Schweiz
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Die Nationalraetinnen Samira Marti, SP-BL, Margret Kiener Nellen, SP-BE, Barbara Gysi, SP-SG, Laurence Fehlmann Rielle, SP-GE, Claudia Friedl, SP-SG, Nadine Masshardt, SP-BE, Min Li Marti, SP-ZH, und Flavia Wasserfallen, SP-BE, hinten von links, verfolgen die Debatte um das Aktienrecht im Staenderat neben Andrea Caroni, FDP-AR, vorne links, und Anne Seydoux-Christe, CVP-JU, hinten links, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 19. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Nationalrätinnen sitzen Andrea Caroni (FDP) während der Ständerats-Debatte im Nacken. Bild: KEYSTONE

Mit diesem Reim wollte FDP-Ständerat Caroni die Frauenquote kippen – doch er scheiterte



Mehr Frauen in Machtpositionen: Der Ständerat hat am Mittwoch Geschlechterrichtwerte für Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen gutgeheissen.

Die kleine Kammer stellte sich damit gegen ihre Kommission, die lediglich einen Richtwert für Verwaltungsräte wollte, nicht aber für Geschäftsleitungen. Dieser Vorschlag wurde mit 27 zu 13 Stimmen verworfen.

Konkret geht es um den Artikel 734f im revidierten Aktienrecht. Demnach soll in Verwaltungsräten grosser börsenkotierter Unternehmen jedes Geschlecht zu mindestens 30 Prozent vertreten sein, in Geschäftsleitungen zu mindestens 20 Prozent. Sanktionen sind nicht vorgesehen: Unternehmen, die den Richtwert nicht erreichen, müssen bloss im Vergütungsbericht die Gründe sowie Massnahmen zur Verbesserung darlegen. Aus Sicht der Befürworterinnen und Befürworter handelt es sich deshalb nicht um eine Quote, sondern um eine Zielvorgabe.

«Eine Ablehnung dieser hypersanften Regelung wäre ein Schlag ins Gesicht der Frauen.»

Beat Vonlanthen, CVP-Ständerat

Der Nationalrat stimmte dem revidierten Aktienrecht mitsamt dem Artikel der Geschlechterregelung bereits vor einem Jahr zu. Der Ständerat wies das Geschäft an seine Rechtskommission zurück. Diese entschied, die Zielwerte in Geschäftsleitungen zu streichen. Die kleine Kammer wollte diesem Vorschlag aber nicht Folge leisten.

Es handle sich um eine sanfte Regulierung, lautete der Tenor. Es sei fast ein wenig peinlich, so lange darüber zu sprechen, sagte Beat Vonlanthen (CVP/FR). Eine Ablehnung dieser «hypersanften Regelung» wäre ein «Schlag ins Gesicht der Frauen». Anne Seydoux (CVP/JU) stellte fest, die Regulierung sei sanft, aber nötig. Die Schweiz habe Aufholbedarf.

«Quötchen mit Samtpfötchen»

Anita Fetz (SP)

Anita Fetz (SP/BS) sprach von einem «Quötchen mit Samtpfötchen». Weniger sei fast nicht möglich. Tatsächlich sei es manchmal schwieriger, Frauen für den CEO-Posten zu finden, sagte Fetz. Das wisse sie aus Erfahrung. Umso wichtiger seien die Richtwerte. Frauen aus dem mittleren Kader müssten gezielt aufgebaut werden.

Andrea Caroni (FDP/AR) versuchte den Rat mit einem Reim dafür zu gewinnen, sich gegen die Geschlechterrichtwerte für Geschäftsleitungen auszusprechen. «Leid tun mir auch, gebt Obacht, all die Frauen im Verdacht, sie seien nicht da zum Schalten und Walten, sondern die Quote einzuhalten.»

Andrea Caroni reimt:

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Fetz vermochte Caroni mit seinem Gedicht nicht zu überzeugen. Sie sagte, es habe sie an Blumensträusse erinnert, die Männer ihren Frauen brächten, wenn sie ein schlechtes Gewissen hätten.

«Wir haben hier einen gewaltigen Aufholbedarf.»

Daniel Jositsch, SP-Ständerat

Auch Daniel Jositsch (SP/ZH) war nicht nach lustigen Reimen zu Mute. Denn wenn er schaue, wie viele weibliche Juristinnen er ausbilde und wie viele weibliche Professorinnen es gebe, dann sehe er ein sehr starkes Missverhältnis. «Wir haben hier einen gewaltigen Aufholbedarf.»

Jositsch entgegnet Caroni mit Prosa:

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Géraldine Savary (SP/VD) stellte fest, der Rat würde mit einem Nein zum Richtwert für Geschäftsleitungen das Zeichen setzen, dass er keine Frauen in Geschäftsleitungen wolle.

«Vor wenigen Tagen ist eine halbe Million Menschen für die Anliegen der Frauen auf die Strasse gegangen. Zu zeigen, dass wir sie gehört haben, ist das Mindeste, was der Rat tun kann.»

Christian Levrat, SP-Ständerat

Christian Levrat (SP/FR) betonte, die Situation werde sich nicht von alleine verbessern. «Ich glaube, Sie liegen falsch, wenn Sie in dieser Frage Economiesuisse folgen.» Er erinnerte an den Frauenstreik. Vor wenigen Tagen sei eine halbe Million Menschen auf die Strasse gegangen für die Anliegen der Frauen. Zu zeigen, dass er sie gehört habe, sei das Mindeste, was der Rat tun könne. (sar/sda)

Frauenstreik am 14. Juni 2019

Nationalrat sagt Ja zu Frauenquoten in grossen Unternehmen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der_Andere 20.06.2019 01:17
    Highlight Highlight Chefs, die Untergebene anweisen Bewerbungen von Frauen direkt zu entsorgen, da sie sowieso keine Frauen anstellen würden, Anstellungen/Beförderungen gegen "Gefälligkeiten", Hochschuldozenten, die keine mündlichen Prüfungen mehr abnehmen dürfen, wegen systematischer Benachteiligung von Frauen...

    Habe ich alles schon gesehen.

    Wer ernsthaft denkt, in der Schweiz werde nur nach dem Leistungsprinzip angestellt/befördert, ist schlicht naiv. Das Selbe bei Leuten mit -ic am Namensende.

    Und solange Chancengleichheit von oben nicht vorgelebt wird, sind solche Richtwerte leider Gottes nötig.
  • Tom T. 19.06.2019 23:23
    Highlight Highlight "Es ist keiner Frau verwehrt Karriere zu machen".

    Also wenn eine Frau 19% weniger Lohn ( bei gleicher Leistung) kriegt, kann sie sich eine Weiterbildung schlechter zusammensparen und hat auch dort Aussicht suf weniger Lohn. Sehr motivierend.

    In 20 Arbeitstagen verdienen die Frauen 640 Millionen weniger bei gleicher Leistung als die Männer. Männer, von denen sehr viele die Kinder nicht alleine ernähren.

    Das Geld fehlt bis in die Rente.

    Wer glaubt, dass Frauen weniger wert sind & diese getarnte Apartheid unterstützt, der soll sich über diese symbolische Erklärungspflicht der Firmen
    ärgern.
  • Toni.Stark 19.06.2019 21:00
    Highlight Highlight Gut, es ist keine Quote, sondern Richtwerte. Trotzdem ist dies nicht zu begrüssen. Es ist keiner Frau verwehrt Karriere zu machen. Denkt ihr wirklich, dass eine Firma jemand nur deswegen nicht in den VR oder in die GL berufen würde, nur wegen dem Geschlecht? Dies spielt überhaupt keine Rolle!
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 19.06.2019 20:35
    Highlight Highlight Diese Vorlage enthält keine Quote, sondern eine Begründung pflicht, wenn man den genannten Frauenanteil nicht erreicht.

    Das halte ich für vertretbar. Wenigstens eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser Frage darf man von den Unternehmen erwarten.
  • reich&schön 19.06.2019 20:24
    Highlight Highlight Auch wenn es keine harte Quote ist.
    Setzt trotzdem den falschen Anreiz, nur beschränkt fähige Personen in GL oder VR zu berufen, bloss weil sie weiblichen Geschlechts sind.

    Und leider wird auch kompetenten Frauen der Verdacht der Quotenfrau anhaften. ☹
    • alessandro 19.06.2019 23:23
      Highlight Highlight Immer die gleiche Leier. Mittelmässige Männer haben aktuell mehr Chancen auf einen GL Posten als eine exzellente Frau. Siehe den Bundesrat, die Frauen alle top, die Männer nur teilweise. Da gibt es die ungeschriebene Quote und siehe da, die Männer fallen zurück.
  • whatchagonnado 19.06.2019 20:00
    Highlight Highlight Absolute klingt gut, bringt wenig Politik.
    Aktuell arbeiten 18% der Männer und 59% der Frauen Teilzeit, 24% der Frauen arbeiten gar unter 50% (Quelle: bfs)
    Fakt ist das die meisten Führungspositionen ein Vollzeitpensum benötigen und fordern. Eine Quote ändert nichts an der Sache das nur 41% der Frauen für eine Führungsposition geeignet sind, aber 82% der Männer. Diese Schere im Beschäftigungsgrad spiegelt sich in 2 Hauptthemen des Frauenstreiks und wird kaum in der Vordergrund gestellt. Dort muss man Ansetzten und Reize sowie Unterstützung für ein 100% Pensum schaffen. Nicht mit Quoten!
    • Robi14 19.06.2019 23:21
      Highlight Highlight Also macht 1/3 Frauen zu 2/3 Männern völlig Sinn laut deinen Zahlen und mit 30 bzw. 20 Prozent ist der Vorschlag sogar noch darunter! (Kannst mit 40 kürzen dann verstehst du es auch).
    • Leon1 20.06.2019 00:46
      Highlight Highlight Stimme dir völlig zu! In Führungspositionen werden Kompetenz und Verantwortung über gewisse Bereiche gebündelt, das lässt sich nicht einfach so auf mehrere Personen mit Teilpensen aufteilen, sicherlich nicht ohne organisatorischen Mehraufwand und erhöhte Kosten. Das wird die Privatwirtschaft nicht machen, das ist völliges Wunschdenken.

      Entsprechend müssen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass Frauen und Männer durchschnittlich ähnliche Beschäftigungsgrade
    • Leon1 20.06.2019 00:52
      Highlight Highlight * aufweisen. Damit würde sich ein Teil der beiden Hauptthemen Lohngleichheit (damit auch Altersvorsorge) und Vertretung in VR & GL bereits erledigen. Ein gewisser Teil würde verbleiben, der auf Präferenzen bei Berufs- und/oder Studienwahl und gewähltem Karriereweg zurückzuführen ist. Präferenzen durch Quoten zu beeinflussen zu wollen würde aber wohl nur den kreativsten Politikern in den Sinn kommen.

      Verstehe wirklich nicht, warum das Thema Beschäftigungsgrad nicht im Fokus steht. An einer effektiven Lösung des Problems scheinen offensichtlich Links wie Rechts gar nicht interessiert zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elGatillo 19.06.2019 19:06
    Highlight Highlight ich bin gegen geschlechtsspezifische gesetze. hier muss ich jedoch kritisieren, dass diese regelung von den meisten als reine "frauenquote" angesehen wird: viele männer verstehen diesen begriff als angriff gegen ihr genus und vergessen, dass auch eine "männerquote" vorgesehen ist.
  • Randalf 19.06.2019 19:06
    Highlight Highlight
    Frau Fetz hat recht. So in etwa steht es auf den Blumensträussen, aber kann man ihr trauen?
    Immerhin wird sie vom BND überwacht?

    Nein, Spass beiseite.

    Es sollen die fähigsten Menschen, welche in den Job passen, gewählt werden.

    Egal welcher couleur.
    • Satan (live from hell) 19.06.2019 23:41
      Highlight Highlight Da stellt sich nur die Frage, ob bei einem Bevölkerungsanteil von mehr als 50% so viele Frauen so schlecht sind, dass sie es nur selten in VR oder GL schaffen. Ich sehe es wie Werbung, manchmal braucht ein neues Produkt einfach etwas Starthilfe. Aber es braucht noch andere Massnahmen, bis wir erreichen, dass wirklich die fähigsten an der Spitze stehen.
  • Nevermind 19.06.2019 18:52
    Highlight Highlight Toll Frauenquoten in der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat. Dann dauert es ja nicht mehr lange, bis der Lohn der Frauen angehoben wird. Natürlich der Durchschnittslohn der Frauen in der Firma. Nicht der Lohn der einzelnen Frau. Jetzt nur nicht gierig werden ihr Lohnsklavinnen da unten die davon träumen, dass ganz viele sozial eingestellte Frauen in den VR gehen und sich dort für bessere Löhne einsetzen.

    Wieviele Prozent der Frauen in der Schweiz haben denn vor in den nächsten 5-10 Jahren in den VR zu gehen? Das ist dann aber mal ein richtig tolles Minderheitenförderungsgesetz.
  • Faceoff 19.06.2019 18:40
    Highlight Highlight Damit wird bloss der Eindruck erzeugt, es gehe vorwärts. Richtige Lösungen sind darob nicht in Sicht. Und die Frauen applaudieren auch noch.

    Caroni hat recht, der Reim war trotzdem daneben. Zeit für Lösungen statt Quoten.
    • Citation Needed 19.06.2019 19:13
      Highlight Highlight Was wären denn die richtigen Lösungen, um forwärtszukommen?
      Massiv mehr Vaterschaftsurlaub (würd ich begrüssen!)?
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 19:25
      Highlight Highlight @Citation
      Bezahlbare Krippen, Ganztagesschulen, frei teilbare Elternzeit und frühe Förderung für MINT. Aber vor allem Zeit..
    • Faceoff 19.06.2019 19:37
      Highlight Highlight Was funktioniert kostet Geld, da liegt wohl der Hund begraben. Darum machen wirs lieber wie beim Klima und schreiben immer neue Ziele irgendwo auf und reden uns ein, wir hätten was getan.

      Massnahmen gäbe es zuhauf. Förderung von Mädchen für MINT Fächer, Tagesschulen, Lohntransparenz, auch gesellschaftspolitische Fragen wie die Homoehe usw. – kurz: Alles was mithilft, das alte Rollenbild der Geschlechter auf den Kompost der Geschichte zu tragen. Da hängt viel mehr dran.
  • P.Rediger 19.06.2019 18:39
    Highlight Highlight Ist das schön, wie sich, vor allem mal wieder Männer auf den Schlips getreten fühlen. Mann könnte meinen der Weltuntergang stehe bevor.
  • Zahlenheini 19.06.2019 17:58
    Highlight Highlight FDP. Die Wirtschaftsliberalen.

    Bei gesellschaftlichen Themen ticken viele FDP-ler reaktionär und konservativ.

    Bürgerlich ist nicht gleich „liberal“.
    • Bits_and_More 19.06.2019 18:29
      Highlight Highlight Oder wir überlassen den Besitzern einer Firma, wem sie die Leitung überlassen. Die Besitzer tragen ja das Risiko und nicht der Ständerat
    • Zahlenheini 19.06.2019 18:51
      Highlight Highlight Das wird ja so auch gemacht. Die Quoten sind weder verbindlich noch werden Abweichungen sanktioniert.
    • cyrill.kuechler 19.06.2019 19:06
      Highlight Highlight Sorry, aber was für ein Blödsinn! Dieses FDP Bashing und diese Klischees hängen mir langsam aber sicher zum Hals raus. Im Gegensatz zu anderen Parteien bringt die FDP auch mal Lösungsansätze (auch gesellschaftsliberale) durchs Parlament, die tatsächlich nützlich sind. Interessiert sie wahrschein
      lich kaum... und betreffend Quote sollten einfach andere Lösungen her. Am Schluss soll die best qualifizierteste Person einen Job bekommen, und nicht eine Quote!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geo1 19.06.2019 17:58
    Highlight Highlight Die Herren Ständeräte aus den kleinen Kantonen, z. B. der Appenzeller Caroni, sollten sich mal bewusst werden, dass auch sie von einer Quotenregelung profitieren... 😏
    • Aldi 19.06.2019 20:26
      Highlight Highlight Das war aber auch ein notwendiges historosches Übel um 1848 die Schweiz in der Form zu gründen.

      Das z.B. Glarus mit 20'000 Stimmberechtigten gleich viel Ständeräte stellt wie Zürich mit 840'000 ist ja schon irgendwie komisch. Aber vielleicht ja immer noch ein notwendiges Übel zum Zusammenhalt...
  • AquaeHelveticae 19.06.2019 17:54
    Highlight Highlight Frauen aus dem mittleren Kader müssen aktiv gefördert werden? Und Männer müssen sich die Beförderung aktiv erarbeiten?

    Andererseits ein leichtes für die Firmen das Ungleichgewicht zu begründen.
    Einfach das Verhältnis an weiblichen Verwaltungsräten mit derjenigen von Frauen in MINT und vergleichbaren Studienrichtungen vergleichen. Voila, Problem gelöst.
    • P.Rediger 19.06.2019 18:36
      Highlight Highlight Ich würde auch keine Studienrichtung einschlagen, in der ich später keine Aussicht auf eine erfolgreiche Karriere hätte. Et voilà, Problem erklärt.
    • Garp 19.06.2019 18:50
      Highlight Highlight Eher wenige Männer in Verwaltungsräten haben Mint-Fächer studiert.
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 19:29
      Highlight Highlight @P.Rediger
      Bullshit. MINT Abgängerinnen werden mit Handkuss genommen. Ganz viele Firmen verstehen schon Heute dass gemischte Teams besser sind. Viel öfter dürfte es an Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheitern. Und eben.. zu wenig Frauen in MINT
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 19.06.2019 17:53
    Highlight Highlight ändert den Titel - es ist keine Frauenquote!
    • TJ Müller 19.06.2019 18:22
      Highlight Highlight Jup, es ist ganz klar eine Geschlechterquote
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 19.06.2019 19:00
      Highlight Highlight Doch. Weil es nicht überall Quoten gibt, sondern ausschliesslich dort, wo es zum Vorteil von Frauen ist.
  • forevernewbie 19.06.2019 17:50
    Highlight Highlight ich versteh die aufregung nicht.
    zum einen steht ja ausdrücklich, dass beide geschlechter zum genannten prozentsatz vertreten sein sollen.
    desweiteren sind 20%-30% wirklich nicht viel.
    dazu kommt, dass es nicht bindend ist.
    gut finde ich es, dass man sich gedanken machen soll warum so wenig frauen in der chefetage sind (falls dem dann so ist). sollte man feststellen, dass männer aus irgend einem grund mehr gefördert werden, so kann dann was geändert werden.
    die hier geschilderten horrorszenarien wegen den quotenfrauen ist ein witz.

    lasst uns doch erst mal sehen, was sich ändert..
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 19.06.2019 18:59
      Highlight Highlight Hast du eine Idee, warum genau hier Quoten verlangt werden und nicht bei Lehrern, Militär, Gesundheitsinstitutionen, HR-Abteilungen, Pensionsalter 64, Maturanden etc?
      Weil es gezielte Männer-Diskriminierung ist.
    • Aldi 19.06.2019 20:30
      Highlight Highlight In 10 Jahren werden Unternehmen mit nahezu 50/50 Steuererleichterungen bekommen haben, warts ab...

      Aber ich teile deine Ansicht, das wird kein Weltuntergang.
    • forevernewbie 19.06.2019 23:18
      Highlight Highlight @wer
      die quote bei lehrern,maturanden,hr und gesundheit niemals in so einem tiefen bereich..
      die wehrpflicht gehört abgeschaft, nicht für die frauen auch aufgezwungen..

      frauen versuchen mehr chancengleichheit zu kriegen, warum auch nicht..dabei sollten wir sie unterstützen..
      für vaterschaftsurlaub, witwenrente, scheidungsmissstände und ähnliches sollten wir männer kämpfen ..und unterstützung der frauen kriegen...

      @andy

      ich hoffe nicht, scheint mir recht sinnbefreit..

      nochmals: es wird angeregt zu reflektieren...nicht einfach quotenfrauen einzustellen...warum sollte das jemand tun?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 19.06.2019 17:42
    Highlight Highlight und was ist mit lgbtq? zählen diese denn jetzt (noch) nicht (mehr) als geschlechter?
    hop: jede(r/s)* 30% mindesten *zwinkersmiley*
  • Aldi 19.06.2019 17:10
    Highlight Highlight Alles kein Problem.

    Gender ist ja (nach Meinung vieler va. radikaler Feministen) eine Sache die man selbst definieren kann. Also als Mann einfach sagen man sei eine Frau und schwupp - Problem gelöst ;-)
    • waschbär 19.06.2019 17:52
      Highlight Highlight Super, andy! Tun Sie das!
    • Goodwilli 19.06.2019 18:11
      Highlight Highlight Bald müssen Toiletten und Garderoben nach sichtbaren Geschlechtsteilen aufgeteilt werden. Wobei ich wäre für Unisex.
    • E7#9 19.06.2019 20:18
      Highlight Highlight @Andy: 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 19.06.2019 17:10
    Highlight Highlight Wer wettet dagegen 100 Fr, dass dies in 10 Jahren mit Strafen versehen sein wird?
    Aber dieselbe Quote im Militär, beim Pensionsalter 64 oder Witwerrente ist natürlich überhaupt kein Thema.
    Männer sind definitiv nur noch geduldete Zweitklasse.
    • regen 19.06.2019 19:05
      Highlight Highlight Oh je, sie armer selbstbemitleider....
    • RobinBurn 19.06.2019 19:08
      Highlight Highlight Ach bitte, nicht immer gleich Panik schieben...
    • Citation Needed 19.06.2019 19:25
      Highlight Highlight Stringenz und Sachkenntnis und dann behaupten, Männer wären nur noch geduldet? Schon nicht ganz. Schaut man etwas in der Zeit zurück, dann sieht man, dass es noch nicht allzulange her ist, da durften Frauen nicht mal ohne Erlaubnis des Ehemannes arbeiten (stand im Gesetz). Sie leisten noch immer das Meiste an Familienarbeit (man soll endlich mal mehr Vaterschaftsurlaub, bzw. Elternzeit geben, das würde den Frauen auch im Job helfen. Witwenrente und Rentenalter sind historisch bedingt und die damaligen Mängel sind zu grossem Teil behoben, aber noch nicht voll zu 100 %.

      Alles zu seiner Zeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 19.06.2019 17:09
    Highlight Highlight Es lebe die Quoten-Frau!
    Was für ein Witz, dass in Zukunft nicht die Erfahrung/Qualität einer Kandidatin/eines Kandidaten zählt, sondern das Geschlecht.
    • FrancoL 19.06.2019 19:00
      Highlight Highlight Weil bis heute die Erfahrung/Qualität in einem börsenkotierten Unternehmen immer obsiegt hat? Wer ist den Schuld an den vielen Talfahrten? Das Klima? Wer ist Schuld, dass meine Aktien bei der Repower zB noch ganze 15% Wert sind?
      Eine riesen Lüge die man auftischt wenn man behauptet heute werde nach Erfahrung/Qualität ausgelesen. Die Repower wurde durch Unvermögen in Grund und Boden gewirtschaftet bis sie aus der Börse flog.
      Wenn ein Geschlecht vorwiegend die Fäden in den Händen hatte und eine Vielzahl von UN nun in Schieflage dastehen, dann ist es verwegen von Erfahrung/Qualität zu sprechen.
    • Citation Needed 19.06.2019 19:30
      Highlight Highlight Bisher war es ja anders, nicht wahr?
      War es nicht, nur wurden/werden Männer aufgrund des Geschlechts eher gewählt. Das sieht man, wenn man eine der vielen Studien zum Thema betrachtet (z.B. Moss-Racusin).

      Chancengleichheit der Geschlechter hat sich in den letzten Jahren stark verbesser, voll erreicht ist sie aber noch nicht. Die 'Quote' soll ausgleichen, nicht bevorteilen.

      Was tun auch alle so, als wäre Weltuntergang? In manchen Dingen muss man einfach mal fürschi machen, und jetzt tut man es moderat. So what?
    • zimtlisme 19.06.2019 20:08
      Highlight Highlight Wenn ich mir manchmal anhörenund ansehen muss, was für Männer es manchmal in die Politik oder ins mittlere/obere Kader schaffen, bekommt man schon das Gefühl, es wird eher eine männliche Quote gefüllt als nach Kompetenz ausgewählt. Und Achtung: ich spreche hier ausdrücklich nicht von allen Männern, sondern von ganz...spezifischen Unikaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom T. 19.06.2019 17:03
    Highlight Highlight Hier wurde Gleichstellung - seit 1981 in der Verfassung- umgesetzt.

    Volkswille.

    Wem's nicht passt, der soll die Verfassung ändern.

    • Mr. Spock 19.06.2019 18:51
      Highlight Highlight Militär, Rentenalter, Elternurlaub. Drei Dinge die anscheinend von der Verfassung ausgeschlossen werden? Zudem wäre Gleichstellung erreicht bei 50:50. Eigentlich bin ich bei dem Thema eher so DILLIGAF... (googlen)
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 19.06.2019 18:55
      Highlight Highlight In der Verfassung steht Gleichberechtigung.
      Warum wohl Frauen nur hier eine Quote wollen und nicht im Militär, auf dem Bau, bei Lehrern, bei Maturanden, Pensionierung mit 64 etc.?
      Weil es gelebter Frauen-Egoismus und Männer-Diskriminierung ist.
    • Tom T. 19.06.2019 22:36
      Highlight Highlight Würdest Du lesen, wüsstest Du, dass es sich um eine sanktionsfreie Bgründungspflicht für grosse Firmen handelt, wenn man keine oder zuwenig Frauen in VR oder Geschäftsleitung hat.
      Bei Stahlbau sicher einfacher zu erklären als in der Kosmetik.
      Aber eben, seit letzten Freitag wird schlimmer rumbehauptet als am übelsten Stammtisch.
      Drum zum nachlesen : Nicht überall wo Prozent draufsteht ist Quote drin.
  • Froggr 19.06.2019 17:01
    Highlight Highlight Referendum falls das tatsächlich eintreten sollte! Wer stimmt bitte dafür im Ständerat? SP und Grüne sind klar. Aber CVP, FDP und SVP? Was soll das?
    • FrancoL 19.06.2019 19:02
      Highlight Highlight Du dürftest Dich noch täuschen mit dem Referendum, ich würde mal behaupten, dass die Mehrheit des Volks (nicht Dein Volch) die Regelung stützen würde, allerhöchstens könnte es an einem Ständemehr scheitern.
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 19:35
      Highlight Highlight @Frogger
      Die haben nach dem Frauenstreik mit 500‘000 Teilnehmerinnen wohl ein bisschen Angst um die Wiederwahl. Da kommt doch so eine Scheinlösung gerade recht.
  • T13 19.06.2019 16:52
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn mal ne parlamentarierquote eingeführt wird?
    Dadurch soll sichergestellt werden das verschiedene interesse gruppen, ihrer anzahl in der bevolkerung entsprechend im parlament vertreten wären.
    Und nicht nur blochers und co.
    • Citation Needed 19.06.2019 19:32
      Highlight Highlight Demokratie ist nicht Privatwirtschaft. Quote gibt es nur im BR, das muss reichen.
    • Citation Needed 19.06.2019 19:33
      Highlight Highlight ... in der Politik!
  • da isch mau e waud gstange 19.06.2019 16:48
    Highlight Highlight Es kotzt mich langsam an immer den Hobbytäter für die Frauen spielen zu müssen nur weil ich als Mann geboren worden bin. Männer können genau so einen Aufstand machen.
    Wann gibt es denn Männerstreik?
    Es gibt mehr als genügend Punkte diesen zu lancieren.
    - Wehrpflicht
    - Rentenalter
    - Witwerente
    - Finanzielle Ausbeutung bei der Scheidung
    - Vergabe von Vaterurlaub
    • Herr Ole 19.06.2019 18:40
      Highlight Highlight Wieso Täter?
    • Bene86 19.06.2019 18:54
      Highlight Highlight Es gurkt mich langsam auch an. Ich hatte mit meinem JG im Leben noch keine Vorteile gegenüber einer Frau. Weder in der Schule und schon gar nicht auf der Arbeit (Büro)! Etwas Schweres tragen? Mache ich. Rasch den Drucker installieren? Mache ich. Vor den Leuten was vortragen? Mache ich. Im Sommer mit Hemd und langen Hosen rumlaufen? Dürfen hier die Männer. Auch z.B. im Ausgang in den jüngeren Jahren: NIE Vorteile. In meinem Kollegenkreis respektieren ALLE die Frauen gleichwertig! Und dann darf man Sprüche wie: Töte den Mann in dir" lesen. Schon komisch, dass sich gewisse Männer nerven, was?
    • FrancoL 19.06.2019 19:06
      Highlight Highlight Zieh die Brille ab und schau Dir einmal das ganze von Frauenseite an. Vor allem die Ausbeutung bei der Scheidung. Dann kannst Du gerne auch noch erklären wieso die Frauen sich zB bei der Fronarbeit mehr einbringen inkl. dem ganzen privaten Pflegesektor.
      Wenn man Listeli schreibt sollte man schon Ganzheitlich vorgehen, das wäre dann eine erwachsene Haltung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 19.06.2019 16:47
    Highlight Highlight Was ein Müll

    AM Schluss steht dann dort:

    Es habe sich keine passende Kandidaten finden lassen können.

    Und was genau bringt das jetzt?
    • FrancoL 19.06.2019 19:10
      Highlight Highlight Da kann man zumindest evaluieren ob das wirklich so war. Es ist ja nicht so das börsenkotierte Unternehmen am laufenden Band Angestellte suchen und da lässt sich gut abschätzen, ob da nachgeholfen wird. Ich in meinem kleinen Umfeld kenne schon den einen oder anderen Manager von börsenkotierten UN, der nicht gerade seine seinen Zugang zu seiner Position belegen kann. Sicherlich meine Sicht, wenn ich aber die Schieflage der Firma betrachte, ist meine Sicht nicht unbedingt ganz falsch. Man sollte nicht so tun als ob die Auswahl heute nach besten Kriterien alleine getroffen wird.
    • Scaros_2 19.06.2019 19:22
      Highlight Highlight Positionen werden heute noch immer durch Vitamin B vergeben. Man muss sich das nicht schön reden.

      Bei uns z.b. ist der CEO einer Division von Firma "A" gekommen. 1 Jahr danach haben wir im Management 3 weitere ehemalige Mitarbeiter der Firma "A" im mittleren resp. 1 Person im Top Management widergefunden. Sie sind alle qualifiziert. Aber die - sagen wir mal - sichtbaren Zusammenhänge lassen sich nicht von der Hand weisen. Und ps. wir sind nicht mal Börsenkotiert und haben auch 15'000 mitarbeiter.
  • uicked 19.06.2019 16:42
    Highlight Highlight Ab 00:25, zuerst versauen sie die Pointe.
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    • DasPatriarchat 19.06.2019 17:15
      Highlight Highlight Auf den Punkt. Und dann fragen hier noch treudoof welche "Wieso soviel Verachtung für die Frauenstreikerinnen" ;)
    • zimtlisme 19.06.2019 20:21
      Highlight Highlight Naja. Tatsächlich ist es nicht toll, obligatorisch eingezogen zu werden, 16 Stunden pro Tag zu arbeiten, und was sonst noch alles in diesem Sketch erwähnt wird (egal ob als Mann oder als Frau). Und dagegen wurde ja auch demonstriert und gekämpft - Gewerkschaften haben sich vor oder zu der Zeit der Suffragetten für eine 5-Tagewoche und eine 8-Stunden-Arbeitstag eingesetzt; und viele Landesarmeen sind nun Berufsarmeen. Das eine schliesst doch das andere nicht aus?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.06.2019 16:42
    Highlight Highlight Frage: Die Quote ist natürlich auch Sanft unschön, aber sie ist auch sehr sanft.
    Andere Frage, jetzt ist das wie geschrieben nur ein Bruchteil einer grossen Reform, fände es interessant, diese hier noch ein bisschen genauer aufgeschlüsselt zu bekommen.
    Quoten sind gut portierbare Anliegen, die man Medial leicht diskutieren kann, spielen aber wohl kaum eine grosse Rolle, für die Bevölkerung dieses Landes. Der Rest der Reform wird wohl grössere Auswirkungen haben.
    Ist kompliziert, aber ich denke ihr schafft das!
    • FrancoL 19.06.2019 19:14
      Highlight Highlight Sie ist vor allem eine Reaktion und auch ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Unternehmer, sich mehr um die tatsächliche Qualifikation der Bewerber zu kümmern und nicht andere Ueberlegungen einfliessen zu lassen um dann das Aktionariat bei einer Schieflage das alles auslöffeln zu lassen.
      Ich bin kein Fan von Quoten, aber moderat, wie Du sagst sehr sanft, kann es die UN-Leitungen dazu bringen grundsätzlich etwas besser hinzugucken.
  • 3l3m3nt4ry 19.06.2019 16:40
    Highlight Highlight Und wie siehts mit alleinigen Aktionären aus? Wie fühlen sich wohl die Frauen, die aufgrund einer Quote in den VR/ in die GL gelangen?
    Aus meiner Sicht ist dies ein planwirtschaftlicher Eingriff in die Privatwirtschaft und verletzt die Grundprinzipien der Demokratie...
    • Garp 19.06.2019 17:27
      Highlight Highlight Klar Planwirschaft, unser Parlament ist plötzlich kommunistisch geworden. 🤣
    • Citation Needed 19.06.2019 17:45
      Highlight Highlight Da es viel zu oft der Fall war, dass eine Frau aufgrund des Geschlechts NICHT in die GL/den VR gelangte, werden sie es nun 'aufgrund einer Quote' (eher) in GL/VR schaffen. Was ist schlimmer? Ich glaube ersteres.
    • Citation Needed 19.06.2019 18:34
      Highlight Highlight Chancengleichheit ist ein sehr demokratischer Wert, und Chancengleichheit soll mit dieser Massnahme hergestellt werden.

      Es geht ja nicht darum, Frauen zu bevorteilen, es geht darum, bestehende Benachteiligungen aufzuheben (und ein Umdenken anzustossen). Von alleine ging es leider nicht, also wird nachgeholfen.
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  • Habicht 19.06.2019 16:38
    Highlight Highlight Super wie bei uns in der Firma. Kaderstelle wurde frei, ca. 10 Männer und 0 Frauen, haben sich beworben. Da man aber unbedingt eine Frau wollte, wurde dann eine einfach angefragt ob sie die Stelle nicht haben möchte.
    Ich habe nichts gegen Frauen in Kaderstellen, und sie macht ihren Job super, aber wenn sie so bevorzugt werden habe ich meine Mühe damit.
    • Garp 19.06.2019 16:59
      Highlight Highlight Ich könnte Dir von ganz vielen Kaderstellen erzählen wo Männer angefragt wurden.

      Sie macht ihren Job super, das zählt doch. Offenbar haben sie die richtige Frau gefragt. Alles in Butter!
    • Rim 19.06.2019 17:38
      Highlight Highlight Warum? Weil seit Menschengedenken es ganz einfach selbstverständlich war, dass Männer solche Jobs hatten - nicht mal nur bevorzugt wurden sondern nie mit Frauen konkurrieren mussten? Die Zeiten ändern sich - zum Glück - wenn auch in kleinen Schritten, dafür aber stetig ;-) Ob Männer nun dazu mimimi machen oder nicht.
    • Citation Needed 19.06.2019 18:37
      Highlight Highlight Es gab bei mir im Job kürzlich den Fall, dass man einen Mann wollte und auch einstellte, um das Team (knapp mehr Frauen) etwas auszugleichen und um sicherzugehen, dass nicht so bald wieder ein Mutterschaftsurlaub überbrückt werden muss (sic!).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Junge Schnuufer 19.06.2019 16:35
    Highlight Highlight Ich freue mich auf den Tag, an dem das erste Mal ein Frau eingestellt wird und ihr einziger Vorteil gegenüber anderen Bewerbern ihre Vagina ist...
    • Citation Needed 19.06.2019 17:48
      Highlight Highlight Unschön. Sehr sogar. Aber wissen wir, wie oft eine Frau NICHT gewählt wurde, weil sie eine hat?
      ((Und die damit verbundenen Gefahren für den Arbeitgeber wie Mutterschaftsurlaub, bei Kinderkrankheit daheim bleiben, danach Teilzeit schaffen wollen, etc. ihr einziger NACHTEIL waren?))
    • waschbär 19.06.2019 17:54
      Highlight Highlight Ja, gell, das wird lustig! Ich lache auch immer, wenn einer wegen seines Penis angestellt wird...
    • FrancoL 19.06.2019 19:20
      Highlight Highlight Das wird nicht viel anders sein als wenn man einen Mann einstellt der einfach mal ein guter Kumpel des COs ist. Hast Du das noch nie erlebt?
  • Bene86 19.06.2019 16:35
    Highlight Highlight Muss dann als Quoten-Frau sehr erfüllend sein, Hut ab!
    • Rim 19.06.2019 18:35
      Highlight Highlight Bis vor wenigen JZ gabs bei uns nur Quotenmänner. 100%. Ich erinnere mich nicht, dass sich einer daran gestört hat oder darüber klagte, dass dies nicht erfüllend sei.
    • Citation Needed 20.06.2019 00:07
      Highlight Highlight Word, Rim.
  • Sonnenfeld28 19.06.2019 16:33
    Highlight Highlight Quoten sind grundsätzlich falsch. Niemand soll Quotenfrau oder Quotenmann sein. Leute die entsprechende Qualitäten und Sozialkompetenz vorweisen sollen Führungspositionen einnehmen.
    • Citation Needed 19.06.2019 17:52
      Highlight Highlight Tun sie das, Sonnenfeld?
      Es gibt eine versteckte Männerquote, das lässt sich aus haufenweise Studien ableiten. Schickt man z.B. denselben CV, einmal mit Männername, einmal mit Frauenname (Rest IDENTISCH), wird eher der Mann genommen und Männern wird auch mehr Geld geboten. Wir können schon so tun, als spielte das Geschlecht ohne Quote keine Rolle, Fakt ist aber, Männer schätzt man per Stereotyp einfach als kompetenter ein, diese Muster sind überholt und gehören durchbrochen, notfalls halt mit Quote. Und Notfall ist.
    • Citation Needed 19.06.2019 18:11
      Highlight Highlight Eine Studie aus dem akademischen Umfeld & eine aus normalem Job-Umfeld:
      https://www.pnas.org/content/109/41/16474
      https://www.forbes.com/sites/kimelsesser/2019/02/08/new-study-reveals-what-we-already-knew-unconscious-bias-favors-men-at-work/#1b5b967e717d
      Es gibt endlos viele mehr, auch hiesige. Zur Erinnerung: die CH belegt pkto Gleichstellung europaweit den letzten Platz und kürzlich wurde belegt, dass jede 5. Frau sexuell belästigt wird.
      Vor diesem Hintergrund zu glauben, dass Frauen und Männer im Job ohne Quote gleiche Chancen hätten, ist realitätsfremd.
    • Frances Ryder 19.06.2019 18:24
      Highlight Highlight Es gibt auch Studien die genau das Gegenteil aufzeigen. In einer australischen Studie wurde zB festgestellt, dass wenn man die Namen/Geschlechter auf Bewerbungen entfernt, weniger Frauen in die engere Auswahl kommen als mit den Angaben. So viel also zur Behauptung "Fakt".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Diavolino666 19.06.2019 16:30
    Highlight Highlight Wenn ein Mann wegen dem Geschlecht die Stelle nicht bekommt, kann er sich ja neuerdings einfach als "Frau" definieren...
  • Aldi 19.06.2019 16:28
    Highlight Highlight Tja, HR-Manager wollte ich als Mann nun nicht mehr sein wollen...

    Ab wann gilt das Gesetz? Gibts da eine entsprechende Übergangszeit?
    • Aldi 19.06.2019 16:31
      Highlight Highlight Habs selbst rausgefunden:
      Nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes sollen die Unternehmen fünf Jahre Zeit erhalten, um diese Richtwerte zu erfüllen.
  • Normi 19.06.2019 16:26
    Highlight Highlight Mein Beileid an alle Frauen die es alleine geschafft haben und jetzt nur noch als Quoten Frau angesehen werden...
    • Garp 19.06.2019 16:52
      Highlight Highlight Gott sei Dank sind ja nicht alle wie Du Normi. 😂
    • Citation Needed 19.06.2019 17:43
      Highlight Highlight Danke. Aber ich werde gut damit leben, sehr gut sogar!
    • TJ Müller 19.06.2019 18:27
      Highlight Highlight Reale Beispiele wie Island zeigen aber etwas ganz anderes
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bluewie 19.06.2019 16:20
    Highlight Highlight Endlich!✊😅 Ein erster Schritt.👏
    • Citation Needed 19.06.2019 17:55
      Highlight Highlight Yep, bin zwar überrascht, aber finde den Schritt richtig. Auch wenn es immer etwas unschön ist, Quote anzuwenden. Wenn es ohne aber noch unschöner ist, dann her damit!
  • 7immi 19.06.2019 16:19
    Highlight Highlight Das sind keine Geschlechterrichtwerte, sondern Frauenrichtwerte. Schliesslich gilt dies ja nicht für Männer, sondern exklusiv für Frauen. Neben dem früheren Rentenalter und der fehlenden Wehrpflicht hat man nun auch noch ein Gesetz, das Frauen für die Unternehmensführung fördert. Gleichstellung geht anders...
    • Aldi 19.06.2019 16:29
      Highlight Highlight Ich habs so verstanden dass diese Richtwerte für beide Geschlechter gilt...
    • Aldi 19.06.2019 16:32
      Highlight Highlight Hier von Watson:

      "Im Verwaltungsrat sollen Frauen und Männer zu mindestens 30 Prozent und in der Geschäftsleitung zu mindestens 20 Prozent vertreten sein."
    • Gustav.s 19.06.2019 16:35
      Highlight Highlight Zitat: In Verwaltungsräten grosser Unternehmen soll jedes Geschlecht zu mindestens 30 Prozent vertreten sein, in Geschäftsleitungen zu 20 Prozent. Zitat Ende
      So steht es in jedem Bericht von Newsquellen die nur informieren wollen.
      Bei Blick, 20 Min und leider auch hier, fehlt der Teil.
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  • Sir Konterbier 19.06.2019 16:18
    Highlight Highlight Kann bitte einer das Referendum ergreifen?
    • morales 19.06.2019 16:23
      Highlight Highlight ich finds gut :) ich sicher nicht (ich M)
    • Platon 19.06.2019 16:42
      Highlight Highlight @Sir
      Mach doch, wenn du willst. Meine Unterstützung erhältst du ganz bestimmt nicht!
      (ich M)
    • Froggr 19.06.2019 17:05
      Highlight Highlight Meine Unterstützung hast du sofort (ich Apache Kampfhelikopter)
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