Schweiz
UserInput

Stockfinster! Bahnhof Luzern für längere Zeit ohne Strom – SBB war nicht betroffen

Trotz Stromausfall im Bahnhofsquartier soll der Bahnverkehr normal weiter funktionieren.
Trotz Stromausfall im Bahnhofsquartier soll der Bahnverkehr normal weiter funktionieren.bild: userinput

Stockfinster! Bahnhof Luzern für längere Zeit ohne Strom – SBB war nicht betroffen

07.05.2015, 15:3407.05.2015, 18:21

Aufgrund eines technischen Defekts in der Trafostation ist am Nachmittag im Gebiet rund um den Bahnhof Luzern der Strom ausgefallen. Während das Bahnhofgebäude selber ohne Strom war, lief der Zugverkehr aber normal. 

Um 14.20 Uhr wurde es im Luzerner Bahnhof dunkel: Stromausfall. Die Universität Luzern, die unmittelbar neben dem Bahnhof angesiedelt ist, twitterte kurz darauf: «Wissen noch nicht, wie lange Stromausfall dauern wird. Melden uns kurz nach 15 Uhr mit update.» Wenige Minuten später: «Strom ist wieder da.» Und: «Vorlesungen können weitergehen.» 

Um 14.50 Uhr waren dann auch das KKL und das Inseliquai wieder mit Storm versorgt. Nicht aber das Bahnhofsgebäude. Dort funktionierten Anzeigetafeln, Durchsagen und Billettautomaten nicht, Uhren blieben stehen und es brannte kein Licht. Nicht betroffen vom Stromausfall war der Zugverkehr, da dieser laut SBB über ein anderes Netz läuft. 

Wie der Stadtluzerner Energieversorger energie wasser Luzern (ewl) mitteilte, kam es in der Trafostation Bahnhof zu starker Rauchentwicklung. Daher musste die Feuerwehr Luzern aufgeboten werden, um den Rauch abzuziehen. 

Kur vor 18 Uhr konnte schliesslich auch das Bahnhofgebäude wieder mit Strom versorgt werden, wie der Energieversorger ewl bekannt gab. (sda) 

Mehr in Kürze … (tat/pma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Hagel-Versicherung warnt: Prämien könnten für Bauern künftig unbezahlbar werden
Häufen sich extreme Hitze- und Trockenjahre wie 2026, drohen sowohl den Schweizer Bauern als auch ihren Versicherern erhebliche finanzielle Probleme. Davor warnt Adrian Aebi, Chef des Ernteversicherers Schweizer Hagel, in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag.
Zur Story