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Stolzer Vater Blocher: «Ich habe nie erwartet, dass meine Tochter gewählt wird»

Einen Tag nach den Wahlen hat sich SVP-Stratege Christoph Blocher im Talk Täglich auf Tele Züri geäussert. Er zeigte sich überrascht über den Erfolg seiner Tochter – und die Abwahl von Christoph Mörgeli. Diesem offeriert er aber Arbeit.
20.10.2015, 01:5620.10.2015, 06:19

Zum historischen Erfolg der SVP bei den Parlamentswahlen 2015, äussert sich SVP-Stratege Blocher eher nüchtern: «Das Höchstresultat freut mich nur dann, wenn es der Schweiz auch was bringt.»

Gegenüber den erfreulichen Erfolgen – die Wahl von Roger Köppel und Magdalena Martullo-Blocher – steht die Abwahl von Christoph Mörgeli.

Christoph Blocher könnte sich vorstellen, dass die SVP auf Christoph Mörgelis wissenschaftliche Fähigkeiten zurückgreifen wird.<br data-editable="remove">
Christoph Blocher könnte sich vorstellen, dass die SVP auf Christoph Mörgelis wissenschaftliche Fähigkeiten zurückgreifen wird.
Bild: Screenshot Telezüri

Dazu sagt Christoph Blocher diese sei «äusserst bedauerlich und überraschend». Zugleich macht er Mörgeli vor laufender Kamera ein Jobangebot: «Ich kann mir vorstellen, Christoph Mörgeli in Zukunft mit wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen zu betrauen.» Ob Christoph Mörgeli das wolle, wisse er aber nicht. Noch sei nichts klar.

Zur Wahl von Magdalena Martullo-Blocher lächelt der alt Bundesrat süffisant in die Kamera. «Ich habe Freude, denn ich habe nie erwartet, dass meine Tochter gewählt wird.» Denn in Graubünden seien alle Listenverbindungen gegen die Blocher-Tochter gewesen.

Und zu Köppel sagt Blocher: «Er ist eine ausserordentliche Person.» Er rechne ihm hoch an, dass er sich öffentlich im deutschen Fernsehen für die Schweiz eingesetzt hat.»

Jetzt auf

Markus Gilli, Moderator vom TalkTäglich, hakt sogleich nach: «Wurmt es sie nicht, dass sie zu ihrer Zeit keine Spitzenresultate erzielt haben?»

Auch hier lässt sich Blocher nicht provozieren: «Ich habe mich damals als Präsident im Kanton Zürich zur Verfügung gestellt, damit es kein Fiasko gibt.» Es ist deutlich, dass wir mit unserer Strategie recht haben, ist Blocher überzeugt.

 (trs/aargauerzeitung.ch)

 

 

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