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SP und SVP behalten Sitze in der St.Galler Regierung

SP und SVP behalten Sitze in der St.Galler Regierung

14.04.2024, 13:2814.04.2024, 13:50
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Beim zweiten Wahlgang in die St.Galler Regierung hat die SP den Angriff der SVP abgewehrt und ihren zweiten Sitz verteidigt. Damit bleibt es bei der bisherigen Zusammensetzung. Neu gewählt sind Bettina Surber (SP) und Christof Hartmann (SVP). Die SVP ist es im zweiten Wahlgang nicht gelungen, der SP den zweiten Sitz abzujagen. Die Stimmberechtigten wählten Bettina Surber (SP) und Christof Hartmann (SVP) in die Regierung. Leer ging Dana Zemp, die zweite Kandidierende der SVP, aus.

Surber erhielt 47'674 Stimmen, Hartmann Stimmen 45'117. Rund 4000 Stimmen dahinter folgte Zemp. Die parteilose Sarah Bösch bekam 24'009 Stimmen, der ebenfalls parteilose Alfred Tobler 9136 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,5 Prozent.

Damit bleibt es nach den Erneuerungswahlen bei der bisherigen Zusammensetzung der St.Galler Regierung mit je zwei Mitgliedern von FDP, Mitte und SP sowie einer Vertretung der SVP.

Am 3. März waren alle fünf bisherigen St.Galler Regierungsmitglieder problemlos wiedergewählt worden: Marc Mächler und Beat Tinner von der FDP, Bruno Damann und Susanne Hartmann von der Mitte sowie Laura Bucher von der SP. Am 14. April musste im zweiten Wahlgang noch über die restlichen beiden Sitze entschieden werden. (sda)

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Stromer5
14.04.2024 16:03registriert Juli 2015
Angesichts der Ausgangslage ein befriedigendes Ergebnis.
Ich meine, wir hatten:
Eine Kandidatin welche angetrunken Auto fuhr und die Polizei beschimpfte
Ein Kandidat mit einem hängigen Strafverfahren
Eine Kandidatin welche gerade dort wo sie die meisten Chancen sieht die Partei wechselt - wie ein Grashalm im Wind, einmal mitte, dann rechts
Und wir hatten Bettina Surber - mit Abstand die kompetenteste Kandidatin
Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg, Bettina
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Massalia
14.04.2024 15:08registriert Juni 2021
Sehr schön, dass weder ein zweiter SVPler noch Bier-Bösch gewählt wurde.
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Pragmatiker17
14.04.2024 15:55registriert Juni 2018
Sehe erfreulich. Eigentlich war Bettina Surber die einzig wählbare Kandidatin.

Die übrigen: zwei Befürworter eines höheren Rentenalters und gleichzeitig Gegner von Mindestlöhnen, die weiteren zwei ohne relevante politische Erfahrung und einer davon auch noch ein religiöser Freak.
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