Schweiz
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Neben der Tatsache, dass diese Katzen physisch leiden und teilweise qualvoll verenden, schaden die vielen Katzen auch der Flora und Fauna in der Schweiz. Bild: shutterstock.com

Tierschützer schlagen Alarm: Tausende Katzen verenden in der Schweiz qualvoll

Bis zu 300'000 Büsi streunen durch die Schweiz. Die Tiere verenden teils qualvoll. Doch politisch bewegt sich nichts. Was ist da los?

Anna Miller / CH Media



Wenn man Esther Geisser sagt, es sei doch alles in Ordnung mit der Lage der Katzen in der Schweiz, bebt ihre Stimme. «Jedes Jahr sterben in der Schweiz 100'000 Kätzchen jämmerlich dahin, weil die Leute zu gleichgültig oder geizig sind, um zu kastrieren. Nein, wir werden dieses Thema nicht ruhen lassen. Und nein, wir lassen auch Bundesbern nicht in Ruhe.» Esther Geisser ist Präsidentin des Network for Animal Protection (Netap). Seit dreissig Jahren setzt sie sich aktivistisch für das Recht von Tieren ein.

Laut Schätzungen der Tierverbände – offizielle Zahlen gibt es keine – leben in der Schweiz zwischen 100'000 und 300'000 Katzen, die offiziell niemandem gehören. Katzen vermehren sich rasant, werfen mehrmals im Jahr Junge. Tierschutzverbände kastrieren mit Spendengeldern von mehreren hunderttausend Franken Tausende Katzen im Jahr – aber schaffen es dennoch nicht, die Überpopulation zu reduzieren.

Ein Teil der unerwünschten Katzen, gemäss Hochrechnungen von Netap sind es 100'000, werden zudem jedes Jahr erschlagen, ertränkt, erschossen oder eingeschläfert. Weil Bauern oder andere Grundstückbesitzer der Lage nicht mehr Herr sind oder den Aufwand scheuen, sich aktiv um die Katzen zu kümmern.

Auch in der Schweiz ein «akutes Katzenproblem»

Natürlich seien die Zustände noch nicht so krass wie in Griechenland, der Türkei oder Osteuropa, wo Touristen scharenweise kranke, verwaiste und hungernde Tiere sehen. Doch auch in der Schweiz müsse man von einem «akuten Katzenproblem» sprechen, sagen Verbände.

Neben der Tatsache, dass diese Katzen physisch leiden und teilweise qualvoll verenden, schaden die vielen Katzen auch der Flora und Fauna in der Schweiz. Sie paaren sich mit der geschützten Wildkatze und verändern deren Genpool, jagen Vögel und andere Kleintiere, die sie nicht sollten.

Die Stiftung «Für das Tier im Recht» hat im Juni 2018 deshalb zusammen mit Netap eine Petition in Bern eingereicht. 115'000 Unterschriften waren zusammengekommen. Über 150 Tierschutzorganisationen trugen diese mit. Ihre Forderung: Kastrationspflicht bei Katzen, ohne Wenn und Aber. Jeder Halter soll dazu verpflichtet werden, sein Büsi auf eigene Kosten zu kastrieren, sofern es Auslauf hat.

Der Bundesrat lehnte ab, mit der Begründung, die Pflicht gehe zu weit. Der Bauernverband begehrte auf. Der höchste Luzerner Bauer sagte, die Bauernbetriebe sollen den Hofkatzenbestand selber regulieren dürfen. Man appelliere auf «Eigenverantwortung und Selbstbestimmung». Gegner befürchteten Kosten für den Staat. National- und Ständerat lehnten die Petition ab.

Chip-Pflicht für Katzen abgeschmettert

Verschiedene Politiker, die in eine ähnliche Kerbe schlugen und das Problem der Streuner in den Griff bekommen wollten, erlitten Niederlagen. GLP-Nationalrätin Isabelle Chevalley forderte im Dezember eine Chip-Pflicht für Katzen – analog zu Hunden, für die eine Chip-Pflicht seit 2006 gilt. Somit hätten unter anderem auch gezielter Kastrationskampagnen bei verwilderten Katzen durchgeführt werden können, argumentierte sie. Doch auch hier winkten Bundesrat und dann der Nationalrat ab.

Für Chevalley wäre die Chip-Pflicht ein guter Kompromiss gewesen – denn auch für sie geht eine Kastrationspflicht für alle Halter zu weit. «Ich will nicht den Staat dazu zwingen, sich in meine privaten Katzen-Angelegenheiten einzumischen», sagt sie. In Bundesbern sei die Lage so gut wie aussichtslos. «Die Mehrheit der Politik will sich aus der Verantwortung stehlen.»

Doris Fiala, FDP-ZH, links, spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Montag 3. Juni 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

FDP-Nationalrätin Doris Fiala. Bild: KEYSTONE

Im Moment ist einzig noch eine Motion der FDP-Nationalrätin Doris Fiala hängig. Wann sie im Rat behandelt wird, ist noch unklar. Fiala selbst räumt ihrem Anliegen kaum Chancen ein, «weil die Ablehnung des Antrags einer ganzen Kommission ja schon ein deutliches Zeichen ist».

In ihren Augen scheiterte das Anliegen an der Bauernlobby im Bundeshaus, die in jeder Partei vorhanden sei. Und daran, dass wohl Tierschützer-Anliegen und das Katzenproblem als nicht dringlich genug empfunden würden. «Dabei ist das Thema der Bevölkerung sehr wichtig», sagt Fiala.

Selten habe sie in ihrer politischen Arbeit derartig viele Reaktionen aus der Bevölkerung erhalten, über soziale Plattformen, über Briefe und Telefonanrufe. Tierschutzfragen würden viele Menschen sehr beschäftigen.

«Wir schauen uns süsse Katzenbabys auf Facebook an und wollen dann auch unbedingt solche Tiere.»

Esther Geisser, Präsidentin des Network for Animal Protection

Dabei ist der Mensch der Hauptschuldige an der heutigen Situation. Auch wenn zahlreiche Katzenhalter verantwortungsvoll handeln. Ausserdem zeigen die Zahlen der Meldefälle bei Schweizer Tierheimen: Noch nie war der Anteil an Findelkatzen in Heimen so gross wie heute. Bei rund zwei Drittel der über 10'000 Katzen, die schweizweit jährlich alleine in Heimen des Schweizer Tierschutzes landen, ist der Halter nicht bekannt.

Auffällig viele dieser Katzen, sagt Geisser von ­Netap, seien zutraulich – es sei davon auszugehen, dass einige willentlich ausgesetzt wurden. Geisser macht den Social-Media-Katzentrend dafür mitverantwortlich: «Wir schauen uns süsse Katzenbabys auf Facebook an und wollen dann auch unbedingt solche Tiere. Merken aber schnell: So einfach, wie ich mir das vorgestellt habe, ist es gar nicht». Viele würden die Anschaffung bereuen. Und die Katzen zum Beispiel zu Ferienzeiten vermehrt aussetzen oder abgeben.

Der Mensch, sagen Tierphilosophen und Tieranwälte, lebe eine Doppelmoral. Auf der einen Seite würden Haustiere immer stärker ins Zentrum gerückt und als Kinderersatz verhätschelt. Auf der anderen Seite stelle sich der Mensch noch immer moralisch über das Tier.

Gesetzeslage sehr widersprüchlich

Das zeigt sich auch im Schweizer Rechtssystem, sagt die Stiftung Für das Tier im Recht. «Auf Gesetzes- und Verordnungsebene ist die Situation in der Schweiz sehr widersprüchlich», sagt Rechtsanwältin Christine Künzli. Es sei in der Bundesverfassung verankert, dass die Würde des Tiers geschützt werden müsse.

Bei näherer Betrachtung liessen die Verordnungen aber Kompromisse zu Lasten der Tiere zu, wie beispielsweise, dass bei Tieren gewisse schmerzhafte Eingriffe ohne Betäubung erfolgen können. Der Staat komme dort seiner Verantwortung nicht nach, sagt Künzli. «Ebenso hat der Bund die Pflicht, Bestimmungen zu erlassen, um die Streunerpopulation in den Griff zu kriegen.» Dass der Staat davon nicht Gebrauch mache, stehe im Widerspruch zu seinen verfassungsrechtlichen Pflichten.

Deshalb, und auch aufgrund der geringen Chancen, die Politiker in Bern der Motion von Doris Fiala noch einräumen, denken Tierschützer darüber nach, den juristischen Weg zu beschreiten. Über eine Volksinitiative und Bestimmungen auf kantonaler oder kommunaler Ebene. Vorbild für die Schweizer Tierschützer ist unter anderem Deutschland, wo über 700 Gemeinden eine Kastrationspflicht eingeführt haben – mit Erfolg, wie erste Orte vermelden. In Österreich gilt eine entsprechende Kastrationspflicht seit 2005.

Nationalrätin Chevalley geht noch einen Schritt weiter: Sie denkt laut darüber nach, den Staat zu verklagen. «Eine Möglichkeit wäre, Abklärungen zu treffen, um den Bund vor Gericht zu ziehen. In den Niederlanden haben Klimaaktivisten erfolgreich den Staat verklagt, weil dieser in der Klimaschutzfrage zu lange untätig war – warum sollte das nicht auch im Bereich Tierschutz gelten?» Sie wolle sich im März mit anderen Parlamentariern absprechen und erste Schritte andenken. «Nur, weil das Parlament grüner ist, ist es nicht auch tierfreundlicher.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kordil 19.02.2020 06:40
    Highlight Highlight Die Natur selbst wird das irgendwann regeln. Aber das es 300000 sein sollen glaube ich nicht. Das ist eine Schätzzahl von Hochstudierten!
  • Klaus07 18.02.2020 16:37
    Highlight Highlight Es braucht nur eine grosse Wirtschaftskrise und das Katzenproblem löst sich von alleine.

    Hört sich jetzt extrem an, aber die Geschichte wiederholt sich immer wieder.
  • Melanie91 18.02.2020 12:58
    Highlight Highlight Meine Grosseltern haben auf Ihrem Bauernhof noch Katzen als Nutztier angesehen. Heute ist dies natürlich ein Tabu, jedoch war man früher froh um die zusätzlichen Proteine. Wenn es wirklich so viele wilde Katzen gibt, wäre dies eventuell eine Lösung. Könnte man ja auch exportieren.
  • Fubby 18.02.2020 12:58
    Highlight Highlight Habe selber 2 Wohnungskatzen (wohne direkt an einer stark befahrten Hauptstrasse, das CH Tierschutzgesetz empfiehlt dann sogar Wohnungshaltung), die beiden sind gechipt, geimpft und kastriert. War für mich selbstverständlich. Finde Katzen sollten obgligatorisch gechipt sein, allein schon aus dem Grund, wenn man eine anfahren sollte, man den Besitzer informieren kann. Und wen Katzen nicht zur Zucht verwendet werden, sollten sie kastriert werden. Ist auch stressfreier für das Tier. Wird ja bei Hunden auch empfohlen. http://
  • natalie74 18.02.2020 11:12
    Highlight Highlight Ich hätte sehr gerne wieder Katzen. Allerdings wären das Wohnungskatzen - aus verschiedenen Gründen.

    Bei einem Tierheim hat man keine Chance, Wohnungskatzen zu bekommen. Alles nur Freigänger. Will man die Katze nicht rauslassen, wird man behandelt wie ein Unmensch...
    • Vecchia 18.02.2020 11:41
      Highlight Highlight https://www.toponline.ch/tele-top/sendungen/tiergflueschter/news/tiergflueschter-frettchen-ein-heimtier-mit-besonderen-anspruechen-00128903/

      am letzten Sonntag wurde ein Platz für 2 Wohnungskatzen gesucht
    • natalie74 18.02.2020 12:17
      Highlight Highlight Vecchia: ja, EIN Platz für zwei Katzen. Tierheime jammern, dass sie überfüllt sind. Kein Wunder...

      Sollte ich mich wirklich wieder für Katzen entscheiden, werden es leider wohl keine Tierheimkatzen.
    • Vecchia 18.02.2020 12:32
      Highlight Highlight okay.
      Meiner Meinung nach sollten Wohnungskatzen aber tatsächlich nicht alleine, sondern mit Artgenossen gehalten werden. Es sei denn, es sei eine ältere Katze, die gerne alleine mit Menschen ihre Ruhe hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • H. L. 18.02.2020 10:36
    Highlight Highlight «Tausende Katzen verenden in der Schweiz qualvoll»

    Abertausende Vögel, Reptilien und Kleinsäuger verenden in der Schweiz qualvoll wegen dieser Schädlinge.
    • Vecchia 18.02.2020 13:50
      Highlight Highlight Grefvögel, Eulen und Marder haben den selben Speiseplan. Aber natürlich ist das bööööse Hexentier namens Katze der Schädling.

      Der grösste Schädling ist immer noch der Homo sapiens.
    • H. L. 18.02.2020 14:51
      Highlight Highlight Vecchia, das sind einheimische Arten, die natürlicher Bestandteil der Schweizer Fauna sind. Auch die seltene Waldkatze ist das, nicht jedoch die Hauskatze. Es geht nicht darum, dass Greifvögel oder Marder keine (gefährdeten) Tiere fressen dürfen, sondern um die (nachgewiesene) schädliche Wirkung einer gebietsfremden Art, die aufgrund ihrer Anzahl das ökologische Gleichgewicht ins Wanken bringt.
      Der Mensch ist der grösste Schädling, da stimme ich dir zu, das ist aber im Kontext der Diskussion um das Hauskatzenproblem ein untaugliches Argument.
    • Vecchia 18.02.2020 16:05
      Highlight Highlight Betreffend einer Insektenart beobachte (und zähle zum Teil) ich jetzt seit 5 Jahren Arten im Naturgarten und Umgebung (viele einheimische grosse Bäume und Hecken). Die Katzenpopulation hat sich in den letzten 4 Jahren durch Wegzüge halbiert. Seither haben sich 3 Vogelarten im Nichts aufgelöst.... So was...??


      (wir sind nicht sicher, ob es mit dem Verschwinden einiger Insektenarten wegen Pestizideinsätzen zu tun hat. Die ansässigen Falken alleine haben die Kleinvögel bestimmt nicht reduziert, die Katzen aber auch nicht)
  • Svenja_Leila 18.02.2020 10:31
    Highlight Highlight Ich bin absolut für eine Kastrationspflicht für Freigänger und sogar für eine Chip-Pflicht. Dieses Gelaber von der Eigenverantwortung ist in Tat und Wahrheit das Gegenteil, nämlich Verantwortungslosigkeit, die Tierleid in Kauf nimmt. Ich habe selbst Katzen.
    • Meroë 18.02.2020 15:23
      Highlight Highlight Kastrationspflicht geht vermutlich gar nicht ohne Chip-Pflicht. Ohne Chip kann ja nirgends vermerkt werden, dass eine Katze kastriert ist. Das wiederum würde dann vermutlich eine Steuerpflicht für Katzenhalter mit sich ziehen, denn jemand wird kontrollieren müssen, ob alle Katzenhalter ihrer Pflicht nachkommen, und das ist nicht gratis. Ich wäre aber voll und ganz dafür!
  • Nik G. 18.02.2020 10:06
    Highlight Highlight Die Bauernlobby ist einfach zu mächtig. Jegliche Umwelt, Wasser oder Tieranliegen werden von Ihnen abgeschmettert. Jedes mal nein das kostet zuviel Geld. Aber immer mehr Geld von den Steuerzahler erhalten. Nein nichts für den Klimawandel tun aber Geld bei Dürre erhalten.
  • Gubbe 18.02.2020 10:03
    Highlight Highlight Wieso hat es so viele Katzen - weil sie nicht kastriert werden. Wieso soll man Katzen kastrieren - weil es so viele hat. Es hat zu viele Katzen!
    Dieses Problem werden wir auch bald mit Hunden haben. Es hat zu viele Hunde!
    Aber sie sind ja so lieb. Das ist Quatsch. Sie bekommen von ihren Haltern zum teil teureres Essen, als die Halter selbst. Darum bleiben sie bei Frauchen/Herrchen.
    Ich mag Tiere.
    • Hans Jürg 18.02.2020 15:53
      Highlight Highlight Hunde müssen aber gechiped sein. Also findet man heraus, wer sein Tier aussetzt. Und wird - hoffentlich sehr hart - dafür bestraft.
  • Hoci 18.02.2020 09:53
    Highlight Highlight Lasst endlich den Katzen ihr wildes freies Leben.
    Es sind Halbwiltiere und einige sterben in der Natur, normal. Bis dann haben sie viel mehr Spass als die armen Dinger in Isolationshaft.
    Was hier propagiert wird ist kein Tierschutz, sondern vermenschlichung GEGEN die Interessen des Tieres.
    Ich bin gegen Kastration, denn die halbwilden Katzen sind gute Ratten und Mäusejöger, wobei nur die genetisch besten überleben. Das ist pure Natur seit Mia von Jahren und richtig so.
    Im übrigen ist erschlagen schnell. Heuchelei pur, zumal viele Pseudotierschützer Qualfleisch und gespritzes Gemüse essen.
    • natalie74 18.02.2020 12:19
      Highlight Highlight Katzen jagen keine Ratten, die sind ihnen zu gross. Mäuse ja, aber der Schaden an Vogel- und Reptilienwelt ist viel zu gross, um die paar Mäuse zu rechtfertigen.

      Und wo liegt der Zusammenhang zum gespritzten Gemüse? Leidet Gemüse?
    • H. L. 18.02.2020 12:27
      Highlight Highlight Informier dich mal darüber, was Hauskatzen in der Natur anrichten. In Australien töten sie täglich eine Million Vögel und mehr als eine Million Reptilien.
      https://www.nzz.ch/wissenschaft/wilde-katzen-sind-die-gefahr-nummer-eins-und-sie-sind-ueberall-ld.1497686

      Diese Schädlinge sind eine grosse Gefahr für jedes Ökosystem.
    • Forest 18.02.2020 13:02
      Highlight Highlight @natalie74

      Hoci hat aber auch Recht. Auch wenn's viele nicht wahr haben wollen. In der Schweiz werden Jährlich 50Mio Tiere geschlachtet juckt keine Sau. Bibeli werden vergast oder geschredert nur weil sie geboren wurden und ehrlich gesagt sehe ich da keinen unterschied zu Totschlag oder ertränken. Die angeblichen 100.000 leidenden Katzen find ich vertretbar. Immerhin können sie ein Leben in Freiheit führen. An der heutigen Situation sind auch Menschen wie sie schuld, welche lieber Katzen kaufen und importieren statt heimatlosen Katzen ein Zuhause bieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 18.02.2020 09:43
    Highlight Highlight Und wieder ist es der Bauernverband der sich quer stellt...

    • Hans Jürg 18.02.2020 15:55
      Highlight Highlight Man müssten ihnen einfach viele Subventionen - äh pardon, dass heisst ja heute "Direktzahlung" - geben. Dann sind sie voll dafür...
    • Hoci 19.02.2020 23:20
      Highlight Highlight Weisst du die wissen was sie an Katzen haben und leben MIT der Natur. Dazu gehört das Katzen halbwild leben und nur die genetisch besten überleben- ganz im Sinne der Spezies Katze.
      Die Auslese durch den Mensch und förderung von hilflosen jagdunfähigen Rassekatzen mit deformationen ist eben KEIN Tierschutz und nicht im Sinne dder Katze, sondern zerstört die Species.
  • Taliscaolila 18.02.2020 09:29
    Highlight Highlight Das Problem geht leider noch viel weiter. Eine Bekannte von mir hilft regelmässig bei Netap mit, die Katzen zum kastrieren einzufangen. Dies mithilfe von harmlosen Käfigfallen. Das Problem dabei, trotz Aufklärungsversuchen, wollen die anliegenden Bewohner denn Zweck dahinter nicht verstehen. Fallen werden immer wieder manipuliert, Streuner vorübergehend weggesperrt, was die Arbeit der Freiwilligen natürlich massiv erschwert. Sich um die Katzen so richtig zu kümmern möchte dann aber doch niemand
    • Hoci 18.02.2020 10:01
      Highlight Highlight Es ist eine absolute Frechheit wildtiere und freilaufende Katzen einzufangen und zu kastrieren.
      Manch eine Katze mit Besitzer wird so kastriert. Das ist nett formuliert Sachbeschädigung.
      Ausserdem übelster Pseudotierschutz GEGEN die Interessen der Tiere.
      Von der Natur fehlt der neuen Pest der nichtwissenden Pseudotierschützer jegliche Fachkenntnisse.
    • H. L. 18.02.2020 12:42
      Highlight Highlight Merke: Für Hoci beinhaltet Tierschutz nur Katzenschutz. Vögel, Reptilien und Säugetiere haben keinen Anspruch auf Tierschutz.
    • schn wiedr 18.02.2020 14:58
      Highlight Highlight @Hoci dann sollten die besitzer ihre schädlinge nicht frei herumlaufen lassen. es ist eine verdammte frechheit. als grunbesitzer darf man diese schädlinge nicht bekämpfen auch wenn sie sich andauernd auf dem eigenen grundstück befinden, überall hinpissen, die gartenbeete umwühlen und reinkacken, auf vögel lauern und blindschleichen zerbeissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple 18.02.2020 09:17
    Highlight Highlight Und immer wieder werden Bauern respektive deren Lobby genannt....
  • Caissa15 18.02.2020 09:17
    Highlight Highlight Ein Blick auf die überfüllten Tierheime,oder die Tiersendungen , die ein neues „Heim“für das einsame süße „Kätzchen“ suchen , rechtfertigt doch vielleicht die Frage , wie sieht es in den Wäldern aus? Denn da Katzen ihr „Revier“ markieren und das Wild die Katzenpisse überhaupt nicht mögen ( hassen) macht das jedem Wildhüter große Probleme. Daher finde ich es nicht so abwegig ,zu Chipen , und vielleicht sogar eine Katzensteuer einzurichten!
    Danke für die vielen Blitze !
    • pachifig 18.02.2020 15:55
      Highlight Highlight Verwilderte Katzen sind sowieso jagdbar.
  • Defekte Demokratie 18.02.2020 09:13
    Highlight Highlight Katzen scheinen in Bern eine vermeintlich gute Lobby zu haben. Leider schaut sie aber nicht für das Tierwohl. Die progressive Lösung wäre dieselbe Handhabung wie bei den Hunden - Katzensteuer, Chip- und Kastrationspflicht (für alle, die nicht züchten). Somit ist das blöde Argument der Kostenfrage auch ausgeräumt. Die Chippflicht hat einen weiteren Vorteil - Aussetzen von Büsis wird erschwert und das Auffinden und Zurückbringen von vermissten Tieren erleichtert - wie bei den Hunden.
  • Imnon 18.02.2020 09:11
    Highlight Highlight Wer dagegen ist, ist kein Tierfreund sondern fördert Tierleid.
    1. Freigänger zahlenmässig beschränken. Je danach, was die Natur der Region verträgt.
    2. Kastrationspflicht oder wahlweise Katzensteuer für Freigänger
    3. Chippflicht für alle. Dämpft illegales Halten und Aussetzen ganz schnell.
    4. Begründete Ausnahmen für Nutztiere.

    Katzen sind keine lebenden Plüschtiere für faule Egoisten. Tu endlich was, du angeblich höchst entwickelte Spezies dieser Welt.
    • H. L. 18.02.2020 10:27
      Highlight Highlight Echte Tierfreunde halten sowieso keine Katzen. Diese Schädlinge haben ausschließlich negative Auswirkungen auf das Ökosystem in ihrer Umgebung.
    • Vecchia 18.02.2020 12:57
      Highlight Highlight "1. Freigänger zahlenmässig beschränken. Je danach, was die Natur der Region verträgt."

      Die pure Natur verträgt Katzen.
      Wenn der Mensch jedoch Sträucher, Bäume und Graeser verschwinden lässt und seine Umgebung mit Schotter, Golfrasen und Beton misshandelt, hat die Katze mehr Chancen Vögel zu fangen.
      Das ist nicht die Schuld der Katze, sie kann auch nichts dafür, dass wegen Insektiziden und Monokulturen immer mehr Vögel eingehen.
    • H. L. 18.02.2020 13:29
      Highlight Highlight Vecchia, das ist nicht wahr. In Australien, einem Land mit einer sehr geringen Bevölkerungsdichte, sind herrenlose Hauskatzen unabhängig von menschlich bedingten Landschaftsveränderungen ein Riesenproblem für die Natur.
  • Optical 18.02.2020 09:05
    Highlight Highlight Wie bei der Nachbarin (85j) Ehemalige Bäuerin. Nach 21 gezählten unkastrierten Katzen und jegliche Haufen überall in meinem Garten, ist mir der Kragen entgültig geplatzt. Diese Person hatte den Überblick total verloren. Auch wurden viele Tiere auf der Strasse angefahren und dem Schicksal überlassen. Ich habe den Tierschutz kontaktiert wo dann alle Katzen eingefangen und unentgeldlich Kastriert hat. Für die Nachbarin bin ich jetzt der Böse Nachbar aber diese Tiere vermehren sich so schnell und kann zur Plage werden. Für mich als ehemaliger Katzenbesitzer unverständlich.
  • El Vals del Obrero 18.02.2020 08:50
    Highlight Highlight Immer diese Leier mit "Eigenverantwortung" und "Privat", wenn es sonst keine Argumente gibt. Immerhin fehlt diesmal "Staats-Zwängerei" und "Forderung ist 'ideologisch'".

    Das "privat" mag ja für Wohnungskatzen gelten. Wenn die Katze aber in die Öffentlichkeit raus kann, ist es ja per Definition nicht mehr privat.
    • homo sapiens melior 18.02.2020 09:54
      Highlight Highlight Wenn nur alle so logisch denken könnten und handeln würden.
  • The Count 18.02.2020 08:47
    Highlight Highlight Mir run eher die zehntausende von Katzen leid, welche nie nach draussen können. Das wird von ihren Besitzern mit der Aussage "Es sind eben Hauskatzen" entschuldigt. Ekelhaft solche Menschen.
    • Frausowieso 18.02.2020 16:16
      Highlight Highlight Meine Katzen sind alle chronisch krank und dürfen nicht nach draussen, damit sie andere nicht anstecken. Da sie ein schwächeres Immunsystem haben (Virus kann durch eine harmlose Infektion ausgelöst werden) müssen sie im geschützen Rahmen bleiben. Sie wurden vom Tierschutz deshalb nur in Wohnungshaltung vermittelt. Ansonsten hätte man sie einschläfern müssen. Aber ja, ich ekelhafter Mensch. Schande über mein Haupt.
    • The Count 18.02.2020 19:44
      Highlight Highlight Feausowieso
      Auch du bist nicht perfekt, nächstes mal den Fakt berücksichtigen dass die Natur es wohl nicht will dass chronisch kranke Katzen überleben. Und ja, ich war auch mal so dumm und habe einen physisch behinderten Kater aus dem Tierheim zuhause ohne Freigang gehalten. Heute weiss ich dass das vor allem egoistisch war.
    • Frausowieso 19.02.2020 08:25
      Highlight Highlight Du kannst deine Meinung zum Thema Wohnungshaltung von Katzen haben. Das ist ok. Es ist allerdings nicht ok, Menschen pauschal als "ekelhaft" zu bezeichnen, weil sie Katzen in Wohnungen halten. Eine Wohnungshaltung kann eine Einzimmerwohnung sein oder auch eine riesen Wohnung mit Attikaterrasse, die vollständig auf die Bedürfnisse der Tiere eingerichtet ist. Je nach dem gibt es sogar noch einen gesicherten Garten dazu. Zum Thema chronisch krank-FelV positive Katzen sind gesund, bis der Virus ausbricht. Bei 70% bricht er gar nie aus. Die Katzen leben ganz normal.
  • JayG 18.02.2020 08:47
    Highlight Highlight Katzenhaltung sollte grundsätzlich verboten sein. Und Widerhandlungen gegen das Gesetz mit empfindlichen Strafen sanktioniert werden. Ausnahmebewilligungen können beantragt werden, sind aber an klare und absolut verbindliche Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft. Ausserdem müssen die Halter für die gesamte notwendige "Katzenhalter-Bürokratie" mit kostendeckenden Gebühren aufkommen. Allenfalls könnte man auch einen Gewinn budgetieren, welcher in die Sozialwerke oder so gehen soll. Problem gelöst.
    • Maragia 18.02.2020 13:29
      Highlight Highlight Dann aber auch keine Hundehaltung, Pferdehaltung, Meerschweinchen etc.
    • The Count 18.02.2020 19:48
      Highlight Highlight Hundehalter sind im Vergleich zu Katzenhaltern dazu verpflichtet sich finanziell an der Infrastruktur zu beteiligen. Die Einführung einer Katzensteuer würde das Problem wohl ziemlich eindämmen, da ja fast jeder Otto eine Katze halten darf. Hauptsache härzig...
  • Human 18.02.2020 08:29
    Highlight Highlight Bauern sollen selber regulieren dürfen - im Wasserfass hinter dem Haus oder wie? 🤬
    • Repplyfire 18.02.2020 09:12
      Highlight Highlight Man könnte alternativ auch die Methode analog der Populationskontrolle bei den Nagern einführen. Für jeden Katzenschwanz der bei der Gemeinde abgegeben wird erhält man CHF 10.00 oder so.
    • Human 19.02.2020 11:43
      Highlight Highlight Repplyfire man könnte auch einfach etwas Kohle in die Hand nehmen und seine Tiere kastrieren anstatt wie viele Bauern fadenscheinige Gründe vorzubringen warum man es nicht tut! Deswegen wäre eine Kastrationspflicht meiner Meinung nach Nötig gewesen - es gibt keinen Grund abgesehen von Medizinischen seine Katze nicht zu kastrieren. Nicht nur das die Katze unkontrolliert junge wirft - es schadet auch der Katze wenn sie ungedeckt bleibt, auch Wohnungskatzen gehören kastriert. Die Gebärmutter kann Krebs entwickeln und die Katze in die Dauerolligkeit rutschen!
  • mirimimi 18.02.2020 08:17
    Highlight Highlight ich sammle seit jahren katzenbabies von wilden katzenmamas ein und bringe sie auf eigene kosten zum tierarzt und lasse sie impfen und kastrieren/ sterilisieren. danach lass ich sie wieder frei, damit sie sich einen platz auf der welt suchen können. einige bleiben jeweils bei mir, andere gehen weiter. was mich stört sind nicht die kosten, sondern dass ein so called tierschutzverein bei uns in der nähe ein riesen drama macht! nichtmal die tierfalle wollen sie geben, geschweigedenn ansonsten irgendwelche unterstützung. man wird abgewiesen oder es wird einem mit tierheim gedroht...etc...abstrus!
    • The Count 18.02.2020 19:49
      Highlight Highlight Nicht abstrus sondern genau richtig. Lass die Katzen sterben, die Natur will es so. Du verhältst dich nur scheinsozial.
    • Human 19.02.2020 11:46
      Highlight Highlight The Count - wir Menschen die, die Katzen hier her gebracht haben und sie sich selbst überlassen haben sind NICHT DIE NATUR! Du verhältst dich nicht nur schein scheinasozial.... Es ist nicht alles Natur - vieles haben wir Menschen verbockt und müssen es nun wieder ausbaden aber nicht zum Leidwesen anderer Lebewesen, sondern es steht in unserer Verantwortung dieses Problem auch wieder zu regulieren ohne unnötigen Schaden!
  • Hades69 18.02.2020 08:17
    Highlight Highlight Und die armen Vögel, die in unsere Fauna gehören und die sowieso schon dezimiert sind durch fehlen von Insekten durch Pestizidwahn und Klimaerwärmung sind auch noch bedroht durch den Jagdinstinkt von Wildkatzen.
    • natalie74 18.02.2020 12:22
      Highlight Highlight Nicht Wildkatzen.

      Wilden Katzen. Wichtiger Unterschied.
    • Hades69 18.02.2020 13:55
      Highlight Highlight Ok wilde Katzen. Wilde. Katzen. Katzen die wild sind. wILdE kATzeN
  • Don Alejandro 18.02.2020 08:13
    Highlight Highlight Es gibt zuviele Katzen, fragt mal die Ornithologen. Birth control.
  • Hexentanz 18.02.2020 08:07
    Highlight Highlight Im Artikel steht:

    "...jagen Vögel und andere Kleintiere, die sie nicht sollten."

    Sind wir ehrlich, eigentlich müsste man das rauslassen von Katzen grundsätzlich verbieten. Hab es selbst jahrelang erlebt. Vögel werden bei jeder Gelegenheit geschlachtet. Und zwar nicht nur zum Essen, sondern einfach aus Trieb und Spass am Töten/Spielen.

    Aber dies wird dann gerne ignoriert und als "natürlich" abgetan. Dass natürlich keine Katzen hier sein sollten, wird dann gerne unter den Teppich gedreht.

    Kastrationspflicht, Chipping und Bussen bei unbeaufsichtigtem Freigang im Quartier.
    • The Count 18.02.2020 19:50
      Highlight Highlight Sind wir ehrlich, eigentlich müsste man das Halten von Katzen welche nicht raus dürfen wann sie wollen grundsätzlich verbieten.
  • Vecchia 18.02.2020 08:06
    Highlight Highlight Es sind nicht nur die Bauern. Seit ich in der Nachbarschaft miterleben konnte, wie "Tierfreunde" jährlich 2-4 Katzenwürfe zum Impfen zum Tierarzt brachten, um die europäischen Hauskätzchen dann übers Internet lukrativ zu verkaufen, zweifle ich auch an der Haltung gewisser Tierärzte.
    Im Gegensatz zu Bauernhöfen, wo es manchmal auch durch zugelaufene Katzen ohne Schuld der Bauern überbordet, wird bei privaten Tierhaltern nicht eingegriffen.

    Tierverkauf sollte sowieso besser kontrolliert und mit gesetzlichen Auflagen verbunden sein.
  • skisandtrail 18.02.2020 07:34
    Highlight Highlight Genaus so schlimm finde ich folgendes: "sofern die katze auslauf hat".
    Sorry,aber dort sollte mal angesetzt werden, nicht bei bauern usw, wo oftmals die katzen zu fressen usw kommen (sehrsehr viele bauernhofkatzen sind zugelaufen-wird aber auch nicht kommuniziert, lieber mal wieder ein allgemeines Bashing veranstalten)
    • Mutzli 18.02.2020 11:19
      Highlight Highlight @skisandtrail

      Also bei was genau ansetzen? Das Katzen mehr Auslauf haben oder weniger?

      Falls pro Auslauf: Wenn Katzen daran gewöhnt sind, ist es für die kein Problem im wahrsten Sinne des Wortes Stubentiger zu sein. Der heutige Standard von freilaufenden Katzen ist eigentlich bizarr, macht man schliesslich bei allen anderen Haustieren auch nicht.

      Führt zu zig überfahrenen Katzen (punkto Tierleid) und aus Umweltsicht sind freilaufende Katzen leider ein Riesenproblem für Vögel, Reptilien und damit die Biodiversität.
    • skisandtrail 19.02.2020 08:52
      Highlight Highlight Dass Katzen mehr Auslauf haben.
      Du hast Recht, wenn sich Katzen daran gewöhnen mussten. Aber spinnen wir das ganze weiter (wiederspiegelt nicht meine Meinung wieder): wie siehts denn bei Nutztieren aus - Kühen / Kälber, diese Tiere gewöhnen sich zB an Platzverhältnisse, wo sie nicht raus und im Stall drinnen ein klein wenig rumlaufen dürfen. Dort schreit das ganze Volk "Tierquäler" - böser Bauer. Weshalb nicht beim Stubentiger? Nun laufen die Katzen beim Bauern frei rum und haben den Auslauf - wieder ist er jedoch schuld.
      Ich will damit nur aufzeigen, dass keine Eigenreflektion stattfindet.
  • redeye70 18.02.2020 07:25
    Highlight Highlight Würde eine Initiative sofort unterstützen. Viele Katzenhalter verstehen Tierliebe falsch. Eine Populationskontrolle ist nötig.
  • Francis Begbie 18.02.2020 07:24
    Highlight Highlight Man müsste halt auch mal die Jäger in die Pflicht nehmen. Die dürfen verwilderte Katzen schiessen, tun dies aber viel zu selten bis nie. Da braucht es wohl eine Abschussprämie. Wenn eine Katze kein Halsband trägt ist sie frei gegeben.
    • Frausowieso 18.02.2020 11:03
      Highlight Highlight Die meisten Katzen tragen kein Halsband. Ein Halsband ist immer eine Gefahr. Katzen können sich damit erdrosseln. Auch die Halsbänder mit Sicherheitsverschluss gehen teilweise nicht auf. Mein einter Kater zieht sich jedes Halsband innert 5 Minuten wieder ab. Das ist sicher kein Lösungsansatz
    • Miky 18.02.2020 11:05
      Highlight Highlight Nur weil eine Katze kein Halsband trägt, muss sie nicht ein Streuner sein. Meine Katze trägt kein Halsband, ist aber gechippt. Wo willst du da die Grenze ziehen?
    • DerLauch 18.02.2020 11:06
      Highlight Highlight Ich als Jäger möchte auch nicht auf eine Katze schiessen. Oftmals ist ja das Halsband unter dem dichten Fell kaum sichtbar.
      Und oftmals tragen Hauskatzen auch kein Halsband. Diese dann eifach abzuschiessen finde ich auch nicht korrekt.
      Besser zutrauliche Katzen ohne Halsband zum Tierarzt bringen, kastrieren und am selben Ort wieder aussetzen als auf der Stelle erschiessen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phonseli 18.02.2020 07:21
    Highlight Highlight Ich gehe schon regelmässig nach Griechenland und helfe da bei TNR-Missionen (Wilde Katzen fangen, sterilisieren, pflegen und wieder am selben Ort freilassen).

    Ehrlichgesagt habe ich nicht Lust, das ganze in der Schweiz auch noch machen zu müssen ... ich bin für eine Sterilisationspflicht für Katzen!

    Ich kenne auch soviele Personen, die ihre Katze 1x werfen lassen und sich dann erst Gedanken machen, wo sie die Katzenbabies hingeben ... sorry aber das ist einfach unverantwortlich!
  • who cares? 18.02.2020 07:20
    Highlight Highlight Natürlich kommen der Bauernverband wieder mit «Eigenverantwortung und Selbstbestimmung». Weil es ja die nette Familie im Einfamilienhaus ist, die ihre Katzen im Regenfass ersäuft. Wer Eigenverantwortung will, muss diese auch übernehmen. Hier scheitert es leider. Eigenverantwortung fordern, nur damit man so weiter machen kann wie bisher und das Problem nicht löst, ja, das ist die Bauernlogik.
  • Der Rückbauer 18.02.2020 07:19
    Highlight Highlight Wir sind eine grüne Oase mit 3 EFH, viel Umgelände und Obstbäumen, auch Tannen. Um uns herum herrscht verdichtete Betonwüste. Dort leben Mitmenschen, die nennen ihre Katzen "Gartenkatzen", ohne einen Garten zu haben, dafür mit Katzentreppe aus dem 2. Stock. - In unserer Oase räumen diese "Gartenkatzen" gehörig auf, denn sie haben keine Feinde. Alles muss dran glauben: Eichhörnchen, Vögel aller Art, vor allem Jungvögel (vom Zaunkönig über den Buntspecht bis zur jungen Krähe), Blindschleichen, Eidechsen bis hin zu den Mäusen.
    • redeye70 18.02.2020 11:30
      Highlight Highlight Libellen werden auch arg dezimiert von den Katzen.
  • Dewar 18.02.2020 07:15
    Highlight Highlight Kann mir jemand die Überlegung/Vorteile hinter der Kastrationspflicht erklären? Hiesse das dann nicht, dass nur noch Zucht-/Rassekatzen gäbe, die man teuer kaufen müsste (und die tierschutztechnisch auch nicht unproblematisch sind)? Und folglich dürften die wenigen nicht-kastrierten Tiere dann nie raus, was ich für ein Büsi jetzt auch nicht sehr artgerecht finde. Für mich scheint daher eine Chippflicht sinnvoller, sodass die ungechipten Tiere als halterlos betrachtet und kastriert werden können.
    • Frausowieso 18.02.2020 07:40
      Highlight Highlight Wie gesagt gibt es viele wilde Katzen, die unkastriert sind. Die unkastrierten Hauskatzen verpaaren sich mit diesen. Gerade Katerbesitzer meiner oft, dass sie nicht kastrieren müssen. Die Jungtiere sind ja dann nicht ihr Problem. Es gibt so viele Katzen, die in Tierheimen sitzen. Jedes Kitten, dass geboren wird, nimmt einem bereits lebenden Tier das potentielle Zuhause weg. Auch wenn alle Freigänger kastriert werden, wird es immer noch mehr als genug Jungtiere geben. Da musst du dir keine Sorgen machen.
    • MarGo 18.02.2020 08:04
      Highlight Highlight Denke auch, dass die Kastrationspflicht (die kommen muss) eine Regulation wäre. Aber das Problem würde auch so nicht gänzlich gelöst werden können, da es einfach zu viele Streuner gibt, um die sich niemand kümmert.
    • Defekte Demokratie 18.02.2020 09:27
      Highlight Highlight Sinn und Zweck der Kastrationspflicht ist ja gerade die Kontrolle der Population = Regulation. Ich denke nicht, dass es nur noch Rassekatzen geben würde, denn der grösste Teil der Katzen in der Schweiz sind keine Rassekatzen. Und es gibt sicherlich viele, die dann "normale" Hauskatzen züchten würden. Ja, sicherlich gibts dann nicht mehr soviele "gratis abzugeben...". Aber das ist wahrscheinlich auch besser so.
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  • Chastity 18.02.2020 07:14
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl, viele Leuten tun sich eine Katze zu, „weil die nicht so viel Arbeit bedeuten“. Die gehen ja raus, also brauchts kein Katzenklo und sie beschäftigen sich ja selber.
    Würden alle Freigängerhalter mit ihren Katzen täglich spielen, würden die Katzen wohl draussen weniger jagen (Spielfaule ausgeschlossen). Macht man mit Wohnungskatzen ja nicht anders. Und auf Klo konditionieren geht auch mit einigen.

    Bin pro Kastrations- und Chippflicht - ohne diese wird das Katzenleid nie eingedämmt.
  • Frausowieso 18.02.2020 07:02
    Highlight Highlight Ich wusste auch lange nicht, dass es in der Schweiz so viele verwilderte Katzen gibt. Sieht man bei uns eine Katze, geht man automatisch davon aus, dass sie ein Zuhause hat.
    • Hoci 18.02.2020 09:55
      Highlight Highlight Das liegt daran, dass es ihnen bestens ohne Mensch geht. Hatte so eine. Sie hätte sich niemals einsperren lassen, mochte aber Menschen. Gehungert hst sie nicht, hier fängt man ne Maus beim vorbeilaufen.
  • Skip Bo 18.02.2020 06:54
    Highlight Highlight Bevor das Bauernbashing wieder losgeht eine Frage:
    Wer ist für eine zugelaufen Katze verantwortlich?
    Die allermeisten Katzen auf Bauernhöfen sind zugelaufen. Wenn sie nicht zahm sind ist es kaum möglich sie zu kastrieren oder tierärztlich zu behandeln.
    Man kann sie wie Wildtiere betrachten, welche in der Wildnis überleben oder nicht.

    Unsere Bauernhofkatzen, 2 Stück, sind kastriert, haben Familienanschluss und werden wenn nötig tierärztlich betreut.

    • HerrLehmann 18.02.2020 07:14
      Highlight Highlight Es genügt bereits schon eine Meldung ans Veterinäramt. Die kümmern sich zusammen mit den Tierschutzorganisationen um das Einfangen und die Sterilisation der Tiere
    • Commander Salamander 18.02.2020 07:43
      Highlight Highlight Es ist sicher falsch, den Bauern den Schwarzen Peter zuzuschieben. Vielmehr müssen sich auch alle anderen Katzenbesitzer ihrer Verantwortung bewusst sein und nicht nur, weil es so "herzig" ist, ihre Tiere nicht kastrieren und diese Nachwuchs zeugen lassen. Die kommen nie alle in ein gutes Zuhause.

      Gleichzeitig könnten allerdings die Bauern, die in diesem Artikel angesprochen werden (also längst nicht alle...), auch einfach die Hilfe solcher Tierschutzorganisationen in Anspruch nehmen. Soweit ich weiss, kommen die, und kastrieren die Tiere, ehrenamtlich.
    • Frausowieso 18.02.2020 07:44
      Highlight Highlight Es gibt viele Bauern, die wollen nicht, dass ihre Katzen kastriert sind. Der TS geht auf die Bauernhöfe und bietet gratis Kastrationen an. Die Bauern jagen sie von den Höfen. Sie meinen, dass Katzen nur mausen, wenn sie nicht kastriert sind. Jungtiere werden dann, wenn möglich, einfach tot geschlagen. Die "zugelaufenen" Tiere sind meistens ihre eigenen Jungtiere. Zudem ziehen nicht kastrierte Tiere natürlich andere nicht kastrierte an um sich zu paaren. Wir vom TS müssen teilsweise sogar diskutieren, damit wir die Jungen retten können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 18.02.2020 06:50
    Highlight Highlight Es gibt über 3000000 Katzen in der Schweiz, was definitiv genug ist.
  • Theor 18.02.2020 06:42
    Highlight Highlight In den letzten Monaten, nein, Jahren selten gute Publicity über die FDP gelesen. Es freut mich, hier von einer scheinbar wirklich menschlichen FDP-Politikerin zu lesen. Ich kann mir aber gleichzeitig gut vorstellen, wie sie von den anderen Wirtschaftsdronen in der FDP dafür hinter vorgehaltener Hand verspottet wird.

    Weiter so, Frau Fiala!
    • Hoci 18.02.2020 10:11
      Highlight Highlight Im Gegenteil sie ist schlecht informiert und auf dem falschen Dampfer.
  • Lümmel 18.02.2020 06:41
    Highlight Highlight Jep, zu wenig Katzen gibts bestimmt nicht.
  • Typ 18.02.2020 06:32
    Highlight Highlight Kastrationen können ja die beretis frei laufdnddn 300'000 Katzen nicht an der Vermehrung hindern.

    Müssten dann konsequenterweise nicht diese Bestände bejagdt werden?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.02.2020 07:01
      Highlight Highlight In der Theorie ja, aber in der Praxis hat man keinen Blassen, ob die Katze streunt oder sich im Gebüsch gerade ihr Abendessen aufbessert. 💁🏼‍♀️
    • Lioness 18.02.2020 07:57
      Highlight Highlight Unserem kastrierten, gechipten, umsorgten Kater sieht man von weitem diese Umstände alle nicht an. Wie wollte man ihn von einem wilden Kater unterscheiden?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.02.2020 08:17
      Highlight Highlight Oh, come on, Lioness - Halsband an den kleinen Vogelmörder. So geht das. Aber zu Brutzeiten bitte drinlassen - zu viele Freigängerkatzen sind ein Grund für zu viele tote Nestlinge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 18.02.2020 06:32
    Highlight Highlight Warum muss ich täglich Katzenscheisse aus meinem Garten entfernen?
    • torpedo 18.02.2020 06:50
      Highlight Highlight Der Artikel oben könnte evtl. Ihr Problem erklären...
    • IchSageNichts 18.02.2020 07:00
      Highlight Highlight Man sollte amerikanisches Recht einführen bzgl. Katzen auf dem eigenen Grundstück. Stand your ground. Wieso sind Hundebesitzer verpflichtet zu Leinen, Kotaufnehmen etc während Katzen mein Gemüsebett und den kleinen Kl iesvorplatz vollscheissern?
      Gerade gestern bin ich wieder in so ein Ding gestanden...
      Es ist hässlich, unhygienisch und total asozial.
      Habe schon Kaffepulver als Massnahme ausgestreut. Chemie willmich nicht einsetzen. Jemand einen Tipp ausser die Schrottflinte?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.02.2020 07:05
      Highlight Highlight Und warum hat mir Marder Mistviehch direkt vor den Eingang der Waschküche gekackt?
      #yolo
      😝
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Schwarze Katzen bringen zwar kein Pech, aber ganz normal sind sie auch nicht

Früher hat man noch gedacht, dass schwarze Katzen Pech bringen, was selbstverständlich absoluter Unfug ist. Oder? Natürlich! Aber mal unter uns: So ganz gewöhnliche Hauskatzen sind sie dann auch wieder nicht. Schon klar, jede Katze ist etwas besonderes, aber schwarze Katzen sind einfach noch einen Tick, nun sagen wir mal, schräger.

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