Schweiz
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Zoo Zürich trauert um Elefanten: Maxi im Alter von 50 Jahren gestorben



Elefant Maxi in der Indooranlage

Maxi im Zoo Zürich. Bild: Zoo Zürich

Maxi, der bekannte Zürcher Elefantenbulle, ist am Montag im Alter von 50 Jahren gestorben. Aufgrund seiner zunehmenden Altersschwäche musste das Tier mit den markanten Stosszähnen eingeschläfert werden.

Der Zoo musste «eines seiner charismatischsten Tiere gehen lassen», wie es in einer Mitteilung heisst. Bis zuletzt blieb der stets freundliche Maxi eine imposante Erscheinung mit einem ruhigen, fast würdevollen Gang.

In den letzten Monaten verlor der mächtige Elefantenbulle immer mehr an Gewicht. Das Hinlegen und Aufstehen aber auch das Fressen von Heu bereitete ihm zusehends Mühe. Seine Backenzähne waren altersbedingt so weit abgenutzt, dass eine ausreichende Aufbereitung der Nahrung nicht mehr möglich war, wie der Zoo schreibt.

Maxi erhielt deshalb eine spezielle Zusatznahrung und Schmerzmittel. Trotzdem verschlechterte sich sein Zustand weiter. Der Bulle kam nach verschiedenen Stationen – unter anderem in einem Zirkus – vor 38 Jahren in den Zoo Zürich. Er hat zwölf direkte Nachkommen, gezeugt mit vier verschiedenen Kühen, sowie 21 Enkel und zwei Urenkel. (aeg/sda)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Onelove 10.02.2020 14:15
    Highlight Highlight Ist es nicht viel trauriger dass immernoch Eltern mit ihren Kindern in den Zoo gehen ( wo Tiere ihr ganzes Leben in Gefangenschaft Leben müssen damit der gelangweilte und verwöhnte Mensch etwas zum glotzen hat) ? Irgenwan muss man doch selbst mal merken wie falsch und grausam das ist. Alle sind immer traurig wenn ein Zootier stirbt aber die Meisten denken nicht einmal daran wie es dem Elefanten wohl im Knast in der Schweiz ging. Heuchler!!
    • ChlyklassSFI 10.02.2020 14:41
      Highlight Highlight Das ist so. Besser würde man gegen Wilderei vorgehen.
    • Erba 10.02.2020 14:52
      Highlight Highlight Den meisten Tieren im Zoo Züri geht es hervorragend und sie geniessen eine gute Zeit.
    • Hans Jürg 10.02.2020 14:54
      Highlight Highlight Wann waren Sie denn zum letzten Mal in Zürcher Zoo Herr/Frau Onelove?

      Es wird sehr viel Aufklärungsarbeit geleistet um eben diese Tiere und deren Habitate zu schützen. Die Tiere im Zoo dienen zum Einen für die Arterhaltung und zum Anderen um die Leute überhaupt über die Tiere zu informieren.

      Und gerade im Zürcher Zoo geht es auch nicht um das Begaffen von Tieren. Deren Gehege sind nämlich nicht auf maximale Tiersichtbarkeit ausgelegt, sondern auf maximal mögliche tiergerechte Gestaltung. Wenn man Pech hat, seht man keinen einzigen Löwen, Tiger, Elefanten oder Wolf.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 10.02.2020 13:40
    Highlight Highlight Mein herzliches Beileid und mein Respekt - das fleischgewordene Gegenteil eines Bankmänätschers.
  • Klirrfactor 10.02.2020 13:12
    Highlight Highlight Konnte ihn kürzlich mit meinem Sohn zusammen nochmals sehen, sehr schönes Tier.

    Weiss jmd was mit dem Kadaver geschieht? Wird dieser entsorgt oder zerlegt und das Fleisch als Futter weitergegeben?

    Ja die Frage ist ernst gemeint und nein, ich habe nicht in der Suchmaschine nach Antworten gesucht.
    • Patsia 10.02.2020 13:31
      Highlight Highlight Wie nah Freud und Leid manchmal beieinanderliegen...

      Wegen Deiner Frage: laut Medienmitteilung des Zoos werden zuerst die "altersbedingten Veränderungen von Maxi" am Institut für Veterinärpathologie untersucht, dann kommen "die sterblichen Überreste in eine Tierkörper-Sammelstelle. Die Stosszähne kommen zurück in den Zoo und werden hier für edukative Zwecke eingesetzt." (Medienmitteilung vom Zoo Zürich "Ein sanfter Riese ist gegangen" vom 10.02.2020)
    • Vecchia 10.02.2020 13:36
      Highlight Highlight Da ich seit Kindheit mit dem Zürcher Zoo verbunden bin und Maxi nun fast 40 Jahre bewundern durfte, habe ich direkt auf der Webseite nachgeschaut. Das sind mehr Angaben zu finden.

      https://www.zoo.ch/de/medien/medienmitteilung/ein-sanfter-riese-ist-gegangen

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