Schweiz
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Donald S. Beyer, Botschafter der USA in der Schweiz und Liechtenstein, telefoniert bei der Wahlfeier der Amerikanischen Botschaft in einer Starbucks Filiale am Mittwoch, 7. November 2012 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)....Donald S. Beyer US ambassador to Switzerland and Liechtenstein speaks on the mobile phone during an election party at the Starbucks coffee shop in Bern, Switzerland, November 7, 2012. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

US-Botschafter Don Beyer nach Obamas Wiederwahl in Bern (07.11.2012). Bild: KEYSTONE

Ehemaliger US-Botschafter in Bern verlangt Verschiebung von Trumps Wahl



Während der ersten Amtszeit Barack Obamas von 2009 bis 2013 war Don Beyer US-Botschafter in Bern. Nach seiner Rückkehr in die USA bewarb er sich um einen Sitz im Abgeordnetenhaus und schaffte 2014 auf Anhieb die Wahl. Seither vertritt er für die Demokraten den achten Wahlbezirk Virginias.

Beyer ist in diesen Tagen ein gefragter Mann in den USA: Er hat sich öffentlich dafür ausgesprochen, dass die Elektoren morgen Montag nicht wie geplant zusammenkommen, um die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten zu besiegeln. Er will, dass sie zuerst genau darüber informiert werden, was die US-Nachrichtendienste über die Einflussnahme Russlands auf die Wahl wissen.

Die Stellungnahme im Detail:
«Neue, glaubwürdige Berichte unserer Nachrichtendienste legen den konzertierten Versuch einer ausländischen Macht nah, das Resultat unserer Präsidentschaftswahl zu beeinflussen.
Ich finde, die Elektoren sollen alle relevanten Informationen bezüglich dieser Einflussnahme zur Verfügung haben, bevor sie ihre Entscheidung treffen und ihre Stimme abgeben.
Das Parlament muss alle nötigen Massnahmen ergreifen, um die Integrität unserer Demokratie zu beschützen. Ich rufe die Führung des Abgeordnetenhauses und des Senats dazu auf, die Abstimmung durch die Elektoren zu verschieben, bis diese von den Nachrichtendiensten informiert worden sind.»

Am Sonntag hat er diese Haltung in einem Interview mit Fox News bekräftigt:

«Bis jetzt ist Donald Trump nur der designierte Präsident. Und er ist in dieser Position, weil wir einen zweistufigen Prozess mit den Elektoren haben. Ohne die Elektoren wäre jetzt Hillary Clinton Präsidentin. Also respektieren wir das und geben ihnen alle Informationen, um eine gute Entscheidung zu treffen.»

Don Beyer fox news sunday

Die Wahl durch die Elektoren kommt normalerweise einer formellen Bestätigung des Wahlausgangs gleich. Dieses Jahr stehen sie von verschiedener Seite unter Druck, Trump den Einzug ins Weisse Haus zu verwehren, da dieser für das Amt ungeeignet sein soll.

Trumps Regierungsmannschaft

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 19.12.2016 08:50
    Highlight Highlight Wenn die Elektoren Trump nicht bestätigen, haben die USA den ersten Krieg auf eigenem Territorium seit 150 Jahren. Ich wollte jetzt nicht in deren Haut stecken.
  • NiemandVonNirgendwo 19.12.2016 06:59
    Highlight Highlight Mich würde es einmal interessieren, wie viele Wahlen in anderen Ländern, von der USA manipuliert wurden...
  • Dä Brändon 19.12.2016 00:08
    Highlight Highlight ...und Irak hat Massenvernichtungswaffen.
  • Raphael Stein 18.12.2016 19:49
    Highlight Highlight Also doch eine Bananenrepublik geworden in den letzten 200 Jahren. Ich meine... hallo?
    • Obsidian 19.12.2016 01:17
      Highlight Highlight Es ist nur üblich, dass die sogenannten Wahlmänner, den jeweiligen Gewinner des Bundesstaates zu wählen. Gebunden sind sie nicht. Das ist wie in der Schweiz, wo die Zauberformel auch nicht verbindlich ist. Aber Du wolltest ja nur mal ... hallo? sagen? Ich grüsse Dich auch.
  • ströfzgi 18.12.2016 19:02
    Highlight Highlight "Ehemaliger", "Bern", "verlangt".

    LOL
    • phreko 18.12.2016 22:48
      Highlight Highlight Was willst du sagen?
    • Obsidian 19.12.2016 05:17
      Highlight Highlight "Ehemaliger" ströfzgi aus "Bern" "verlangt". Wir nähern uns einem kompletten Satz an. LOL!
  • Miikee 18.12.2016 18:40
    Highlight Highlight ElectionHack.bat
    Play Icon
    • Miikee 18.12.2016 22:59
      Highlight Highlight 😎
  • Raphfa 18.12.2016 18:19
    Highlight Highlight Wahrscheinlich wird der Geheimdienst die Elektoren "informieren". Das kommt gut, denn die lügen nie.

    Sie könnten aber auch gleich berichten, wie ihr teure, aber innefiziente Organisation nicht in der Lage war, die Einmischung von Putin himself zu verhindern.
    Wenn der das kann, dann gelingt es jedem begabten Hacker.

    Aber was stand denn in den gehackten Dokumenten, dass sie so Einfluss auf den Wahlverlauf nahmen? Und warum hat man Trump nicht frühzeitig für unzurechnungsfähig erklärt oder gleich beseitigt. Wäre doch einfacher gewesen.

    Erstaunlich. USA macht sich öffentlich lächerlich!

  • Grundi72 18.12.2016 17:55
    Highlight Highlight Donald macht jetzt was Barack nur von seinem Wahlkampf-Slogan her kennt:

    Change!
  • Therealmonti 18.12.2016 17:13
    Highlight Highlight Don Beyer's Vorschlag wird ins Leere verpuffen. Leider. Trampel wird Präsident und dann können sich US-Amerika und die Welt auf was gefasst machen.
    • Toerpe Zwerg 18.12.2016 17:48
      Highlight Highlight Worauf?
  • Kiyoaki 18.12.2016 17:13
    Highlight Highlight Naja worin die genauen Übertretungen seitens Russland bestehen, wurde ja nicht nach aussen kommuniziert. Sollten jedoch Beweise für die Übergriffe existieren, macht es schon Sinn, die Elektoren entsprechend zu informieren. Ob man die Wahl aber verschiebt, um das zu machen, hängt stark vom Inhalt und der Validität der Befunde ab, welche ich leider nicht kenne, daher ist es schwierig zu beurteilen, wie relevant die Informationen tatsächlich sind...
    • Menel 18.12.2016 17:37
      Highlight Highlight Information wäre so oder so wichtig. Was ist, wenn Elektoren nun vermuten, dass die Wahl von Russland manipuliert wurde, Hillary wählen und am Ende stellt sich heraus, dass Russland unschuldig ist? Dasselbe in umgekehrter Konstellation...
  • Nicolas Steger 18.12.2016 16:50
    Highlight Highlight Ich finde auch das die politisch unabhängigen und neutralen Medien in den USA für diesen Zweck benutzt werden sollen.

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(mim)

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