DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
No Components found for watson.kkvideo.

Drogen im Täschli? «Freitag» irritiert seine Fans mit diesem Spot

Handy, Make-up, Kreditkarten wandern ins Täschchen – und ein Säckchen weisses Pulver. Das Video, das Freitag am Freitag auf Facebook gepostet hat, hat die Fans der Zürcher Taschen-Kultmarke aufgebracht.
24.01.2017, 06:4825.01.2017, 09:32

«Ja, nimm ein paar Drogen in die Freitag-Tasche! Habe gerade viel Respekt für diese Marke verloren», schreibt ein Facebook-User, «Ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht», ein anderer. «Nie mehr Freitag-Produkte! Das ist eine Schande» stellt gar eine dritte Userin klar.

Die Wogen gingen hoch, nachdem «Freitag» am vergangenen Freitag ein – notabene fünf Jahre altes – Video zum Taschenmodell R114 HAMM postete:

Darin ist zu sehen, wie verschiedene Dinge in die Handtasche gepackt werden, unter anderem ein Säckchen weisses Pulver. «Es scheint so, als ob es sich dabei um Drogen handeln würde», schreibt 20 Minuten am Montag.

«Es tut uns leid, wenn Sie unseren Humor nicht verstehen»

Und das soll es auch. Das Unternehmen ist laut der Gratiszeitung am Wochenende zwar nicht für eine Stellungnahme erreichbar gewesen, doch die Macher haben sich auf Facebook ausführlich – und nicht weniger empört – zu den bösen Kommentaren geäussert:

«Am Samstag wurde der neue Präsident von Amerika vereidigt, in Italien wurde am Wochenende immer noch nach Lawinenverschütteten gesucht, Federer und Wawrinka haben ihre Matches und Lara Gut ihr Rennen gewonnen (...). Genau der richtige Zeitpunkt, um ausgiebig über ein Säckchen weisses Pulver in einem über 5 Jahre alten How-To-Movie zu diskutieren», heisst es in einer Antwort am Montag. Und: «Wir nehmen die Dinge nie zu ernst (...). Es tut uns leid, wenn Sie unseren Humor nicht verstehen.» (smo)

Jetzt auf

 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

30 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
moccabocca
24.01.2017 07:23registriert Juli 2015
Das entspricht eher der Realität als so manch andere Werbung. Aber bitte nur Klischees einer sauberen, hippen Welt bringen - und dann Pelzkragen tragen.
628
Melden
Zum Kommentar
avatar
Süffu
24.01.2017 07:29registriert Februar 2016
Juhuu - ich kaufe mir eine nachhaltige Tasche, damit ich darin etwas weniger nachhaltig produziertes Koks verstecken kann. Ich bin ein guter Mensch!
435
Melden
Zum Kommentar
avatar
Blutgruppe
24.01.2017 08:50registriert November 2014
Da bemerkt man wieder einmal die vielen bünzligen Kleingeister ohne Humor in der Schweiz. Tragikomisch..
428
Melden
Zum Kommentar
30
«Spitzenfachkräfte»: Weshalb SVP-Bundesrat Maurer mehr Zuwanderung aus Drittstaaten will
Finanzminister Ueli Maurer schlägt mehr Zuwanderung aus Staaten ausserhalb der EU vor, um Lücken in der Forschung und Informatik zu schliessen. Doch trotz Fachkräftemangel zeichnet sich kurzfristig noch keine Erhöhung der Kontingente ab.

Die Aussage, die Finanzminister Ueli Maurer an der Pressekonferenz zur Umsetzung der OECD-Mindestbesteuerung für grosse Unternehmen gemacht hat, wurde kaum wahrgenommen. Dabei hat ausgerechnet der SVP-Bundesrat brisante Pläne verkündet: Mehr Zuwanderung zwecks Steigerung der Standortattraktivität, damit die Firmen genügend «absolute Spitzenfachkräfte» erhalten. «Ich denke, dass wir die Drittstaatenkontingente leicht erhöhen müssen, spezifisch für Firmen im Bereich der Forschung und Informatik.» Wann der Bundesrat die Kontingente allenfalls nach oben anpasst, ist noch offen.

Zur Story