Schweiz
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Knall in der Ostschweiz: Jets auf «Hot Mission», weil es keinen Kontakt zu Verkehrsflugzeug gab



Zwei laute Knalle haben heute Nachmittag über Rorschach, St.Gallen und Romanshorn für Aufregung gesorgt. Ein Leser berichtet, dass Wände und Boden geschüttelt hätten. Ein anderer Leser berichtet von zwei Knallen.

Laut einem Tweet der Stadtpolizei handelt es sich um Überschallknalle.

Die Luftwaffe bestätigte auf Nachfrage von watson: Es habe eine luftpolizeiliche «Hot Mission» gegeben, weil zu einem Linienflugzeug kein Funkkontakt hergestellt werden konnte. Sobald der Pilot des Verkehrsflugzeuges Sichtkontakt zu den F/A-18 der Luftwaffe hatte, wechselte er auf die Frequenz, womit die Situation bereinigt war.

Auch Anfang Juni gab es eine «Hot Mission» der Schweizer Luftwaffe. Damals waren die Überschallknalle in einem Grossteil der Deutschschweiz zu hören. Zwei Schweizer Kampfjets hatten ein Flugzeug der israelischen Gesellschaft El Al an der Schweizer Grenze bei Schaffhausen wegen einer Bombendrohung abgefangen und durch den Luftraum begleitet.

«Live Mission»

Auch im April knallte es im Grossraum Zürich/Aargau. Damals handelte es sich um eine sogenannte «Live Mission» der Schweizer Luftwaffe. Dabei werden ausländische Staatsluftfahrzeuge – die etwa Diplomaten oder Staatsoberhäupter transportieren und Überflugrechte besässen – routinemässig überprüft. Aufs Jahr umgerechnet, findet durchschnittlich täglich ein solcher Einsatz statt. Der Einsatz sei von zwei F/A-18-Jets durchgeführt worden.

Warum aber wird der Überschallknall so selten von der Bevölkerung registriert? David Marquis, Mediensprecher der Schweizer Luftwaffe, erklärte beim letzten Vorfall im Oktober 2015: «Die meteorologischen Bedingungen spielen eine Rolle und natürlich auch die Flughöhe. Und wenn sich das Ganze im Alpenraum abspielt, ist die Resonanz natürlich auch ungleich kleiner als in bevölkerungsreichen Gebieten wie dem Mittelland.» 

(whr)

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16
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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Flint 31.08.2016 20:50
    Highlight Highlight Gemäss http://avherald.com/h?article=49d5a378&opt=0 war eine Fedex Boeing B777 Ursache für den Einsatz.
  • Olf 31.08.2016 20:38
    Highlight Highlight Nur zwei Tage nach dem letzten Absturz hat die schweizer Luftwaffe Gelegenheit ihre ach so tolle Nützlichkeit unter Beweis zu stellen?
    • danmaster333 01.09.2016 10:24
      Highlight Highlight Ohne solche Luftpolizei-Einsätze würden keine Linienflüge die Schweiz mehr anfliegen... Wird sozusagen vorausgesetzt. Kannst ja mal die Securitas fragen, ob sie das übernehmen :)
  • Hinkypunk 31.08.2016 17:40
    Highlight Highlight «Hot Mission»... Von wegen. Die wollten nur schnell zurück zum Flughafen, da ja um 17 Uhr Feierabend ist.
    • sidthekid 31.08.2016 17:59
      Highlight Highlight Wir wissens langsam. Und vorallem stimmts nicht (mehr).
    • AdiB 31.08.2016 19:26
      Highlight Highlight Soviel ich weiss (neben einem militärflugplatz aufgewachsen) haben sie um 15.00 feierabend. Ausser patrouille swiss, wenn sie trainieren.
  • 7immi 31.08.2016 17:06
    Highlight Highlight schön, dass auch mal darüber berichtet wird, was unsere luftwaffe so leistet und sie nicht nur in den schlagzeilen ist, wenn ein flugzeug abstürzt.
  • Lowend 31.08.2016 17:02
    Highlight Highlight Einfach froh sein, denn so lange es knallt, fliegen diese Dinger wenigstens noch!
  • Gutelaunetyp 31.08.2016 16:58
    Highlight Highlight Ich sass im Büro und die ganze Fensterfront hat gezittert 😶
    • äti 31.08.2016 18:51
      Highlight Highlight Glücklicher, präzis auf 17:00 geweckt worden.
  • Schläfer 31.08.2016 16:37
    Highlight Highlight Vor ca 1h flog was kampfjetmässiges über Oensingen, aber ohne Knall. Der selbe?
    • Olaf! 31.08.2016 16:49
      Highlight Highlight Nö war ein UFO, sie haben mich gerade von meinen Marsferien nach Hause gebracht.
    • Schläfer 31.08.2016 16:56
      Highlight Highlight Bin ich Experte? Darum frag ich ja. Danke trotzdem für die intelligente und reife Antwort. ;)
    • pamayer 31.08.2016 17:11
      Highlight Highlight bitte. Gerne!
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