Schweiz
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Erstmals seit den 80er-Jahren lebt wieder eine ganze Fischotter-Familie in der Schweiz 



ZUR SICHTUNG EINES FISCHOTTERS IN DER SCHWEIZ NACH 25 JAHREN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Europaeischer Fischotter (Lutra lutra lutra) kaut am Mittwoch, 21. Maerz 2007, im Zuercher Zoo genuesslich an einer Forelle. Im Rahmen des traditionellen Zoo-Aperos wurde heute ueber das Verhalten dieser niedlichen Tiere informiert. Am 1. Dezember 2006 erblickten  3 junge Fischotter das Licht der Welt.  (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Beisst wieder Schweizer Holz: Der Fischotter. Bild: KEYSTONE

Der Ende der 1980-er Jahre in der Schweiz ausgestorbene Fischotter kehrt nicht nur langsam in die Schweiz zurück. Erstmals seit den damaligen Zeiten ist nun auch ein Weibchen mit Jungtieren nachgewiesen worden, also eine ganze Fischotterfamilie.

An der Aare zwischen Thun und Bern erfasste eine Fotofalle in den letzten Monaten regelmässig das Weibchen mit zwei Jungtieren, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Freitag mitteilte. Die Fotofalle war eigentlich aufgestellt worden, um Biber nachzuweisen.

Immer wieder seien in den letzten Jahren Einzeltiere in der Schweiz gesichtet oder auch tot aufgefunden worden, sagte dazu Caroline Nienhuis vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) auf Anfrage. Der Nachweis der Jungtiere respektive der Fischotterfamilie an der Aare bei Bern sei nun eine Premiere.

Genanalyse soll Herkunft klären

Junger Fischotter im Zuercher Zoo beim traditionellen Zoo Apero am Mittwoch, 20. August 2014. Im Zoo Zuerich hat es Nachwuchs bei den Fischottern gegeben. Gleich drei junge brachte das Weibchen LULU bei ihrer ersten Geburt zur Welt. (KEYSTONE/Walter Bieri )

Bild: KEYSTONE

Am Freitag haben die Behörden von Bund und Kanton Bern auch entschieden, wie sie mit dieser Entdeckung umgehen. Sie beschlossen unter anderem, dass zur Bestimmung der genauen Herkunft der Fischotterfamilie eine genetische Untersuchung durchgeführt wird.

So soll klar werden, ob die drei Berner Tiere von jenem Fischotterpaar abstammt, das beim Jahrhunderthochwasser von 2005 aus dem Berner Tierpark Dählhölzli entwich. Dieser Tierpark befindet sich unmittelbar an der Aare. Teile davon wurden damals überflutet.

Wenn die drei neuen Fischotter nicht von jenen Tieren abstammen sollten, könnten die genetischen Untersuchungen unter Umständen aufzeigen, ob die Berner Tiere von französischen oder anderen ausländischen Populationen abstammten, so Nienhuis weiter.

Die Fischotter-Bestände an der französischen Rhone, im Elsass und in Österreich breiten sich laut der Mitteilung vom Freitag seit Jahren aus. Der Fischotter ist geschützt und darf nicht gejagt werden. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hr. Döpfel 08.05.2015 19:23
    Highlight Highlight Die Otten sind zurück!!! :-)
  • ...und jetzt!?! 08.05.2015 19:07
    Highlight Highlight Wow, toll! Danke watson, für diese weltbewegenden News!
    Ich hab heute übrigens zwei Wespen in Zürich gesehen, echt war!

    Dafür ne Push Meldung, wirklich?
  • Kurt Balmer 08.05.2015 19:03
    Highlight Highlight Als Fischotter beisst er natürlich in Fisch und nicht in Holz - wie der Biber. Genau hinschauen hätte bereits gereicht.
  • christianlaurin 08.05.2015 18:53
    Highlight Highlight Nur wir in der Schweiz müssen unbedingt wissen von wo diese Fischotter sind. So dann fangen wir diesen Otter, untersuchen, und dann frei lassen. Ja ja der Stress denn wir denn Otter antun. Wie wäre es einfach zu lassen und froh sein das ein Otter mit jungen da ist. Weil kurz gesagt was ändert es? NIX...
    • Hr. Döpfel 08.05.2015 19:22
      Highlight Highlight Um die DNA zu erhalten, muss man das Tier vielleicht gar nicht einfangen. Ein Haar finden reicht schon.
    • saukaibli 08.05.2015 21:43
      Highlight Highlight Für eine DNA-Probe reicht ein wenig Kot oder ein angefressener Fisch.
    • Bowell 09.05.2015 01:56
      Highlight Highlight Das Wort ist: Otten.

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