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Stau, Stau, Stau die ganze Nacht! Am Gotthard-Tunnel machte der Verkehr keine Pause



Oster-Stau vor dem Gotthard-Nordportal Richtung Sueden am Karfreitag, 14. April 2017, in Silenen. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Autos so weit das Auge reicht am Gotthard. Bild: KEYSTONE

Reisende Richtung Süden mussten sich am Karfreitag so lange gedulden wie noch nie: Der Stau am Gotthard erreichte mit 14 Kilometern Rekordlänge für diesen Feiertag. Die Wartezeit betrug zweieinhalb Stunden.

Grund für den grossen Ansturm waren wohl vor allem die schlechten Oster-Wetterprognosen für die Alpennordseite. Auch die SBB verzeichnete eine grosse Nachfrage: Viele Züge waren ausgebucht, es wurden Extrazüge eingesetzt.

Die ersten Blechschlangen am Gotthard bildeten sich bereits am Vortag um 6 Uhr früh. Seither hat sich gemäss dem Verkehrsinformationsdienst Viasuisse der Stau nicht mehr aufgelöst. Am kürzesten war der Stau gegen halb vier Uhr am Freitagmorgen mit vier Kilometern und 45 Minuten Wartezeit.

Stau die ganze Nacht über

Die ersten Blechschlangen am Gotthard bildeten sich bereits am Vortag um 6 Uhr früh. Seither hat sich gemäss dem Verkehrsinformationsdienst Viasuisse der Stau nicht mehr aufgelöst. Am kürzesten war der Stau gegen halb vier Uhr am Freitagmorgen mit vier Kilometern und 45 Minuten Wartezeit.

Bereits um 6.30 Uhr am Freitagmorgen war die Blechlawine vor dem Gotthard-Nordportal dann 14 Kilometer lang. Dies sei ein Rekordwert für einen Karfreitag, bestätigte Angela Pasquariello von Viasuisse gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Erst gegen 16 Uhr wurden die Kolonnen langsam kürzer. Pasquariello rechnete damit, dass der Gotthard gegen 21 Uhr wieder frei befahrbar sein wird.

Auch Alternativrouten verstopft

Auch auf den Alternativrouten mussten sich die Autofahrer gedulden. Auf der A3 Richtung Chur standen Reisende bis um 12 Uhr ab Niederurnen bis zum Kerenzerberg-Tunnel wegen eines Unfalls über eine Stunde im Stau. Auf der San-Bernardino-Route betrug der Zeitverlust ab Chur bis zum San-Bernardino-Tunnel eine Stunde. Zudem musste der San-Bernardino-Tunnel wegen eines Pannenfahrzeuges vorübergehend gesperrt werden.

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Auch die Zufahrt zum Grossen St. Bernhard war am Freitag verstopft mit Wartezeiten von bis zu 45 Minuten. Wer über den Mont-Blanc-Tunnel auswich, stand indes zwei Stunden im Stau. Auf vielen Alpenpässen besteht noch Wintersperre, weshalb die Wege in den Süden eingeschränkt sind. (aeg/sda)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mäf 14.04.2017 17:39
    Highlight Highlight Da bauen wir für Milliarden einen neuen Eisenbahntunnel um schnell im Tessin zu sein und die warten lieber 2h im Stau. Da kann ich mit dem Zug ja hin und wieder zurück und bin noch schneller. Verstehe ich nicht. Hab ich noch nie verstanden.
  • fabwue 14.04.2017 16:44
    Highlight Highlight Stau gehört zum Gotthard wie Rahm zu einem Rahmschnitzel. Ich werde jetzt gleich hinfahren und mein Auspüffli schnurren lassen vor dem Loch. Das ist für mich Heimat: Viel Blech, geile Luft und 3-4 Bier kippen am Steuer. Kommt auch, es wird phänomenal.
  • koks 14.04.2017 14:32
    Highlight Highlight es wird geholfen. wir bauen ja bald vier spuren in den berg.
    • Lami23 14.04.2017 16:20
      Highlight Highlight erinnere mich nicht daran...
  • Amboss 14.04.2017 14:29
    Highlight Highlight Tagelang Dauerstau aber wir werden nur eine Fahrspur pro Richtung öffnen, wenn die zweite Gotthardröhre dann in Betrieb ist.
    Jaja, jaja, wer's glaubt
  • Ruefe 14.04.2017 14:04
    Highlight Highlight Tipp für Leute die, aus gutem Grund, auf der Alpennordseite bleiben:
    Uhrenmuseum in La-Chaux-de-Fonds, anschliessend nach Neuenburg.
    Andere Vorschläge?
  • dr. no 14.04.2017 13:20
    Highlight Highlight sooo unglaublich viele dumme menschen.... und wir bauen das ganze zeug noch aus und verlangen nichts dafür... die umwelt wird es uns danken...
  • sherpa 14.04.2017 12:34
    Highlight Highlight Ein Halleluja für all jene welche glauben in den Süden fahren zum müssen. Na ja, steht mal schön und denkt einfach daran, dass ihr dies alles gewollt habt und einen Beitrag zu diesem Stau leistet. Dann geht es vielleicht ein wenig einfacher und ihr müsst wegen des Verkehrsaufkommens nicht immer an den Kopf greifen.
  • The fine Laird 14.04.2017 12:20
    Highlight Highlight Zeitverlust bis zu 150 Stunden? Na dann viel Spass😁😁😁
  • Knut Knallmann 14.04.2017 12:09
    Highlight Highlight 150 Stunden? :D - Da sind die Ostern ja schon vorüber bevor man überhaupt im Süden angekommen ist...
    User Image
  • peeti 14.04.2017 11:50
    Highlight Highlight Jedes Jahr die gleiche Meldung und jedes Jahr fragt man sich: Wer zum Himmel tut sich das freiwillig an?

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