Schweiz
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Nils Fiechter bei seinem Besuch in der Berner Reitschule am Samstagabend.
bild: facebook/reitschulebern 

SVP-Politiker wagt sich in die Berner Reitschule ... und wird mit Schimpf und Schande verjagt



Der Knatsch um die Berner Reitschule geht in die nächste Runde. Rund drei Wochen nach den Krawallen bleibt das autonome Kulturzentrum in Bern auch dieses Wochenende Gesprächsthema. Was ist passiert?

Am Samstagabend besucht Nils Fiechter, Vorstandsmitglied der Jungen SVP Bern, ein Konzert eines Frauenchors – in der Reitschule. Wie er auf seinem Facebook-Profil sagt, sei er vom Juso-Präsidenten des Oberaargaus dazu eingeladen worden.

Beschimpft und vertrieben

Nach einer «tollen Vorstellung», wie Fiechter selber schreibt, wollen er und sein Kumpel (ebenfalls SVP-Mitglied) an der Bar des «Reithallen»-Restaurants ein Bier und eine Cola trinken. Doch nur wenig später tauchen vier grossgewachsene Reitschüler auf und fordern die beiden Jung-Politiker dazu auf, das Lokal unverzüglich zu verlassen, wie Fiechter auf seinem Facebook-Profil zu Protokoll gibt.

Den beiden SVP-Politikern bleibt keine andere Wahl und sie verlassen umgehend – nicht einmal die bezahlten Getränke dürfen sie austrinken – das Restaurant. Dabei werden sie von anwesenden Gästen gemäss Fiechters Ausführungen als «Nazi- und Rassistenschlämperling» bezeichnet und es wird ihnen nachgespuckt.

Fiechter platzt der Kragen

Das ist zu viel für den jungen Mann aus dem bernischen Frutigen, für ihn ist nach dieser Aktion «fertig lustig». Nur kurz nach dem Vorfall, am Samstagabend um 23:16 Uhr, schreibt er auf seinem Facebook-Profil: «Skandal: Andreas Gerber (Parteileitung JSVP Schweiz) und ich wurden soeben unter Gewaltandrohung aus der Reithalle geworfen! Jetzt hat unsere Toleranz auch mit den ‹anständigen Reitschülern› ein Ende.»

Noch in der selben Nacht und am Sonntag wird Fiechters-Facebook-Eintrag fleissig kommentiert und geteilt.

Am Sonntagabend zieht die Reitschule nach. «Doppelmoral Level 5000!», schimpft das Kulturzentrum auf seiner Facebook-Seite. Noch am 11. März habe Nils Fiechter Unterschriften für die Initiative «Keine Steuergelder für die Berner Reithalle» eingereicht und nur eine Woche später habe er sich an der Bar im Restaurant Sous Le Pont in der Reitschule aufgehalten. 

Auch in den Kommentarspalten des Posts der Reitschule findet umgehend eine Diskussion statt. Dabei gehen die Meinungen weit auseinander, einige User finden es absolut in Ordnung, dass sich Fiechter in die Höhle des Löwen wagte, andere hingegen haben für den Besuch des SVP-Politikers gar kein Verständnis. 

Diskussionen auf Facebook

Ein User, der für Fiechters Aktion gar nichts übrig hat, schreibt:

«Die gehn in eine Kneipe – die sie schliessen wollen – und sind dann erstaunt, wenn sie Hausverbot bekommen.»

Facebook-User

Während ein anderer sich über das Verhalten der Reitschule beklagt: 

«Dieser Schandfleck hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Gewalt, Drohungen Intoleranz, kein Anstand und Respekt... Höchste Zeit, diese Baracke zu schliessen.»

Facebook-User

Etwas differenzierter sieht es dieser User: 

«Sollte es stimmen, dass er unter Androhung von Gewalt aus der Reitschule flog, dann war das mal wieder eine spitzenmässig kontraprodutive Aktion. Ich beziehe mich hier auf die Aussage auf seiner Facebookseite. Über eine Gegendarstellung wäre ich aber froh.»

Facebook-User

Eine Gegendarstellung der Reitschule gibt es vorerst jedoch keine. In der Kommentarspalte schreibt sie lediglich: 

«An die Herren Fiechter & Gerber. Die paar Franken für Stange & Cola erstatten wir Ihnen herzlich gerne zurück. Schicken Sie uns doch bitte Ihre Bankangaben oder einen Einzahlungsschein. Oder wir lassen den Betrag sonst gerne z.b. Bleiberecht oder ähnlicher Organisation zukommen, in dem Fall würden wir dann auch aufrunden. Wir wünschen Ihnen ansonsten Erfolg auf der Suche nach einer anderen, passenderen Stammbeiz. PS: Es heisst Reitschule nicht Reithalle!»

Reitschule Bern

Und jetzt fragen wir dich: 

Umfrage

Findest du es okay, dass Fiechter und sein Kollege am Samstag die Reitschule besuchten?

6,566

  • Nein45%
  • Ja48%
  • Ich weiss nicht7%

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164Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sentir 22.03.2016 21:34
    Highlight Highlight Wenn ich aktiv Unterschriften gegen einen Laden sammle, gehe ich doch nicht noch dort einkaufen. Ich würde mich meiner Inkonsequenz schämen.
    Reine Charaktersache und die ist in der SVP nicht zu Hause.
  • malu 64 22.03.2016 03:19
    Highlight Highlight Auch wenn die Reitschule von
    Steuergeldern unterstützt wird,
    müssen sind die Betreiber nicht
    verpflichtet, jeden Deppen zu
    bewirten. Zudem war es zum
    Selbstschutz dieser Herren.
  • Scourge 21.03.2016 23:23
    Highlight Highlight Ich verstehs nicht er wurde also in die Reitschule eingeladen…hmm dann hätte er das doch kommen sehn müssen das er rausgeworfen wird, ich finds ja nicht schlecht die absicht mit friedlich und so aber wär das nicht logisch gewesen das die den nicht da haben wollen. Ich meine wenn ich einem blöd komme und eine drittperson lädt mich zu sich ein und ich weiss genau das der andere auch da ist geh ich doch nicht hin weill ich doch angst hätte das der andere mir eine auf die glocke haut… oder nicht???
  • Sheez Gagoo 21.03.2016 22:37
    Highlight Highlight Ich dachte, die Halle ist ein Schmelztiegel. Ich kann mir vorstellen, dass ein SVPler dort schoef angeschaut wird, doch wenn er dort friedlich am trinken war ohne zu provozieren, gehört sich ein Rauswurf nicht. Ich unterstütze sogar die Absicht, sich ein eigenes Bild zu machen. Schade für alle. Natürlich kenne ich die genauen Umstände nicht.
  • Luesae 21.03.2016 21:35
    Highlight Highlight In der Schulzeit mochte ich ihn noch. 🤔
  • Arminius 21.03.2016 19:08
    Highlight Highlight Die beiden Besucher sind offensichtlich bewusste Provokateure. Sie heizen das angespannte Klima auf, um dann ihre heuchlerische Empörung zu inszenieren und die Öffentlichkeit auf ihre Seite zu bringen. Ich kann nur empfehlen: Lasst euch nicht provozieren, denn das wollen sie doch. Das Ganze hat Berechnung und ein paar sind darauf hereingefallen.
  • Bauerschweingruber 21.03.2016 16:47
    Highlight Highlight Hey Watson, nehmt doch das Dementi des "JUSO Oberaargau-Präsidenten" (das an sich stimmt schon nicht ganz) auf facebook auf, wenn ihr schon topaktuell sein wollt. Dann sieht die Geschichte nämlich schon ein bisschen anders aus.
    • seventhinkingsteps 21.03.2016 18:48
      Highlight Highlight Er hat sie nicht eingeladen, er hat ihnen damals vor Ort angeboten mit reinzukommen und was zu trinken. Das ist keine Einladung, weil die Reitschule ihm nicht gehört. Ich kann dich ja auch nicht an die Uni einladen, nur weil ich dort studiere? Es war eine Einladung mit ihm zusammen dort hin zu gehen, weil er dort Leute kennt und regelmässig dort ist. Wenn die beiden dann eine Woche später alleine gehen seht die Sache völlig anders aus.
    • Bauerschweingruber 21.03.2016 18:55
      Highlight Highlight Herr Fiechter hat als Peeson des öffentlichen Lebens durch seine Ideologie und seine Äusserungen mehrfach gegen die Hausordnung der Reitschule verstossen. Und wie jede andere Beiz hat das Souli das Recht, Menschen die gegen ihre Hausordnung verstossen wegzuweisen. Zumal Herr Fiechter im sich öffentlich für eine Schliessung der Reitschule einsetzt. Lassen Sie jemanden uneingeladen in Ihre Wohnung eintreten, der zuvor mehrfach verlangt hat, dass Ihnen gekündigt wird?
    • Bauerschweingruber 21.03.2016 19:02
      Highlight Highlight Ob es anders gekommen wäre wenn Molli dabei gewesen wäre lässt sich im Nachinein nicht sagen. Sicherlich wäre eine Lösung gefunden worden, wenn "Ortskundige" Personen dabei gewesen wären.

      Übrigens, um mal was zum stetigen Bashing gegen die RS-Security zu sagen: hier hat der Sicherheitsdienst seine Verantwortung wahrgenommen und durch die Wegweisung eine Eskalation vermieden/Herr Fiechter im Prinzip vor tätlichen Angriffen geschützt.

      Ach ja und: darf ein 14-jähriger sich mal in einem Stripclub "umsehen"? Wie wird ein Linker behandelt wenn er sich in eine der rechten berner Bars traut?
  • Zarzis 21.03.2016 15:03
    Highlight Highlight 200 Kommentare
    und nur zwei stellen die Gretchenfrage.
    ist diese Geschichte auch wahr?
    Gibt es einen Zeugen?
    Hat von euch allen Kommentarschreibern dabei?
    Gibt es irgend wo einen 3. Zeugen?

    Oder ist es wie mit den Leuten die erzählen, Asylanten essen Kleinkinder? Alle regen sich auf aber keiner fragt, ist es überhaupt wahr!
    Vor als alle sich die Finger wund schreiben, fragt euch mal dass!
    Denn diese Story tönt für die JSVP mehr als nur Ideal!

    Vier grossgewachsene Reitschüler!
    Klingt nach Märchenstunde!
    • FrancoL 21.03.2016 15:17
      Highlight Highlight Du hast nicht unrecht; vor allem die 4 Rausschmeisser wollen nicht so recht in die Situation passen. Doch das verbale ist wohl nicht ganz von der Hand zu weisen.
    • FrancoL 21.03.2016 17:21
      Highlight Highlight Es geht nicht um alles selbst zu sehen sondern um Details einer Aussage zu werten. Häufig liegt eine Unwahrheit im Detail. Damit will ich nicht sagen dass die beiden SVPler nicht belästigt worden sind. Sonst bist Du Rhabarber nicht so unkritisch ja da kannst Du manchmal einen Beweis fordern für die Tatsache dass 1+1=2 gibt😉
    • FrancoL 22.03.2016 10:59
      Highlight Highlight @Rhabarber; Super Entgegnung auf Zapfes unglücklichen Versuch Dich ins Abseits zu führen.

      Ergänzen möchte ich aber auch gerne, dass in der heutigen Gesellschaft die Provokation immer weniger beachtet wird, die Gesellschaft ist mal gerne bereit die Reaktion zu überbewerten und zu bewirtschaften, dies auch weil die Provokation selten so viel Interesse erweckt wie die häufig übertriebene Reaktion. Meines Erachtens ist dies ein Fehlverhalten der Gesellschaft.
      Aktion und Reaktion gehören eng zusammen und sollten auch so behandelt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 21.03.2016 14:33
    Highlight Highlight An die ganzen "Er hätte nicht hingehen sollen"-Leute.


    Er wurde von einem JUSO-Mitglied eingeladen dahin zu gehen. Gerade UM ihm zu zeigen, dass es dort friedlich zugeht.

    Der Fehler liegt nicht an ihm sondern, mal wieder, an den Idioten die sich aufspielen müssen und den Verantwortlichen der Reitschule die bei allen Problemen nur mit Fingerzeig und "die anderen sind schuld" reagieren können.
  • Scourge 21.03.2016 14:16
    Highlight Highlight Ich war zwar nie in der Reitschule bin aber auch der meinung das die Aktion von ihm dahin zu gehen voll Banane war. Wenn du der Reitschule schon den Geldhan zu drehst, musst du nicht noch erwarten das du da noch herzlich aufgenommen wirst und mit denen kaffe trinken kannst... Meine Meinung
    • Asmodeus 21.03.2016 14:32
      Highlight Highlight Nochmal zum mitschreiben.

      Er wurde von einem Mitglied der JUSO dorthin eingeladen. Vermutlich als Versuch ihm die friedfertige Reitschule zu zeigen.

      Eigentor halt
    • Coach Cpt. Blaze 21.03.2016 16:09
      Highlight Highlight Falsch: https://www.facebook.com/JUSOOberaargau/timeline

      Hauptsache der geschickte JSVPler dreht und wendet die Sache, wie sie ihm gefällt...
  • farrah 21.03.2016 14:08
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich, dass die beide Herren, wies scheint zuerst eine Initiative gegen die Reitschule machen, bevor sie überhaupt jemals dort waren. Finde es aber trotzdem eigentlich toll wollten sie sich doch noch ein eigenes Bild machen. Nun weiss man nicht ob das stimmt, dass sie mit Drohungen rausgeschmissen worden sind oder nicht. Ich bin in vieler Ansicht sehr links, bin ganz und gar kein Rassist und heisse alle herzlich willkommen, jedoch ohne Gewalt, da gibt es einfach die einen die wirklich kontraproduktiv arbeiten und wieder alles kaputt machen, das die anderen erarbeiten, schade
  • Kibar Feyzo 21.03.2016 13:04
    Highlight Highlight Klassisches Eigentor! Diese Gelegenheit hätte man besser nutzen können. Ein hitziger Disput mit diesen zwei Clowns hätte gutes Videomaterial für einen Diss-Rap gegeben.
  • Zarzis 21.03.2016 12:57
    Highlight Highlight Mal eine Einfache frage.
    Wieviele Zeugen dieses Rauswurf gab es?
    War es nur die zwei beteiligten oder gibt es mehr Zeugen?
    Alle flippen aus aber, wer ausser diesen zwei Beteiligten hat es gesehen?
    Habe in letzter zeit zuviel gelesen, was Asylanten alles angestellt haben, immer behauptet von den selben. Um nachher zu merken, war doch nur ein Märchen.
    Das hier kommt mir auch sehr Verdächtig vor. Es klingt doch wie aus einem Drehbuch.
    Kann mich täuschen, aber ohne eines Unabhängingen Zeugen bleibe ich Skeptisch!
  • Bav 21.03.2016 12:54
    Highlight Highlight Es gibt ihn also doch, den Tag an dem ich jemanden der JSVP zustimmen muss... Hätte das nicht für möglich gehalten. Tolle Arbeit RS. Nein ehrlich, einfach nur peinlich. Bisher hatte die RS trotz allen Zwischenfällen meine Sympathie behalten aber solche Sachen machen es einem nicht einfach. Vieleicht ist an der Konfliktgeilheit doch was dran.
  • Frau F 21.03.2016 12:42
    Highlight Highlight das sagt übrigens der, welcher die angebliche "einladung" ausgesprochen gemacht haben soll

    https://www.facebook.com/SweeneyTodd90/posts/10209253563323134?hc_location=ufi
    • Datsyuk * 21.03.2016 13:44
      Highlight Highlight Interessant..
    • Coach Cpt. Blaze 21.03.2016 14:13
      Highlight Highlight Was auch so stimmt - besagte Person von der Juso hat das in seinem Freundeskreis bereits letzte Woche (und nottabene vor den Ereignissen am Samstag) erwähnt...
  • FrancoL 21.03.2016 12:40
    Highlight Highlight Wir leben in einer vergifteten Zeit.
    Die Aktion / Reaktion zum SVP-Besuch in der Reitschule muss man vor diesem leider immer stärker werdenden Hintergrund sehen.
    Gleich wer was auch immer macht es wird immer eine negative Kehrseite geben und diese wird bewirtschaftet.
    Da können viele Einsicht und faires Verhalten predigen, die Posts verurteilen die Aggressionen gut heissen und Vieles mehr, es bleibt eine Zeit der Konfrontation und diese Konflikt geladene Zeit baut nicht eine Seite alleine ab, es müssen beide Extreme sich bemühen, doch das werden sie kaum, sonst wären sie ja keine Extreme.
  • Chrigu91 21.03.2016 12:31
    Highlight Highlight Nils Fiechter hätte sich doch mal ein Bild von der Reitschule machen können, bevor er öffentlich gegen etwas hetzt, dass er noch nie von innen gesehen hat. Dann wäre er mit Sicherheit auch nicht rausgeworfen worden.
  • j0nas 21.03.2016 11:58
    Highlight Highlight Der einzige Fehler besteht wohl darin, dass der Typ überhaupt erst rein-gelassen wurde!
    • Hierundjetzt 21.03.2016 13:32
      Highlight Highlight nanana, die Reitschule ist per Definition ein staatlich finanziertes Unternehmen und zu diesem haben alle Zutritt. Auch wenn das einige Ewiggestrige nicht so sehen möchten.

      Bei einer privaten Firma (oh böse! Kapitalistisch!) sähe das anders aus.
    • Pan Neverland 21.03.2016 17:51
      Highlight Highlight Die Reitschule ist kein staatliches Unternehmen. Und auch wen kann mensch nicht einfach in jedes nichtprivate Unternehmen reinmarschieren. Desweitern können in der Reitschule Leute des platzes verwiesen werden oder Hausverbot bekommen
    • alessandro 21.03.2016 22:27
      Highlight Highlight die reitschule ist staatlich unterstützt - aber die unternehmenssteuerreform III macht eigentlich ganz ähnliches aber dafür im wirklich grossen stile. auch wenn das einige ewiggestrige nicht so sehen möchten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 21.03.2016 11:33
    Highlight Highlight Ungeschickte Reaktion der Reitschule, vorallem weil er die Veranstaltung vorher besuchen konnte ohne rausgeworfen zu werden. Aber durchaus zu erwarten und verstehen. Ich kündige ja auch nicht über mehrere Monate an, die Pizzeria im Dorf schliessen zu lassen und stolziere dann rein und bestell was. Das kann schon sehr arrogant rüberkommen, im Stil von "Ich geh mal was trinken bevor hier nie mehr wieder ein Bier serviert wird". Wie gesagt, die Chance hätte man als Reitschule nutzen können. Allerdings hatte der Nils bessere Chancen auf eine Backstage-Führung vor seinem Wunsch nach Schliessung
  • Str ant (Darkling) 21.03.2016 11:28
    Highlight Highlight Statt sich wie die Axt im Wald zu verhalten hätte die Reitschule mit etwas Hirn eventuell sogar einen Vebündeten finden können
    • Walter Sahli 21.03.2016 13:31
      Highlight Highlight Und dann? Wäre Fiechter dann zu Hess gegangen und hätte ihn aufgefordert, die Initiative zurückzuziehen? Oder hätte er auf FB "Die Reitschule muss offen bleiben" geschrieben?
    • Hupendes Pony 21.03.2016 13:40
      Highlight Highlight Thank you!
      Benutzer Bildabspielen
    • Str ant (Darkling) 21.03.2016 14:36
      Highlight Highlight @Walter Sahli weil Auge um Auge ja ein so guter Grundsatz ist gell.

      Die Reitschule wirft der SVP vor das sie nicht über den Tellerrand hinaus sieht und bei erst bester Gelegenheit verhält sie sich genau gleich und das finden sie auch noch gut oder wie ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miss_Ann_Thropist 21.03.2016 11:02
    Highlight Highlight Was erwartet der eigentlich? Ich stell ja auch nicht meinen Iro auf und zieh mir die Springer an und geh dann zur SVP Vollversammlung.
    • Der Kritiker 21.03.2016 11:55
      Highlight Highlight schwache begründung. Du rechtfertigst damit ebenso das verhalten von rechtsaussen... respekt und toleranz setze ich beidseits voraus, wer diese regeln nicht befolgen kann, hat in einem rechtsstaat nichts verloren, egal ob links, rechts, mitte, vorne, hinten, oben oder unten.
    • Frau F 21.03.2016 12:41
      Highlight Highlight äue scho, ich glaube auch fest dass Fiechter reingeschaut hab um seine vorstellung zu korrigieren nachdem er eine woche davor die initiative eingegeben hat, und an die zahnfee glaube ich ebenfalls.

      https://www.facebook.com/SweeneyTodd90/posts/10209253563323134?hc_location=ufi
    • Miss_Ann_Thropist 21.03.2016 15:11
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht wie ihrs mit Soziologie habt. Auf die Frage warum ich das nicht tun würde:
      Weil meine Anwesenheit, gepaart mit meinem Aussehen als passive Aggression meinerseits verstanden werden würde.
      Bedenkt man zusätzlich, dass der Mann vor nichtmal einer Woche eine bestimmte Initiative eingereicht hat, glaub ich kaum, dass es ihm darum ging, seine Position zu überdenken. Jemand, der mich aus meinem Haus werfen möchte, heisse ich nicht willkommen, und schon gar nicht in meinem Haus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • knight 21.03.2016 10:40
    Highlight Highlight mümümü ich basiere meine politkarriere darauf einen ort zu schliessen und jetzt wollen sie mich dort nicht mümümü diskriminierung mümümü jetzt ist fertig lustig mümümü
    • Rosari Lux 21.03.2016 10:48
      Highlight Highlight Haha :D Messi
    • phreko 21.03.2016 12:51
      Highlight Highlight @zafee: Die Reitschule ist eben gerade kein homogener Haufen.
    • Asmodeus 21.03.2016 13:34
      Highlight Highlight auch kein intelligenter wie es scheint ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paco69 21.03.2016 10:40
    Highlight Highlight Zurücklehnen und Popcorn geniessen!
    Die Mitläufer der Randradikalen gehen wieder verbal aufeinander los.
    Ganz grosses Kinderkino.
  • Datsyuk * 21.03.2016 10:39
    Highlight Highlight 2/2:
    Nils Fiechter läuft kürzlich auf dem Bundesplatz in der Burka rum und will diese verbieten lassen. Er akzeptiert den ersten Grundsatz eben nicht.
    Er hat nicht am Samstagabend gegen diese Grundsätze verstossen, aber zuvor - wie seine Auftritt auf dem Bundesplatz beispielsweise zeigt - ganz sicher.
    Und er will die Reitschule verschwinden lassen.
    Wenn jemand etwas nicht will (Reitschule), muss er das Gleiche dann nicht doch beanspruchen wollen. Es ergibt ja auch keinen Sinn.
  • Datsyuk * 21.03.2016 10:32
    Highlight Highlight 1/2:
    Ich bin grundsätzlich dafür, mit jedem das Gespräch zu suchen und auch vergeben zu können, wenn man früher einmal aneinander geraten ist.
    Aber:
    Wer die Reitschule besucht, akzeptiert und lebt ihre Grundsätze, die sind:
    - kein Rassismus
    - kein Sexismus
    - keine physischen, psychischen oder sexuellen Übergriffe
    - keine Homophobie
    - keine Ausbeutung und Unterdrückung
    - keine Selbstbereicherung (z.B. durch Deal, Diebstahl, etc.)
    - kein Konsumzwang
    - wir versuchen, Konflikte gewaltfrei zu lösen
    - wir verhalten uns respektvoll miteinander und gegenüber der Infrastruktur
    • who cares? 21.03.2016 11:19
      Highlight Highlight Ähm der zweitletzte Punkt ist aber auch nur Dekoration? Was sagen die 11 verletzten Polizisten dazu?
    • Asmodeus 21.03.2016 13:35
      Highlight Highlight Also weil die Rechtsextremen Arschlöcher sind, dürfen es die Linksextremen auch sein.

      Mollmoll. Klingt logisch
  • oskar 21.03.2016 10:12
    Highlight Highlight so lange gegenseitig provozieren "bis eis grännet" 🙄
  • Linus Luchs 21.03.2016 10:03
    Highlight Highlight „Wer gut zu führen weiss, ist nicht kriegerisch. Wer gut zu kämpfen weiss, ist nicht zornig. Wer gut die Feinde zu besiegen weiss, kämpft nicht mit ihnen.“
    Diese Worte sind von Laotse überliefert, dem Chinesen, der im 6. Jh.v.Ch. gelebt haben soll.

    Rund 100 Jahre später sich hat der griechische Flottenkommandant Thukydides zum gleichen Thema geäussert:
    „Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.“

    Manche alte Chinesen und Griechen waren etwas gescheiter als die, die Fiechter und seinen Kumpel aus der Reitschule geworfen haben.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 10:33
      Highlight Highlight Yep. Leider. Aber welche Gegenerzählung sollen wir jetzt entwerfen - nach dieser Dämlichkeit?
    • Linus Luchs 21.03.2016 11:32
      Highlight Highlight Zerpheros, eine Gegenerzählung im Sinne von "es war gar nicht so, sondern so und so" wäre das nächste Eigentor. Der Vorfall dürfte sich ja schon in etwa so abgespielt haben, wie es Fiechter beschreibt.

      Ich kenne zu wenig Details der Ausgangslage, aber ich könnte mir vorstellen, dass nun die persönliche Ebene angezeigt ist. Ein Schlagabtausch über die Medien wird die Lage weiter eskalieren. Ein Verantwortlicher der Reitschule und der Juso-Präsident könnten Fiechter plus Kumpel auf ein Bier einladen, um über das Ganze zu sprechen. Aber nicht in der Reitschule, sondern auf neutralem Terrain.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 12:04
      Highlight Highlight Fiechter erzählt in Zeiten der kantonalen Abstimmungen die Geschichte von der bösen Reitschule. Diese Erzählung sehen er und seine Mitkritiker durch seinen Rausschmiss bestätigt. Meine Frage lautet, welche Geschichte kann die Reitschule erzählen, um ihr PR-Desaster auszubügeln?
      Ob man den Vorfall persönlich auf neutralem Terrain klärt, würde ich den Beteiligten überlassen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 21.03.2016 09:56
    Highlight Highlight Wohlstands-Sozialisten..

    3rd World Problems...
    • phreko 21.03.2016 10:07
      Highlight Highlight Und das Gegenstück sind die Armutsrassisten?
    • Alioth 21.03.2016 11:01
      Highlight Highlight Meintest du nicht "1st World Problems"?
  • Nocciolo 21.03.2016 09:36
    Highlight Highlight An alle die hier posten, dass er seine Meinung vielleicht geändert hätte, wenn man ihm das Bier bezahlt und noch eine Führung veranstaltet hätte: Ihr erkennt das Wesen der SVP einfach nicht. Es geht doch gar nicht darum, was die persönlich von irgendetwas halten, sondern immer nur um den politischen Profit, welchen sie daraus erzielen können. Richtig ist es, die SVP-Politiker überall zu bekämpfen wo man sie trifft, genau so, wie es in Deutschland mit der AfD passiert. Die SVP wird in der Schweiz immer noch viel zu sehr verharmlost.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 10:05
      Highlight Highlight Eben gerade das ist der Punkt! Wenn es um die Strategie geht, die Reitschule ohne Schlagseite durch kabbeliges Gewässer durchzukriegen, darf man nicht persönlich reagieren (Rauswurf JSVP), sondern muss dem Mann die Grundlage zum Spalten entziehen. Und das geht am besten mit Transparenz und Öffentlichkeit: also Medienmitteilung RS vom Fiechter an der Bar und im Gespräch mit Gästen, Clips mit ihm und DJ im Backstagebereich usw. Und das verbreiten. Was sollte der arme Mann dieser Offensive entgegensetzen? Etwa "Die Reitschule ist aber trotzdem ganz böse"? Wer würde ihm das dann noch abnehmen?
    • Tomlate 21.03.2016 10:27
      Highlight Highlight @Zerpheros: auf den Punkt gebracht.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 10:49
      Highlight Highlight @Tomlate
      😇
  • Marc A. 21.03.2016 09:22
    Highlight Highlight Wer sich einsetzt für Toleranz und Offenheit, der toleriert auch 2 Menschen mit einer anderen politischen Gesinnung in der Reitschule. Alles andere ist üble Doppelmoral, welche man sonst immer der SVP unterstellt.
  • Tom Garret 21.03.2016 09:10
    Highlight Highlight Ich frage mich wo denn der Juso Typ war der den SVPler eingeladen hat... Er hätte ja schlichten können oder könnte nun Zumindest eine ernst zu nehmende Gegendarstellung veröffentlichen falls etwas an der Darstellungen nicht stimmt...
    Auf jeden Fall schaufelt sich die Reithalle ihr eigenes Grab. Wer Linksextreme akzeptiert und deckt ist kein Deut besser als die, die Rechtsextreme akzeptieren...
    • SomeoneElse 21.03.2016 10:07
      Highlight Highlight wieder das "linksextrem=rechtsextrem" argument. ich kann es nicht mehr hören. wer solche sachen schreibt verharmlost rechtsextremismus aufs übelste. vor einigen jahren gab es einen sprengstoffanschlag auf die reitschule, von rechtsextremisten. die bundesanwaltschaft stellte das verfahren ein. man musste bis vor bundesgericht gehen, damit das verfahren überhaupt aufgenommen wurde. nun wartet man auf das urteil, das ganze war nun in bellinzona vor dem bundesstrafgericht. rechtsextreme zielen auf menschenleben! in den letzten 30 jahren gab es unzählige tote wegen rechtem terror in DE! umgekehrt?
    • Scott 21.03.2016 10:39
      Highlight Highlight @SomeoneElse
      ...wieder die ewige linksextrem ist nicht so schlimm, wie rechtsextrem Verharmlosung. Ich kann das auch nicht mehr hören. War die RAF etwa rechts?

      Ich empfehle folgenden Artikel:
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article137728701/Mehrheit-vermisst-in-Deutschland-echte-Demokratie.html
    • Coach Cpt. Blaze 21.03.2016 11:12
      Highlight Highlight @Tom Garret: Dann schau doch mal auf der Facebookseite der Juso Oberaargau nach ;-)
  • Dewar 21.03.2016 09:01
    Highlight Highlight Langsam regt mich diese Medienschlacht zwischen RS und JSVP echt auf. Als grundsätzliche Befürworterin der RS (nur der Kulturinstitution, nicht der linksextremen Kravallbande!) kann ich den Rauswurf irgendwie nachvollziehen, aber die Sache wurde sowas von amateurhaft "gelöst"! Ich hätte die Gelegenheit beim Schopf gepackt und dem Typen die vielen Schoggiseiten der Institution gezeigt. Dann am besten noch ein Kumpelfoto von ihm mit dem Barista auf Facebook stellen, welches man dann im Abstimmungskampf einsetzen könnte. Sehr schade um die verpasste Chance, die gepredigte Toleranz auch zu leben.
    • Ernesto_Mueller 21.03.2016 10:28
      Highlight Highlight Trifft den Nagel sowas von auf den Kopf!
    • AllknowingP 21.03.2016 10:37
      Highlight Highlight Schön gesagt Alias !
    • Pinkes Einhorn 21.03.2016 23:05
      Highlight Highlight Der Rauswurf war nicht dir beste Lösung, sondern einEntscheid zwischen Pest und Cholera, was hätte er sein Ziel erreicht und wäre von weniger gemässigten Personen tätlich angegriffen worden?
  • Paul_Partisan 21.03.2016 08:52
    Highlight Highlight Ehm jetzt mal im ernst: da hetzt der Typ seit Jahren gegen die Reitschule und wundert sich, wenn er dann aus dieser rausgeworfen wird? Und übrigens: Faschos haben in der Reitschule sowieso nichts verloren!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 10:09
      Highlight Highlight Und das können Sie ganz laut sagen, wenn die Reitschule dicht gemacht worden ist und die SVP teure Mietwohnungen aufstellt oder den Parkplatz erweitert. Oder ein zweites Ballenbergmuseum dort hinklotzt (*grusel*). Aber was bringt das dann noch?
  • koks 21.03.2016 08:47
    Highlight Highlight immer diese svp-ler. von anderen toleranz fordern, selbst aber die übelsten hetzer sein.
  • Sillum 21.03.2016 08:30
    Highlight Highlight Ausschauen dürfen eben nur die Linksextremen.
  • äti 21.03.2016 08:29
    Highlight Highlight Ich denke schon der gute Mann hat sich die Provokation gewünscht. Ich hocke auch nicht an einen SVP Stammtisch, trinke ein Bier und oute mich als Menschenrechtler.
    • Toerpe Zwerg 21.03.2016 09:26
      Highlight Highlight Naja. Das ist nun pure Polemik. In Realität würden Sie vermutlich damit konfrontiert, dass sich der SVP Stammtisch geschlossen als überzeugte Menschenrechtler outen würde, um sogleich eine Diskussion über die Unnötigkeit fremder Richter zu entfachen. :-)
    • seventhinkingsteps 21.03.2016 11:26
      Highlight Highlight Lol, tolle Menschenrechtler, die sich bis zuletzt gegen das Frauenstimmrecht wehrten
    • Toerpe Zwerg 21.03.2016 12:21
      Highlight Highlight JSVPler waren damal nicht geboren.
  • Sillum 21.03.2016 08:28
    Highlight Highlight Mit Steuergelder Volksverhetzung und Aufforderungen zu Mord und Todschlag in Zürich und mit Steuergelder Volksverhetzung und Selbstjustiz in Bern. Die Linksextremen und die Linkspopulisten haben in der Schweiz freie Hand und dürfen sich straflos alles erlauben.
    • Pan Neverland 21.03.2016 18:27
      Highlight Highlight Tolle Schweiz! welche Drogen konsumierst du genau. Meistens werden die Linken die nicht bestraft aber gefasst werden können stadessen blossgestellt (ausgezogen), verteufelt und schikanirt.
  • Fumo 21.03.2016 08:27
    Highlight Highlight "In die Hölle des Löwen"? Ernsthaft jetzt? o.O
    Höhle, Löwen leben zwar nicht in Höhlen aber so geht der Spruch...
    • Tom Garret 21.03.2016 09:21
      Highlight Highlight http://www.big-cats.de/fabel_der_alte_loewe_und_der_fuchs.htm

      Das sei der Ursprung des Sprichwortes. Damit wir auch noch was gelernt haben heute :-)
      Passt eigentlich ganz gut zu diesem Bericht :-)
  • Hayek1902 21.03.2016 08:25
    Highlight Highlight wenn der ort schon steuergelder verlocht, darf ja wohl auch jeder hingehen. es wäre was anderes, wenn das ganze privat wäre und sich selbst finanziert. dann kann man rauswerfen, wenn immer man will. vor allem waren die auf einladung da. so oder so hat es die Reithalle mal wieder PR mässig ein paar zustimmungspunkte gekostet.
    • koks 21.03.2016 08:48
      Highlight Highlight der politiker kostet uns wohl mehr steuergelder als die reitschule.
    • Hierundjetzt 21.03.2016 09:32
      Highlight Highlight ...die Reithalle erhält mehr als 12'000 im Jahr....
    • demokrit 21.03.2016 10:34
      Highlight Highlight Genau, für ein Hausverbot besteht hier keine Rechtsgrundlage:
      http://www.baizer.ch/aktuell/index.cfm?rID=1212
    Weitere Antworten anzeigen
  • pinex 21.03.2016 08:25
    Highlight Highlight Bin eigentlich Beführworterin der Reitschule und auch gerne dort. Aber was in letzter Zeit passiert, inkl. diesem Fall, kann ich einfach nicht verstehen... Die SVP (unter anderem) für etwas hassen was man selbst nicht besser macht ist einfach nur lächerlich.
  • Madison Pierce 21.03.2016 08:24
    Highlight Highlight Die Reitschüler bräuchten dringend eine PR-Schulung. Ungeschickter kann man sich nicht verhalten.

    Es ist doch klar, dass das eine Provokation der SVP war. Und die Reitschüler haben genau so reagiert, wie es die SVP wollte.

    Ich hätte die Herren ihr Bierchen trinken lassen und am nächsten Tag vielleicht eine Medienmitteilung à la "wir leben Toleranz mit Andersdenkenden" veröffentlicht.
  • Theor 21.03.2016 08:21
    Highlight Highlight Ich finde es beeindruckend, dass jemand den Typen erkennt! Nicht dass er da war, nicht dass er rausgeworfen wurde, das ist mir bei Leibe alles total egal. Aber das so ein kleiner PR-geiler Schnösel (und das sind SVPler leider nunmal alle) auf offener Strasse erkannt wird, dass muss sein Ego ganz schön gestreichelt haben.
    • Pan Neverland 21.03.2016 18:33
      Highlight Highlight Liegt vielleicht daran, das er auf Facebook durchgehend Schwachsinn postet und als einer der einzigen in der Stadt für die DSI geflyert hat.
  • The Host 21.03.2016 08:01
    Highlight Highlight Es ist nicht falsch oder richtig, sondern zwei Mal richtig. Der Besuch war sicherlich etwas riskant, aber im Grunde o.k. Der Rauswurf war im Grunde ok, aber sicherlich etwas riskant. Wenn man die Schliessung einer Linksautonomen Institution öffentlich durchsetzen will und dann, als wäre nichts, dort einkehrt, muss sich nicht wundern, wenn er nicht mit offenen Armen empfangen wird. Ich denke, das Niveau war an diesem Abend auf beiden Seiten etwa ausgeglichen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 08:23
      Highlight Highlight Es geht aber nicht um ausgeglichenes Niveau, wenn die Ausgangslage die ist, dass man die Reitschule schliessen will... In dem Fall gilt: Handle souverän und stelle sicher, dass der Mainstream das erfährt! Eine gut dokumentierte Führung durch den Backstage-Bereich für den JSVPler wäre genial gewesen (wie unten schon vorgeschlagen). Und das dann posten...
    • HaHa 21.03.2016 08:25
      Highlight Highlight Was Du hier zum Besten gibst, lässt mich erschaudern. Jemandem wegen seiner politischen Richtung den Besuch der Reitschule verbieten? Gemäss Bundesverfassung geht das nicht, also ein Verstoss gegen den Rechtsstaat.
      Und als nächstes kommen die Juden dran? Oder was?
    • The Host 21.03.2016 08:29
      Highlight Highlight Da gebe ich dir Recht. Mit etwas Geschick hätte man die Situation sehr gut für sich nutzen können. Eine vergebene Chance.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baba 21.03.2016 07:49
    Highlight Highlight Es ist die "Höhle" des Löwen, in die sich der junge Mann gewagt hat, nicht die "Hölle". Auch wenn es ihm wie letzteres vorgekommen sein mag 😉😉😉.
    • corsin.manser 21.03.2016 08:28
      Highlight Highlight Hoblalätz, danke :)
  • boexu 21.03.2016 07:48
    Highlight Highlight Na herzliche Gratulation Herr Fiechter, Ziel erreicht!
  • Ramsay Snow 21.03.2016 07:43
    Highlight Highlight Und merkt euch liebe Kinder. Es ist erst ein Skandal, wenn man in Grossschrift "SKANDAL" vor den Post schreibt
  • nimmersatt 21.03.2016 07:33
    Highlight Highlight Das tut mir jetzt aber leid für den Hetzer, dass er nicht auf 'Nette Kuschellinke' gestossen ist
  • Asmodeus 21.03.2016 07:33
    Highlight Highlight Die Reitschule hat mal wieder Weitsicht bewiesen.

    Wenn man die Reitschule kritisiert, hört man meistens den Satz "warst Du überhaupt mal dort?"

    Er war nun als Kritiker dort. Vermutlich zur Provokation, ABER er war da.

    Das hätte man konstruktiv nutzen können.
    Aber scheinbar ist die Reitschule zu stark destruktiven Kräften unterworfen.
    • Dewar 21.03.2016 09:46
      Highlight Highlight Genau so ist es leider... Als Erstes frage ich RS-Gegner immer, ob sie denn überhaupt schonmal dort waren. Meistens ist die Antwort nein. Das nimmt der Argumentation schonmal den ersten Wind aus den Segeln. Wenn die JSVPler das nächste Mal gefragt werden, werden sie ohne zu lügen mit ja antworten können. Und gleich noch anfügen, dass sie dort angepöbelt und grundlos rausgeschmissen wurden. Alles sei genauso gewesen, wie man immer in der Zeitung lese. Bravo Reitschule, Gratulation an die Helferin an erster Front im SVP-Abstimmungskampf...
  • Dionysus 21.03.2016 07:18
    Highlight Highlight Wenn man die beiden ernst nehmen soll, müssen sie jetzt aber umgehend Anzeige erstatten wegen Drohung und Nötigung und Strafanträge stellen wegen Ehrverletzung und Beschimpfung.
    Am Besten wäre zweifellos gewesen, sie hätten sich nicht verscheuchen lassen, sondern sofort die Polizei gerufen.
    • malu 64 21.03.2016 08:01
      Highlight Highlight Das Hausrecht liegt beim Barchef.
      Wenn jemand aus dem Lokal entfernt wird, gibt es nichts zu
      motzen. Man kann bewirten wenn
      man will. Solange den Herren kein
      Haar gekrümmt wird. gibt es nichts zu klagen.
    • Baba 21.03.2016 08:05
      Highlight Highlight @Dionysos, meine Frage ist völlig OT: was soll dieses Profilbild (Heinrich Himmler)?!?! Ich persönlich habe extrem Mühe damit, dass mir in den watson Diskussionen ein solches Monster entgegengrinst! 😨😱😨

      @watson: wo zieht ihr die Grenzen?
    • HaHa 21.03.2016 08:29
      Highlight Highlight malu 64
      Das ist nicht ganz richtig.
      Gemäss Bundesverfassung darf niemand wegen seiner politischen Überzeugung benachteiligt werden.
      Dann gibt es noch den Art. 261 bis StGB, der den Barchef zwingt, auch ihm unliebsame Ethnien, Rassen oder Religionen zu bewirten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 21.03.2016 07:15
    Highlight Highlight Wieder eine sehr professionelle Aktion der Reitschule. Vorallem die infantilen Kommentare der Leitung. Hatten die eigentlich nur singen und klatschen in der Schule?
    • phreko 21.03.2016 08:02
      Highlight Highlight Wie war das jetzt mit dem infantilen Kommentar?
  • dopaminho 21.03.2016 07:15
    Highlight Highlight Klar, ist ja grad sooo ein Zufall dass er, jetzt wo die Reitschule so unter Kritik ist, die Reitschule nach "Einladung" besucht. Es war ihm sicher auch von vornherein klar, dass er, sobald erkannt, rausgeworfen werden würde.

    Ich habe die Reitschule nach dem Krawallwochenende kritisiert, da es dort Handlungsbedarf gab und gibt.
    Aber hier, sorry, war korrekt gehandelt, man muss sich jetzt nicht noch von denen die dich hassen und dich am liebsten abschaffen würden alles gefallen lassen.
    • Anam.Cara 21.03.2016 07:40
      Highlight Highlight Wieso sollte ihm der Rauswurf vorher klar sein? Er hat ein öffentliches Lokal besucht, für desse Schlessung er sich eingesetzt hatte.
      Ich hätte ihm das Bier spendiert und ihn zu einer exklusiven "Backstage"-Führung eingeladen. Vielleicht hätte das sogar bewirkt, dass er seine Meinung überdenkt. Oder es hätte ihm zumindest gezeigt, das es hier auch um Menschen geht und nicht nur um Politik.
      der Rauswurf war m.E. eine Überreaktion und politisch ziemlich ungeschickt.
    • conszul 21.03.2016 08:01
      Highlight Highlight You Dreamer du!
    • Maett 21.03.2016 08:30
      Highlight Highlight @ivelischt: natürlich, Frieden ist Krieg immer vorzuziehen, zumal ich von denen die Toleranz predigen, durchaus Toleranz erwartet hätte. Wenn man einen Gegner freundlich empfängt gewinnt man vielleicht nichts, aber man kann es ja versuchen; was hat man schon zu verlieren?

      Nun wurde aber der denkbar schlechteste Weg gewählt und hat so gehandelt wie die, die man immer kritisiert. Kratzt schon etwas an der Glaubwürdigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dschungelpartei 21.03.2016 07:15
    Highlight Highlight Schade. Ausgrenzung und Diskussionsverweigerung sind ja eigentlich Methoden der SVP.
    • CosmicBertha 21.03.2016 07:35
      Highlight Highlight Provakation gehört eben auch dazu
    • Patrick Felder 21.03.2016 08:33
      Highlight Highlight Nach Herzenslust austeilen aber hinterher selbst nichts einstecken können ist jedenfalls auch typische SVP Manier.

      Aus jeder Bar wird man jedenfalls sofort (ebenfalls ohne Getränke) hinausgeworfen, wenn man hinter die Bar fasst und eine Flasche Schnaps klaut. Aber wer sich an vorderster Front für die Schliessung einsetzt, soll bedient werden, wie alle anderen Gäste auch? Die Reitschule hat doch damit bestens bewiesen, dass sie erfolgreich gegen Krawallbrüder vorgeht und sie des Geländes verweist.
    • Dschungelpartei 21.03.2016 10:43
      Highlight Highlight @CosmicBertha: Aber sich provozieren zu lassen ist ein Zeichen von Schwäche.

      @Patrick Felder: Derjenige der die Flasche klaut macht sich strafbar, die Politiker nicht. Es mag fair erscheinen, denjenigen rauszuschmeissen, der einen subventionierten Abend geniesst und gleichzeitig die Subventionen bekämpft. Allerdings nützt das der Sache nichts. Ihm die Reitschule schmackhaft zu machen und ihm die Vorteile der Subventionen zu zeigen hingegen schon. Ich schätze, das war auch der Grund, warum er überhaupt vom Juso-Präsidenten des Oberaargaus eingeladen wurde. Das Gegenteil wurde erreicht. Schade.
  • alex DL 21.03.2016 07:10
    Highlight Highlight ja, strategisch keine all zu brilliante Aktion - aber so was von verständlich.
    Für den SKANDAL Post bekommt der Kleine dafür ein goldenes Sternchen vom Erich.
  • dracului 21.03.2016 07:05
    Highlight Highlight Früher war jeder (!) willkommen in der Alternativszene und gerade die Friedfertigkeit hat viele von diesen Angeboten überzeugen können. Ich bedaure, dass mittlerweile ohne permanente Gewaltbereitschaft und militante Organisation nichts mehr geht und sogar die alternative Szene mit den gleichen Mitteln vorgeht, wie das Establishment. Schade, dass es keine Orte mehr gibt, wo es einfach nur uneingeschränkt friedlich, entspannt und jeder willkommen ist, der dieses Ambiente sucht und zu schätzen weiss!
  • Der Beukelark 21.03.2016 07:03
    Highlight Highlight Ich hab immer die Hoffnung, dass links eingestellte Menschen etwas mehr Weitsicht besitzen. Wenn ein JSVPler die Reitschule besucht, kann man ja annehmen worum es ihm geht: Provokation und Aufmerksamkeit. Gut mitgespielt! Ich hätte ihm die Drinks spendiert, ihn ans DJ-Pult gestellt und Fotos geschossen. ;)
    • SomeoneElse 21.03.2016 07:31
      Highlight Highlight und die juso sagt was in der reitschule geht und was nicht? eher nein
    • SomeoneElse 21.03.2016 08:28
      Highlight Highlight nun eine person wie er, welche für eine schliessung ist und diese aktiv versucht umzusetzen, ist da schlicht am falschen ort. ihm ist ja nichts passiert. dies auch dank der reitschule, denn hätten sie ihn nicht aus sicherheitsgründen von dort entfernt, so wäre er früher oder später an einen besoffenen geraten. und das wäre dann wohl etwas weniger schön gewesen, für alle beteiligten. dann würde es heissen die reitschule könne nicht für sicherheit sorgen. genau das taten sie aber mit seinem rauswurf.
    • Maett 21.03.2016 08:32
      Highlight Highlight @SomeoneElse: das hat überhaupt niemand zu sagen, die Reitschule ist keine Privatinstitution. Haben wohl einige vergessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Moser 21.03.2016 07:02
    Highlight Highlight Sehr schwierig das ganze zu Beurteilen da man nicht dabei war. Grundsätzlich denke ich aber das die Reaktion der Reithalle einmal mehr zu Unprofessionell rüberkommt.
  • SomeoneElse 21.03.2016 07:01
    Highlight Highlight Brandstifter sind halt ein Sicherheitsrisiko
    Benutzer Bild
  • alessandro 21.03.2016 07:01
    Highlight Highlight da wird ein einziger rausgeworfen und das fazit ist "ja, man muss die reitschule tatsächlich schliessen". für ein wie wichtiger keyplayer hält der sich?
    übrigens könnten sich ähnliche szenen auch in dorfkneipen abspielen. irgendwie ist die ganze sache sich journalistisch am hochschaukeln, aber zumindest wissen jetzt hoffentlich ein paar mehr, dass es das tojo und den chor gibt.
    • Bowell 21.03.2016 07:39
      Highlight Highlight Ok. Dein Argument ist also, ähnliches hätte sich genauso gut in einer SVP-Stammbeiz abgespielt haben können und deshalb ists nicht weiter nennenswert? Passt eigentlich ganz gut zum kindischen Bild, dass ich von der Reitschule habe. "Die Andere hend imfall au!"
    • SomeoneElse 21.03.2016 07:56
      Highlight Highlight nein, aber wenn einer im dorf gegen die beiz vorgeht und an der gemeindeversammlung für eine schliessung weibelt, dann wird er im selben lokal sicher auch nicht mehr erwünscht sein. und das ist auch völlig legitim. wie war das mit der geschichte um das schauspielerpaar welches ein restaurant im berner oberland betrieb. nach streit mit den dorfbewohnern haben sie hausverbote erteilt, dies dankte man ihnen mit einer ladung mist vor die haustür...
  • Karl Müller 21.03.2016 06:58
    Highlight Highlight So am Rande: Sie wurden "als Nazi- und Rassistenschlämperlig bezeichnet"? Nein, das wurde ihnen, wie Fiechter schreibt, nachgeworfen. Oder angehängt, hätte man auch sagen können. Hat es etwas mit dem Alter oder dem Kanton des Autors zu tun, dass er das Wort "Schlämperlig" nicht kennt? Nicht böse gemeint, das hat mich jetzt einfach erstaunt.
    • LeChef 21.03.2016 07:20
      Highlight Highlight Wolltest du mit deinem Post irgendwas sagen? Ich komm einfach nicht dahinter. Mag sein, dass es bei mir auch an Alter und Kanton liegt; vielleicht laberst du aber auch nur Müll..
    • Karl Müller 21.03.2016 07:40
      Highlight Highlight "Schlämperlig" heisst "Schimpfwort".
  • chara 21.03.2016 06:57
    Highlight Highlight Rechtlich gesehen höchstwahrscheinlich in Ordnung (da gibt es sicherlich Spezialisten hier), aber ich find es eone absolute Frechheit! Da wird die Miete durch uns bezahlt und ich finde durch diesen Umstand, sofern sich der oder die Gäste ordentlich verhalten, es eine riesen Schweinerei! Zudem wäre dies doch eine super Chance gewesen zu zeigen, warum es die Reitschule benötigt aber nein...von wegen Tolerant.
    • SomeoneElse 21.03.2016 07:25
      Highlight Highlight falsch, rückwirkend auf den 1.1.2016 wird gar nichts mehr bezahlt. und höchstwahrscheinlich leben sie gar nicht in der stadt bern, wie 99% der leute die sich für eine schliessung einsetzen oder diese befürworten. die stimmbevölkerung in der stadt bern hat an der urne mehrmals bestätigt, dass sie die reitschule will. die svp aber akzeptiert diesen volkswillen nicht und probiert es nun auf übergeordneter ebene. komisch normalerweise stehen die aber für einen starken föderalismus und fordern dazu auf den volkswillen zu respektieren...
  • Gleis3Kasten9 21.03.2016 06:55
    Highlight Highlight Nichts bestätigt festgefahrene Klischees so sehr wie eine komplette Bestätigung derselben. So sehr ich autonome Räume und Einrichtungen mag: Wer sich mit solchen Aktionen und Krawall in der Öffentlichkeit darstellt muss sich nicht wundern, wenn die Unterstützung von dieser wegbröckelt.
  • Chrigu91 21.03.2016 06:53
    Highlight Highlight Schon lustig. Hat die JSVP wirklich das Gefühl, bei den Reitschülern mit offenen Armen empfangen zu werden?
  • Gantii 21.03.2016 06:53
    Highlight Highlight muss man denn leute willkommen heissen die für eine schliessung kämpfen?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 07:44
      Highlight Highlight Gerade dann und dabei ganz freundlich, offen und bestimmt mit denen reden - das entzieht ihnen die Diskussionsgrundlage. Und man braucht eine grosse Öffentlichkeit... Da hat die Reitschule eine wichtige Gelegenheit verpasst, sich als toleranten, alternativen Ort zu inszenieren. Mist.
    • who cares? 21.03.2016 08:01
      Highlight Highlight Man kann es tun, um die eigene Toleranz und Überlegenheit zu zeigen, man kann aber auch die harten Jungs auf sie hetzen um noch mehr Argumente für die Schliessung zu liefern.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 06:51
    Highlight Highlight Wäre es nicht viel souveräner seitens der Reitschule gewesen, den jungen Politiker in ein kritisches Gespräch zu verwickeln, ihn rhetorisch über den Tisch zu ziehen und Beweise dafür in den gängigen Kanälen zu verbreiten? Das sollte sich doch bei einer solchen Ausgangslage bewerkstelligen lassen, oder?
    • alessandro 21.03.2016 07:06
      Highlight Highlight you're a dreamer you... hast du das gefühl bei einem jsvpler im gespräch etwas zu erreichen? sorry, aber wegen nichts ist man nicht in der top-down orchestrierten partei.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 07:26
      Highlight Highlight Ich Dreamer, ich...
      Es geht ja auch nicht darum, den SVP-Pfosten zu überzeugen: Man braucht nur Bild und Ton, um der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen: Hej, wir sind so souverän, so tolerant, so verdammt überzeugend, dass wir uns sogar mit den Spaltern vom Dienst unterhalten... und das dann auf der Website der JSVP und im Bund posten 😊
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2016 10:31
      Highlight Highlight @mamina
      Gegenfrage: Sind Sie klug oder sind Sie weise? Natürlich hält sich die SVP nicht an die Regeln, aber die Erkenntnis bringt Ihnen nichts, wenn sich die SVP in der neuerlichen Abstimmung diesmal auf der kantonalen Ebene durchsetzt: http://www.jsvpbern.ch/?p=967
      Da ist der Ausgang alles andere als sicher. Spielen Sie die Alternativen durch, schauen Sie sich an, wie andere autonome Zentren solche Konflikte gelöst haben (Cristiania, anyone?) und adaptieren Sie sie...
  • christian_denzler 21.03.2016 06:47
    Highlight Highlight Ich habe auch mit so manchem SVPler meine Probleme aber diese Aktion war falsch, armselig und kontraproduktiv. Wir leben immer noch in einem freien Land.

    Die Reitschule kann sich ja auch gleich selber schliessen wenn sie ihre Besucher nicht im Griff hat.

Widerstand gegen Cannabis-Versuche im Nationalrat: Das musst du jetzt als Kiffer wissen

Der Nationalrat ist gegenüber Versuchen zur kontrollierten Abgabe von Cannabis grundsätzlich positiv eingestellt. Trotzdem gibt es noch Widerstand gegen den Experimentierartikel. Wann die ersten Versuche in Schweizer Städten starten und was du sonst noch dazu wissen solltest, liest du hier.

2018 gab der Ständerat grünes Licht für die Cannabis-Versuche und einen neuen Experimentierartikel. Der Ball lag damit beim Nationalrat. Hier hat sich nun Widerstand gegen die Vorlage formiert. Die Gesundheitskommission des Nationalrates hat auf Stichentscheid des Kommissionspräsidenten die Vorlage knapp abgelehnt.

Der Nationalrat konnte daraufhin lediglich darüber entscheiden, ob er die Gesetzesvorlage gutheisst, über die Details wird er jedoch vorerst nicht befinden. Nun wird die …

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