Schweiz
Umwelt

Für jeden zweiten Schweizer gehört Feuerwerk zum 1. August dazu

Das Feuerwerk ueber dem Luganersee an der 1. August-Feier in Lugano, am Dienstag, 1. August 2023. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)
Das 1.-August-Feuerwerk in Lugano im vergangenen Jahr.Bild: keystone

Für jeden zweiten Schweizer gehört Feuerwerk zum 1. August dazu

Für die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer gehört Feuerwerk gemäss einer Umfrage zum Nationalfeiertag dazu.
25.07.2024, 06:3025.07.2024, 07:47
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Nur rund ein Drittel spricht sich demnach gegen Knaller aus. Allerdings ist eine Mehrheit dagegen, dass Privatpersonen Feuerwerk am 1. August zünden.

Zuspruch fand Feuerwerk besonders in der Westschweiz, wie eine am Donnerstag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Instituts Yougov ergab. Dort befürworteten 70 Prozent Feuerwerke am 1. August. Im Tessin waren es 59 Prozent der Befragten, in der Deutschschweiz nur 43 Prozent.

Jede fünfte Person hat vor, am nächsten 1. August Raketen, Vulkane oder Knallkörper zu zünden. Je jünger die Befragten desto höher fiel ihr Zuspruch für privates Feuerwerk aus.

Für viele gehört Feuerwerk etwa der Gemeinde oder von Organisatoren demnach zur Tradition, schafft ein Gemeinschaftserlebnis mit Familie und Freunden und sorgt für festliche Stimmung. Wer Feuerwerk ablehnt, tut dies der Umfrage von Anfang Juli zufolge vor allem wegen der Verschmutzung, der Belastung der Tiere und der Verletzungsgefahr. (sda)

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72 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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El_Chorche
25.07.2024 08:30registriert März 2021
Die Frage ist nicht, ob das Feuerwerk dazu gehört, sondern ob man aus Umweltschutzgründen bereit ist, darauf zu verzichten
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YvesM
25.07.2024 09:15registriert Januar 2016
Somit gehört es für jeden Zweiten nicht dazu. Das ist doch mal ein guter start.
Ich kann sehr gut darauf verzichten. Den 1. August verbringe ich am liebsten in den Bergen mit der Familie auf einer schönen Wanderung.
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regen
25.07.2024 11:52registriert November 2014
als kind war feuerwerklen am 1. august absolut angesagt, es gehörte dazu. konkret haben wir ein paar bengalische zündhölzer (rot, grün, gelb) geschwungen, zwei bis drei vulkane gezündet und wenn's hoch kam, mal eine "sonne" an einen pfosten genagelt, ungeduldig meistens alles schon vor dem eindunkeln, dann war halt ende feuer. bei der aufmunitionierung der aktuellen feuerwerke privater akteure könnte man fast meinen, dass es vor allem darum geht, die liebe nachbarschaft an die wand zu ballern und damit die ganze umgebung akkustisch und olfaktorisch zuzumüllen.
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