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SMI auf höchstem Stand seit erstem Zollschock der USA

SMI auf höchstem Stand seit erstem Zollschock

12.11.2025, 12:4212.11.2025, 16:49

An den Aktienmärkten geht es aufwärts. Der Schweizer Aktienmarkt setzt am Mittwoch seine Gewinnserie fort. Er notiert aktuell auf dem höchsten Stand seit dem Kurssturz nach dem ersten Zollschock vom April.

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DER SMI ZUM ERSTEN MAL 10'000 PUNKTE UEBERTRIFFT --- Aktuelle Kurse werden angezeigt an einer LED-Wand im Eingangsbereich der Neuen Boerse Zuerich-West des SIX-Haupts ...
Begründet wird der Gewinn mit der Hoffnung auf den Zolldeal zwischen der Schweiz und den USA. (Symbolbild)Bild: KEYSTONE

Der Swiss Market Index (SMI) stieg am Mittwochvormittag bis auf 12'790 Punkte und nahm damit die Marke von 12'800 Punkte ins Visier. Er notiert aktuell 0,6 Prozent im Plus, nachdem es am Vortag um fast 2,0 Prozent und am Montag um knapp 1,3 Prozent aufwärts gegangen war.

Er notiert damit auf dem höchsten Stand seit Anfang April, als er nach der ersten Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump – dem sogenannten «Liberation Day» – abgestürzt war.

Als Gründe für den aktuellen Höhenflug gelten die Hoffnungen auf einen Zoll-Deal zwischen der Schweiz und den USA. Insbesondere die Aktien der Uhrenhersteller Swatch und Richemont, deren Produktion hauptsächlich in der Schweiz angesiedelt ist und die entsprechend stark profitieren würden, legen zu.

Hinzu kommt das sich abzeichnende Ende des Shutdowns in den USA, was weltweit für eine gute Stimmung an den Finanzmärkten sorgt. Dabei steht im Tagesverlauf die Abstimmung des Repräsentantenhauses über den Übergangshaushalt an. Danach muss noch US-Präsident Trump zustimmen, damit die Behörden wieder ihre Arbeit aufnehmen können.

Wann dann genau erste Konjunkturdaten wieder veröffentlicht werden, steht noch nicht fest. Der Fokus dürfte aber laut Experten insbesondere auf den Preis- und Arbeitsmarktdaten liegen. «So oder so wird die US-Notenbank Fed wohl für ihre nächste Sitzung eine ausreichende Datenbasis zur Verfügung haben», heisst es von einem Händler. (sda/awp)

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