Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

487 Stunden weniger Stau auf Schweizer Nationalstrassen



ARCHIVBILD --- ZUM TAGESGESCHAEFT DER FRUEHJAHRSSESSION AM DONNERSTAG, 21. MAERZ 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG -- Drohnenaufnahme auf das Autobahn-Dreieck Zuerich West, am 10. Oktober 2018 in Zuerich. Links das Portal des Uetlibergtunnels. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Weniger los auf den Nationalstrassen - hier das Kreuz Zürich West. Bild: KEYSTONE

Schweizerinnen und Schweizer standen auf den Nationalstrassen im letzten Jahr 487 Stunden weniger lang im Stau als 2017. Trotzdem stossen viele Nationalstrassen regelmässig an ihre Kapazitätsgrenzen. Etwas Entlastung brachten Verkehrsmanagementmassnahmen.

Insgesamt staute sich der Verkehr auf dem Nationalstrassennetz während 25'366 Stunden, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Dienstag mitteilte. Dies entspricht einer Abnahme um 1.9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2017 hatten die Staustunden noch um 7.4 Prozent zugenommen.

Hauptursache für die Staus blieben auch 2018 Überlastungen wegen Kapazitätsengpässen. Fast 9 von 10 Staustunden (87 Prozent) waren diesem Umstand geschuldet. Gut 10 Prozent der Staus entstanden wegen Unfällen, nur 1.5 Prozent wegen Baustellen. Pannen, Fahrzeugbrände oder Unwetter waren für das restlichen Prozent der Staustunden verantwortlich.

Insgesamt wurden auf den Nationalstrassen 27'696 Millionen Kilometer zurückgelegt (+0.1 Prozent). Das entspricht 67'500 Mal der Entfernung zwischen der Erde und dem Mond. Mehr als 40 Prozent des gesamten Strassenverkehrs wurden auch 2018 auf den Nationalstrassen abgewickelt, obwohl diese nur 2.6 Prozent des gesamten Strassennetzes umfassen. Der Güterverkehr erfolgte zu über 70 Prozent über die nationalen Autobahnen.

Mehr auf A1 und A2, weniger auf A3 und A4

Traffic jam on the A1 motorway near Egerkingen heading towards Berne, photographed on June 30, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Stau auf der Autobahn A1..Stau auf der A1 bei Egerkingen richtung Bern am 30. Juni 2016..(KEYSTONE/Gaetan Bally) (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Bild: KEYSTONE

Gemäss Angaben des Astra waren die A1 zwischen Genf und Lausanne sowie zwischen Bern und Winterthur und die A2 im Raum Basel am stärksten belastet. Gut 41 Prozent der Staustunden gab es auf der A1, rund 28 Prozent auf der A2. Auf beiden Autobahnen gab es 2018 mehr Staustunden als im Vorjahr. Deutlich weniger Stau gab es dagegen auf der A3 (-656 Stunden) und der A4 (-238 Stunden).

Einen Teil des Rückgangs bei den Staustunden führt das Astra auf verschiedene Verkehrsmanagementmassnahmen zurück. Dazu gehören flexible Geschwindigkeitsregelungen, die Verlängerung von Ein- und Ausfahrtspuren bei den Anschlüssen und die Benutzung von Pannenstreifen als Fahrspur.

Das Astra verweist zudem auf den Ausbauschritt 2019 im Rahmen des Strategischen Entwicklungsprogrammes (Step Nationalstrassen) zur Beseitigung von Engpässen. Das Eidgenössische Parlament hat dafür einen Kredit von 3.3 Milliarden Franken bewilligt.

Auf Schweizer Nationalstrassen gab es 2018 nicht nur etwas weniger Stau, auch die Zahl der registrierten Unfälle ging um 370 auf 7'827 zurück. Und ein Trend setzte sich fort: Seit 2003 hat die Zahl der tödlichen Unfälle um 60 Prozent abgenommen, jene mit Schwerverletzten um 50 Prozent. (aeg/sda)

37 Bilder aus der Schweiz in den 60er-Jahren

Die Autobahn als Ladestation

Play Icon

Mehr zu Elektroautos und E-Mobilität

Darum werden Feststoff-Akkus die heutigen Lithium-Ionen-Batterien ablösen

Link zum Artikel

Bei Tesla läuft's, aber wo bleiben die Deutschen?

Link zum Artikel

Opel stellt neues Elektroauto vor und steckt sich hohe Ziele

Link zum Artikel

VW enthüllt den Golf für das Elektrozeitalter – der ID.3 ist günstiger, als du glaubst

Link zum Artikel

So sieht der Elektro-Golf tatsächlich aus – erste Fotos des ID.3 in freier Wildbahn

Link zum Artikel

Diese 8 neuen Elektroautos wollen Tesla noch 2019 Konkurrenz machen

Link zum Artikel

So wenig Solarpanels braucht es, um mit deren Energie jeden Tag zur Arbeit zu fahren

Link zum Artikel

Teslas Model 3 schlägt in der Schweiz voll ein – und stürmt die Auto-Verkaufscharts

Link zum Artikel

Fiat-Chrysler spannt mit Tesla zusammen – um Milliardenstrafe zu entgehen

Link zum Artikel

So startet Tesla in der Schweiz durch – alle Verkäufe von 2009 bis 2019 auf einen Blick

Link zum Artikel

Ist Tesla wirklich der Platzhirsch? 7 Grafiken rund um das Elektroauto in der Schweiz

Link zum Artikel

Tesla speichert Kundendaten (mitsamt Videos) unverschlüsselt

Link zum Artikel

Im neuen «Bond»-Film fährt 007 nur noch elektrisch – das ist sein neues Auto

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luger 25.06.2019 18:23
    Highlight Highlight Glaube keiner Studie die du nicht selbst Gefälscht hast. winston churchill
  • Hexentanz 25.06.2019 16:07
    Highlight Highlight "Verkehrsmanagementmassnahmen" ist das schöne Wort. Das Wort, welche alle so gerne in den Dreck ziehen. "Mimimi 80 km/h anstelle 120 km/h kann ich ja geradesogut aussen druch" usw.

    Fakt ist, Tempo Reduktion während den Stosszeiten gibt den Vielspurwechslern und sonstigen Dränglern mehr Zeit, bzw. deren, die dessen Verhalten abfedern müssen.

    Ich freu mich jedesmal, wenn ich mit 80 weiterfahren kann, anstelle Handorgelbetrieb. Wird Zeit, dass dies auch zwischen Luterbach und Härkingen eingeführt wird.
    • Bosshard Matthias 25.06.2019 16:56
      Highlight Highlight Wo siehst du den bitteschön Vielspurwechsler?
      Schön wäre es.
      Man sollte nur mal das Rechtsfahren wie in Frankreich durchsetzen den das ist ja gerade das problem Hinz und Kunz schleichen links und wechseln eben nie die Spur und wird mal überholt dann bloss nicht zu schnell...
      Frankreich hat das erkannt, die CH ist Blind.

Das sind die günstigsten Handy-Abos für junge Leute

Nächste Woche beginnen an vielen Schweizer Universitäten und Hochschulen wieder die Vorlesungen. Telekom-Experte Ralf Beyeler vom Vergleichsdienst moneyland.ch hat untersucht, wie viel Studierende für ihre Handy-Abos bezahlen. Nachfolgend geben wir die wichtigsten Erkenntnisse aus der Medienmitteilung vom Donnerstag wieder.

Das Fazit vorweg: Die Unterschiede zwischen den Anbietern seien erheblich, betont Beyeler:

Wir komme gleich zu den günstigsten Angeboten, doch zunächst würde uns noch …

Artikel lesen
Link zum Artikel