Schweiz
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ZUR MELDUNG DER VERDOPPELUNG DER STAUSTUNDEN AUF SCHWEIZER AUTOBAHNEN INNERT FUENF JAHEREN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Die Zahl der Staustunden auf den Schweizer Autobahnen hat sich zwischen 2008 und 2012 praktisch verdoppelt. Am haeufigsten staut es sich im Grossraum Zuerich, dahinter folgen die Agglomerationen Genf und Lausanne. Mit Winterthur, Baden-Brugg und Zug schafften es zudem drei weitere Regionen aus dem Grossraum Zuerich unter die ersten Zehn der Stau-Rangliste. ---  Stau auf der Autobahn A2 bei Sempach zwischen Rothenburg und Sursee wegen eines Verkehrsunfalls im Tunnel Eich, am Dienstag, 20. August 2013. Auf der A2 bei Sempach im Kanton Luzern ist im Tunnel Eich ein Militaerauto mit Anhaenger verunfallt. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Auf Schweizer Autobahnen staut sich der Verkehr immer öfter. Bild: KEYSTONE

Stau bis zu 4,5 Stunden täglich – jetzt prüft der Bund Extra-Spuren für Fahrgemeinschaften

Der Bund warnt: Auf den Autobahnen nimmt der Stau so stark zu, dass Autofahrer auf Kantonsstrassen ausweichen. Dagegen halten will er mit ungewöhnlichen Massnahmen wie «Carpool-Lanes».

Stefan Ehrbar / ch media



Nirgends verbringen Autofahrer so viel Zeit wie in der Zürcher Gemeinde Weiningen. Freiwillig tun sie das nicht. Aus dem Limmattal kommend quält sich die Blechschlange dort auf der A1 in Fahrtrichtung St. Gallen über das Limmattaler Kreuz, bevor sie im Gubristtunnel verschwindet. Der Autobahn-Abschnitt hält einen Rekord: Während über 1600 Stunden staute der Verkehr dort letztes Jahr – durchschnittlich viereinhalb Stunden täglich.

Die Stau-Hotspots

Bild

grafik: kob/ch media, quelle: astra

Ähnlich lang standen die Autofahrer auch auf der A3 vor dem Limmattaler Kreuz. Durchschnittlich über drei Stunden täglich staute sich der Verkehr 2019 zudem auf diversen weiteren Abschnitten der Nordumfahrung Zürich, auf der A2 vor dem Schweizerhalle-Tunnel in Basel oder auf der A1 zwischen Oensingen und Härkingen. Das zeigen Daten, die von diesem Portal ausgewertet wurden.

Diese Regionen leiden am meisten

Zürich vor Gotthard und Westschweiz

Eine Auswertung des Bundesamtes für Strassen für diese Zeitung zeigt, welche Regionen besonders vom Stau betroffen sind. Am meisten Staustunden wurden 2019 in der Region Zürich verzeichnet. Während 6'400 Stunden floss der Verkehr auf den Autobahnen rund um die grösste Schweizer Stadt nicht flüssig - das sind durchschnittlich 17.5 Stunden pro Tag. Danach folgen die Regionen Gotthard, Lémanique und Bern/Solothurn. Am wenigsten Stau wurde in den Regionen Luzern und Lugano registriert.

Die Zahlen sind alarmierend, denn sie steigen schnell an. Die Staustunden auf Autobahnen nahmen im letzten Jahr um über 10 Prozent zu. Das Astra warnt vor dem Kollaps. «Das Nationalstrassennetz stösst zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen», heisst es im neuesten Bericht zum Verkehrsfluss.

Die These werde dadurch gestützt, dass sich die Staustunden seit 2010 fast verdoppelt hätten. Die Fahrleistung sei aber nur um 17 Prozent gestiegen. Darunter wird die Zahl aller Kilometer verstanden, die Fahrzeuge auf Nationalstrassen zurücklegen. «Das Netz ist vielerorts derart stark belastet, dass bereits kleine Störungen zu länger anhaltenden Staus führen können», heisst es im Bericht.

Staustunden 2019

Bild

grafik: kob/ch media, quelle: astra

Mittlerweile sind die Nationalstrassen so überlastet, dass sie von Autofahrern gemieden werden. Dabei hatten die Experten des Bundes in den vergangenen Jahren immer wieder betont, man solle bei Stau nicht von der Autobahn herunterfahren, weil nur diese die nötige Kapazität hätten.

Genau diese Entwicklung ist aber in den letzten Jahren eingetreten. Bereits seit etwa 2010 seien die Autobahnen nicht mehr flächig in der Lage, das Verkehrswachstum in gewohntem Umfang aufzunehmen, schreiben die Astra-Experten. Es sei zu vermuten, dass «die zunehmenden Engpässe punktuell sogar zu Verdrängungseffekten auf das nachgelagerte Strassennetz geführt haben». Das heisst: Frustrierte Autofahrer verlassen die Autobahn und fahren lieber auf Haupt- und Nebenstrassen weiter.

Genf gehört zu den schlimmsten Stau-Städten

Ein Beispiel dafür gibt das Astra selbst: Auf der Autobahn der Basler Osttangente Richtung Norden ging das Stauaufkommen letztes Jahr zurück. Das liege am Ausweichverkehr, der andere Strassen genutzt habe, so das Astra. Nur: Wenn das zu viele tun, staut es in den Städten und Gemeinden häufiger.

Indizien dafür gibt es. Das zeigen etwa Auswertungen des Verkehrsdaten-Anbieters TomTom. In Genf mussten Autofahrer letztes Jahr in den abendlichen Stosszeiten durchschnittlich 50 Minuten für eine Fahrt einplanen, die unter normalen Bedingungen 30 Minuten dauern würde. Regelmässige Autopendler nach Genf verloren durch den Stau in den Stosszeiten 140 Stunden im Jahr. Genf gehört unter den untersuchten Städten zu den 100 mit der schlimmsten Stausituation - weltweit.

Verlagert sich Verkehr in die Städte?

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Stadt Zürich. Auch dort verschlimmerte sich die Stausituation 2019 laut TomTom. Übers ganze Jahr hinweg stand ein Autofahrer in den Stosszeiten während 138 Stunden im Stau – drei Stunden mehr als noch zwei Jahre zuvor.

Zwar ist nur ein Teil der Staus in den Städten und Gemeinden auf Ausweichverkehr von den Autobahnen zurückzuführen. Doch geht die Entwicklung so weiter wie befürchtet, dürfte dieser Teil grösser werden. Das Astra will mit verschiedenen Massnahmen nun dafür sorgen, dass der Verkehr auf den Autobahnen wieder flüssiger läuft.

Bund prüft «Carpool-Lanes»

Neben Ausbauten auf sechs Spuren, wie sie beispielsweise erst kürzlich für den Abschnitt zwischen Schönbühl und Kirchberg im Kanton Bern beschlossen wurden, sollen in den Stosszeiten Pannenstreifen vermehrt als weitere Spur genutzt werden. Mit einer solchen Umnutzung auf der A1 zwischen Morges und Ecublens hat das Astra bereits «durchwegs positive Erfahrungen» gemacht. Insgesamt stehen Pannenstreifen mit einer Länge von 250 Kilometern für solche Projekte zur Diskussion.

Angesichts des drohenden Verkehrskollapses will das Astra aber auch sogenannte Carpool-Lanes testen. Darunter werden Spuren verstanden, auf denen nur Autos mit einer bestimmten Anzahl Insassen fahren dürfen – in der Regel mindestens zwei. Das Astra prüft solche aus den USA bekannten Extra-Spuren für Einfahrtrampen und auf dreispurigen Autobahnabschnitten.

Parkplätze nur für Fahrgemeinschaften

Das Astra wolle die Idee im Zusammenhang mit der Reduktion von Staustunden in den nächsten Jahren mit Pilotprojekten prüfen, sagt ein Sprecher. «Gestützt auf diese Erkenntnisse soll ein Konzept für Carpool-Lanes erarbeitet werden.» Zudem prüft die Behörde, ob auch anderweitig Fahrgemeinschaften gefördert werden können – etwa mit speziellen Parkplätzen an Anschlüssen.

Vorbild sei Frankreich, wo eine ähnliche Idee mit der «Covoiturage» schon praktiziert werde. Ein Testprojekt läuft auch in Genf. Dort gibt es auf der Kantonsstrasse beim Grenzübergang Thônex-Vallard seit 2018 solche Extraspuren. Kurz vor der Coronakrise wurde der Test verlängert. «Die Extraspur funktioniert gut», sagt ein Sprecher des Kantons. In Zahlen scheint der Effekt allerdings gering: Die Zahl der Fahrzeuge mit mindestens zwei Insassen ist seit Testbeginn um 2.1 Prozent gestiegen.

Bis Carpool-Lanes auf Autobahnen Realität werden, könnten noch Jahre vergehen. Bis dann müssen sich Autofahrer vermehrt auf Tempo 80 einstellen. Bei dieser Geschwindigkeit ist die Kapazität der Autobahnen in der Regel am höchsten. Nicht überall kann das Tempolimit aber flexibel signalisiert werden.

Darum baut das Astra derzeit auf knapp 430 Kilometern Autobahn elektronische Verkehrsmanagement-Systeme auf. Diese können neben der Warnung vor Gefahren dazu genutzt werden, je nach Verkehrsaufkommen andere Tempolimits zu signalisieren. Eine Patentlösung gegen Stau ist das aber auch nicht. Es gehe darum, so das Astra, «den Verkehrszusammenbruch möglichst lange hinauszuzögern». (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gonzolino_2017 17.07.2020 21:34
    Highlight Highlight Klar, vor 20 Jahren verlangten die Politiker flexible Arbeitszeiten um den Verkehr zu verflüssigen, dann hat man 20 Jahre lang den Ausbau verhindert und jetzt vergleicht man unsere 4-Spurigen Autobahnen mit den 10-spurigen Autobahnen im Ausland und meint, dass man eine von zwei Spuren zur Carpool-Lane machen kann ... oder man treibt die Wohnungsmieten in den Städten in die Höhe, dass sich das niemand mehr leisten kann und wundert sich dann, dass am Morgen alles in die Städte fährt und am Abend wieder alle raus!? Und will das mit Road-Pricing lösen - Bravo ihr tollen Politiker!
  • Garp 17.07.2020 20:42
    Highlight Highlight Das ist doch alles Mumpitz, es braucht weniger Verkehr und sich da Gedanken machen.
  • FRILIE 17.07.2020 19:54
    Highlight Highlight Was soll das mit dem Carpool?? Ich finde das Problem ist die SBB, Sie zieht so wenig neue Kunden an Jedes Jahr. Dafür gibt es mehr Autoeinlösungen pro Jahr. Wieso steckt man nicht die Bundesgelder einfach mehr in die Strassenentwicklung??? Wäre doch sinnvoller!
  • benn 17.07.2020 19:17
    Highlight Highlight Immerhin ist es den verkehrsplanern aufgefallen, überraschung!
  • TheKen 17.07.2020 18:35
    Highlight Highlight Homeoffice funktioniert! Corona hat es aufgezeigt. Die Stunde beim Pendeln entfällt. Noch eine Runde im Wald drehen vor Arbeitsbeginn.
  • Bruno Meier (1) 17.07.2020 18:04
    Highlight Highlight Für den Mehrverkehr auf den Autobahnen in der Agglo sind ganz klar 2 Faktoren die Hauptverursacher. 1. die massive Zuwanderung führt zu Mehrverkehr inkl. zusätzlicher Grenzgänger (auch der ÖV betroffen). 2. die Stadt Zürich hat die 2spurige Strasse durch die Stadt einfach dichtgemacht, nun muss alles zusätzlich über den Nordring, ausserdem sind mindestens 50% des Verkehrs auf der Nationalstrasse, innerstädtischer Verkehr. Vor ca. 20 Jahren wurde in Winterthur der Verkehrsfluss gemessen, schon damals machte der Stadtverkehr auf der AB ca. 60% aus.
    Dafür wurden die AB aber nie ausgelegt.
  • Turicum04 17.07.2020 17:01
    Highlight Highlight Nur Fahrzeuge mit mindestens vier Personen dürfen herum fahren! Alles andere ist ökologischer Schwachsinn! Tempo 60 auf Autobahnen bringen weitere Vorteile, wie Verkehrsfluss, weniger Lärm und Gestank. Und wo ist das Drei-Liter-Auto? Auch da könnte man Benzin sparen. Alle anderen Benzinfresser in die Schrottpresse!
  • zulius 17.07.2020 16:51
    Highlight Highlight Und die SVP freut sich solche Artikel zu lesen. Gratis Werbung für die Begrenzungsinitiative :-)
    • Froggr 17.07.2020 21:08
      Highlight Highlight „Werbung“. Es ist ja ein Fakt. Fakten sollten aufgedeckt werden. Wenn damit die Abstimmung gewonnen wird, dann ist das doch kein Problem. Sie basiert ja dann auf Fakten??
  • DACHschadenGrinser 17.07.2020 16:06
    Highlight Highlight Auch ein Grund für die vielen Staus in der Schweiz ist diese Unfähigkeit: Wikipedia Reissverschlussverfahren

    "Nach wie vor versuchen viele Fahrzeugführer, sich bereits vor der eigentlichen Verengung einzuordnen, was zu vermeidbaren Staus führt, weil in diesem Fall eine Verlangsamung des Verkehrs bereits vor der Engstelle stattfindet und außerdem die Situation entstehen kann, dass ein Verkehrsteilnehmer, der bereits ein einscherendes Fahrzeug auf seine Spur hat fahren lassen, an der Engstelle erneut ein Fahrzeug auf seine Spur lassen muss."

    Helfende Verkehrspolizisten sieht man fast nie!
    • huiuiui 17.07.2020 21:54
      Highlight Highlight Warum wurde das Reissverschluss Verfahren erfunden?
      Vermutlich um zu verhindern das einige Asoziale die freie Spur zum Vorfahren nutzen und zusätzlich um einen Rückstau so kurz als möglich zu halten. Schneller geht es nicht, das entsteidende ist die Anzahl Autos pro Minute, welche an der Engstelle passieren. Und daran ändert sich mit dem Reissverschluss Verfahren nichts. Solange kein Stau entsteht, ist es sogar besser, wenn die Autofahrer nach und nach einspuren, damit niemand bei der Spurreduktion abbremsen muss.
  • Realtalk 17.07.2020 14:09
    Highlight Highlight Extraspuren für Fahrgemeinschaften? Wo denn bitte? Ich meine so dass der Verkehr auch flüssiger läuft.
    • Firefly 17.07.2020 16:19
      Highlight Highlight Ja, Fahrgemeinschaften können dann durchfahren... wo? auf der Überholspur. Das ist effizent und wird dazu führen, dass mehr Fahrgemeinschaften entstehen.
    • Realtalk 17.07.2020 17:14
      Highlight Highlight Tja für mich leider gar nicht möglich somit fail.
  • Sälüzäme 17.07.2020 11:50
    Highlight Highlight Das Hauptproblem sind die Autofahrer selber, immer drängeln, Abstand nicht einhalten, beim überholen nicht beschleunigen, immer Links bleiben etc. In Baustellen mit 80 kein Stau, ausser bei Pannen oder Unfall, vor und vorallem nach der Baustelle regelmässig. Erlebe ich fast täglich wenn ich zu Kunden fahre. Zur Zeit der grossen Baustelle kam ich am Besten durch den Gubrist in die Ostschweiz, verlorene Zeit nur 1 MINUTE bis zum Kunden obwohl ein grosser Teil nur 80 oder 100 war. Einfach nur unnötiger Stress.
    • huiuiui 17.07.2020 22:00
      Highlight Highlight Ich denke sie haben die Situation gut zusammen gefasst. Es gibt ja stellenweise Staus ohne ersichtlichen Grund. Die entstehen gerade wegen fehlender Disziplin der Verkehrsteilnehmenden. Und wenn ein Pulk von Dränglern und einem einzigen Linksspurschleicher an eine Spurverengung kommen, könnte theoretisch schon ein Stau entstehen. Obwohl beipielsweise über eine Zeit von drei Minuten weniger als 1800 Fahrzeuge/Stunde über die Autobahn fahren.
  • Firefly 17.07.2020 10:42
    Highlight Highlight Ganz einfach; Arbeitsweg ist Arbeitszeit. Und in Null komma Nichts werden Arbeitnehmer angehalten entwerder in der Stadt zu wohnen, ÖV zu benutzen, zu Randzeiten zu Fahren oder Home-Office zu machen, wetten?

    Es ist immer eine Frage die richtigen Anreize zu setzen. Und dabei ist das Verursacherprinzip immer eine gute Idee.
    • murrayB 17.07.2020 11:17
      Highlight Highlight Oder die privaten Bauen eigene Autobahnstücke um die elende Situation zu beenden...

      Gibt es im Ausland genug Beispiele die funktionieren...
    • Glaedr 17.07.2020 12:41
      Highlight Highlight Super Idee
      Doch haben sie gewusst das die Schweiz nicht nur aus Zürich besteht?
      Oder die interessante Tatsache das es nicht auf jeder Strasse Stau hat?
      Was glauben sie werden die Voraussetzungen sein für einen job der nicht in der Stadt ist?
      Es ist das Auto, denn sehr viele sind doch noch schneller mit dem Auto als mit der ÖV.
      Solche Sachen wie auf dem Heimweg einkaufen zu gehen wären dann ja auch nicht mehr möglich, weil ist ja Arbeitszeit.
      Wieso glauben nur so viele Leute das es in der Schweiz überall so ist wie in Zürich?
      Trams fahren nicht in der ganzen Schweiz
    • Matti_St 17.07.2020 20:23
      Highlight Highlight Anstatt immer die Arbeitnehmer zum bewegen zu bringen, könnte man auch bei den Arbeitgeber anfangen. Steuererleichterungen gibt es nur noch mit Angebot von Homeoffice, oder flexiblere Arbeitszeiten.

      Warum sollen wir immer mehr zahlen, damit wir arbeiten können?

      Mit Steuern könnte man auch für andere Sachen nutzen. Ältere Arbeitnehmer behalten oder anstellen zum Beispiel.

      Es geht mir in der Zwischenzeit massiv auf den Sack, dass ich für alles zahlen muss damit ich a) mein Leben bezahlen kann b) ein Arbeitgeber neben Steuergeschenke, Dividendenausschüttung weniger bezahlen muss als ich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 17.07.2020 10:32
    Highlight Highlight Mehr Einwohner, mehr Verkehr...
    Gab es nicht mal eine SVP Initiative die genau diese Entwicklung bremsen sollte? Sie wurde sogar vom Stimmvolk angenommen.
    Aber eben...
    • Firefly 17.07.2020 11:55
      Highlight Highlight @Eskimo eigentlich mehr Autos, Vereinzelung und Zersiedelung, mehr Verkehr.

      Die Leute haben ja alle Arbeit welche pendeln.
    • PVJ 17.07.2020 14:29
      Highlight Highlight 1. wollte die MEI Kontingente einführen, die sich nach den « gesamtwirtschaftlichen Interessen der Schweiz » richten. Was auch immer das heissen mag. Jedenfalls nicht unbedingt weniger Zuwanderung.
      2. Ist nicht nur die Bevölkerung angestiegen, sondern hat sich auch das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung erhöht.

      Aber eben...
  • Super8 17.07.2020 10:25
    Highlight Highlight Das hat man nun davon, dass immer mehr Jobs in den Städten sind.
    • Firefly 17.07.2020 13:10
      Highlight Highlight @Super8 Es ist normal dass es in den Städten mehr Jobs gibt ausser in der Landwirtschaft. Und dies ist auch richtig so. Falsch ist, dass immer mehr Leute auf dem Land leben dann so verstädtert das Land und die Landschaft wird zersiedelt.
  • PeBe 17.07.2020 10:17
    Highlight Highlight Warum etwas gegen den Stau tun? - Ist ja 'nur' um gewisse Zeiten. Lasst die Unverbesserlichen im Stau stehen, die Anderen werden dann entweder den ÖV nehmen oder zu einer anderen Zeit Reisen. Oder gar nicht Reisen. Durch Angebot und Nachfrage wird sich das Problem von Alleine lösen.
    • Realtalk 17.07.2020 15:15
      Highlight Highlight Naja ich benötige für meinen Arbeitsweg 15 min, mit dem ÖV wären es 45 min., inkl. Morgen- und Abendstau bin ich noch immer schneller als mit dem ÖV. Finde den Fehler.
  • El Ninio 17.07.2020 10:16
    Highlight Highlight Die Kapazität ist bei80 am höchsten weil die LKWs nur 80fahren dürfen. Wenn die 100 fahren dürften werre bei 100 die Kapazität am höchsten.
    • Ritiker K. 17.07.2020 11:34
      Highlight Highlight Die Kapazität der Autobahn ist mit 80 km/h am höchsten, da die Abstände zwischen den fahrzeugen bei diesem Tempo am geringsten sind. Auch führt die Geschwindigkeitsharmonisierung zu einem gleichmässigeren Verkehrsfluss und weniger Abbremsmanöver (Zieharmonikaeffekt) Wie an so vielen Orten gilt auch bei viel Verkehr auf der Autobahn: Weniger ist mehr.https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen/nordostschweiz/verkehrsmanagement-der-infrastrukturfiliale-winterthur/projekt-im-ueberblick/geschwindigkeitsharmonisierung-und-gefahrenwarnung.html
    • El Ninio 17.07.2020 15:30
      Highlight Highlight Wann hast du das letzte Mal den Abstand auf der Autobahn eingehalten. Ich kenne die Theorie. Und irgendwann ist 80 zu schnell, dann must du auf 60 runter. Eine Autobahn mit viel Verkehr verhaltet sich wie ein Wolfsrudel hinter dem schwächsten gibt es einen Stau. Wenn aber der schwächste(LKW) plötzlich schneller kann bildet sich immer noch hinder im das Rudel(Kolonnenverkehr der Anfang des Staus) jetzt aber mit 100 anstatt 80. Wenn das immer noch nicht reicht kann man dann schon auf 80 60 oder sogar 40 runter. Aber die Erhöhung der LKW Geschwindigkeit würde das zeitlich nach hinten verschieben
  • Posersalami 17.07.2020 10:11
    Highlight Highlight Völliger Unfug. Der Bund scheint total in der Hand der Auto-Ideologen zu sein. Ich finde das alarmierend..

    Anstatt immer weiter dem wachsenden Verkehr hinterher zu rennen sollte man sich in Bern besser überlegen, wie man den Autoverkehr REDUZIERT und / oder VERLAGERT. Es wird nämlich niemals genug Strassen geben, da jede neue Spur und jede neue Strasse sofort neuen Verkehr anzieht.
    • El Ninio 17.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Bevölkerungswachstum sorgt für mehr Verkehr nicht die strassen. Der öffentliche Verkehr wird mit Milliarden subventioniert (hat seine Kapazität auch enorm erhöht) und steht trotzdem in den Stoßzeiten auch kurz vor dem Kollaps.
    • Firefly 17.07.2020 13:10
      Highlight Highlight Richtig.
    • Posersalami 17.07.2020 15:18
      Highlight Highlight @El Ninio: Kann man nicht mal aufhören, diese dumme SVP Stammtischparalo zu brüllen?

      Sie ist nachweislich falsch

      Beweis: der Verkehr steigt und stieg deutlich (!!!) mehr als die Zuwanderung.

      Btw., auch deine geliebte Strasse wird mit Milliarden subventioniert. Viel mehr, als der ÖV.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forest 17.07.2020 10:08
    Highlight Highlight Eine Lösung gegen Stau wäre Velowege und ÖV Ausbau, hat man leider verpennt. Es braucht keine Lösung für "Staus" es braucht Alternativen damit der Autoverkehr nicht noch mehr zunimmt. Mitfahrgelegenheit und Homeoffice werden ja verpönnt, also nicht meckern sobald man im Stau steht.
    • Forest 17.07.2020 10:32
      Highlight Highlight Danke liebe Blitzer selbstverständlich können wir auch die Autobahnen ausbauen. Weniger Verkehr wird es dadurch trotzdem nicht geben.
    • Firefly 17.07.2020 13:11
      Highlight Highlight Es wird noch mal 20 Jahre dauren... leider.
    • Namenloses Elend 17.07.2020 13:33
      Highlight Highlight Das ÖV Netz wurde und wird ja laufend ausgebaut. Das Netz läuft schon am Anschlag und Lokführer fehlen auch. Ganz sooo einfach ist das also auch wieder nicht. Und deine Velowege... Naja, willst du dem Maurer erklären, dass er nun bitte 10km mit dem Velo zur Arbeit fahren soll?!
  • Trail FoXX 17.07.2020 10:02
    Highlight Highlight Das Problem besteht, aber man sollte auch mal etwas an der Fahrweise der Meschen ändern bzw. an der Ausbildung zum Führerschein.Das Verhalten vieler auf den Strassen trägt nur dazu bei das sich der Verkehr staut.Lustig fand ich ja als am Limmataler Kreuz von Urdorf kommend, durch die Baustelle, die doppelt durchgezogene Linie verlängert wurde. Plötzlich lief der Verkehr viel flüssiger weil alle dazu gezwungen waren sich früher einzuordnen und es nicht mehr dieser vorne rein Drängler gab.Denn das Reissverschlussverfahren ist für die egoistischen Autofahrer in der Schweiz leider ein Fremdwort
    • Trail FoXX 17.07.2020 11:04
      Highlight Highlight Dazu kommt noch das zu geringe Abstand halten und die täglichen Auffahrunfälle deswegen, anstatt etwas Abstand zu halten und somit den Verkehr flüssiger zu halten... auch das Blinken teilweise Glückssache ist trägt nicht gerade dazu bei...
    • Glaedr 17.07.2020 12:48
      Highlight Highlight Also der korrekte Reissverschluss funktioniert so das man eben ganz vorne die Spur wechselt und nicht 100 Meter davor.
      Lernt man im VKU
      Das kapieren eben viele nicht und bei stockendem Verkehr wechseln die einen zu früh und die anderen korrekt, so staut es natürlich die eine Spur was noch mehr verleitet auf die besser laufende Spur zu wechseln.
      Diejenigen die also viel zu früh wechseln machen den Reissverschluss kaputt.
      Bei einem Reissverschluss sollten ja alle am selben Ort die Spur wechseln
    • Trail FoXX 17.07.2020 16:03
      Highlight Highlight Richtig, aber nicht wenn sich die Spuren teilen, wie es bei zb. Urdorf ist. Dort steht meistens eine Spur (richtung Gubrist) und die andere Spur wird blockiert weil so mancher denkt er müsse diese jetzt nutzen um nach vorne zu fahren und sich dort wieder rein zu drängeln und blockiert damit den fliessenden Verkehr, weil er nicht rein gelassen wird. Somit stehen beide Spuren und es entsteht noch mehr Stau, beobachte ich so leider täglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • iudex 17.07.2020 10:02
    Highlight Highlight Also wie in Los Angeles: 12 Spuren, 2 davon Carpool und der Verkehr staut sich dennoch auf allen Spuren. Spätestens wenn der Carpool keine eigenen Ausfahrten besitzt, ist der Spass bei grossem Verkehrsaufkommen dann definitiv vorbei. Und wir sprechen hier von Strassen, auf denen normal gefahren wird, Spurwechsler also ohne wenn und aber reingelassen werden.
    • iudex 17.07.2020 13:34
      Highlight Highlight Hier noch Anschauungsmaterial vom November 2019. Wohlgemerkt, Aufnahmezeit ist 14:30, klassisches I-405 Erlebnis.
      Benutzer Bild
  • N. Y. P. 17.07.2020 09:50
    Highlight Highlight Es gehe darum, so das Astra, «den Verkehrszusammenbruch möglichst lange hinauszuzögern»

    Interessante Aussage.

    Die S-Bahnen quellen über. Die Autobahnen sind völlig verstopft.

    Die Zukunft gehört also den Eseln. In den Niederlanden zum Bsp. wurde in den Städten schon frühzeitig geschaut, dass die Esel (Eseln, Esels, Esilanten) eigene Spuren haben und vorwärts kommen, wenn man morgens mit dem Esel zur Arbeit muss. In Zürich wird man plattgewalzt oder abgeschossen.

    Das wird auf jden Fall lustig, die nächsten 25 Jahre. Verkehrsplaner, ein Beruf, den es 2045 noch immer gibt.
  • DaveKnobs 17.07.2020 09:41
    Highlight Highlight Wie wäre es mit einem LKW Überholverbot auf der A1 tagsüber?? Das würde auch schon einiges bringen!
    • mrmikech 17.07.2020 09:51
      Highlight Highlight LKW Überholverbot gibt es in viele Länder und hat sich bewiesen. Könnte man morgen einführen wann man will. Mal schauen wie effektiv die Schweizer Politik ist.
    • Namenloses Elend 17.07.2020 13:37
      Highlight Highlight Auf jeden 1000 Linkspurschleicher kommt ein Elefantenrennnen. Ich sehe da das viel grössere Problem. 🙈
    • Dominik Treier 17.07.2020 17:49
      Highlight Highlight Also dem kann ich aus eigener Erfahrung gar nicht zustimmen Namenloses Elend. Wenn ich Autobahn fahre habe ich nur äusserst selten einen vornedrann, der nicht mindestens 120 laut Tacho fährt. Es gibt höchstens Probleme wenn manche das Gaspedal beim Ausscheren nur streicheln und man dann abbremsen muss.

      Elefantenrennen, bei denen die Beteiligten manchmal nicht einmal zu wissen scheinen was ein Blinker ist, erlebe ich aber fast auf jeder Fahrt.
  • Junge mit Früchtekorb 17.07.2020 09:34
    Highlight Highlight Also hier rund um Bern habe ich das Gefühl, dass die Hälfte der Stauzeit entsteht, weil es auf der Autobahn jeden Tag Auffahrunfälle gibt. Und auf der anderen Seite dann Gafferstaus...

    Tempo 80 ist aber schlauer als Carpooling. Nur checken das die wenigsten...
    • elipant 17.07.2020 10:27
      Highlight Highlight Bin gleicher Meinung. Ebenfalls wird viel zu aggressiv gefahren. Die Leute denken sie kommen schneller ans Ziel wenn sie quasi an de Stossstange des vorderen Autos kleben. Das führt dann unweigerlich zu Auffahrunfällen. Schon einige male selbst beobachtet.
    • Dominik Treier 17.07.2020 17:52
      Highlight Highlight Sie kommen höchstens schneller in den Himmel...

      Gerade wenn es um den Reissverschluss geht scheint es immer den einen zu geben, der nicht begreifen will, dass er nicht schneller ankommt wenn er seinem Vordermann an der Stossstange klebt, sondern mit allen anderen langsamer...
  • manhunt 17.07.2020 08:56
    Highlight Highlight die idee ist an sich prüfenswert. jedoch müsste zu beginn der standstreifen als zusätzliche spur in erwägung gezogen werden. zumindest bis der verkehr, bedingt durch die massnahme, abnimmt. und jene automobilsten büssen, welche sich für so wichtig nehmen, dass sie das gefühl haben, für sie wurden andere regeln gelten.
  • Rundlauf 17.07.2020 08:47
    Highlight Highlight Wenn man auf der Autobahn bleiben soll:

    Wer aus der Ostschweiz und Graubünden nach westlich von Zürich will, muss dort durch

    Wer aus dem Grossraum östlich von Zürich (z.B. gesamter Zürichsee-Raum) nach westlich von Zürich will, muss dort durch

    Wer von der Innerschweiz, Basel, Bern, Aargau oder der Romandie an den Flughafen oder in die Ostschweiz will, muss dort durch

    Wer von Basel, Bern, Aargau oder der Romandie ins Bündnerland will, muss dort durch

    Je nach dem, wo man in der Stadt Zürich hin will, muss jeder, von überall aus der Schweiz, dort durch

    Die armen Weininger.
  • Shelley 17.07.2020 08:45
    Highlight Highlight Arbeitsplätze (z.B. Swisscom, CS, UBS, etc. ) wurden in den letzten Dekaden immer weiter in die wenigen Zentren verlagert, obwohl genau diese Jobs eigentlich absolut ortsunabhängig wären. Vom Arbeitnehmer wurde gleichzeitig verlangt zu pendeln. Dazu kommt ein übliches Bevölkerungswachstum. Reaktion folgt auf Aktion.
    Die heutige Situation darf doch niemanden überraschen, dies war selbst für den Laien vorhersehbar.
  • HPOfficejet3650 17.07.2020 08:32
    Highlight Highlight In Los Angeles funktioniert das Konzept super, aber da sind die Autobahnen normalerweise vier- bis sechsspurig. Bei zwei bis drei Fahrspuren wie sie in der Schweiz meistens anzutreffen sind, dürften der Verkehrsflussvorteil wohl eher negativ ausfallen.
    • Posersalami 17.07.2020 10:13
      Highlight Highlight Gerda LA als weltweite (!) Nr. 1 bei Staustunden als Beispiel zu nennen ist ein starkes Stück! In LA funktioniert ganz genau gar nichts, was in den letzten 50 Jahren geplant wurde.

      Oder war das Ironie und ich habs nicht verstanden?
    • Ironiker 17.07.2020 10:17
      Highlight Highlight Zum Teil sogar 7 Spurig. Die linke Spur war für Fahrgemeinschaften oder Umweltfreundliche Autos (das waren zu der Zeit wo ich dort war vor allem Hybridfahrzeuge).

      Dank der sehr hohen Bussen, wurde diese Fahrbahn nicht "Missbraucht". Schlussendlich war es dann einfach so, dass die linke Spur immer frei war, und auf den anderen staute es sich.
    • HPOfficejet3650 18.07.2020 15:54
      Highlight Highlight Nein keine Ironie. Ich war letztes Jahr dort und es hat prima funktioniert. Klar gibt es viele Staus dort, aber die Spur für Fahrgemeinschaften funktionierte prima.
  • Rosskastanie 17.07.2020 08:18
    Highlight Highlight Ein Automobil das steht....was für ein Widerspruch! Das Auto ist halt immer noch des Schweizers (und Schweizerin) liebstes Kind. Bei uns im Quartier gibts Familien die haben 3 Stück (Cabrio, SUV, Sportwagen) ums Haus stehen, dann natürlich noch ein hippes Camperbüssli, Quad, Roller, Töff....! Aber jeder wie er mag. Nach dem meine alte Möhre abgelegen ist, habe ich keines mehr gekauft, uff, was für eine Erleichterung. Im Geschäft haben wir ein Auto, dass man privat nutzen kann, ebenso ein Kastenwagen, zahlt man halt einfach den Most. Es gäbe schön Möglichkeiten, zu reduzieren, aber eben...☺
  • mrmikech 17.07.2020 08:09
    Highlight Highlight Wie wäre es mit flexibelere arbeitszeiten, pool offices und home office?
    • Bratansauce 17.07.2020 08:31
      Highlight Highlight Mit flexibleren Arbeitszeiten ist das Problem ja nicht gelöst. Autos werden so nicht weniger. Homeoffice ist sicher grundsätzlich gut.
      Was sind denn Pool Offices?
    • mrmikech 17.07.2020 09:47
      Highlight Highlight @Bratansauce: mit flexibelere Arbeitszeiten sind nicht alle zugleich unterwegs, dann gibt es auch weniger Stau, darum geht es halt. Pool Offices sind Büroräume in der Gegend, damit man nicht immer ins Büro fahren muss. Gibt sogar geteilte Pool Offices, welche von mehrere Firmen benutzt werden.
    • -thomi- 17.07.2020 10:49
      Highlight Highlight Ich glaub er meint Büros, die von Firmen geteilt werden (z.B. Regus oder so). Vielleicht auch solche mit Swimming Pool. Wäre auch cool! Google hat sowas.
  • Coffeetime ☕ 17.07.2020 08:06
    Highlight Highlight Mehr Home Office, flexiblere Arbeits- und Unizeiten, Road pricing, wären auch so Sachen... aber die Leute stehen lieber im Stau, wobei alles kostet, egal wie man es dreht.
    • HerbertBert 17.07.2020 10:01
      Highlight Highlight Home Office und flexiblere Arbeitszeiten hören sich zwar gut an. Nur kann man als Arbeitnehmer da häufig nicht mitbestimmen.

      Beispiel unsere Firma:
      Wirbt auf Linkedin gross das man mit unserer Software ach so gut Home Office machen kann. Wir haben selbst auch 2-3 Monate 100% Home Office gemacht.

      Und jetzt:
      Weiterhin Home Office Werbung aber kein Home Office mehr für uns.
      Ausser Kündigung und Wechsel hat man kaum ne Möglichkeit.
    • Hadock22 17.07.2020 16:59
      Highlight Highlight "Mehr Home Office" 👍
      .... bin ich absolut dafür - nur sagt das mal den Arbeitgeber !
  • murrayB 17.07.2020 07:52
    Highlight Highlight Gute Idee, baut eine zusätzliche Spur fürs Carpooling...
  • Namenloses Elend 17.07.2020 07:52
    Highlight Highlight Ich finde die Idee von solchen CarPool lines ja grundsätzlich nicht schlecht, nur verschlimmern sie die Situation eher noch. Eine Fahrspur weniger für bedeutet auch, dass es mehr staut. Dann stehen also 90% still und 10% fahren. Da verpufft der Umweltvorteil gleich wieder. In den Staaten bzw. Kanada kann man das in Ballungsräumen um grössere Städte gut beobachten.
    • Bratansauce 17.07.2020 08:28
      Highlight Highlight Es geht ja eher darum, das grosse Problem anzugehen, dass in 90% der Autos eine einzige Person sitzt und so einen Anreiz zu schaffen, dass sich dies ändert.
    • Pachyderm 17.07.2020 08:40
      Highlight Highlight Es geht ja eben darum, damit Fahrgemeinschaften zu fördern. Jede Fahrgemeinschaft ist mindestens ein Auto weniger, und entlastet somit die Strassen.

      Es steht dabei ja jedem und jeder frei, weiterhin alleine mit einer kompletten, grösstenteils leeren Polstergruppe eingepackt in Blech in einen Kapazitäts-Engpass zu fahren - aber man sollte sich dabei halt auch bewusst sein, dass dann nicht nur "die anderen" am Engpass schuld sind und sich nicht wundern wenn es staut.
    • Rundlauf 17.07.2020 09:02
      Highlight Highlight Angenommen die Anzahl involvierter Personen bleibt gleich, der Belegungsgrad der Autos steigt aber, dann bedeutet das, dass weniger Autos unterwegs sind.

      Weshalb sollte es dann eher Stau geben?

      Es zeigt lediglich, dass das Einrichten der Sonderspur alleine nicht genügt; evtl. mit zusätzlichen Anreizen z.B. finanzieller Natur begleiten.

      Wer sich engagiert und zu weniger und fliessendem Verkehr beiträgt, soll im Vergleich zu allen die das nicht tun, profitieren dürfen. Schliesslich helfen sie mit, dass irgendwann auch die Alleinfahrer wieder besser vorwärts kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Buchstabe I 17.07.2020 07:46
    Highlight Highlight Wie man stau effektiv verhindern könnte: Benzinpreis rauf, ÖV-Preide runter.
    • Bratansauce 17.07.2020 08:33
      Highlight Highlight Trifft dann wieder die Falschen, weil sich nicht mehr jeder das Autofahren leisten kann.
    • Spi 17.07.2020 09:09
      Highlight Highlight Der ÖV ist in den Stosszeiten genau so am Anschlag. Das Problem ist an der Wurzel zu packen: Die Mobilität muss runter!
    • T13 17.07.2020 09:32
      Highlight Highlight Naja beim ÖV ists nicht nur der Preis welchen ihn unattraktiv macht.
      Überfüllte Züge/Busse auf den Hauptlinien zu Stosszeiten.
      Lange Warte/Transferzeiten wenn nicht gerade in einem Hauptknotenpunkt.
      Andere Menschen 🤪
      Lange Reisezeiten wenn man nicht nur nebenan zum einkaufen will.
      Warentransport eher mühsam.
      usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Buchstabe I 17.07.2020 07:46
    Highlight Highlight Und wie wird geprüft, dass sich alle dran halten. Was passieren wird : "Oh, cool eine dritte Spur."
    • Rundlauf 17.07.2020 08:54
      Highlight Highlight Wie beim Radar; Kasten aufstellen, Bildauswertung mit KI, wo nur 1 Person im Auto sitzt --> Foto und Busse.

      Im härtesten Fall die Spur baulich abgrenzen und nur bei Ein-/Ausfahrten den Spurwechsel zulassen: Beim Eintritt auf die Sonderspur jeweils Kontrolle via Fotobeweis, quasi als Pförtnerstation. Wer alleine reinfährt wird geblitzt.
    • Spi 17.07.2020 09:10
      Highlight Highlight In den USA funktioniert das tiptop. Die Busse kostet allerdings nicht nur 40 Fränkli.
    • Der Buchstabe I 17.07.2020 09:30
      Highlight Highlight @rundlauf die polizei hat ja nicht mal genug leute um alle fixen blitzer zu prüfen. Viele davon sind ausgeschaltet.

Coronavirus: Wo dürfen Schweizer noch einreisen? Diese Karte zeigt es dir

Das Coronavirus schränkt die Reisemöglichkeiten weiterhin ein. Wo darf man als Schweizer überhaupt noch einreisen? Wo braucht's einen negativen Coronatest oder Quarantäne? Und wo kommt man gar nicht rein? Die Übersicht der wichtigsten Reiseziele.

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