross dass dies das weitere Leben beeinflusst, und zwar in sehr negativer Hinsicht. Die Opfer bekommen keine zweite Chance, er bekommt anscheinend immer wieder neue Chancen. Die er total ausnutzt. Hier wird ein widerlicher Täter geschützt, während die Opfer ihr Leben lang daran leiden werden was er ihnen angetan hat. Ich kann es echt nicht verstehen.
  • Vesparianer 07.02.2020 17:18
    Highlight Highlight Ich koche vor Wut wenn ich sowas lese... Ich hoffe die Behörde muss Federn lassen, denn es wurde fahrlässig Leben kaputt gemacht 🤬
  • Shin Kami 07.02.2020 17:18
    Highlight Highlight Was die Regierung da macht ist Beihilfe... Und wieso kann man die Fussfessel ausziehen und abschalten?
  • IZO 07.02.2020 17:15
    Highlight Highlight Unterlassene Hilfeleistung, Beihilfe, sind nur zwei Delikte die mir spontan in den Sinn kommen. Und um die Diskusion zu meinem Post zum revidieren des Sexualstrafrechts noch mal aufzunehmen; vier Stunden gefangengehalten! Wie hatt er das Kind dort hin bekommen: Kidnapping. Vier Stunden unter Gewalt festhalten: eindeutig Freiheitsberaubung. Ich habe null Verständnis dafür das unser Justizsystem nicht seine Vielfallt in all seiner Herrlichkeit solchen Tätern zukommen lässt.
  • Gzuz187ers 07.02.2020 17:15
    Highlight Highlight Todesstrafe für Pädophile, sie können zwar nichts dafür da es "angeboren" ist, demnach kann es aber auch nicht therapiert werden und eine Rückfallgefahr ist immer gegeben.
    • wallce 07.02.2020 21:02
      Highlight Highlight Naja, ich bin strikte gegen die Todesstrafe.., jedoch bin ich auch Vater zweier Kinder welche noch keine zehn Lenzen zählen.... Würde sich ein solches Tier an einem meiner beiden Engel vergehen, dann wünschte ich ihm bloss, dass die Justiz Ihn vor mir in die Finger bekommt, denn so glatt wie bei William, mit Knast und Therapieversuch würde das auf keinen Fall laufen.
    • Kruk 07.02.2020 22:27
      Highlight Highlight Sicher sollten solche die sich an Kinder vergehen eingesperrt werden.

      Die Todesstrafe würde ich aber ablehnen.
  • Baba 07.02.2020 17:05
    Highlight Highlight Ich benutze diesen Begriff ungern, aber er kam mir bei dieser Story erschreckenderweise als erstes in den Sinn: "Kuscheljustiz"...

    Elektronische Fussfesseln ausziehen und keine Konsequenzen? Bloss "Du Böser Du, mach' das nicht nochmal!"? 13 Mal. Spätestens nach dem 10. Mal war es diesem Typen doch klar, dass das alles bloss hohle Drohungen sind.

    Aber Hauptsache, die Solothurner Regierung stellt sich selbst ein gutes Zeugnis aus, dass von "Experten" bestätigt wurde. Wurden denn auch Aktionen, Massnahmen, Konsequenzen oder bloss Abläufe angeschaut??? Wohl nicht.

    Arme Kinder 😥
  • homo sapiens melior 07.02.2020 16:51
    Highlight Highlight Die Regierung anzeigen wegen Mittäterschaft!
  • Garp 07.02.2020 16:45
    Highlight Highlight Es ist mit ein Bedürfnis noch auf etwas aufmerksam zu machen.

    Vergesst nicht, die meisten sexuellen Missbräuche an Kindern finden in der nahen Umgebung statt, durch Grosseltern, Väter, Mütter, Brüder, Nachbarn, Familienfreunde usw. . Das ist am traumatisierendsten für die Kinder, wenn eine vertraute Person ihnen so etwas antut, die das Vertrauen missbraucht.
    • ScottSterling 07.02.2020 18:29
      Highlight Highlight Das ist korrekt. Aber mir erschliesst sich der Kontext nicht?
    • Arthur Sunil 07.02.2020 19:13
      Highlight Highlight Die Wahrscheinlichkeit, dass ich, du oder (so hoffe ich zumindest) alle anderen hier in der Kommentarspalte Kinder missbrauchen ist aber gewiss kleiner als bei diesem William W. Also wäre es richtig, bei ihm sicherzustellen dass er keine weiteren Kinder schädigt als dass ich (und alle andern hier) mir anhören muss wie gefährlich ich doch sein könnte.
    • Ueli der Knecht 07.02.2020 19:15
      Highlight Highlight Auch sollte man nicht übersehen, dass Missbräuche von Kindern in der Regel in einem ohnehin schon gewalttätigem Umfeld stattfinden. In Familien läuft das unter dem Begriff "häusliche Gewalt", d.h. alle Formen von Gewalt und Erniedrigungen unter Eltern und erwachsenen Familienmitgliedern. Bei Sportklubs, Pfadi, Kirchen usw. ist es Mobbing, Bossing, ehrverletzende Delikte. Das alles begünstigt Missbräuche von Kindern.

      Man muss daher bereits psychische und physische Gewalt unter Erwachsenen stoppen und verhindern, wenn man Kindern ein Umfeld bieten will, wo sie vor Missbräuchen geschützt sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrFreeze 07.02.2020 16:17
    Highlight Highlight Bei einem solch mehrfachen Versagen und Laissez Faire, kann man schon vonNein er Mittäterschaft sprechen. Das geht weit über den Eventualvorsatz hinaus. 😡😤
  • Lotowahn 07.02.2020 16:16
    Highlight Highlight Bitte den Abschnitt "Schwachstellen im Bundesrecht" lesen im Link:

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/kinderschaender-aus-haft-entlassen-persilschein-fuer-solothurner-justiz/story/30185722

    Dieser sagt meiner Meinung nach alles darüber aus.
    • Garp 07.02.2020 17:18
      Highlight Highlight Ich seh die Lücke nicht, die Staatsanwaltschafthätte Verwahrung beantragen können. Erklärs mir, bitte, wenn ich auf dem Schlauch stehe.

      Die nicht Einhaltungen der Massnahmen des Freiganges und die diesbezügliche Schlamperei der Behörden erklären sich damit kein bisschen.
  • aristocrat 07.02.2020 15:52
    Highlight Highlight Einsperren. Schlüssel wegwerfen. Fertig.
  • Pjoter Lindowski 07.02.2020 15:50
    Highlight Highlight Das zeigt wieder einmal dass die Gesetze eigentlich genügen würden, aber die Anwendung und Umsetzung das Problem sind.
    Die Leidtragenden sind in dem Fall Kinder, welche im schlimmsten Fall ein Leben lang daran zu leiden haben. Und für Opfer ist dann die Behörde nicht mehr so grosszügig, minimale oder gar keine Entschädigung und ein paar Besuche beim Psychiater und das wars dann.
    Richter und Behörden sollten bei solchen Verfehlungen absolut zur Rechenschaft gezogen werden, weil wir die Bürger zahlen sie zu unserem Schutz, der immer wieder total vernachlässigt wird.
    • Garp 07.02.2020 17:06
      Highlight Highlight Behörden ja, wenn sie die strengen Massnahmen nicht strikt umsetzen.

      Richter nein, sie sind keine Hellseher und haben mit dem Versagen der Vollzugsbehörde nichts zu tun.
  • Mügäli 07.02.2020 15:49
    Highlight Highlight Das unser Rechtssystem auf ‚Resozialisierung‘ aufgebaut ist, ist ja grundsätzlich richtig aber wenn bei einem Täter ein «erhöhten Risiko für erneute sexuelle Übergriffe an Kindern» diagnostiziert wird und dieser sich jeglicher Therapie verweigert, sollte doch dieser Grundsatz ‚gebrochen‘ werden und dieser Täter verwahrt werden und zwar bis zum Lebensende oder bis er sich eben ‚therapiewillig‘ zeigt.

    Wichtigster Aspekt muss der Schutz der Bürger haben und nicht das Recht eines solchen Menschen.

    Die zuständigen Behörden sollten für ihr ‚Arbeiten‘ sofort aus ihren Positionen entfernt werden.
    • Garp 07.02.2020 17:10
      Highlight Highlight Hier ging es ja nicht wirklich um das Recht eines Täters, sondern in erster Linie um absolutes Versagen der Vollzugs und Überwachungsbehörde. Alle müssen ihren Posten verlieren und sollten noch mit rechtlichen Strafen zur Rechenschaft gezogen werden.
    • Mügäli 07.02.2020 19:40
      Highlight Highlight @Garp - jein, ich finde es bedenklich, dass man ihn überhaupt auf freien Fuss gesetzt hat, nachdem er bereits mehrere Male wegen solchen Taten verurteilt worden ist. Ich frage mich wirklich, wie oft man solchen Menschen Chance um Chance gewährt und dies sogar wenn man genau weiss, dass dieser keinerlei Einsicht/Therapiewille zeigt.

      Im Bezug auf die Behörden gebe ich ihnen völlig recht, diese sollten strafrechtlich auch belangt werden.
  • Töfflifahrer 07.02.2020 15:30
    Highlight Highlight Was hat dieses absolute Versagen für die Zuständigen für Konsequenzen? Wohl keine, das ist neben allem Anderen eine der grössten Schweinereien. Man wird einfach wieder zum Tagesgeschäft übergehen.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 07.02.2020 15:07
    Highlight Highlight Sich selber gute Arbeit attestieren und den Expertenbericht unter Verschluss halten. Typisch Politik. Deshalb wurde sie unglaubwürdig. Politiker&Innen schwatzen oft irgendwas daher, um sich reinzuwaschen. Selten habe ich gehört: Das war ein Fehler. Und die Qualität der gewählten Volksvertreter ist ungenügend im Verhältnis zu den Problemen, die sie lösen sollten.
  • Bee89 07.02.2020 14:54
    Highlight Highlight So einer gehört weggesperrt. Punkt! Ob in eine Psychiatrische Anstalt oder ins Gefängnis! Hauptsache er hat NIE wieder die Möglichkeit in die Nähe von Kindern zu kommen.
    Da hat unsere Justiz mal wieder auf kompletter Linie versagt!
  • fidget 07.02.2020 14:49
    Highlight Highlight Das ist ja komplettes Versagen der Behörden. Unfassbar, dass ausser mehreren Anmahnungen, nichts geschah. Maximal einmal hätte er gemahnt werden dürfen und beim nächsten Verstoss gegen die Auflagen hätte Schluss sein müssen mit den Freiheiten.
    Das Schlimmste ist, dass durch dieses behördliche Vollversagen weitere Minderjährige Opfer von ihm wurden. Ich hoffe das wird für die Verantwortlichen Konsequenzen haben.
  • nigital_Fatives 07.02.2020 14:40
    Highlight Highlight Warum zum Teufel ist es den Straftätern möglich die Fussfessel abzuschalten??
    • Mensch_0991.21.52 07.02.2020 15:02
      Highlight Highlight Abschalten ist nicht möglich. Aber ein Flugmodus damit er in der Nacht nicht von der Strahlung wachgehalten wird. (Ironie off)
    • Bits_and_More 07.02.2020 15:15
      Highlight Highlight Gemäss Bericht hat er sie nicht geladen. Macht ja auch Sinn.
      Was keinen Sinn ergibt, dass die Behörden nicht sofort einschreiten, wenn das Signal verloren geht.
      Der Täter darf auf freiem Fuss leben, muss sicher aber an die Regeln halten und dazu gehört das Laden der Fessel. Hält er sich nicht daran, gehört er zurück in das Gefängnis.
    • pamayer 07.02.2020 16:41
      Highlight Highlight Meinte ich auch.
      Wehe, wenn ich eine vereinbarte Ratenzahlung der Steuern 1 Tag zu spät begleiche.
      Ratsch! Ganzer Betrag subito fällig.
  • Tom Scherrer (1) 07.02.2020 14:27
    Highlight Highlight er missbraucht ein Kind und bekommt die kleine Verwahrung. man will ihm eine 2 Chance geben.

    Bei dieser Massnahme stellt sich heraus, dass er uneinsichtig und therapierestistent ist.

    Als FOLGE DAVON wird er entlassen.
    nur mit Fussfesseln.
    und verstösst 13x gegen die Auflagen.

    Buah ey - wie trumpy muss man sein, um sich dann noch ein gutes Zeugniss auszustellen!

    Wenn die Behörden eine Aufgabe (Pflicht) hatte, dann die, die steuerzahlende Bevölkerung vor einem uneinsichtigen, untherapierbaren Monster zu schützen.

    es scheint aber umgekehrt gelaufen zu sein!

    so diletantisch schlecht!
    • Tom Scherrer (1) 07.02.2020 15:20
      Highlight Highlight Er hat euch 13 mal vorgewarnt, dass er rückfällig werden wird.

      WIE BESCHEUERT MUSS MAN DEN SEIN!
    • drKish 07.02.2020 15:30
      Highlight Highlight wie trump muss man sein.. made my day!!

      ist es ok, wenn ich ab heute diese aussage in mein repertoire mit aufnehme? danke :D
    • Tom Scherrer (1) 07.02.2020 20:09
      Highlight Highlight Service, hab kein copy drauf.

      „trumpy sein“ nach meiner Definition:

      Es gröber vermasseln und dann so tun, als wäre alles völlig OK - vielleicht sogar noch so
      gewollt!

      Aber die Knallschote Trump wird wahrscheinlich noch dümmere Definitionen liefern...

      Aber warum zum donner nochmal denken die Soloturner, sie kommen mit dem Bullshitt davon?

      Je uneinsichtiger sie sich geben, desto grösser der Aufschrei jetzt.

      13 x hat das Monster alle vorgewarnt, dass er sich nicht im Griff hat.

      Ich nenne das Arbeitsverweigerung seitens der zuständigen Stellen!
  • Kiro Striked 07.02.2020 14:11
    Highlight Highlight Mein Chef verlangt von mir auch gute Arbeit...

    Hach... beim Staat müsste man Arbeiten... Beamter sein... da kann man sich ja scheinbar leisten, dass Kinder misshandelt werden.

    Also so kommt mir das rüber. Keiner hatte Lust seine Arbeit richtig zu machen, also hat unser Staat in Kauf genommen dass Weitere Minderjährige zu Schaden kamen.

    In Meinen Augen gehört davon jeder vor Gericht, dafür dass man eine solche Gefahr einfach hat gewähren lassen, sich quasi von einer Gefährlichen PErson hat auf der Nase rumtanzen lassen.

    Römisch-Germanisches Recht hip oder hop.
  • Phrosch 07.02.2020 14:02
    Highlight Highlight 13 (!) Verwarnungen bleiben ohne Folgen!? Auch nach dem erneuten Gutachten? Dann stimmt entweder etwas an den Richtlinien nicht, wie bei Verstössen vorzugehen ist, oder jemand (ein paar jemande?) hat einfach seine Arbeit nicht gemacht.
    • Töfflifahrer 07.02.2020 15:33
      Highlight Highlight B, aber nicht nur jemand, da hat man überall bewusst weggeschaut.
    • Zinni 07.02.2020 15:53
      Highlight Highlight Genau, 13 verwahrnungen. Wenn die vom RAV so gutmütig währen... Ich fass es nicht.
    • NathanBiel 07.02.2020 16:49
      Highlight Highlight Oder 13 Verwarnungen bei 5km zu schnellem fahren bei der Autobahnausfahrt...
  • Maedhros Niemer 07.02.2020 13:58
    Highlight Highlight Strafvollzug sollte keine Ermessenssache des Täters sein.

    "Nö heute habe ich keine Lust auf Fussfesseln und Therapie"
    "Ok, dann schauen sie, wann sie wieder Lust haben vorbei zu kommen"

    13 oder wie viele Verwarnungen es nun genau waren, sind definitiv ein paar zu viel.
    Mir kommt der Verdacht auf, dass sich gewisse Leute auf den Ämtern nicht mit dieser Person auseinandersetzen wollten. ABER sich müssen, das ist ihr Job!
  • why_so_serious 07.02.2020 13:48
    Highlight Highlight Ich bin mir sicher, dass das Volk solche Menschen nicht in Freiheit sehen möchte. Nie wieder...
    • Töfflifahrer 07.02.2020 15:33
      Highlight Highlight und die zuständigen Versager nicht noch durch Steuergelder bezahlt.
  • insert_brain_here 07.02.2020 13:38
    Highlight Highlight Wie kann es sein, dass die Verweigerung der Therapie die Weiterführung der Verwahrung verhindert? Bitte dringend diese Lücke schliessen.
    • goschi 07.02.2020 14:11
      Highlight Highlight Die Dauer der Haftstrafe wird sehr wahrscheinlich abgelaufen sein, eine weitere psychiatrische Therapie bedingt aber eine Kooperation, da diese nicht erfolgte, gab es keine Therapie mehr und damit eine Entlassung aus der psychiatrischen Haft.

      Das ist missverständlich ausgedrückt im Artikel.
    • Zii 07.02.2020 14:24
      Highlight Highlight Ja, einfach unverständlich!
    • Nkoch 07.02.2020 15:04
      Highlight Highlight goschi

      Das heisst man geht bei der Therapieverordnung eigentlich davon aus dass das auf jeden Fall funktioniert? Ernstgemeinte Frage, es kann doch nicht sein dass man sich nicht im Vorfeld wenigstens ein bisschen darum kümmert was zu tun ist falls nicht... ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cornholios 07.02.2020 13:31
    Highlight Highlight "weil er mit seiner Kirchgemeinde nach Brüssel fahren wolle"

    Echt das Highlight vom ganzen.
    • loquito 07.02.2020 13:56
      Highlight Highlight Hab ich auch gedacht... Und bei "wohnte bei seiner Freundin" hab ich mich auch gefragt, wer sich denn so einen pädophilen Straftäter antut...
    • Max Dick 07.02.2020 14:28
      Highlight Highlight Na also ich fand der Teil "Sich selbst stellte die Solothurner Regierung gute Noten aus." topte es :D
    • Cornholios 07.02.2020 15:18
      Highlight Highlight @ Max Dick
      Na ja, sie wollten ja nicht nur, sondern sie gingen ja auch. Und was er/die da gemacht haben wissen wir ja auch nicht.
      Die Solothurner Regierung hängt halt auch nur an ihren gut bezahlten Jobs.
      Man sieht ja in der Regel auch nur die Spitze des Eisberges. Aber manchmal kann man auch im trüben Wasser den ganzen Eisberg erkennen.
  • drjayvargas 07.02.2020 13:22
    Highlight Highlight "Bedingt, weil der damals 26-Jährige eine zweite Chance erhalten sollte."
    Nein.
    • goschi 07.02.2020 14:43
      Highlight Highlight Doch
      Unser Rechtssystem basiert nicht auf Sühne und Rache, sondern auf Wiedereingliederung.

      Der Rechtsstaat hat auch die Aufgabe straffällig gewordenen eine neue Chance nach Besserung zu geben und ja, auch Sexualstraftäter fallen unter den Rechtsstaat.
      Es gibt sehr wenige Ausnahmen davon und diese sind bewusst mit sehr viel Vorsicht definiert.
    • Herr Ole 07.02.2020 14:58
      Highlight Highlight Doch, natürlich.
    • HAL1 07.02.2020 15:03
      Highlight Highlight Ja schon aber alles was recht ist... 13 verwarnungen und doch keine konsequenzen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 07.02.2020 13:19
    Highlight Highlight „Unter strengen Auflagen“... ja genau. Diese ewigen Schlampereien haben doch schon System... hoffe die Eltern werden den Kanton Solothurn verklagen. Das muss endlich aufhören...
    • Asmodeus 07.02.2020 14:01
      Highlight Highlight Sehr streng. Wenn er sich nicht daran hält wird er ermahnt.

      und nochmal

      und nochmal

      und nochmal

      und nochmal

      und....
  • Yeah, right. 07.02.2020 13:15
    Highlight Highlight W T F
    Benutzer Bild
  • Ohjemine 07.02.2020 13:12
    Highlight Highlight Sich selber gute Atbeit attestieren und den Expertenbericht unter Verschluss halten....
    Das sind ja schon beinahe amerikanische Verhältnisse in Solothurn....
    • Töfflifahrer 07.02.2020 15:34
      Highlight Highlight Die lernen schnell!
    • [Nickname] 07.02.2020 16:20
      Highlight Highlight Dumme Aussage, denn Behördenwahnsinn bzw. Staatswillkür ist in der Schweiz gang und gäbe. Korruption gibts aber nicht ;-) das ist nur Vetterliwirtschaft und in Graubünden bis in den Regierungsrat erwünscht, sowie Kantonsgericht.
  • datcloedy 07.02.2020 13:11
    Highlight Highlight Solche Täter, die offensichtlich schuldig sind, sollte man öffentlich bekannt machen, damit jeder dessen Gesicht kennt.
    Ich verstehe diesen Täterschutz wirklich nicht, was läuft hier falsch mit unserem System.
    Recht und Gerechtigkeit sind wirklich zwei verschiedene Dinge.
    • felixJongleur 07.02.2020 13:42
      Highlight Highlight Haare ab, Bart wachsen lassen, und schon baumelt ein Unschuldiger am nächsten Laternenpfahl. Die Arbeit gewissenhaft und konsequent erledigen würde schon reichen.
    • goschi 07.02.2020 14:13
      Highlight Highlight Nein, die Schweiz ist kein Land der Lynchmobs und selbsternannten Wächter.

      Die vorhandenen Gesetze und Massnahmen würden vollkommen ausreichen, gegen Unwillen und Inkompetenz auf Behördenseite helfen die aber nicht, auch strengere Gesetze nicht.
    • Ueli der Knecht 07.02.2020 14:42
      Highlight Highlight "Recht und Gerechtigkeit sind wirklich zwei verschiedene Dinge."

      Das ist auch gut so, datcloedy:

      Recht ist eine kollektive Angelegenheit, Gerechtigkeit eine subjektive.

      Ich hoffe, du erkennst den Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Back in Time 07.02.2020 13:09
    Highlight Highlight Wieso wird er, wenn er die Therapie verweigert, freigelassen? Da müsste er doch von der Verwahrung/Therapie in den Knast kommen. Und wie kann es passieren, dass ein Straftäter die Fussfesseln auszieht o.ä. und er wird nicht umgehend verhaftet? Lässt Therapiesitzungen, Alk-Tests etc. sausen und nichts passiert? Das muss bei den zuständigen Ämtern personelle Konsequenzen haben. Einfach nur erschreckend.
  • Dummbatz Immerklug 07.02.2020 12:59
    Highlight Highlight UNFASSBAR 😩
  • MarGo 07.02.2020 12:56
    Highlight Highlight Frage an einen Arzt o.ä:
    Ohne Hoden, keine oder weniger entsprechende Hormone, die jemanden zu einer solchen Tat bringen, oder?

    Es gäbe weit weniger solcher kranker Meldungen, wenn man solche Typen endlich mal so behandeln würde, wie sie es verdienen...
    • Garp 07.02.2020 13:04
      Highlight Highlight Ich bin gegen Verstümmelung. Das ist, wie wenn man Dieben die Hände abhackt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.02.2020 13:20
      Highlight Highlight Wir wären kein Stück besser als solche Menschen.
      Ausserdem zeigt er keinerlei Einsicht in sein Problem.
      Es gibt durchaus Männer mit pädophilen Neigungen, die sich kastrieren lassen, damit sie nicht zum Täter werden.
      Kreaturen wie der im Bericht hingegen, sind eine vollkommen andere Klasse.
      Ausserdem haben in diesem Fall die Behörden massiv versagt und ließen ihn machen. Und das schlimmste an dieser Geschichte ist, dass sich die Behörden im Kanton Solothurn einen Persilschein ausstellen.🤮
    • MarGo 07.02.2020 13:24
      Highlight Highlight Ich setze Diebstahl nicht mit der Vergewaltigung von Kindern gleich...

    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 07.02.2020 12:53
    Highlight Highlight Sich selbst stellte die Solothurner Regierung gute Noten aus.

    Fragen sie die Opfer auch?
  • ostpol76 07.02.2020 12:53
    Highlight Highlight "Gerade wegen dieser Renitenz konnte die kleine Verwahrung im September 2016 nicht verlängert werden. William W. wird unter strengen Auflagen aus der Haft entlassen."

    Hää???

    Sich Querstellen heisst also man wird aus der Haft entlassen. Na wenn das mal keine Signalwirkung hat 🤔
    • maude 07.02.2020 14:08
      Highlight Highlight und wenn du dann noch artig deine Fussfessel entweder nicht aufladest oder einfach abstellst dann kannst du vögelifrei machen was Du willst.
      Das mit der Fussfessel hab ich mir jedenfalls gemerkt, falls ich mal in die Situation kommen sollte, dass ich eine tragen muss und keine Lust dazu hab.
  • Denk Mal 07.02.2020 12:53
    Highlight Highlight Da müsste JEDE involvierte Person aus diesen Amtsstuben auch ein Strafverfahren wegen Begünstigung und Gewährung von Padophilie an den Hals kriegen.
    So darf es DEFINITIV nicht mehr weiter gehen!
  • Garp 07.02.2020 12:52
    Highlight Highlight Was stimmt in diesem Amt in Solothurn nicht? Wenn so ein Täter seine Auflagen nicht erfüllt gibt es kein Pardon.

    Sie tragen die Mitverantwortung an den erneuten Straftaten. Das ist schon fast Beihilfe zu Kindsmissbrauch!
    • Maedhros Niemer 07.02.2020 13:50
      Highlight Highlight Das sehe ich, wie viele Andere hier, genau so.
      Wenn es nach zwei oder mehr Verstössen gegen die Bewährungsauflagen keine Konsequenzen gibt, merkt das sicher auch der Täter und "geniesst" seine neue Freiheit...
      Zum 🤮 ist das!
  • poltergeist 07.02.2020 12:46
    Highlight Highlight Wenn ich renitent bin werde ich aus der Verwahrung entlassen? Bitte? Wieder ein Beweis unserer Kuscheljustiz. Und bei Wiederholungstätern sollte das Ziel nicht Resozialisierung sein sondern der Schutz der Bevölkerung.
  • Roboterschwein 07.02.2020 12:37
    Highlight Highlight Die verantwortlichen Solothurner Staatsangestellten gehören ebenfalls weggesperrt. In meinen Augen sind das auch Verbrecher.
  • Der Buchstabe I 07.02.2020 12:35
    Highlight Highlight Wenn auch dieser Täter nicht in die grosse Verwahrung kommt, weiss ich auch nicht...
  • fandustic 07.02.2020 12:33
    Highlight Highlight Ein Totalversagen der Behörden auf Kosten der Schutzbedürftigen.....Wahnsinn!
  • PlayaGua 07.02.2020 12:33
    Highlight Highlight Wenn ich meine Parkbusse nicht bezahle, werde ich nicht so oft gemahnt.
  • Gummibär 07.02.2020 12:32
    Highlight Highlight Strafe für den Täter und Verwahrung um Wiederholung in Zukunft zu verhindern sind Eines.
    Wer kümmert sich um die Opfer ?
    Können diese zumindest rechtlich gegen die fahrlässigen Behörden vorgehen und Genugtuung erreichen oder werden sie mit den Kosten von Betreuung und Behandlung alleine gelassen ?
    • Geli 07.02.2020 13:27
      Highlight Highlight Die Opferhilfestellen der Kantone machen einen super Job!

      Aber es hätte gar nicht soweit kommen dürfen, dass es weitere Opfer gibt!
      Solchermassen traumatisierte Kinder haben einen sehr langen u schwierigen Weg vor sich.
      Da fehlen das Verstehen und die Kenntnis noch an vielen Orten. Offensichtlich auch im Kanton Solothurn.
  • Randalf 07.02.2020 12:28
    Highlight Highlight
    Resozialisierung ist eigentlich das Ziel. Doch warum lässt man ihn solange gewähren?
    Es war schon bald offensichtlich dass er den Behörden auf der Nase herumtanzt.
    Wie erklärt man das den Opfern und ihren Angehörigen? Spätestens jetzt sollte allen klar sein dass er weggesperrt gehört!
    • Denk Mal 07.02.2020 12:56
      Highlight Highlight Resozialisierung geht ja bei Pädophilie nicht - ist weder therapier noch heilbar. Nur Medikamentes Ruhigstellen kann die Symptome dämpfen.
    • Asmodeus 07.02.2020 14:07
      Highlight Highlight Jein.

      Pädophilie kann nicht geheilt werden. Aber durch Therapie (und den Willen des Betroffenen) kann sie zumindest stark eingedämmt werden.

      Es ist wie bei einem Ex-Alkoholiker. Ein Restrisiko bleibt immer und da stellt sich die Frage wie gross dies abzuschätzen ist.

      Manche Täter werden nie rückfällig, respektive haben ihre "Neigungen" aber leben sie nie aus, weil sie wissen dass es falsch ist.

      Wo zieht man die Grenze ab welchem Punkt das Restrisiko gering genug ist um jemanden frei herumlaufen zu lassen?
    • Bits_and_More 07.02.2020 14:39
      Highlight Highlight @Denk Mal

      Heilen nein, nicht zum Täter werden geht aber. Da gibt es auch entsprechende Programme dafür, auch ohne Medikamente.
  • dan2016 07.02.2020 12:24
    Highlight Highlight es gibt ganz selten gewisse Fälle, wo die Namen der Schuldigen genannt werden sollten. Dies hier ist einer davon. Wäre für mich Grund genug, mit Kindern aus der Region zu ziehen.
    Und umgekehrt positioniert sich Solothurn damit als Traumdestination für renitente Pädophile.
  • SwissWitchBitch 07.02.2020 12:19
    Highlight Highlight Ein 8-jähriges Mädchen!! Ein fünfjähriger Junge!! Deren Leben ist zerstört, und der Typ wird trotzdem weiterhin mit Samthandschuhen angefasst??
    • Garp 07.02.2020 12:59
      Highlight Highlight Das Leben der Kinder kann, muss aber nicht komplett zerstört sein. Wichtig ist nun ein tragendes Umfeld. Auch sie haben noch die Möglichkeit glücklich zu werden. Sie brauchen aber sicher erfahrene Unterstützung, so wie die Eltern auch.
    • fraunickname 07.02.2020 13:47
      Highlight Highlight Das kann sein, nur müssen sie hart daran arbeiten dass sie ein möglichst normales Leben führen können. Und das nur wegen so einem kranken Menschen. Einfach unglaublich!
    • Asmodeus 07.02.2020 14:09
      Highlight Highlight @Garp
      Als jemand der sich selbst mit PTBS herumschlägt. Das Geschehene wird sie immer verfolgen und negativen Einfluss auf ihr gesamtes Leben haben.

      Keine Therapie und kein tragendes Umfeld können dies verhindern.

      Aber Du hast recht. Sie haben die Chance trotzdem glücklich zu werden. Es wurde ihnen nur extrem schwieriger gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnurri 07.02.2020 12:18
    Highlight Highlight Jene Personen welche versagt haben, sollen den 5 Kindern erklären weshalb sie Missbraucht worden sind!
    • Ueli der Knecht 07.02.2020 14:48
      Highlight Highlight Besser diese Personen nicht in die Nähe der Kinder lassen. Verfahren gegen diese Beamten und Beamtinnen sowie auch gegen den Täter, sollten so gut wie möglich von den Kindern unbemerkt ablaufen.

      Es besteht eine nicht unerhebliche und nicht zu unterschätzende Gefahr einer Sekundärtraumatisierung, wenn man die psychischen Verletzungen der missbrauchten Kinder falsch behandelt.
  • Kri Tik 07.02.2020 12:16
    Highlight Highlight Sind die denn völlig bescheuert in Solothurn?! Der gesetzliche Auftrag im Fall einer Verurteilung lautet die Gesellschaft vor solchen Personen zu schützen! Nach 13?! Abmahnungen noch immer nicht im geschlossenen Vollzug zu landen, lässt eindeutig auf einen stümperhaften Behördenapparat schliessen!
  • Triple 07.02.2020 12:14
    Highlight Highlight Kann ich nur noch den Kopf schütteln. Was ist bloss mit unsrer Justiz los.
  • stevemosi 07.02.2020 12:10
    Highlight Highlight Die Verantwortlichen sollten wegen favrlässiger Kindswohlgedährdung eingesperrt werden!!!
  • Attilaquetzal 07.02.2020 12:10
    Highlight Highlight Grauenhaft! 😞
  • Hypnos350 07.02.2020 12:10
    Highlight Highlight "Ein Bericht von externen Experten habe gezeigt, dass die Behörden korrekt gearbeitet hätten."

    Wen das tatsächlich so ist, dann muss die Arbeit dringend neu definiert werden - unglaublich
    • MaskedGaijin 07.02.2020 13:39
      Highlight Highlight Die "externen Experten" waren wohl Kollegen aus einem Nachbarkanton.
    • Ueli der Knecht 07.02.2020 14:53
      Highlight Highlight Und auch "Experten" muss neu definiert werden.
  • Thomas Rothen 07.02.2020 12:10
    Highlight Highlight Einfach nur entsetzt, wenn ich sowas lese... 😥
  • ShadowVolpe 07.02.2020 12:06
    Highlight Highlight Wie kann man nur so grobfahrlässig sein! Ich hoffe, dieses Mal wird der Typ für immer weg gesperrt!
    • Nkoch 07.02.2020 12:56
      Highlight Highlight ist wahrscheinlich zu anstrengend, aber sie werden ihn sicher mehrfach eindringlich bitten, zukünftig doch nicht mehr ganz so negativ aufzufallen und den armen Behörden doch bitte keine Arbeit zu verursachen. Mit ganz viel Zucker obendrauf!
  • Matrixx 07.02.2020 12:06
    Highlight Highlight 🤦‍♂️
  • Spirulina 07.02.2020 12:03
    Highlight Highlight Was soll man dazu sagen? Ich kann nur den Kopf schütteln und hoffen, dass alle missbrauchten Kinder zur Normalität zurückfinden werden. Kinder sind unsere Zukunft...
  • azoui 07.02.2020 12:01
    Highlight Highlight <<Sich selbst stellte die Solothurner Regierung gute Noten aus.>>

    Ja klar, sehe ich nach diesem Artikel auch so.
    /ironie off
    • Baccaralette 07.02.2020 12:15
      Highlight Highlight Klar. Sie haben ihm ja gesagt, dass er das nicht darf. Also alles gut.

      Mir wird übel, wenn ich sowas lese.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.02.2020 13:25
      Highlight Highlight Ich weiß gerade echt nicht, wer mich mehr anwidert.
      Der Täter, der das Leben dieser Kinder zerstört hat. Oder die Behörden in Solothurn, die ihn gewähren ließen und jetzt ihre Hände in Unschuld waschen.
      Ich habe gerade ein neues Niveau der Wut kennengelernt. Keine Tränen, kein Schrei. Nur eine unvorstellbare Kälte. Ich bin innerlich und äußerlich dermaßen ruhig, wie es bei mir eigentlich nicht möglich ist.
    • Bravo 07.02.2020 13:49
      Highlight Highlight Hier kann doch etwas nicht stimmen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-Man 07.02.2020 11:59
    Highlight Highlight Können eigentlich verantwortliche Stellen / Personen bei solchem Fehlverhalten bestraft werden? Und wird dies auch gemacht? Wie kann man seine Arbeit so ungewissenhaft erledigen?
    • gunner 07.02.2020 12:20
      Highlight Highlight Offenbar müssen personen solcher stellen zuerst direkt betroffen sein, bis endlich mal nägel mit köpfen gemacht werden.
      Beim lesen dieses berichts macht sich ziemlich viel wut breit.
    • Amateurschreiber 07.02.2020 13:21
      Highlight Highlight Klarer Fall von "freiwillige Erkenntnis-Isolation“!
    • LioLu 07.02.2020 13:43
      Highlight Highlight Sehr gute Frage!
      Geht das, liebes watson-Team?
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