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Strasse

Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen soll laut öV-Verband Ausnahme sein

Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen soll laut öV-Verband Ausnahme sein

28.02.2023, 10:1528.02.2023, 10:27
Deux employes de la ville de Lausanne mettent en place un panneau de circulation signalant l'interdiction de rouler a plus de 30km/h, de 22h00 a 06h00, ce lundi 13 septembre 2021 dans une rue de  ...
Bild: keystone

Tempo 30 verteuert und schwächt nach Ansicht des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV) den öffentlichen Strassenverkehr in Städten und Agglomerationen. Tempo 30 müsse daher auf Hauptverkehrsachsen die Ausnahme sein.

Der VöV hält Tempo 30 in Städten und Agglomerationen nicht generell für sinnvoll, wie er an einer Medienkonferenz am Dienstag in Bern ausführte. Der öffentliche Verkehr (öV) und der Langsamverkehr leisteten einen wesentlichen Beitrag dazu, den begrenzten Raum nachhaltig und klimaschonend genutzt werde, stellt der Verband in einem am Dienstag vorstellten Positionspapier fest.

Die Rahmenbedingungen für einen leistungsstarken öV verschlechterten sich aber durch die verdichtete Nutzung zunehmend. Verkehrsberuhigende Massnahmen und Flächenumnutzungen wirkten sich negativ auf den öV aus und führten zu steigenden Investitionskosten, so die Kritik des Verbandes.

Eine rasche Dekarbonisierung der Fahrzeugflotte erfordert laut dem Verband zudem eine gute Anschubfinanzierung. (aeg/sda)

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