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Thurgauer «Zauberformel» hat Bestand – SVP-Mann in Regierung gewählt

15.03.2020, 15:5015.03.2020, 16:52

Urs Martin von der SVP holte am Sonntag den Sitz des zurücktretenden Parteikollegen Jakob Stark. Die Herausforderer Ueli Fisch (GLP) und Karin Bétrisey (Grüne) verpassten die Wahl.

Der in den Ständerat gewählte Regierungsrat Jakob Stark (SVP, bisher), links, gratuliert Urs Martin (SVP) zur Wahl in den Thurgauer Regierungsrat.
Der in den Ständerat gewählte Regierungsrat Jakob Stark (SVP, bisher), links, gratuliert Urs Martin (SVP) zur Wahl in den Thurgauer Regierungsrat.Bild: KEYSTONE

Der 41-jährige SVP-Kantonsrat holte 26'421 Stimmen. Der Grünliberale Ueli Fisch (GLP) folgte mit einem Abstand von 994 Stimmen und erreichte 25'557 Stimmen. Er schaffte damit ebenfalls das absolute Mehr, schied aber als Überzähliger aus. Karin Bétrisey von den Grünen machte 16'289 Stimmen. An Vereinzelte gingen weitere 10'818 Stimmen.

«Zauberformel» bleibt

Der Thurgauer Regierungsrat setzt sich damit wie bisher aus zwei Mitgliedern der SVP und je einem von FDP, CVP und SP zusammen. Auch die Mehrheit von drei Frauen gegenüber zwei Männern bleibt bestehen.

Die Stimmbeteiligung betrug 32,35 Prozent. Das absolute Mehr lag bei 23'202 Stimmen. Bestätigt wurden Carmen Haag (CVP, 42'069 Stimmen), Monika Knill (SVP, 39'067 Stimmen), Cornelia Komposch (SP, 37'776 Stimmen) und Walter Schönholzer (FDP, 34'016 Stimmen).

(dsc/sda)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Der Rückbauer
15.03.2020 16:27registriert September 2015
Der Schönenberger ist doch der, der in den Tierquälerei-Skandalen zusammen mit dem inzwischen pensionierten Kantonsveterinär so eine schlechte Falle gemacht hat, oder?
Naja, das Volk hat entschieden....
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Eine Initiative nach der anderen in der Schweiz – das sind die Gründe
Die Volksinitiative, auch als Perle der direkten Demokratie bezeichnet, erfreut sich gerade grosser Beliebtheit: Dieses Jahr wurden bereits elf nationale Volksbegehren lanciert, weitere sind angekündigt.

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