Schweiz
Solothurn

Verwirrter Autolenker fährt beim AKW Gösgen in Strassensperre

Verwirrter Autolenker fährt beim AKW Gösgen in Strassensperre

20.04.2016, 08:5220.04.2016, 08:55

Ein verwirrter Autolenker ist am Dienstagnachmittag mit Absicht in die Abschrankungen beim Atomkraftwerk Gösgen in Däniken SO gefahren. Der 26-Jährige wurde zu weiteren Abklärungen in eine medizinische Institution eingewiesen.

Endstation Strassensperre.
Endstation Strassensperre.
bild: kapo solothurn

Der Mann war kurz vor 16.15 Uhr mit seinem Auto bei der Hauptzufahrt aus unklaren Gründen mit einer Barrierenabschrankung kollidiert und schliesslich in die versenkbare Strassensperre aus Metall gefahren, wie die Solothurner Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte.

Die Sperre hielt der Kollision stand. Es entstand Sachschaden. Der Mann blieb unverletzt. Mitarbeitende des AKW Gösgen hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Die Kantonspolizei nahm Abklärungen zum genauen Unfallhergang und zu den Gründen für die Kollision auf. Der Autolenker wurde in eine medizinische Institution eingewiesen.

(sda)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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90er
20.04.2016 09:22registriert November 2014
"Die Sperre hielt der Kollision stand." ähm sollte das nicht selbstverständlich sein?! Sind solche Sperren nicht explizit für solche Ereignisse ausgelegt, insbesondere bei AKWs?
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«Die Schweiz verkauft die Rolle des Stimmvolks unter Wert»
Andreas Glaser ist Mitautor einer neuen Studie zu den Bilateralen III, die vor einer Machtverschiebung von Volk und Parlament zu Bundesrat und EU warnt. Im Interview vermeidet der Demokratieforscher eine politische Bewertung der Verträge. Doch er findet, das Parlament müsse bei den Verträgen nachbessern.
Herr Glaser, sorgen Sie sich um die direkte Demokratie?
Die Schweiz muss immer um eine gute Zukunft der direkten Demokratie besorgt sein. Im Vorfeld der Masseneinwanderungsinitiative oder jetzt bei der 10-Millionen-Schweiz hat man Auswirkungen der bilateralen Verträge ausgiebig diskutiert. Im Zentrum standen aber selten die Schweizer Volksrechte. Das Vertragspaket ist ein Wecker, der uns daran erinnert, dass wir diese Diskussion jetzt führen müssen.
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