Schweiz
Tier

In Neuenkirch LU hat sich eine Japan-Käfer-Population gebildet

Ein Japankäfer auf einer gegessenen Pflanze.
Im Umfeld der Autobahnraststätte Neuenkirch LU ist eine Japankäfer-Population entdeckt worden (Symbolbild).Bild: bundesamt für landwirtschaft

In Neuenkirch LU hat sich eine Japan-Käfer-Population gebildet

27.08.2025, 09:4927.08.2025, 09:49

Im Umfeld der Autobahnraststätte Neuenkirch LU ist eine Japankäfer-Population entdeckt worden. Der kantonale Pflanzenschutzdienst versucht nun, eine weitere Ausbreitung des Schädlings zu verhindern und den Käfer auszurotten.

Gemäss einer Mitteilung der Staatskanzlei waren 2024 in Neuenkirch einzelne Käfer gefunden worden. Die Überwachung wurde danach intensiviert. Am 13. August 2025 wurden schliesslich 13 Exemplare des Schädlings an sieben verschiedenen Fallenstandorten vorgefunden. Dies habe den Verdacht einer etablierten Population bestätigt, hiess es im Communiqué.

Gebiet abgegrenzt

Ziel der Behörden ist es nun, eine weitere Ausbreitung des Japankäfers zu verhindern und die Population zu tilgen. Gemäss den Vorgaben des Bundes wurde ein Gebiet abgegrenzt und Massnahmen verfügt.

Das abgegrenzte Gebiet umfasst 15 Gemeinden, zu denen auch die Stadt Luzern gehört. Teile der Gemeinden Neuenkirch, Sempach, Rain und Rothenburg gelten als Befallsherd.

Zu den Massnahmen gehören etwa ein Massenfang der Käfer, ein Bewässerungsverbot von Grünflächen oder Einschränkungen beim Grüngut. Die Massnahmen wirkten sich unterschiedlich auf die Gemeinden aus, hiess es. Die Grüngutabfuhr von Privathaushalten bleibe aber gewährleistet.

Der Japankäfer ähnelt dem Maikäfer und fliegt von Juni bis September. Sowohl die Larve wie das erwachsene Tier könnten grosse Fressschäden anrichten, teilte die Staatskanzlei mit. Die Bevölkerung werde aufgerufen, verdächtige Tiere einzufangen, einzufrieren, zu fotografieren und zu melden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Walliser Regierungspräsident kämpft mit Tränen: «Unsere Spitäler sind komplett überlastet»
Erneut eine Tragödie im Kanton Wallis: Regierungspräsident Mathias Reynard zeigt sich im Westschweizer Fernsehen tief betroffen – und spricht über den aktuellen Wissensstand.
Das Westschweizer Fernsehen RTS berichtet am Morgen nach der Silvester-Katastrophe in einer Sondersendung live. Journalist Cédric Jordan hat nach der Pressekonferenz der Behörden den Präsidenten der Walliser Regierung interviewt, Mathias Reynard. Wir geben das Gespräch hier auszugsweise wieder.
Zur Story