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Bild: KEYSTONE

Umfrage: Zustimmung für neues Waffenrecht und AHV-Steuerdeal nimmt zu

Rund einen Monat vor der Abstimmung sind die Teilrevision des Waffenrechts sowie der AHV-Steuerdeal (Staf) auf Ja-Kurs.



Die am Mittwoch veröffentlichte und von Tamedia durchgeführte Umfrage zeigt, dass das beim Staf mit 62 Prozent deutlich wächst. Die Befürworter des neuen Waffenrechts haben derweil den Vorsprung ausgebaut. Neu sind 52 Prozent der Befragten bestimmt dafür. Bei der Befragung am 2. und 3. April waren es noch 48 Prozent gewesen.

Am grössten ist die Ablehnung weiterhin bei den SVP-Anhängern. 83 Prozent wollen die Vorlage ablehnen - das sind drei Prozent mehr als noch vor drei Wochen. 17 Prozent befürworten die Vorlage - Unentschlossene gibt es bei der SVP keine mehr.

Am anderen Ende des Parteispektrums stehen weiterhin die Grünliberalen am stärksten für ein Ja ein: 84 Prozent wollen die Revision bestimmt oder eher annehmen, 15 Prozent gleichermassen ablehnen - ein Prozent weiss es noch nicht. Auch bei den SP-Anhängern sind mit einem Zuwachs von 2 Prozent nun 84 Prozent für die Vorlage, bei den Grünen sind es vier von fünf Befragten.

Bei den anderen Parteien halten sich Gegner und Befürworter bei der BDP fast die Waage - die Hälfte will die Vorlage bestimmt annehmen, 5 Prozent sind eher für ein Ja, 44 Prozent eher oder bestimmt dagegen und ein Prozent unentschlossen. Bei der FDP sind 61 Prozent der befragten Anhänger für die Vorlage, bei der CVP 63 Prozent. Damit ist die SVP die einzige Partei mit einer Mehrheit gegen die Vorlage.

Kein Geschlechter-Graben mehr

Zwischen den beiden Befragungen hat sich zudem der Geschlechter-Graben geschlossen. Vor drei Wochen wollten noch 54 Prozent der Männer die Revision des Waffenrechts ablehnen, jetzt sind es noch 45 Prozent; 52 Prozent sind derweil dafür oder eher dafür. Bei den Frauen sind es 59 Prozent, die dafür sind. Einen Graben gibt es dafür zwischen Stadt und Land: Auf dem Land sind 51 Prozent gegen die Vorlage, während es in den Städten nur 38 Prozent sind.

In der Umfrage wurde mit geschlossenen Fragen zudem gefragt nach den wichtigsten Argumenten für und gegen die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie - worum es im Kern der Revision des Waffenrechts geht. Dabei wurde mit 59 Prozent erneut am häufigsten als Argument für ein Ja jene Aussage gewählt, wonach die Schweiz mit der Annahme der Revision Teil des Schengen-Dublin-Verbundes bleibt.

Die Gegner stimmten derweil mit 33 Prozent am häufigsten der Aussage zu, dass die Schweiz EU-Recht «aus Prinzip nicht automatisch/dynamisch übernehmen» solle. Diese SVP-Aussage löste gegenüber der vergangenen Befragung die Argumentation ab, wonach die Vorlage im Kampf gegen Terror und Kriminalität nichts nützen würde.

Grösste Zustimmung neu bei FDP-Wählern

Bei der zweiten Vorlage vom 19. Mai, dem AHV-Steuer-Deal (Staf), wollen weiterhin 62 Prozent eher oder bestimmt ein Ja einlegen, 32 Prozent sind dagegen, 6 Prozent noch unentschlossen. Dabei geben 18 respektive 23 Prozent an, dass sie «eher» Ja respektive «eher» Nein stimmen wollen. Dieser hohe Anteil der «eher»-Stimmenden deutet darauf hin, dass die Meinungsbildung noch nicht abgeschlossen ist.

Die grösste Zustimmung geniesst die Vorlage neu bei den FDP-Anhängern: 75 Prozent (plus 8 Prozent) wollen Ja oder eher Ja sagen. Sie haben damit die CVP-Wählerinnen und -Wähler überholt, die noch mit 70 Prozent Ja sagen wollen (minus 1 Prozent). Auf der Gegenseite befindet sich weiterhin die SVP. Es wollen weiterhin 51 Prozent der Befragten Ja oder eher Ja sagen, 40 Prozent sind dagegen.

Während sich die Argumentation beim Waffenrecht im Nein-Lager verschoben hat, ist diese Veränderung bei der Staf beim Ja-Lager zu erkennen: Das Argument des «typisch schweizerischen Kompromisses» (37 Prozent) löste jenes der Stärkung der AHV und der Sicherung der Renten ab (35 Prozent).

Kompromiss auch stechendes Nein-Argument

Auf der Gegenseite wird weiterhin genau dieser erwähnte Kompromiss aus zwei «sachfremden Themen» als undemokratisch betrachtet, weil er eine unverfälschte Stimmabgabe verhindere. An zweiter Stelle lag für die Befragten die Begründung, dass die Bevölkerung Steuergeschenke für die Unternehmen mit höheren Steuern bezahlen müsse.

Bei der AHV-Steuervorlage gibt es kaum einen Geschlechter-Graben, dafür weiterhin einen grossen Unterschied bei den Altersgruppen: Seniorinnen und Senioren über 65 wollen mit 59 bestimmt und 9 Prozent eher Ja sagen. Insgesamt haben aber alle Altersgruppen einen massiv grösseren Ja- als Nein-Anteil.

Die Resultate der Umfrage, welche vom 16. bis 17. April online durchgeführt wurde, zeigen, dass beiden Vorlage am 19. April an der Urne gute Chancen haben dürften. An der Umfrage nahmen 10'815 Personen teil. Der Fehlerbereich liegt bei 1.7 Prozentpunkten. (sda)

Waffenrecht? Hier wird dir die Vorlage erklärt:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 25.04.2019 10:47
    Highlight Highlight Hmmmm......
    Ich weiß nicht genau, was ich von dieser Umfrage halten soll. In den letzten Jahren sagte die Umfrage A, während bei der Abstimmung dann ein B kam.
    Ich warte auf das Ergebnis der Abstimmung.
  • LeChef 24.04.2019 09:46
    Highlight Highlight Die Diskrepanz mit der GfS/SRF Umfrage ist aber immer noch enorm. Offensichtlich misst hier einer von beiden das Falsche, denn erste und zweite Tamedia-Umfrage unterscheiden sicher ja nur wenig (sprich, das was sie misst, misst sie relativ genau, die Frage ist nur, ob es das Richtige ist).
  • Arabra 24.04.2019 09:36
    Highlight Highlight Komisch, als die SP gegen den Biometrischen Pass war 2011, behauptete sie auch, dass wir nicht aus Schengen fliegen bei einem nein. Heute gilt das wohl nicht mehr. Ziemlich verlogen.
    • Astrogator 24.04.2019 12:02
      Highlight Highlight Ich stimme der Vorlage in erster Linie wegen der Verschärfung des Waffenrechts zu. Gerade die Kampagne der Gegner und die Kommentare bestärken meinen Eindruck, dass immer noch viel zu viele Waffen in den falschen Händen sind.
    • Shabaqa 24.04.2019 12:46
      Highlight Highlight Dass das zwei unterschiedliche Dinge zu zwei unterschiedlichen Zeiten sind, merkst du aber schon?
    • Arabra 25.04.2019 01:31
      Highlight Highlight Es geht um Schengen. Soweit ich weiss hat sich da an der Praxis nicht geändert. Ob es jetzt um Äpfel oder Birnen geht spielt da ja keine Rolle. Es geht immernoch um schengen. Der wesentliche unterschied ist die Partei die etwas behauptet....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Panda bear 24.04.2019 09:34
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären wieso man die Steuerreform und die AHV-Finanzierung in eine Abstimmung zusammennimmt? Das sind doch zwei verschiedene Themen. Ich befürworte AHV-Finanzierung, doch die Steuerreform nicht. Die Steuerreform fördert nur das Unternehmen in der Schweiz noch weniger Bezahlen müssen. Da jeder Kanton dies für sich selbst entscheiden darf, profitieren die reichen Kantone . Die ärmeren dagegen bekommen davon nicht ab und müssen die Steuern erhöhen. Diesen Teufelskreis gibt es bereits, man sollte diesen nicht noch unterstützen. Ich wäre für die Einführung eines Einheitssteuersatz
  • Rasti 24.04.2019 09:07
    Highlight Highlight Habe das Gefühl, dass man mit diesen Umfragen versucht den Wahlkampf zu beeinflussen. Denn wenn Umfragen ergeben, ass z.b. das Waffenzeugs angenommen wird dann fangen Leute an, die Nein stimmen würden Ja zu stimmen, weil sie unbedingt auf der Gewinnerseite sein müssen. Das hat einen Namen, weiss aber nicht wie der lautet.
    • Rim 24.04.2019 13:09
      Highlight Highlight Rasti: Es handelt sich hier nicht um einen Wahlkampf sondern um einen Abstimmungskampf. Das zumindest sollte man voraussetzen dürfen. 2. Das Ding nennt sich Herdentrieb und funktioniert bloss bei "Herdentieren" also Schafen, zb. Kein aufgeklärter, selbstbestimmter DemokratIn wird sich (weil er zu den "Gewinneren" zählen möchte, was immer das auch sein mag ;-) seine Meinung ändern. Beim "Waffenzeugs" ist für mich klar: Wer nicht in der Lage ist Formulare auszufüllen, ist bestimmt mit Waffen auch überfordert. Finden Sie nicht?
  • Nonald Rump 24.04.2019 08:07
    Highlight Highlight Tamedia-Umfrage, oh mann 🤦‍♂️ Wieso kommt SRF auf ganz andere Zahlen (66 Prozent Ja)? Habe immer noch im Gefühl, es wird ein "Nein" abstetzen.
    • Mugendai 24.04.2019 09:38
      Highlight Highlight Frag nur in der Stadt -> Resultat A.
      Frag nur auf dem Land -> Resultat B.
      Ich kann auch eine Umfrage durchführen, bei der ich auf 100% komme.
    • rburri38 24.04.2019 11:13
      Highlight Highlight Naja, die Umfragen werden schon so gerechnet, dass es auf die Bevölkerung passt. So dumm sind sie nun auch wieder nicht... aber klar, es ist auch da meistens etwas daneben.
  • dorfne 24.04.2019 08:05
    Highlight Highlight Die Vernunft scheint zu siegen. Bei der Steuer-AHV-Vorlage müssen Alle Kompromisse machen: Die Rechten bei der AHV, die Linken bei den Steuern. Dafür zahlen die steuerlich Entlasteten mehr in die AHV-Kasse. Wie gross die Steuerausfälle sein werden, weiss niemand, weil die Steuereinnahmen des Staates auch noch von anderen Faktoren als der Höhe der Steuern abhängig sind. Bei einem Nein stehen wir vor einer Blockade und etwas Besseres wird nicht nachkommen. Nicht bei diesen Mehrheiten in der Politik und nicht bei dem Einfluss, den die Wirtschaft bei uns hat.
    • Astrogator 24.04.2019 12:06
      Highlight Highlight "Die Vernunft scheint zu siegen. Bei der Steuer-AHV-Vorlage müssen Alle Kompromisse machen: Die Rechten bei der AHV, die Linken bei den Steuern."
      Falsch, der Mittelstand bezahlt einfach doppelt. Einmal für die Steuerausfälle und dann noch für die AHV.

      Zur Erinnerung, Grenchen hat mal durchgerechnet. Um gleichviel Steuern einzunehmen müssten sich Firmen mit 1700 Arbeitsplätzen in der Stadt neu ansiedeln. Dann wäre man aber immer noch im Minus weil die Infrastrukturkosten steigen.
  • Nonald Rump 24.04.2019 07:47
    Highlight Highlight Wurde die Umfrage wieder online durchgeführt?🙈🙈
  • Paradise 24.04.2019 07:24
    Highlight Highlight 2x Nein wäre das einzig Sinnvolle.

    Wir sind keine Zahl in einer Statistik.

    Wir sind Bürger.
    Wir sind Menschen.
    Wir haben Rechte.

    Geld darf nicht die Welt regieren.
    • El Veitie 24.04.2019 13:26
      Highlight Highlight Also sind Deiner Meinung nach Leute ohne Waffe, keine Menschen oder Bürger ohne Rechte? Und was hat das ganze mit Geld zu tun? In meinen Augen gehören Kriegswaffen, ausschliesslich in die Hände von Fachleuten, oder ganz verboten.
    • Paradise 26.04.2019 05:51
      Highlight Highlight Leute denen ohne Grund waffen verboten werden, sind keine freie mündige Bürger. Ja ihnen wird ihr Recht abgesprochen.
  • Paradise 24.04.2019 06:35
    Highlight Highlight Ach übrigens im Schengen Vertrag steht wörtlich. Alles Staaten sind verpflichtet eine pragmatische Lösung zu finden.

    Wieso sollte es also nicht möglich sein, innert 90 Tagen plus Aufschub, den wir sowieso kriegen würden, siehe Brexit, keinen neuen Schengen-light Vertrag zu erstellen oder eine Lösung zu finden?
    • Fandall 24.04.2019 07:26
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, aber nur wenn der Willen dazu auch da wäre. Und fähig zeigen sich die Schweizer Politiker nicht gerade wenn es um Verhandlungsgeschick geht (oder kriegen wir das einfach nicht mit?). Wäre doch eigentlich DER coup vor den Wahlen, wenn man derjenige war der diese Verhandlung für die Schweiz hinkriegt. In dem Falle haben wohl einfach zuviele den Sch*** in der Hose...
    • just sayin' 24.04.2019 08:55
      Highlight Highlight @Fandall

      jep. es geht (bei den befürwortern der verschärfung des waffengesetz') NUR um angst.

      angst der politiker bei einem trendigen hassthema "auf der falschen seite" zu stehen.

      angst vor der eu (mit ihren repressalien)

      angst vor einem problem mit waffen (wo keines ist)

      denn mit fakten und daten haben uns ja die befürworter nicht gerade überhäuft.

      sie arbeiten lieber mit ängsten und gefühlen.

      und das finde ich immer bedenklich.
    • äti 24.04.2019 10:41
      Highlight Highlight Der Schengen ist bereits eine pragmatische Lösung. Das Waffengesetz wurde den seltsamen schweizerischen Verhältnissen angepasst. Was will man noch ? Ist freies Waffentragen das eigentliche Ziel der Nein-Sager? :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • In vino veritas 24.04.2019 06:33
    Highlight Highlight Beschämend, dass sich das Volk vom Bundesrat ein weiteres mal vorführen lässt. Am Ende gewinnen die Unternehmen und der Bürger bezahlt. Dafür braucht es ein starkes nein. Aber wie ich Herr und Frau Schweizer kenne, wird man zu allem ja und amen sagen, und sei die "Lösungen" noch so schlecht.
    • dorfne 24.04.2019 08:11
      Highlight Highlight Das Volk sagt nicht zu Allem ja und amen. Es hat die Rentenreform 2020 abgelehnt und die USRIII! Dadurch sind Blockaden entstanden, die dringend aufgelöst werden müssen. Das geht nicht ohne Kompromisse.
  • Paradise 24.04.2019 06:33
    Highlight Highlight Wusste ihr, dass 90 %der anfragen der Polizei über Ripol läuft nicht SIS?

    Ripol ist übrigens ein internationales Fahndungssystem, dass für Europa entwickelt wurde, bevor EU kam.

    Ist heute noch viel wichtiger und ist nicht an handdelsabkommen gekoppelt.

    Ohne SIS haben wir immer noch Ripol und sind weit entfernt von blind und taub.

    • p4trick 24.04.2019 10:28
      Highlight Highlight Wow du bist ja richtig aktiv hier, wieso fühlst du dich so betroffen mit der Vorlage? Willst du neben Kampfunde auch Waffen zu Hause haben? Genau darum nehme ich die Vorlage an.
      Hier noch der Artikel aus einer guten Zeitung: https://www.nzz.ch/schweiz/die-vorlage-zum-waffenrecht-auf-einen-blick-ld.1462905
    • misohelveticos 24.04.2019 14:01
      Highlight Highlight Ich wusste es nicht, aber ich hätte es nicht anders erwartet, weil RIPOL von seiner Anlage her eben kein internationales Fahndungssystem ist, sondern ein rein schweizerisches!
      Erst seit 2002 ist aufgrund bilateraler Abkommen mit Deutschland der Zugriff auf den Datenbestand des dt. Polizeiinformationssystems INPOL möglich. INPOL hat jedoch nur dt. Polizeidaten.
      Aber die Schweiz wird bestimmt sicherer, wenn 10% der potentiellen Straftäter nicht mehr erkannt werden, dafür aber einige Leute Sturmgewehre mit grossen Magazinen zu hause haben.
    • Paradise 25.04.2019 06:47
      Highlight Highlight @patrick das ist ein american staffordshire terrier. Das ist ein jagdhund, dafür wurde er gezüchtet und heute auch in der schweiz genutzt. Hast gegen alles solche vorurteile? Oder bist einfach überängstlich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paradise 24.04.2019 06:31
    Highlight Highlight Naja wen fedpol und Bund falsch und nur über die Hälfte informieren, wen wundert wird waffenrichtlinie angenommen.
    • äti 24.04.2019 08:42
      Highlight Highlight Ich kenne Männer, die machen mit Karabiner u.ä. Schiesssport. Bei anderen geht ohne vollautomatisch gar nichts. :)
    • Aurum 24.04.2019 08:54
      Highlight Highlight Ist immer am einfachsten, wenn man etwas auf andere schieben kann, ne?
    • Paradise 24.04.2019 08:59
      Highlight Highlight Es geht in diesem Gesetz nicht mal um vollautomatisch.

      Es geht um halbautomaten, und weiteres.

      Ausserdem gibt es auch Karabiner die vollauto sind.

      Wenn keinee Ahnung hast, Stimm nicht ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paradise 24.04.2019 06:30
    Highlight Highlight Ich möchte hier mal drauf hinweisen, dass alle Gewehre die neu in der kat verboten sind, spezielle Bedingungen erfüllen müssen.

    Z. B safe der kar. D1 5000sfr min.
    Begehungsrecht der Polizei bei dir zu hause unangekündigt.
    Verweigerung einer ausnahmebewilligung, ohne Angabe von Gründen gegen die nicht geklagt werden kann.

    80% der Sport waffen betroffen.

    Zutritt der Polizei in jeden 4. Haushalt.

    Und leute sagen es ändert sich nichts?

    Ja irgendwie stimmts, denn diese Gesetze gibts bereits.
    Der coup waffen werden in diese kat. Verschoben und man kann behaupten die Gesetze ändern sich kaum
    • äti 24.04.2019 08:35
      Highlight Highlight Ich habe kein Problem mit allfälligen Hausbesuchen der Polizei. Gut, ich habe auch nichts zu verstecken.
    • Paradise 24.04.2019 08:58
      Highlight Highlight @äti ich würde gerne meine sadomaso Sammlung geheimhalten.

      Deswegen bin ich noch kein böser Mensch.
    • Darkside 24.04.2019 09:29
      Highlight Highlight Ich habe und hatte nie eine Waffe. Bei mir kommen sie also schon Mal nicht vorbei, so what.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paradise 24.04.2019 06:29
    Highlight Highlight Wow Deutschland verstösst aktuell gegen 27 Schengen Abkommen die Schweiz gegen null.

    Und jetzt haben alle Angst wir fliegen raus, wegen 1 Verstoss?

    Deutschland selbst schafft die rechtzeitige unsetzung der waffenrichtlinie nicht?

    Aber wir sollen rausfliegen?

    😂
    • JoeyOnewood 24.04.2019 07:40
      Highlight Highlight Dann vergleich mal den Einfluss von DE und CH in der EU. Politik, gerade internationale, ist ein Machtspiel.

      Die Schweiz hat hier - wie es von der SVP jeweils verlangt - gut und streng verhandelt. Die Besonderheiten des Schweizer Milizsystems und der Schützentradition wurden berücksichtigt.
    • Randy Orton 24.04.2019 07:58
      Highlight Highlight Ich glaube, das ist ein sekundärer Grund um zuzustimmen, viele wären auch so für eine Anpassung der Vorschriften.
    • Paradise 24.04.2019 08:14
      Highlight Highlight Die Verschärfungen wurden bereits vom Volk dreimal abgelehnt.

      Ausser Schengen gibts keinen Grund nochmal abzustimmen.

      Es gibt auch überhaupt keinen Bedarf für eine Verschärfung.

      Somit verstösst es gegen die Verfassung.
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