Schweiz
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«Statt Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll heisst es nun kein Fleisch, kein Auto, keine Flüge»

Am Samstag gehen sie wieder auf die Strasse: Die Schülerproteste sind die grösste Jugendbewegung seit Jahrzehnten. Und sie haben nichts Geringeres zum Ziel, als die Welt zu retten. Ohne Widersprüche geht das nicht.

Raffael Schuppisser, Yannick Nock und Annika Bangerter / ch media



Mehrere hundert Schuelerinnen und Schueler demonstrierten am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Freitag, 18. Janaur 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Augen öffnen und die Stimme erheben – für die Zukunft der Welt, forderten am 18. Januar Hunderte von Schülern in Luzern auf Transparenten. Heute wollen in der ganzen Schweiz Tausende demonstrieren. Bild: KEYSTONE

Die Erde. In Flammen. Darüber in Grossbuchstaben: «KLIMADEMO, 2. 2. 2019». Der Flyer auf dem Tisch kündigt den nächsten Schülerprotest an. Daneben liegen Rucksäcke, Papier und eine Pizza. Es ist ein kalter Vormittag Ende Januar in der Kantonsschule Baden AG. Am Gemeinschaftstisch diskutieren Gymnasiasten über das Thema, das Jugendliche seit Wochen elektrisiert: die Schulstreiks für den Klimaschutz.

«Die Proteste sind eine gute Sache», sagt die 19-Jährige Julia aus Baden, die selbst schon an Kundgebungen mitgelaufen ist. «Je mehr demonstrieren, desto besser.» Lilja, 18 Jahre alt, ergänzt, dass sie seit längerem kein Fleisch mehr esse – zum Schutz des Klimas. Und der 19-Jährige Fabio tippt auf den Flyer und kündigt an, weiter an den Protesten teilnehmen zu wollen. Was in Baden passiert, steht sinnbildlich dafür, was an Schulen landesweit vorgeht. Zu Tausenden haben junge Erwachsene den Unterricht geschwänzt, um für eine bessere Zukunft zu demonstrieren.

«Wir haben es heute mit einer der grössten Jugendbewegungen der letzten Jahrzehnte zu tun», sagt Stefan Rindlisbacher, der an der Universität Freiburg Zeitgeschichte unterrichtet und sich mit der Entstehung von sozialen Bewegungen beschäftigt.

Kein Name, aber ein Gesicht

Eine Jugend von der immer wieder behauptet wird, sie sei unpolitisch, interessiere sich nur für ihre Likes auf Instagram und hänge bloss an ihren Smartphones, marschiert plötzlich durch die Strasse und schreit aus einer Kehle: «Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft raubt!» Und an Familientischen machen Teenager das nachhaltige Leben zum Thema. Sie fordern einen Verzicht auf Fleisch und stellen die Fernreise im Sommer auf die Malediven infrage.

Nicht mit Rebellion und Drogenkonsum fordern Jugendliche ihre Eltern heraus, sondern mit einer zutiefst vernünftigen Haltung. Dennoch stossen sie die Eltern vor den Kopf und bringen sie dazu, ihr Verhalten zu hinterfragen. Es ist eine brave Revolte, die sich hier abspielt und die Rindlisbacher als «die erste grosse Bewegung der Digital Natives» bezeichnet. Eine Bewegung, die nicht einmal einen Namen hat. Aber ein Gesicht: Greta Thurnberg, das 16-jährige Mädchen mit Asperger-Syndrom, das kaum lächelt. In Davos hat sie der Elite ins Gewissen geredet. Als Aushängeschild ist sie umso wichtiger für die Bewegung, da sie kein klares Feindbild und kaum fassbare Forderungen kennt.

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

Das war bei früheren Jugendbewegungen anders. Die 68er haben die bürgerlichen Strukturen aufgebrochen und dazu beigetragen, dass die US-Armee aus Vietnam abzog. Und in den 80er-Jahren haben Proteste in der Schweiz dazu geführt, dass autonome Jugendzentren gegründet wurden. Die Bewegung, die sich nun formiert hat, mag daran anknüpfen und ist dennoch ganz anders. Denn es geht nicht darum, dass ein Krieg beendet, ein AKW nicht oder ein Jugendzentrum gebaut wird. Jetzt geht es für die Jugendlichen um alles: um die Zukunft unseres Planeten.

«Statt Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll heisst es nun kein Fleisch, kein Auto, keine Flugreisen»

Die Klimakrise zu lösen, sei die grösste Herausforderung, der die Menschheit je gegenüberstand, sind die Jugendlichen überzeugt. Und sie haben eine klare Vorstellung: Bis im Jahr 2030 sollen aus der Schweiz keine Treibhausgase mehr in die Luft entweichen, die nicht im Inland kompensiert werden können. Wie sich das bewerkstelligen lässt, bleibt offen.

Die Welt im 21. Jahrhundert ist komplex geworden, und das Anliegen der Jugend lässt sich nicht mehr in ein paar wenige, klare Forderungen giessen. «Anstatt mehr Freiräume fordern die Jugendlichen die Freiheit, auch in Zukunft in einer funktionierenden Welt leben zu können», sagt Historiker Rindlisbacher. Sie seien bereit, sich auch in ihrer persönlichen Freiheit einzuschränken. Statt «Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll» heisst es nun «Kein Fleisch, kein Auto, keine Flugreisen.» Insofern ist die neue Jugendbewegung eine Verzicht-Bewegung. Würde jeder seine eigenen Emissionen drastisch einschränken, wäre die Welt eine andere. Doch wie bringt man die Menschen dazu?

Klimastreik der Schüler am 18. Januar 2019

Widersprüche sind erwünscht

Längst nicht alle Jugendlichen sehen in den Protesten die Lösung für die Klimakrise. «Viele nehmen doch an den Demonstrationen nur teil, damit sie nicht in die Schule müssen», glaubt die 19-Jährige Sarah, Gymnasiastin mit Schwerpunkt Wirtschaft und Recht. Für andere kommt die Teilnahme gar nicht infrage: «Meine Eltern würden mich killen, wenn ich wegen der Streiks schwänzte», sagt die 16-Jährige Juliana, KV-Lehrling aus Zürich. Und Luca, angehender Koch, 16 Jahre alt, meint, in seinem Alter sei es kaum möglich, etwas zu verändern.

Andere hinterfragen ihren eigenen Lebensstil: «Ich nehme nicht den Zug, sondern fliege in die Ferien. Darauf möchte ich auch nicht verzichten», sagt die 19-jährige Selina. «Es wäre unehrlich, wenn ich dann skandieren würde, «nehmt den Zug!».» Ihre Kollegin ist anderer Meinung: «Man muss nicht auf alles verzichten, um sich für den Klimaschutz stark machen zu dürfen», sagt die 18-jährige Lilja.

Klimastreik Basel

Schülerstreik am 18. Januar 2019 in Basel.

Die verschiedenen Haltungen sind typisch für die neue Bewegung. «Die heutigen Jugendlichen sind in einer pluralistischen Welt aufgewachsen. Sie lassen eigene Widersprüche zu und thematisieren sie», sagt der emeritierte Soziologieprofessor Ueli Mäder. Die Protestierenden seien stets «Kinder ihrer Zeit». So wurde die 68er-Generation im «Entweder-oder-Weltbild» der industriellen Moderne sozialisiert. Ansprüche und Wirklichkeit mussten hundert Prozent kongruent sein, Widersprüche beseitigt werden. Mäder war selber Teil dieser Bewegung. Rückblickend sagt er: Die moralischen Massstäbe an sich selbst und die Bewegungen seien hehr gewesen, aber auch überfordernd. «Wir sind immer wieder darüber gestolpert, weil wir davon ausgingen, die Welt erklären zu können.»

Diesen hohen Anspruch haben die heutigen Jugendlichen nicht. Sie treten pragmatischer auf. Das böte die Chance zu Bündnissen, um übergeordnete Ziele zu erreichen, sagt Mäder. Und auch in der Vielfältigkeit der Bewegung sieht er einen Vorteil: «Vermeintliche Homogenität ist unrealistisch und schwächt eine Bewegung.»

Nicht nur wuchsen die heutigen Jugendlichen in einer pluralistischen Gesellschaft auf. Auch die Jugendbewegungen differenzierten sich ab den 1990er-Jahren. Es gab die Hip-Hopper, die in Baggy-Pants und Käppi zu dumpfen Bässen wippten. In anderen Clubs zuckten die Körper der Raver nächtelang zu Techno-Musik. Diese verschiedenen Subkulturen und Szenen grenzten sich durch Kleidung, Musik oder Trendsportarten voneinander ab. Trotz ihren Unterschieden wiesen sie eine Gemeinsamkeit auf: Sie definierten sich primär über Konsum und Freizeitbeschäftigung.

Wie 1968?

Diese Äusserlichkeiten durchbrechen die Schülerstreiks nun. Ihre Fragen drehen sich nicht mehr um den nächsten Trend, sondern ums Überleben des Planeten. Doch ob die Proteste ihre Schubkraft behalten, bleibt offen. Ist es in diesem Winter einfach spannend, auf die Strasse zu gehen und zu demonstrieren, weil das die wenigsten Jugendlichen schon einmal gemacht haben? Oder wird das Jahr 2019 zu einem Schlüssel Jahr wie 1968? Und stossen die Demonstrationen einen langfristigen Wandel in der Gesellschaft an?

«KLIMA-DEMO». Wenn die Schülerinnen und Schüler heute dem Aufruf auf dem Flyer folgen und sich auf den Strassen versammeln, wollen sie zeigen, dass die Proteste der Anfang von etwas Grossem sind.

(bzbasel.ch)

Die grössten Klimasünder

Fische leiden in den Schweizer Gewässer

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • G. 02.02.2019 14:30
    Highlight Highlight Dünkts mich nur oder schwingt da noch ein bisschen Hype mit?
  • dmark 02.02.2019 12:08
    Highlight Highlight Ob die gleichen Schüler auch dabei wären Bäume in der "wilden" Natur draussen zu pflanzen oder gehen die aus ihrer behüteten, urbanen Umgebung gar nicht erst heraus?
    • Rabbi Jussuf 02.02.2019 22:13
      Highlight Highlight Da gibt es durchaus Junge, die einen Park schon mit der wilden Natur verwechseln. :-)
  • dmark 02.02.2019 11:58
    Highlight Highlight «Kein Fleisch, kein Auto, keine Flugreisen.»

    Dann aber diese Influenzer regelrecht anbeten, deren Wirken und Werben unterstützen, sowie exzessiv das Internet (mit die grösste "Stromverschwendung") zu nutzen.

    Kinder geht nach hause - es gibt hier nichts zu sehen.
    Andererseits sind sie so wenigstens beschäftigt...
    • Nurmalso 02.02.2019 18:48
      Highlight Highlight So läuft es eben...

      Immer wenn sich jemand für irgend etwas stark macht kommt einer und fängt eine "ABER IHR HABT DOCH AUCH DRECK AM STECKEN" Grundsatzdis(s)kussion an. Als wäre man nicht berechtigt einen Marathon zu laufen wenn man manchmal auf dem Sofa sitzt.

      Irgendwo muss man ja anfangen.
      Wegen Dreck am Stecken still zu sein und nichts zu machen ist ja das was der Grossteil der Leute macht und wesshalb es keine Verbesderung gibt.
  • I don't give a fuck 02.02.2019 11:58
    Highlight Highlight Ist ja schön und gut, aber nicht weiter als einen Meter gedacht, was ohne wäre.
  • sherpa 02.02.2019 09:48
    Highlight Highlight Naivität kennt offenbar keine Grenzen und die Welt werden sie mit diesen "Aktiönlis" auch nicht retten, denn das hat bis heute noch niemand geschafft.
    • Jazzdaughter 02.02.2019 16:17
      Highlight Highlight - Die Französische Revolution war zu ihrer Zeit auch ein "Aktiönli".

      - Die Stimmrechtsbewegung für Frauen auch

      - Sowie die Bürgerrechtsbewegungen für Schwarze

      Alles Aktiönlis.

      Hat wohl jemand im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, gerade eine Ansammlung an "Aktiönlis" hat Veränderungen gebracht, mir kommt das Lachen wenn jemand behauptet es hätte "noch niemand" "bis heute" eine Veränderung bewirkt 😂 woher kommt überhaupt so eine falsche Idee?
  • Pegasurs 02.02.2019 09:32
    Highlight Highlight Klimademo, wunderbar. Und sich dann von den Eltern im chicen SUV an die Demo fahren lassen, in den Urlaub fliegen und ganz viel Strom und Daten für die smarten Gadgets verbrauchen. Ob die Energie dafür wohlbklimaneutral produziert wird?
    • CaptainLonestarr 03.02.2019 09:11
      Highlight Highlight Sie haben nicht gelesen oder nicht verstanden. Die Jugendlichen bewirken auch eine Veränderung im Verhalten ihrer Eltern. Wär ihnen lieber die Jugend unternähme nichts? Wahrscheinlich schon, es ist einfacher über die Jungen zu motzen wenn diese nichts tun.
    • Pazzo:) 03.02.2019 09:56
      Highlight Highlight Sie müssen nicht von sich auf andere schliessen.
    • Ragnarson 03.02.2019 12:43
      Highlight Highlight Ja genau das beschreibt natürlich 100% der jugend... du weisst das natürlich
      ..du kennst die alle!
  • Muselbert Qrate 02.02.2019 07:08
    Highlight Highlight Ich wäre froh, wenn die Leute vermehrt den Zug nehmen würden, dann würde ich weniger im Stau stecken. Leider scheint die grösste Jugendbewegung aller Planeten und Galaxien diesebezühlich noch keinen Einfluss zu haben. Die Stauzeiten steigen seit Jahren kontinuierlich und massiv.

    Evtl wäre auch die Eindämmung der Massenimmigration von Afrika nach Europa hilfreich. Ein Mensch in Afrika wird wohl einiges weniger an CO2 produzieren als in Europa.
    • Fly Baby 02.02.2019 09:19
      Highlight Highlight Ach du armer, du tust mir aber so was von leid. Du steckst im Stau wegen den vielen Migranten, ach herrje....
    • Liv_i_am 02.02.2019 09:22
      Highlight Highlight Selbst den Zug nehmen und weniger Stau produzieren? Solche Kommentare machen mir wirklich Kopfweh.
    • TanookiStormtrooper 02.02.2019 12:13
      Highlight Highlight Wieso gehst du nicht als gutes Vorbild voran, ziehst nach Afrika und verbrauchst dort weniger CO2?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pieter 02.02.2019 06:15
    Highlight Highlight Der nächste Flug für CHF 40.— oder weniger ist sicherlich schon gebucht.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.02.2019 03:14
    Highlight Highlight Nun wenn man schon was fürs Klima tun will sollte man Konsequent sein.
    "Ich möchte nicht den Zuh nehmen sondern Fliege in die Ferien. Darazf möchte ich nicht verzichten"
    Tja die wenigsten möchten darauf oder was anderes Verzichten, darum tut sich seit den 70ern wenig.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 02.02.2019 01:01
    Highlight Highlight Ich mache da am Samstag auch mit.

    Und ich finde es armselig, wenn Erwachsene das Engagement der Schüler ins Lächerliche ziehen wollen, weil die vielleicht schon einmal geflogen sind oder ein Smartphone haben.

    Es sind ja wir Erwachsenen, die die Umwelt so nah an den Kollaps gebracht haben.
    • Nussi2000 02.02.2019 01:57
      Highlight Highlight Word!
    • /dev/null 02.02.2019 10:14
      Highlight Highlight Die Erwachsenen als Sündenbock hinzustellen finde ich jedoch auch nicht Zielgerichtet..

      Beispiel: Zu Zeiten der PTT und anfänglich Swisscom, waren die Kompetenzzentren noch regional Vertreten. Nach und nach wurde alles nach Zürich und Bern zentralisiert, was bedeutete dass zb. jemand aus dem St.Galler Rheintal nun 2h pendeln musste.. Vor 60 Jahren war penden noch eine absolute Ausnahmeerscheinung!
    • Forest 02.02.2019 10:42
      Highlight Highlight Ich würde auch mitmachen. Die Ideen dahinter sind gut. Das Auto fahren wurde als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft daher lasse ich es lieber sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinz Dietsche (1) 02.02.2019 00:09
    Highlight Highlight Ich sage nichts zu diesem Geschwätz der Welt
  • Ökonometriker 01.02.2019 23:39
    Highlight Highlight Gerade im Falle der Schweiz entsteht das Gros des CO2-Ausstosses im Ausland. Vornehmlich in Ländern, in denen die Leute so arm sind, dass Umweltschutz keine Priorität für sie hat. Wer das Klima retten will sollte nicht demonstrieren, sondern an Technologien arbeiten, die umweltfreundlicher UND billiger Energie erzeugen als Kohle.
    Diverse Technologien böten hier Potential und in den letzten Jahren wurden massive Fortschritte erzielt. Aber es braucht noch viel harte Forschungsarbeit bis wir soweit sind. Das ist nicht so einfach wie meckern und nicht so glamurös wie Instagram. Aber effektiver.
    • Ovolover 02.02.2019 08:58
      Highlight Highlight Wer das Klima retten will, kann demonstrieren UND an Technologien arbeiten. Schliesst sich nicht aus. Schliesslich werden zB. auch heute noch Oelheizungen verbaut, obwohl es Alternativen gibt. Es ist noch lange nicht in allen Köpfen angekommen.
    • Ökonometriker 02.02.2019 09:36
      Highlight Highlight @Ovolover: und was bringt das Demonstrieren? In den USA wird viel mehr demonstriert als in der Schweiz und so viel unweltfreundlicher sind die jetzt nicht unterwegs...

      Bezüglich Ölheizungen vs. Wärmepumpen kommt es stark auf die Quelle des Stromes an. Derzeit wird zusätzlich benötigter Strom in der Schweiz von Kohlekraftwerken im Ausland importiert. Da ist Öl ironischerweise sogar umweltfreundlicher als Wasser-Luft Wärmepumpen. Man muss daher noch zusätzlich Solarzellen installieren, wenn man umweltfreundlich heizen will.
    • User9000 #lina4weindoch 02.02.2019 10:30
      Highlight Highlight Ökonometriker: das ist sowas von an den haaren herbei gezogen...
      Selbst bei einem schlechten strommix mit importiertem kohlestrom stösst eine wp weniger co2 aus als eine ölheizung, v.a. da sie weniger als einen drittel der gesamten energie als strom aufnehmen muss. aber auch, da der strom in der schweiz niemals komplett auf kohle oder gas basiert.
      Klar ist es wichtig, auf die herkunft des stromes zu achten, aber eine solch polemische aussage verleitet nur zu falschen annahmen, welche schlicht falsch sind.
      WP sind nicht die lösung aller probleme, aber mit öl zu heizen ist ganz sicher falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sanchez 01.02.2019 23:19
    Highlight Highlight Neulich aufgeschnappt und 100% agree:

    Die Heuchelei der Kanti-Schüler

    Noch keiner Generation ging es so gut wie dieser. Mit Billigflügen un die Welt jetten, Onlineshoppen bei diversen Anbietern und dann die Hälfte gratis zurücksenden, wenn es nicht gefällt. Dauerhaft online zu sein, braucht ja keine Energie? Man muss sich eigentlich fragen, wie diese Schüler den Klimawandel (auch ihre Umgebung) wahrnehmen können, wenn ihre Ohren dauernd gestöpselt sind und ihr Blick ständig auf das Smartphone fixiert ist. Während der Schulzeit demonstrieren statt am Samstag? Geht nicht, dann ist Partytime!
    • Nachbarino 02.02.2019 12:21
      Highlight Highlight Betrifft natürlich nur Kanti-Schüler... Was ist das Bitte für eine Argumentation?
  • murrayB 01.02.2019 23:02
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass viele aufs Auto verzichten - so würden endlich die alltäglichen kilometerlangen Staus aufgelöst werden...

    Übrigens - Ich denke irgendwann gibt es so oder so individuelle automatisch fahrende Fahrzeuge - Zugtrassees können dann für diese genützt werden...
  • Olf 01.02.2019 22:36
    Highlight Highlight Sobald sie erwachsen sind können sie es dann besser machen, oder?
    • JaneSodaBorderless 01.02.2019 23:09
      Highlight Highlight Sie können es auch schon jetzt besser machen.
    • esmereldat 02.02.2019 09:14
      Highlight Highlight Wir als Erwachsene könnten auch Verantwortung übernehmen und es gemeinsam mit den Jugendlichen besser machen.
  • stamm 01.02.2019 22:13
    Highlight Highlight Jeder hat sein Einstellung, das ist doch gut so. Aber dass jede Einstellung akzeptiert wird von den Schulen, welche die Allgemeinheit bezahlt, verstehe ich nicht. Warum gelten die Demos nicht ganz einfach als ``schwänzen``?
    • murrayB 01.02.2019 23:05
      Highlight Highlight Immerhin sind sie nun am Samstag... Ansonsten wäre es wirklich dekadent - nur schon in Osteuropa (z.B. Ostukraine) sind die Schüler froh, wenn sie zur Schule gehen können... Ganz geschweige vom rest der Welt und der Bildungsqualität - wer das nicht schätzt...
  • Posersalami 01.02.2019 21:44
    Highlight Highlight „..keine Treibhausgase mehr in die Luft entweichen, die nicht im Inland kompensiert werden können. Wie sich das bewerkstelligen lässt, bleibt offen.“

    Es gibt heute für praktisch jede Anwendung zuminest Klimagas arme Alternativen. Da bleibt nicht wirklich viel „offen“. Komplett CO2 frei wird natürlich noch nicht erreichen können, aber dafür bleiben noch ein paar Jahrzehnte für F&E und es gibt ja jetzt schon genug zu tun. Das ist eh ein Prozess für mind. 1 Generation Länge. In ein paar Bereichen wie Fernreisen wird man aber vermutlich mit weniger leben müssen. Wäre das so schlimm?
  • RandyRant 01.02.2019 21:41
    Highlight Highlight Ihr Unterstützt die Demo und ihre Forderungen? Okay, dürft ihr natürlich. Euch ist klar dass eine Hauptforderung "0 CO2 Austoss - keine Kompensationsmassnahmen" ist?
    Ich empfehle euch mal das hier anzuschauen https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_CO2-Emission und dann mal in der Pro-Kopf Tabelle aufsteigend zu sortieren...
    • Hoschijan 02.02.2019 11:28
      Highlight Highlight Und deswegen machen wir älteren, die das ganze bisherige Leben einzig auf den eigenen Wohlstand konzentriert waren jetzt lieber noch so weiter, bis wir in die Kiste steigen? Mir kanns ja egal sein, in den nächsten vielleicht 35 - 45 jJahren, welche ich realistischerweise noch z zu leben habe, wird die Welt wohl schon nicht untergehen. Kinder habe ich keine. Eure Kinder werde sich dann schon was einfallen lassen...
  • Butzdi 01.02.2019 21:10
    Highlight Highlight Fun fact: Datencenter produzieren etwa 2% des globalen CO2 Ausstosses und liegen damit sogar etwas höher als der globale Luftverkehr. Es wird erwartet, dass sich dies in den nächsten 10 Jahren verdreifacht. Also, Smartphones und PC’s gehören auf die Liste der zu bestreikenden Sachen und hört mir auch mit Instagram, das killt Eisbären!
    • Gipfeligeist 01.02.2019 21:31
      Highlight Highlight Die Antwort: Ecosia, die Suchmaschine die Bäume pflanzt. Bezieht ihren Serverstrom aus 100% erneuerbaren Energien
    • RandyRant 01.02.2019 21:42
      Highlight Highlight Und deren Server sind handglismet, gell Gipfeli?:)
    • Posersalami 01.02.2019 21:49
      Highlight Highlight Die Datentcenter haben mit den 2% einen viel grösseren output als der der Luftverkehr. Die Wertschopfung in und durch die Datencenter sind wohl ein paar Potenzen höher als im Luftverkehr. Zudem brauchen die hauptsächlich Strom und der ist viel einfacher mit EE zu substituieren als von mit Kerosin angetriebenen Verbrennungsmotoren..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blister 01.02.2019 20:55
    Highlight Highlight Könnten auch wieder mal gegen Krieg demonstrieren. Finde ich immer noch schlimmer als Klimasünderei. Amen
    • Tortejäger 01.02.2019 21:06
      Highlight Highlight Jedoch können durch ein verändertes Klima noch deutlich mehr Kriege entstehen. Z.B.:

      -> Meeresspiegelanstieg und Hungersnöte können zu grossen Flüchtlingsbewegungen führen und wir sehen ja schon heute, dass wir bereits mit kleinen Flüchtingsströmen überfordert sind.
      -> Konflikte um Trinkwasser (Indien/Pakistan, entlang des Nils, ...)
    • Jazzdaughter 01.02.2019 21:09
      Highlight Highlight Viele Kriege entstehen aus Ressourcenknappheit, z.B. aufgrund von Dürren, die durch den Klimawandel entstanden sind.

      Manchmal nützt es, das grosse Ganze zu betrachten und Verknüpfungen zu erkennen.
    • äti 01.02.2019 22:28
      Highlight Highlight @blister, es gibt absolut keinen Grund, warum du nicht gegen Krieg demonstrieren sollst. Pack es an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 01.02.2019 20:52
    Highlight Highlight Wer kommt auf die Idee, dass sich «Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll» und «kein Fleisch, kein Auto, keine Flüge» gegenseitig ausschliessen?
    • Arthur Philip Dent 01.02.2019 21:02
      Highlight Highlight Genau mein Gedanke! Rock on, Baby! 😅
    • G.M 01.02.2019 21:37
      Highlight Highlight Kein Flrisch = kein Sex
    • JaneSodaBorderless 01.02.2019 21:41
      Highlight Highlight Wahrscheinlich Leute ohne Sex & Drogen :D

      Play Icon


    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman Loosli 01.02.2019 20:48
    Highlight Highlight Gut stehen die jungen auf um kämpfen um selber auch noch eine Uukunft zu haben! Wäre gut wenn die alten sie unterstützen würden...
    • JaneSodaBorderless 01.02.2019 21:43
      Highlight Highlight Unbedingt! Ich find es grossartig, dass sich die Jugend interessiert und vorallem engagiert.
    • äti 01.02.2019 22:24
      Highlight Highlight Ich denke, das tun sehr viele Alte. Auch schon, weil sie den Wandel miterlebt haben.
    • sambeat 01.02.2019 22:30
      Highlight Highlight Träum weiter.... leider!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 01.02.2019 20:43
    Highlight Highlight «Meine Eltern würden mich killen, wenn ich wegen der Streiks schwänzte»

    Wie bitte? :D
    • victoriaaaaa 01.02.2019 21:16
      Highlight Highlight Nun ja, als Lehrling steht da wahrscheindlich seine Ausbildung auf dem Spiel...da kann ich es schon noch nachvollziehen dass die Eltern das nicht so toll finden...ich denke aber, dass es der Junge ein wenig übertreibt, und mehr auch von sich aus gar keine Lust hat, es wäre zumindest eine gute Ausrede falls es so ist... Wie es tatsächlich ist kann hier aber niemand wissen!
  • walsi 01.02.2019 20:29
    Highlight Highlight Der Anfang ist gemacht, wie lange halten Sie das durch? Es ist ja nicht nur kein Fleisch und keine Flugreisen mehr, es ist auch eine klare Reduktion des Internets und des vernetzen via social Media. Die Serverfarmen von von Facebook, Twitter und Co. verbrauchen Unmengen an Strom und Resourcen. Handy, Laptop und PC brauchen seltene Erden die unter hohen Umweltbelastungen abgebaut werden. Dazu kommt noch miese Löhne und Kinderarbeit. Mit dem Fleischverzicht können viele wahrscheinlich gut leben, wie sieht es aber aus wenn sie auf das Handy verzichten müssen?
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 02.02.2019 01:39
      Highlight Highlight Waren es die Schüler, die jetzt demonstrieren, die sich umweltschädigende Produktionsmethoden ausgedacht haben? Nein, das waren schon die heute Erwachsenen, die jetzt whataboutism betreiben, weil sie bequem geworden sind.
    • Nussi2000 02.02.2019 02:12
      Highlight Highlight Immer interessant, wie in diesem Fall die Jungendlichen an einem sehr hohen Nachhaltigkeitstandart gemessen werden, nur weil sie für eine effektive Klimapolitik einstehen. Nur weil sie sich dafür starkmachen, dürfen sie kein Instagram benutzen, weil dies energieintensive Server benötigt, aber wenn man nicht für das Klima protestiert, darf man mit einer SUV-Dreckschleuder herumdüsen? Selbst wenn sie nur auf eine Flugreise verzichten, haben sie mehr für das Klima getan als die belehrenden Kritiker der Klimastreiks, die sich gar nicht um ihre eigenen Emissionen kümmern... just saying'
  • tzhkuda7 01.02.2019 20:22
    Highlight Highlight Kein Fleisch - Check (Vegetarier, nicht Vegan)
    Kein Auto - Check (ZVV Pass - Kanton ZH)

    Kein Fliegen - nur 1x alle 2 Jahre, sollte ok sein...
    • Arthur Philip Dent 01.02.2019 21:04
      Highlight Highlight "Uuh der böse Mensch macht es besser als ich, schnell blitzen!"

      😂

      Oder wie lässt sich das sonst erklären?
    • JaneSodaBorderless 01.02.2019 23:30
    • tzhkuda7 01.02.2019 23:58
      Highlight Highlight Das muss doch jeder für sich selber wissen :-)

      Ich will meinen Kindern in 20 Jahren nicht sagen müssen ich hätte als einzelner nicht Versucht etwas dagegen zu tun

      Wir schaffens nicht mehr mit sparen Leuts. Es geht nur noch mit Verzicht. Und selbst damit kommen wir nur mit einem blauen Auge davon bezüglich des Klimawandels...
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 01.02.2019 20:22
    Highlight Highlight Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll geht auch ohne Fleisch, Autos und Flüge, von dem her schliesst das eine das andere nicht aus.
    • G.M 01.02.2019 21:41
      Highlight Highlight Und wie soll das Kokain nach Europa kommen?
    • kloeti 01.02.2019 23:44
      Highlight Highlight Einheimisch produziertes Fairtrade LSD mit Bioknospe jetzt!
    • Ovolover 02.02.2019 09:05
      Highlight Highlight Inland-Outdoor-Cannabis in Bioqualität, mit Knospe-Label. Klimaneutral!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.President 01.02.2019 20:19
    Highlight Highlight I like! 😂😂😂 natürlicher Kreislauf des Lebens. Damit es wieder zu „sex drugs and Rock’n’Roll“ kommen kann muss erst diese besagte Phase geben. Sonst wär es ja langweilig. Wie z. B. Jeden Tag käsebrot
  • Kalsarikännit 01.02.2019 20:17
    Highlight Highlight Warum nicht beides? Oder alle sechs?

Reis zum selber Abfüllen – so sagen die Detailhändler dem Plastik den Kampf an

Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

«Die Kunden sind begeistert vom Angebot, auch weil sie kleinere Mengen abfüllen können», sagt Mediensprecher Tristan Cerf. …

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