Schweiz
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Balthasar Glaettli, Fraktionspresident der Gruenen Schweiz, und die Praesidentin der Gruenen Regula Rytz, rechts, sprechen am Point de Presse der Gruenen Schweiz nach der Fraktionssitzung, am Freitag, 22. November 2019 in Bern. Die Gruenen erheben Anspruch auf einen Bundesratssitz und unterstuetzen die Kandidatur ihrer Praesidentin Rytz fuer die Bundesratswahlen vom 11. Dezember. Der Angriff gilt einem FDP-Sitz. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Standen den Medien am Donnerstag Red und Antwort: Parteipräsidentin der Grünen Regula Rytz und Vizepräsident Balthasar Glättli. Bild: KEYSTONE

In der SRF-«Arena» lügen sie wohl alle – nur einer bleibt dem Geschehen ganz fern

«Ich bin bereit» – mit diesen Worten kündete die Grünen-Präsidentin Regula Rytz am Donnerstag ihre Bundesratskandiatur an. In der SRF-«Arena» versuchte Moderator Sandro Brotz herauszufinden, wie gut ihre Chancen tatsächlich stehen. Viel schlauer ist er dabei nicht geworden – aber gelernt hat er Eines: Lügen tun sie wohl alle.



Die Grünen erheben Anspruch auf einen Bundesratssitz und unterstützen die Kandidatur ihrer Präsidentin Regula Rytz für die Bundesratswahlen vom 11. Dezember. Dies gab die Partei am Donnerstag an einer Medienkonferenz bekannt.

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Der Angriff gilt dem FDP-Sitz von Aussenminister Ignazio Cassis. «Seit Einführung des Proporzsystems hat noch nie eine Partei so stark zugelegt wie die Grünen. Die Zeit ist reif für einen grünen Bundesrat», beginnt auch Balthasar Glättlis Pamphlet in der SRF-«Arena». Der Zürcher Nationalrat gibt sich kampflustig und blickt stets mit verschmitzter Miene in die Runde – fast so, als wüsste er bereits mehr, als er zugibt.

Doch Glättlis Gegner der ersten Stunde, Ständerat Andrea Caroni, Vize-Präsident der FDP, wirkt nicht minder entspannt. Caroni blicke gar mit «null Prozent Nervosität» auf den 11. Dezember, wie er sagt. «Ich habe das Vertrauen, dass das Parlament auf Stabilität setzen wird und alle sieben Bundesräte wieder gewählt werden.»

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Bei etwa vierzig Prozent Nervosität findet sich die SVP – in Gestalt von Nationalrat Marcel Dettling. Seine Partei spreche sich klar gegen einen grünen Bundesrat aus. Die Grünen sollen sich in vier Jahren zuerst wieder bewähren, dann könne man mit Gesprächen beginnen, so Dettling. Doch der SVPler weiss auch, wie viel sich jeweils hinter den Kulissen abspielt. Obwohl die beiden Bundesratssitze der SVP kaum in Gefahr sein werden, gibt er zu bedenken: «Wir wissen seit 2007 und der Abwahl von Christoph Blocher, dass man immer mit gewissen Spielchen rechnen muss.»

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Auf die Seite von Glättli schlägt sich wenig überraschend die SP. Für Barbara Gysi, Vize-Präsidentin der SP, ist klar: «Der Wille der Wähler soll im Bundesrat abgebildet werden.» Man sei bereit, Regula Rytz im Vorfeld des 11. Dezembers in der Fraktion anzuhören. Für Gysi ist Rytz auch eine wählbare Kandidatin. «Sie hat sehr viel Bodenhaftung und womöglich gar mehr politische Erfahrung als einige amtierende Bundesräte.»

Wesentlich kryptischer gibt sich die GLP. Auch für Beat Flach, Vizepräsident der GLP ist klar, dass dem Wählerwillen Rechnung getragen werden muss. Ob dies aber zwingend mit einem grünen Bundesrat der Fall sein muss, darüber schweigt sich Flach aus. «Auch wir werden Rytz im Vorfeld der Bundesratswahlen anhören. Es ist aber unglaublich schade, dass die Grünen nur auf eine Einerkandidatur setzen», fügt Flach kritisch an.

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Wer nun schon gespannt auf das Statement der CVP gewartet hat, der wird enttäuscht. Die Partei hat sich dazu entschieden, nicht in der «Arena» zu erscheinen. Wo normalerweise ein Politiker vor dem grauen Pult steht, prangt nur eine orangene Tafel mit dem Parteilogo. Noch während der Sendung verteidigt CVP-Parteipräsident Gerhard Pfister das Nichterscheinen seiner Partei auf Twitter. Man werde zum gegeben Zeitpunkt informieren, nämlich dann, wenn man intern gründlich darüber diskutiert habe. «Ernsthaftigkeit vor Quotenbolzerei», schreibt Pfister kritisch.

Ohne CVP lässt sich die Wahrscheinlichkeit für einen grünen Bundesrat kaum ernsthaft diskutieren. Denn die Mittepartei wird es sein, die am 11. Dezember über den Erfolg- bzw. Misserfolg entscheiden wird. Selbst wenn die Grünen zusammen mit der SP geschlossen für Regula Rytz stimmen würden, würden einige Stimmen für das absolute Mehr fehlen. Die Stimmen der CVP werden folglich matchentscheiden sein.

Das weiss auch Andrea Caroni. «Alle CVP-Vertreter, die sich bislang öffentlich zum Thema geäussert haben, waren sehr kritisch», so der Appenzeller Ständerat. Glättli gibt sich da zuversichtlicher: «Dass die CVP heute Abend nicht in dieser Runde steht, zeigt doch, dass es etwas zu diskutieren gibt.»

Flach schlägt mit fortschreitender Diskussion in die gleiche Kerbe wie FDP und SVP. Er sieht vor allem in der politischen Nähe zwischen SP und Grünen ein Problem. «Aktuell passt kein Blatt Papier zwischen die beiden Parteien», so der GLP-Nationalrat. Dies mache es schwierig, einen Bundesrat der Grünen zu rechtfertigen.

Caroni und Dettling fürchten sich derweil vor allem vor der politischen Instabilität, die eine Abwahl von Cassis mit sich bringen würde. «Wir wollen nicht, dass sich die Bundesräte plötzlich alle vier Jahren im Wahlkampf wiederfinden. Und auch das Volk will das nicht», meint Caroni. Es sei jetzt der falsche Zeitpunkt, um direkt auf die scharfe Fieberkurve zu reagieren. «Auch andere Parteien haben sehr lange auf einen Bundesratssitz gewartet – am längsten die SP», erinnert sich Caroni.

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Bis zum 11. Dezember bleiben Glättli und Konsorten noch knapp 19 Tage Zeit, um für die Parteipräsidentin Regula Rytz zu weibeln. Bis dann wird sich wohl noch Einiges hinter geschlossenen Türen abspielen. SP-Frau Barbara Gysi beschreibt die Zeit bis dahin sehr pointiert – und liefert auch gleich das denkwürdigste Zitat des Abends: «Es wird in Bern wohl nie so viel gelogen, wie vor den Bundesratswahlen. Niemand kann sich aktuell in Sicherheit wagen.»

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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turicum04 24.11.2019 21:32
    Highlight Highlight Wenn ich heute 1 Birne habe und morgen kaufe ich noch 4 Birnen, dann habe ich das Fünffache! Mein Nachbar hat 20 Birnen und morgen kauft er nochmals 1 Birne.
    Diese Vergleiche machen die Grünen!
  • Ha End 24.11.2019 18:31
    Highlight Highlight Man sollte nicht 'rumkrähen wie ein Hahn ,wenn man keiner ist.
    Nicht von Schoenhauer
  • Peter Mü 24.11.2019 12:45
    Highlight Highlight Die Politiker/innen lügen nie, sie sprechen einfach um die Wahrheit herum.
    meine Definition für Politer und -innen:
    Lobbygeld betriebene Redner und Schauspieler.
  • Adi Fäuber 23.11.2019 20:11
    Highlight Highlight Wenn die CVP auch in der Exekutive das Zünglein an der Waage sein will, muss sie einen Grünen Bundesrat unterstützen. Ist eine Tatsache nicht meine Meinung.
  • Quacksalber 23.11.2019 13:10
    Highlight Highlight Am Ende ist es eine geheime Wahl und man wird sehen was da raus kommt. Von den Grünen erwarten, dass sie brav für die anderen stimmen ohne einen Ausgleich zu erhalten ist eine Zumutung.
  • Posersalami 23.11.2019 12:43
    Highlight Highlight Man wird auch in 4 Jahren genau gleich weit sein falls die GPS ihren Wähleranteil behält. Dank der FDP, die in feinster Anti Demokratischer Manier ihre beiden Bundesräte schnell vor der Wahl ausgewechselt hat. Die werden auch in 4 Jahren nicht zurück treten.

    Bevor man über etwas anderes diskutiert, brauchts da endlich eine Regulierung. So etwas darf nie wieder passieren.
  • Mandarinchen 23.11.2019 12:20
    Highlight Highlight Naja. Cassis ist Aussenminister. Kein Umweltminister oder so. Es würde sich am Klima wohl nichts ändern ob jetzt eine grüne Aussenministerin werden würde oder Cassis Aussenminister bleibt.
    • aglio e olio 23.11.2019 12:53
      Highlight Highlight Werden Entscheidungen des Bundesrates nicht von allen Bundesräten mitbestimmt?
    • D_M_C 24.11.2019 10:20
      Highlight Highlight internationale Klimapolitik?
    • Mandarinchen 24.11.2019 11:32
      Highlight Highlight Internationale Klimapolitik? Schweizer Dieseldreckschleudern werden nach Gebrauch in der Schweiz nach Afrika verkauft und fahren dort noch 50 Jahre weiter? Oder um die Welt jetten um das Klima zu retten mit sinnfreiem Gelaber ohne Konsequenzen oder was meinst du genau mit internationaler Klimapolitik?
  • Selbst-Verantwortin 23.11.2019 11:27
    Highlight Highlight aktuelle Sitzverteilung in Bundesversammlung mit 246 Sitze, dh 35 Stimmen pro Bundesrat (aber Achtung: 4 Ständeräte noch offen!): SVP 58, SP 48, FDP 40, CVP 37, Grüne 32, GLP 16:
    CVP hat weniger Anrecht als FDP!
    Oder schön 35 Stimmen abziehen für jeden gewählten Bundesrat (Pukelsheimer), dh maximal repräsentativ:
    SVP 2 Bundesräte
    SP 1
    FDP 1
    CVP 1
    Grüne 1
    GLP 1
    ...fragt sich, ob man/frau Vakanzen abwarten will?

    • Simsalabum 24.11.2019 07:25
      Highlight Highlight SP 48 - 1 Sitz
      GLP 16 - 1 Sitz

      Mhm, momol, super Lösung.
    • surfi 24.11.2019 12:45
      Highlight Highlight Die ultra Rechten haben zusammen 98 Sitze (SVP 58 und FDP 40) von 246 und stellen zusammen 4 von 7 Bundesräten. Wo ist hier die Konkordanz?Sind noch Fragen?
    • peeti 24.11.2019 16:07
      Highlight Highlight Also dass die FDP einen Sitz abgeben muss scheint ja hoffentlich allen klar. Aber nur weil die SP mit 48 die nächste überrepräsentierte Partei ist, muss das noch lange keine Sitzreduktion bedeuten. Es braucht ja immer auch eine Partei, die den freien Sitz verdient. Und diese Partei sehe ich noch nicht, sorry.
  • alles ist relativ 23.11.2019 11:01
    Highlight Highlight - Es ist ja klar, dass einfach jede Partei ihre eigenen Interessen vertritt und die entsprechenden Gründe vorschiebt. Diese Arena wäre prima für ein Bullshit-Bingo geeignet gewesen :)
    Es war von Anfang an klar, wer was sagen wird. Ausser vielleicht bei Flach. Deshalb nachvollziehbar, dass die CVP verzichtet hat.

    -Was mir noch auffiel: Gysi kennt nicht mal das Prozedere der Bundesratswahl und musste sich von Caroni belehren lassen. Sie hat aber bis zum Schluss widersprochen. Sehr schwach.
  • Matto-mat 23.11.2019 10:30
    Highlight Highlight Die Grünen sollten nicht nur den Sitz der FDP sondern auch den Sitz von Herrn Parmelin angreifen, dies mit Hilfe der FDP...... und für eine konstruktive Politik. Auf das sich die Schweiz bald wieder vorwärts bewegt!
  • Lappituedaugeuf 23.11.2019 10:28
    Highlight Highlight Nur weil in der Vergangenheit die Parteien lange auf einen Sitz im BR warten mussten, ist das noch lange nicht richtig. Wenn sich die Parteienlandschaft verschiebt, müssen Bundesräte entsprechend ausgetauscht werden, damit der Wählerwille respektiert wird und vertreten ist. Alles andere ist eine Missachtung demokratischer Prozesse und zeugt von Machtgeilheit.
  • Ohniznachtisbett 23.11.2019 10:21
    Highlight Highlight Ich bin nicht a priori gegen einen grünen BR. Jedoch nicht jetzt. Aktuell sind die so unglaubwürdig. Der Bezug auf den Wählerwillen nervt mich am meisten. 2007 wollten fast 30% eine Wiederwahl von BR Blocher. Das war es dann mit dem Wählerwillen nicht weit. Jetzt haben 13% die Grünen gewählt. Das Wachstun war zu einem grossen Teil auf Kosten der SP. Aber jetzt wird der Wählerwille gross geschrieben. Politiker von links bis rechts labern immer vom Wählerwillen. In Tat und Wahrheit reden sie immer von ihren eigenen Machtansprüchen.
  • Gubbe 23.11.2019 10:14
    Highlight Highlight Herr Andrea Caroni hinterliess den eloquentesten Eindruck. Auch die Herren Flach und Dettling hatten ihre Plusmomente. Die SP-Frau Barbara Gysi, schien nicht sicher zu sein, ob sie nun Rytz unterstützt oder nicht. Ich tendiere auch nicht. Des Herr Glättlis Gesichtsausdruck, dieses hinterhältige Lächeln sagt mir, dass er weis, das mit dem BR wird nichts. Möglicherweise fühlt er sich betrogen.
  • dorfne 23.11.2019 10:00
    Highlight Highlight Ich versteh es einfach nicht. Cassis Sitz angreifen und auf die Unterstützung der FDP in Klimafragen hoffen! Das kommt nicht gut. Dann wird wieder monatelang über die Abwahl geredetet und die dringenden Themen treten in der Hintergrund.
    • meglo 23.11.2019 11:03
      Highlight Highlight Gegenvorschlag: Man bildet eine Koalition von Parteien, die bereit sind ein verbindliches Programm zu gestalten und über die Legislatur mitzutragen. Das geht am besten ohne die SVP. Das könnte auch die FDP dazu motivieren, endlich damit aufzuhören Juniorpartner der SVP bei der Blokadepolitik zu spielen.
  • RicoH 23.11.2019 09:50
    Highlight Highlight «Der Wille der Wähler soll im Bundesrat abgebildet werden.»
    Das ist aus meiner Sicht eine berechtigte Anforderung.

    «Wir wollen nicht, dass sich die Bundesräte plötzlich alle vier Jahren im Wahlkampf wiederfinden.»
    Von einem alle vier Jahre stattfindenden Wahlkampf kann keine Rede sein. Es handelt sich ja nicht um eine Gesamterneuerung, sondern nur um eine moderate Anpassung gemäss dem Volkswillen.

    «Und auch das Volk will das nicht»
    Dass das das Volk nicht will, ist reine Spekulation. Warum sollte das das Volk nicht wollen?


  • meglo 23.11.2019 09:43
    Highlight Highlight Sinvoller als die heutige Zauberformel wäre eigentlich eine inhaltliche Konkordanz. Das heisst die einzelnen Parteien einigen sich auf ein verbindliches Regierungsprogramm, das dann von den einzelnen Bundesräten auch solidarisch vertreten wird. Folgende Fraktionen wären für eine solche inhaltliche Konkordanz geeignet: CVP Mitteparteien, FDP, SP, Grüne und Grünliberale. Die SVP wäre wohl kaum für eine konstruktives und Regierungs-Programm zu haben, da sie unter der Führung Blochers lieber Regierungspartei und Opposition gleichzeitig spielt.
    • Beaudin 23.11.2019 10:35
      Highlight Highlight meglo
      Sie haben unser Politsystem nicht
      begriffen.
    • meglo 23.11.2019 11:15
      Highlight Highlight Statt blitzen oder herzlen wäre doch hier Gelegenheit Alternativen zur überholten Zauberformel zu suchen. Oder ist jemand der Ansicht, der Bundesrat habe in der letzten Legislatur tatsächlich konstruktiv zusammengearbeitet? Das Suchen nach Lösungen wäre doch gefragt, nicht das läppische, parteipolitisch motivierte 'Daumen rauf oder runter-Spiel'. Ist denn da wirklich niemand, der bereit ist, Alternativen zum Gehabten zu suchen.
    • meglo 23.11.2019 12:50
      Highlight Highlight @Beaudin

      Sie aber offenbar schon. Dann geben sie ihr Wissen doch preis. Ich bin gespannt.

      Übrigens, dem Gegenüber "Nichtbegreifen" zu unterstellen, beweist weder eigenes Wissen noch die Fähigkeit zu diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wilhelmsson 23.11.2019 09:36
    Highlight Highlight Wohnt Caroni eigentlich in Leutschenbach? 😜
    • Livia Peperoncini 23.11.2019 10:15
      Highlight Highlight In einer WG mit Glättli.
  • Vecchia 23.11.2019 09:33
    Highlight Highlight Viel Blabla, subjektiv hatte jeder recht und rausgekommen ist nix!

    Die Ignoranz betreffend Sprachregionen seitens Glättli und Gysi fand ich äusserst unsympathisch und unschweizerisch.

    Als Linkswählerin hätte ich auch gerne weniger Bürgerliche im BR, aber dass man dazu für eine zweite Bernerin, die einzigen Sitze der Tessiner und der Ostschweiz opfern will, wo schon jetzt mehr als die Hälfte der BR aus der Westschweiz sind, verstehe ich nicht.

    • rodolofo 23.11.2019 14:04
      Highlight Highlight Welche Tessiner Interessen vertritt Cassis, wenn er mit dem von ihm wesentlich mit verantworteten Rahmenabkommen den autonomen Lohnschutz mit den "Flankierenden Massnahmen" bereitwillig opfert?
      VOR ALLEM das Tessin will sein Lohn-Niveau und das Tessiner Gewerbe schützen, gegen die Billiglohn-Konkurrenz aus der EU und sogar gegenüber Graubünden und der Innerschweiz!
      Vergessen wir also nicht, dass Herr Cassis ursprünglich Italiener ist und mit dem Tessin gar nicht so eng verbunden ist, wie er uns jetzt vorgaukelt.
      Bei den Ständeratswahlen gab's jedenfalls eine Abfuhr für diese arrogante FDP...
    • RicoH 23.11.2019 17:58
      Highlight Highlight Die Angabe ist falsch. Die Westschweiz (Romandie) ist mit 3 BR vertreten – also nicht mit über die Hälfte.

      Romandie: 3 BR
      Deutschschweiz: 3 BR
      Italienische Schweiz: 1 BR
      Rätoromanische Schweiz: 0 BR
  • rodolofo 23.11.2019 09:21
    Highlight Highlight Das war wieder mal ein Lehrbeispiel für das, was mich an der Politik so abstösst:
    Die Verbindung von Macht-Streben und Argumentation, welche dann die Realität so weit zurecht biegt, dass sie zu dem eigenen Willen zur Macht passt.
    Je grösser also dieser politisch-ideologische Wille zur Macht ist, desto mehr wird die Wahrheit zurück gedrängt und durch pseudo-raffinierte Lügen ersetzt.
    Die Endlos-Diskussion um "die Zauberformel" erinnert dabei an das Britische Brexit-Theater.
    Und wir Zuschauer verfolgen das Ganze mitdenkend und in den Abendstunden gähnend, bis es Zeit ist, schlafen zu gehen...
  • Guten Tag 23.11.2019 09:01
    Highlight Highlight Mit Ritz anstelle von Casis ist der Rahmenvertrag so gut wie unterzeichnet.
    Auch ohne Lohnschutz.
    • rodolofo 23.11.2019 09:58
      Highlight Highlight Und Cassis ist der Architekt dieses Knebelvertrags...
    • Daniel Caduff 23.11.2019 12:30
      Highlight Highlight Du hast irgendwie gar nichts verstanden. Cassis hat den Vertrag ja in der jetzigen Form ausgehandelt. Während die Grünen und die SP ihre europapolitisch progressiven Wähler verraten haben (vgl dazu auch den letzten Kommentar von Dickmo).

      Aber in der ganzen Diskussion zum InstA wird die Rechnung sowieso ohne den Wirt gemacht: Nicht Cassis oder Rytz oder die Gewerkschaften müssen überzeugt werden, sondern die EU. Und wie das geschehen soll, dazu habe ich bisher von niemandem eine Strategie vernommen.

    • Guten Tag 23.11.2019 17:04
      Highlight Highlight Caduff
      Nicht Cassis hat dies ausgehandelt. Es ist die EU, die auf ihre Forderungen wie null Lohnschutz und Uniosbürgerrecht beharrt und keine Zugestäntnisse machen will. Ja sogar versuchen die CH zu erpressen.
      Der grosse EU freundliche Teil der SP/Grüne wollen aber um jeden Preis EU sein. Wenn es nicht anders geht, auch ohne Lohnschutz.
      Der EU muss aber beigebracht werden, dass die Schweiz diesmal nicht einknickt. Zum Wohl des Innländischen Arbeitnehmers. Sonst fallen die Löhne in den Keller.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So en Ueli 23.11.2019 08:58
    Highlight Highlight Ich währe für Stabilität, von dem her würde ich den Grünen doch etwas Geduld zusprechen und falls in vier Jahren die Grünen wieder so ein gutes Resultat erreichen, dürfen Sie bestimmt einen BR Sitz in Anspruch nehmen. Gut Ding will Weile haben. Ich möchte kein System bei dem alle vier Jahre der politische Kurs 180 Grad geändert wird. Das würde unserer Schweiz nicht gut tun. Bis anhin hat es uns so wie es war gut getan. Do not change a good running system.
    • xHascox 23.11.2019 09:44
      Highlight Highlight Good running ist das system im Bezug auf Klimaschutz nicht wirklich...

      Gerade beim Klimaschutz geht es darum, jetzt zu handeln, und nicht erst in ein paar Jahren.
    • rodolofo 23.11.2019 10:05
      Highlight Highlight Aber ohne diese neueste "Dolchstoss-Legende" der Grünen wären diese Erneuerungswahlen doch nur noch halb so spannend!
      In der "Nacht der langen Messer" ertönt ein lauter Schrei, gefolgt von italienischen Flüchen.
      Jemand drückt den Licht-Schalter, und Cassis liegt röchelnd am Boden. In seinem Rücken steckt ein Messer mit einem grünen Griff.
      Sherlock Holmes begutachtet die Situation und stellt dann Watson eine Frage: "Waren die Täter Grüne, oder Grünliberale? Oder waren es CVP'ler, die den Verdacht auf die Grünen lenken wollten, indem sie für den Mord ein Messer mit grünem Griff verwendeten?"
    • Gonzolino_2017 23.11.2019 10:06
      Highlight Highlight @XHascox: Für den Klimaschutz braucht es keinen Grünen Bundesrat, sondern den Willen des Parlaments. Flach von der GLP hat es richtig gesagt, die Grünen wollen das Klima mit möglichst vielen Verboten retten, das Grün der GLP will es mit dem Liberalen tun und die Wirtschaft überzeugen und mitnehmen! Damit ist klar, wer den Erfolg auch beim Volk haben wird - wir haben bereits genug Verbote, deshalb werden die Grünen auch wieder verlieren - abgerechnet wird in 4 Jahren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laienprediger 23.11.2019 08:15
    Highlight Highlight Der Umstand, dass die Grünen mit nur einer Kandidatin antreten, lässt nur einen Schluss zu: Ihnen ist es nicht ernst mit der Bundesratskandidatur.
    • dorfne 23.11.2019 10:04
      Highlight Highlight Meine Meinung.
    • rodolofo 23.11.2019 13:56
      Highlight Highlight Die Rechtsbürgerlichen beklagen also die fehlende Auswahl an grünen Kandidaturen und wollen gleichzeitig den Grünen gar keinen Bundesratssitz zugestehen?
      Wie die Grünen es also machen, oder machen würden, immer wäre es aus rechtsbürgerlicher Sicht falsch, weil es eben keine rechtsbürgerlichen Aktionen sind, oder wären...
    • peeti 24.11.2019 15:48
      Highlight Highlight Die Einerkandidatur kann man zu Recht kritisieren. Aber darauf zu schliessen, dass es den Grünen nicht ernst genug ist? Kampfkandidaturen wurden in Vergangenheit immer mit einer Person gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 23.11.2019 08:07
    Highlight Highlight Ich denke der einzig Glaubwürdige war diesmal der Abwesende!
  • Caturix 23.11.2019 08:03
    Highlight Highlight «Wir wissen seit 2007 und der Abwahl von Christoph Blocher, dass man immer mit gewissen Spielchen rechnen muss.»
    Da war die SVP selber schuld. Sie haben das selbe bei Ruth Metzler gemacht, 4 Jahre früher.
    • wasylon 23.11.2019 11:11
      Highlight Highlight Blicken wir weitere 4 Jahre zurück. Da traten die beiden CVP-Bundesräte Arnold Koller und Flavio Cotti schon im Frühling, neun Monate vor dem ordentlichen Auslaufen ihrer Amtszeit zurück. Die Rücktritte hatten sicher nichts mit den abzeichnenden Wählerschwund der CVP bei den Parlamentswahlen 1999 zu tun oder?! 🤔
  • nick miller 23.11.2019 07:52
    Highlight Highlight Eine Stärke der Schweiz ist die politische Stabilität. Eine Stabilität, die auch viel mit der Zusammensetzung des BR zu tun. Es ist noch nicht der Moment an dieser Zusammensetzung etwas zu ändern, würde aber leider dem Zeitgeist entsprechen. Instabilität statt Kontinuität.

    Ein Links-Grün Wähler.
    • bbelser 23.11.2019 12:39
      Highlight Highlight Es ist nicht der Moment... Das sagten die Männer der Schweiz bis 1971 zum Frauen-Wahlrecht. Immer brav garniert mit den euphemistischen Worthülsen Stabilität und Kontinuität. Was in anderen Demokratien seit Jahrzehnten Normalität war, galt in der Schweiz als Garant für Chaos und Staatszerfall. Auch die Sklavenhalter des 19. Jahrhunderts argumentierten gerne mit Stabilität, Kontinuität und wirtschaftlicher Prosperität gegen die Abschaffung der Sklaverei. Stabilität und Kontinuität bedeuten aber nur: auf neue Fragen mit alten Konzepten antworten. Lösungen: Fehlanzeige!
    • RicoH 23.11.2019 18:04
      Highlight Highlight Wo ist denn die Instabilität? Sechs verbleibende Bundesräte sollten doch stabil genug sein.
    • peeti 24.11.2019 16:00
      Highlight Highlight Stabiler wäre ja gerade die Einbindung der Grünen. Es ist ja nicht so, dass sie von null auf über 12% gekommen ist. Seit Jahrzehnten bewegt sie sich nahe der 10%-Hürde und hat in diversen kantonalen/kommunalen Regierungen bewiesen, dass sie konstruktiv arbeiten kann und konsensfähig ist.

      Instabiler wäre es, die Grünen weitere vier Jahre in der Opposition zu belassen, wodurch ihnen nur Initiativen/Referenden bleibt. Denn ein rechtsbürgerlicher BR, der den Wählerwillen aktuell nun mal wirklich nicht abbildet, wird in grünen Themen sicher nicht vorwärts machen.

      Ein Links-Grünwähler.
  • Kari Baldi 23.11.2019 07:33
    Highlight Highlight Andrea Caroni wäre wohl nicht ganz so entspannt gewesen, hätte er gewusst, dass die Grünen einen Namensvetter namens Andrea Hämmerli als Berater ins Boot geholt haben. So munkelt man... Denn der hat einschlägige Erfahrung damit, wie man einen Bundesrat zu Fall bringt... Sie sollen sich, so munkelt man weiter, zu einer konspirativen Sitzung im Hotel "Good Night Inn" in Brig getroffen haben. Alle Angaben ohne Gewähr!
    • Livia Peperoncini 23.11.2019 10:33
      Highlight Highlight Ich denke der Sozi Spin-Doctor spielt bei den Grünen das troyanische Pferd um dafür zu sorgen das nicht noch die amtierende Berner Bundesrätin abgewählt wird. Bis jetzt haben sich die Grünen mit ihren Bundesratsträumen ja ziemlich dumm angestellt. So doof ist doch nicht mal ein Trump Berater.
    • Kari Baldi 23.11.2019 13:31
      Highlight Highlight Wieso dumm angestellt?
    • peeti 24.11.2019 16:14
      Highlight Highlight Anspruch schnell angemeldet aber lange gewartet, keine Absprache mit der glp, dann eine Berner Einerkandidatur mit vollem Angriff auf Cassis gefolgt vom Rückzieher, dass man nur die FDP angreifen will.

      Hämmerle kommt wohl leider etwas spät. Aber vielleicht sehe ich einfach den strategischen Masterplan nicht und werde am 11. eines besseren belehrt. Aber momentan wirkt der BR-Wahlkampf der Grünen etwas unkoordiniert.
  • dho 23.11.2019 07:00
    Highlight Highlight Wenn sich die SP, GP, GLP, CVP und die FDP (aus Angst) zusammentun, können sie beide SVP Bundesräte abwählen.
    • MeineMeinung 23.11.2019 08:54
      Highlight Highlight Das wäre zwar schön, aber keineswegs demokratisch. Darum Nein!
    • dho 23.11.2019 08:57
      Highlight Highlight April, April 🥳
    • Weiter denken 23.11.2019 10:13
      Highlight Highlight Weniger aus Angst, mehr aus Progression. Die SVP ist völlig ungeeignet zu regieren da sie Probleme bewirtschaftet statt sie zu lösen.
      Die SVP ist eine Gruppe von Trumps: Selbstverliebt, ängstlich und auf das obere 1% bedacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nux Vomica 23.11.2019 06:50
    Highlight Highlight Interessant, wie die Schweiz sich ein Loblied auf ihre direkte Demokratie singt, aber bei der obersten ausführenden Behörde des Landes sich hinter der Zauberformel versteckt. Diese ist nach Auslegung einiger Herren in dieser Sendung nach den Gesamterneuerungswahlen am 11. Dezember 2019 nichts anderes als ein Synonym für Missachtung des Wahlresultats.
    • Gustav.s 23.11.2019 07:52
      Highlight Highlight Ja, wie damals bei der SVP also nichts neues. Änderung würde nur eine Volkswahl des Bundesrates bringen.
      Andererseits würde es auch zu viel Instabilität führen.
  • Antinatalist 23.11.2019 06:38
    Highlight Highlight Bom Schips 🙄
    Boppkorn 🤣

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  • Antinatalist 23.11.2019 06:32
    Highlight Highlight "Niemand kann sich aktuell in Sicherheit wagen."

    Was?! Wie kann man es wagen (How dare you?), sich in Sicherheit zu wähnen? 😁

    Und ich find's immer wieder toll, wenn ein Politiker, in diesem Fall Caroni, behauptet zu wissen, was andere wirklich wollen. Zeugt von Überheblichkeit.

    Eigentlich wäre SVPx2 FDPx1 CVPx1 GPSx1 SPx2 ein ziemlich ausgeglichener Bundesrat. Dieses Resultat ist absolut anzustreben.
  • Das dritte Auge 23.11.2019 06:10
    Highlight Highlight Die Grünen und ihre Ambitionen, bringen mich zum schmunzeln. Die glauben doch in der Tat, dass eine Wahl zum Bundesrat ein Selbstläufer wird.
    So läuft das nicht.
    Gewählt sind am 11. Dezember.......alle bisherigen.
    Und das ist gut so.
    In 4 Jahren schauen wir dann weiter. In dieser Zeit hoffe ich, dass die grünen ein bisschen wegkommen, vom ewigen fordern, hin zu verlässlichem bieten.
    • So en Ueli 23.11.2019 08:59
      Highlight Highlight Dem stimme ich zu.
    • äti 23.11.2019 09:01
      Highlight Highlight Für unsere Zukunft sind die Grünen ein wesentlicher Faktor. Wir haben schon über 40 Jahre verplämpert und wollen nochmals 4 Jahre mit Nichtstun draufsetzen?
    • Globidobi 23.11.2019 09:27
      Highlight Highlight Ich würde mal so annehmen, dass nacht Lomardis rücktritt Gespräche zwischen den Grünen und der CVP stattgefunden haben und die Grünen eine Zusicherung erhalten haben und nun in den Kampf ziehen. Da geschieht viel im Haus mit der Kuppel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 23.11.2019 06:07
    Highlight Highlight Caroni und Dettling fürchten sich derweil vor allem vor der politischen Instabilität, die eine Abwahl von Cassis mit sich bringen würde. «Wir wollen nicht, dass sich die Bundesräte plötzlich alle vier Jahren im Wahlkampf wiederfinden. Und auch das Volk will das nicht»

    So gerne ich den Cassis auch loswerden würde, der Zauberformel sollte erst bei Rücktritten Rechnung getragen werden.
    • JoeyOnewood 23.11.2019 09:30
      Highlight Highlight Ich habe darum kein Mitleid, weil FDP und CVP rel. kurz vor den nationalen Wahlen ihre Bundesräte auswechselten. Wenn wir keine Abwahlen wollen (was ich nachvollziehen kann und unterstütze), muss man etwas gegen taktische Rücktritte unternehmen, sonst ist das ganze absurd.
    • meglo 23.11.2019 10:48
      Highlight Highlight Cassis ist doch in keiner Weise integriert. Selbst die beiden SVP Bundesräte haben im Kollegium mehr Rückhalt.
    • N. Y. P. 23.11.2019 11:55
      Highlight Highlight Ich finde dein Argument auch treffend.

      Nur..☝️

      Wer definiert, was taktische und altershalbe Wechsel sind ?
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  • Schneider Alex 23.11.2019 05:57
    Highlight Highlight Bravo, G. Pfister!
    • äti 23.11.2019 09:02
      Highlight Highlight Warum?
    • Schneider Alex 24.11.2019 06:17
      Highlight Highlight Warum soll er sich als Parteipräsident in einer "Arena" mit seiner persönlichen Ansicht exponieren, wenn sein Parteivorstand sich noch nicht dazu geäussert hat?
    • äti 24.11.2019 09:02
      Highlight Highlight @schneider. Weil ich zum Beispiel Köpfe wähle und mich von 100% Parteisoldaten fern halte. Denn diese könnte man kostengünstig durch simple Roboter ersetzen.
  • cheeky Badger 23.11.2019 03:44
    Highlight Highlight Ich kann nur hoffen, dass einigen GLP-Wählern so langsam dämmert, was für eine Partei sie eigentlich unterstützt haben.

    Spätestens wenn der grüne Bundesrat von der GLP abgesägt wird, sollte dann allen klar sein wie umweltfreundlich die grüne FDP, ähm sorry ich meine die GLP, wirklich tickt.
    • Cédric Wermutstropfen 23.11.2019 06:10
      Highlight Highlight Die GLP ist mir tausend Mal lieber als die Grünen, sind letztere doch nur verkappte Möchtegernsozis und eines ihrer Kernthemen: Genderpolitk à la SP.
    • elco 23.11.2019 06:15
      Highlight Highlight Ich hoffe doch sehr, dass sie keine Linke Grüne in den BR wählen. Dafür habe ich sie nämlich nicht gewählt.
    • Gelöschter Benutzer 23.11.2019 07:23
      Highlight Highlight Flach hat klar die Unterschiede zwischen Grün und Grünliberal aufgezeigt. Das Ziel sei schlussendlich ähnlich, aber der Weg ganz anders. Die GLP ist ja auch eine Mittepartei, während Grün deutlich den linken Flügel besetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 23.11.2019 03:04
    Highlight Highlight Wenn sich die Grünen in den nächsten vier Jahren zu bewähren haben, warum genau hat die SVP heute zwei Sitze? Ich wüsste nicht, wie sich diese Partei der pseudo-oppositionellen Bauerntrampel und Multimilliardäre jemals in irgendeiner Form bewährt hätte, ausser ihren Machtanspruch deutlich zu machen. Von daher ist der Fall klar. Cassis soll sich gefälligst schon mal mit der Wüste vertraut machen, in die er am 11. Dezember geschickt wird. Ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund, diesen Nichtsnutz im Amt zu halten, nur weil sich die komplett verfilzte FDP noch immer einbildet, staatstragend zu sein.
    • So en Ueli 23.11.2019 09:01
      Highlight Highlight Ich bin dafür, dass BR nicht abgewählt werden, sondern freiwillig zurücktreten. Das entspräche meiner Vorstellung einer guten sachlichen Politik. Alles andere ist Kindergarten.
    • Guten Tag 23.11.2019 09:04
      Highlight Highlight Aha...
    • Allion88 23.11.2019 09:30
      Highlight Highlight @pafeld: die svp hat bereits einige volksabstimmungen gewonnen und weitere sehr knapp verloren, obwohl sie jeweils die einzigen befürworter waren.

      Das verdient respekt, ob man nun inhaltlich einverstanden ist oder nicht und legitimiert die 2 bundesratssitze der svp


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  • Locutus70 23.11.2019 02:51
    Highlight Highlight Barbara Gysi, Vize-Präsidentin der SP, ist klar: «Der Wille der Wähler soll im Bundesrat abgebildet werden.» - hat sie das wirklich gesagt? Bei dem Ergebnis der SP - ich fasse es nicht ^^
    • Shlomo 23.11.2019 07:07
      Highlight Highlight Sorry, dein Kommentar ist Mumpitz. Bei den Wahlen kam es zu einem Massiven Linksrutsch. Der linke Block hat über 4 Prozent zugelegt.
    • Globidobi 23.11.2019 09:32
      Highlight Highlight Die SP ist immernoch zweitgrösste Partei. Die FDP ist nun auf Grünen Niveau und da sollten sich Gedanken gemacht werden, ob da noch 2 Sitze gerechtfertigt sind. Da Cassis mit seinen Fauxpas nicht unbedingt für Stabilität einsetzt, kann eine Abwahl nicht viel verändern, wenn nicht sogar verbessern. Zudem würde der Bundesrat mit 3 Rechts 1 Mitte und 3 Links eine gerechte Verteilung haben.
    • Bluewie 23.11.2019 10:21
      Highlight Highlight die FDP hat kein besseres Ergebnis erziehlt als die SP. Sie haben beide einfach Wähler an die jeweilige Grüne(liberale) Partei verloren. Was bei der FDP ein ziemlicher Rutsch bedeutet, ist bei der SP Inhaltlich nicht der Rede Wert, weil die Parteien so nahe bei einander sind.
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  • Jong & Hässig 23.11.2019 02:38
    Highlight Highlight Was Beat Flach sagt ist absolut richtig. Dass man keine Auswahl gibt ist sehr schade, von den Bürgerlichen wurde dies die letzten Male auch immer verlangt.

    So bietet man bloss unnötige Angriffspunkte, indem man nur eine Berner Frau als Option bietet.
    • Pafeld 23.11.2019 03:09
      Highlight Highlight Bei einer Neueroberung/ Anspruchsberechtigung wurde noch nie eine Auswahl geboten. Schon lustig, welche bescheuerten Forderungen man sich nun einfallen lässt, um den klaren Anspruch auf die nächste Legislatur zu verschieben, in der Hoffnung, dass die Grüne Welle bis dahin abgeflaut ist.
    • Shlomo 23.11.2019 07:10
      Highlight Highlight Es gab weder bei der Abwahl von Metzler noch von Blocher eine Auswahl. Und ich glaube jeder Tessiner hat lieber eine gute berner Bundesrätin als einen hunzmiserablen tessiner Bundesrat.
    • dorfne 23.11.2019 10:03
      Highlight Highlight Ist doch egal, wen und wieviel die aufstellen. Niemand wird abgewählt. Und das wissen die Grünen. Aber nachdem sie in ihrer Euphorie nach den Wahlen den Mund so voll genommen haben, müssen sie das Spiel wohl zu Ende spielen. Zum Schein.
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  • Simsalabum 23.11.2019 01:40
    Highlight Highlight Nicht xy Stimmen würden fehlen. Es sind 24 Stimmen.
    • Töfflifahrer 23.11.2019 08:06
      Highlight Highlight Nur wenn alle gemäss Parteidoktrin stimmen. Gibt es Abweichler, das ist es eben xy.

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