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Ausgerechnet: Macher des Burka-Plakats will sich einbürgern lassen

Er könnte nicht mal von der erleichterten Einbürgerung profitieren: Der deutsche SVP-Hauswerber Alexander Segert hat das Burka-Plakat entworfen. Und will jetzt offenbar Schweizer werden.
05.02.2017, 15:4005.02.2017, 22:42

Das Plakat sorgte für Zoff: Obwohl die Abstimmung zu erleichterten Einbürgerung um gut integrierte Ausländer der dritten Generation geht und nicht um vollverschleierte Frauen, macht die SVP mit einem Plakat Stimmung, das eine Burkaträgerin zeigt.

Hinter der Kampagne steckt der SVP-Hauswerber Alexander Segert mit seiner Werbeagentur Goal. Segert ist Deutscher. Er lebt seit 30 Jahren in der Schweiz. Gemäss «Sonntagsblick» erwägt der Marketing-Spezialist offenbar, sich einbürgern zu lassen. Entschieden sei aber noch nichts.

(dwi)

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50 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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TanookiStormtrooper
05.02.2017 20:12registriert August 2015
Soso, die SVP lässt also von einem Deutschen produzieren, der wird wohl billiger sein als gute Schweizer Qualität! ;)

Nun gut, er braucht ja auch nur die Farben Rot und Schwarz, die Farben mit der man auch in Deutschland erfolgreich war...
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FrancoL
05.02.2017 19:03registriert November 2015
Es lässt sich meines Erachtens durchs die Frage stellen; ob ein Werber der derart die Wahrheit verdreht und verkauft wie dies mit dem letzten Burka-Plakat der Fall ist eine integre Person ist.
Mir geht es nicht um die Burka, ja oder nein, sondern um die Verbindung der Burka zur erleichterten Einbürgerung.
Dieses Plakat stellt für mich eine Unwahrheit dar, eine Unwahrheit die der Werber bewusst so darstellt und dies tut er nicht aus Unwissenheit.
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Majoras Maske
05.02.2017 19:59registriert Dezember 2016
Oh nein, die SVP hält sich nicht mal selber an den Schweizervorrang, obwohl sie sowas in die Verfassung schreiben wollte.
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