Schweiz
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Erwachsene Wölfin im Wallis abgeschossen – Staatsanwaltschaft ermittelt



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Der Wolf starb durch einen Schuss Bild: Kapo VS

Im Wallis ist erneut ein Wolf getötet worden. Das erwachsene weibliche Tier wurde gewildert - es hat einen Einschuss hinter der Schulter. Der Wolf ist im Kanton ein Dauerthema. Eine neulich eingereichte Initiative fordert ein Wallis ohne Grossraubtiere.

Spaziergänger haben den Kadaver der Wölfin am Freitag in einem Wald in Mayoux im Val d'Anniviers entdeckt. Für eine Autopsie ist der Kadaver ins Institut für Pathologie der Universität Bern gebracht worden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Wolf ist im Wallis ein Dauerthema. Erst kurz vor Weihnachten war ein weiblicher Jungwolf in der Augstbordregion geschossen worden - allerdings mit Erlaubnis des Bundesamts für Umwelt. So sollten einerseits das Rudel verkleinert und anderseits andere Wölfe abgeschreckt werden.

Wallis will selbst entscheiden

Der strenge Schutz des Wolfs und anderer Grossraubtiere geht vielen jedoch zu wenig weit - insbesondere seit im vergangenen Herbst erstmals eins Wolfsrudel im Oberwallis bestätigt wurde. Vor Monatsfrist haben Exponenten aus den Reihen von CVP und CSP Oberwallis die kantonale Volksinitiative für ein «Wallis ohne Grossraubtiere» eingereicht.

Mit der Initiative soll der Bestand an Grossraubtieren reguliert werden können. Der Kanton könnte selbst entscheiden, wie viele Wölfe oder Luchse in den Wäldern des Kantons für eine ausgeglichene Fauna geduldet werden. Das widerspricht allerdings der Berner Konvention, die gewisse Wildtierarten wie den Wolf wegen ihrer geringen Anzahl schützt. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • LubiM 20.02.2017 20:10
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team

    Zeigt doch bitte nächstes mal auch die Opfer des Wolfs:
    https://scontent.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/16832103_1860971147504756_4099351173482294747_n.jpg?oh=a675f910c64d654c750cc23dfe24efc7&oe=593A4FD2

    Merci
    2 5 Melden
    • trio 22.02.2017 07:00
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Schockbilder! 😒 Gibt es auch Quellen dafür, das ein Wolf dafür Verantwortlich war und das Schaf gut geschützt war? Ansonsten würde ich die Schuld dafür dem Schafhalter geben. Übrigens ist es immer noch so, das viel mehr Schafe durch andere Ursachen sterben, oft genauso qualvoll.
      http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/waren-es-streunende-hunde-zehn-schafe-von-walliser-politiker-zu-tode-gejagt-id5460627.html
      http://www.watson.ch/Schweiz/Thurgau/826113814-200-Schafe-im-Thurgau-an-Futtervergiftung-gestorben (so viele Opfer macht der Wolf während einem ganzen Jahr nicht!)



      1 0 Melden
    • trio 22.02.2017 07:05
      Highlight Highlight Es wird also endlich Zeit, die Schafe anständig zu überwachen und zu schützen, wie ihr Bild eindrücklich zeigt! Dann sind auch die vergleichsweise kleine Opferzahlen des Wolfes kein Problem mehr und verschwinden gänzlich.
      Ausserdem stimmt doch etwas nicht an ihrem Bild, ein Wolf jagt zum fressen.
      1 1 Melden
    • LubiM 22.02.2017 16:07
      Highlight Highlight Ja das Schaf ist vermutlich einfach so auf der Wiese im Dorf umgestürzt und hat sich am Boden derart verletzt... ?!?
      Ein Wolf jagt eben nicht nur zum fressen, sondern auch als Spiel / Training... sonst würde er nicht 20 Schafe (oder wie Sie unten ja sagen... "nur" 14) reissen und dann von dannen gehen.
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steven86 20.02.2017 11:00
    Highlight Highlight Mehr Tiere sterben durch Absturz, Krankheiten etc, aber man gibt lieber am Wolf die Schuld. Ist einfacher dem Tier schuld zu geben, als seinem Unvermögen. Läuft in der Schweiz.
    17 5 Melden
  • #bringhansiback 20.02.2017 08:02
    Highlight Highlight Falls die Walliser mit der Initiative durchkommen sollten: weiss jemand wie man vorgehen muss, damit diese wieder kassiert wird?
    4 8 Melden
  • demian 20.02.2017 01:50
    Highlight Highlight @watson: Wie wärs mit nem Bericht dazu wie der Bund die Schafzüchter subventioniert und fördert? Was es finanziell bedeutet wenn der Wolf ein Schaf reisst? Wieviel ein Bauer an einem Schaf verdient?
    11 11 Melden
    • #bringhansiback 20.02.2017 08:07
      Highlight Highlight @demian: die paar Schafe die der Wolf reisst sind lachhaft. Es sterben jährlich tausende auf den Alpen durch Absturz, Blitzschlag etc. Darüber wird auch nie berichtet. Ein Beispiel: http://www.zeit.de/2014/25/schweiz-alpen-tiere-gefahren
      20 7 Melden
    • trio 22.02.2017 07:13
      Highlight Highlight @bringhansiback
      Ich habe die Anfrage von demian eher so verstanden, dass Watson ein allgemeinen Bericht über Schafzüchter machen soll. Wieviel Subventionen sie bekommen etc. Hat ja nicht nur mit dem Wolf zu tun. Würde mich auch interessieren.
      0 0 Melden
  • elivi 19.02.2017 20:20
    Highlight Highlight Yeah wie wärs mit ner volksinitiative die weiter geht als die jetzige? Vielleicht kommt das wallis mal auf ne lösung die nicht so kurzsichtig ist.
    Mein mitleid bei den schäfern hält sich in grenzen, sie kriegen entschädigung und die meisten schafe landen ja eh auf der schlachtbank.
    24 8 Melden
    • #bringhansiback 20.02.2017 08:09
      Highlight Highlight Oder verenden kläglich auf der Alp.
      14 7 Melden
  • Skip Bo 19.02.2017 20:01
    Highlight Highlight Eine Umfrage belegt, je entfernter man vom Wolf lebt, umso höher ist die Akzeptanz vom Wolf. Das heisst nichts anderes als "Was kümmern mich die Sorgen der anderen, ich bin nicht bereit mich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen." Beste Voraussetzungen zur Schaffung einer entsolidarisierten Gesellschaft.
    17 31 Melden
    • trio 19.02.2017 21:19
      Highlight Highlight Interessant, bei den Ausländern ist es genau umgekehrt. Je weniger es hat desto grösser ist die Ablehnung.
      Gibt es da auch eine Studie, wieso das so ist?
      25 4 Melden
  • Regas 19.02.2017 18:59
    Highlight Highlight In früheren Zeiten war der Wolf noch böse (Rotkäppchen) und wurde ausgerottet. Heutzutage ist dieses Viech zum verniedlichten Kuscheltier geworden. Warum wohl? Weil der grösste Teil der Bevölkerung den Bezug zur Natur und deren Gefahren verloren hat. Der Wolf ist keine bedrohte Tierart und braucht daher keinen besonderen Schutz.
    19 78 Melden
    • Hochen 19.02.2017 20:17
      Highlight Highlight Ah und dan gelten Gesetze plötzlich nichts mehr weil du es gesagt hast oder wie?
      30 3 Melden
    • anonüm 20.02.2017 16:22
      Highlight Highlight Jetzt beruhige dich einmal.
      Ich wohne in einem Dorf im Wallis, wo der Wolf um die 30 Schafe gerissen hat. Ich glaube nicht an die Märchen wie Rotkäppchen etc. Aber es ist ein seltsames Gefühl abends alleine nach draussen zu gehen oder die Kinder (wie wir es noch tun statt sie 24 Stunden vor den Fernseher zu setzen) auf den Spielplatz schicken. Ich finde es sehr beleidigend uns als Hinterwäldler zu bezeichnen nur weil wir andere Probleme haben. Wir mischen uns auch nicht ein wenn ihr am jammern seit, dass eure Trams 1 Minute Verspätung haben. Zuerst mal überlegen bevor man schreibt...
      7 3 Melden
  • Charlie Runkle 19.02.2017 18:32
    Highlight Highlight Die svp wars, habs genau gesehen!!!
    18 42 Melden
  • johannamiller 19.02.2017 18:22
    Highlight Highlight Einfach nur fremdschämend sowas! Da hielt sich wohl jemand für ganz wichtig und "mega cool" diese Wölfin zu wildern. Ich hoffe, der Wölfin widerfährt Gerechtigkeit und man findet diesen Killer.
    73 21 Melden
  • LubiM 19.02.2017 18:21
    Highlight Highlight Hab keinen von euch weinen sehen als der Wolf in Eischoll/Unterbäch trotz Elektrozaun und 2 Hunden 20 Schafe gerissen hat (zum teil Trächtig).
    27 75 Melden
    • bokl 19.02.2017 19:16
      Highlight Highlight Wenn man Essen auf dem Silbertablett serviert, muss man sich nicht über "Gäste" wundern. Nicht der Wolf ist artfremd in diesen Gefliden. Es sind die Schafherden, die dort unnatürlich und artfremd sind.
      48 18 Melden
    • LubiM 19.02.2017 20:23
      Highlight Highlight Also ist das Leben eines Wolfs (notabene auch "Artfremd" was auch immer das mit dem Wolf zu tun hat) höher zu gewichten als das von >1 Schafen + deren Ungeborenen?
      Sorry aber wer das mit eigenen Augen gesehen hat, dem kann dem Wolf nichts mehr gutes wünschen - ein grausamer Anblick!
      7 20 Melden
    • bokl 19.02.2017 21:20
      Highlight Highlight Zusammenfassung:
      "Es wird eine Horde Nutztiere (Bsp. Schafe) auf eine Nutzungsfläche (Alp) getrieben. Die Horde ist dort nicht heimisch ohne ohne massive Subventionen würde sich der Aufenthalt nicht lohnen. Ein in dieser Region natürlich vorkommendes Raubtiert gerärt ob der unerwartetend Beute in einen Blutrausch und tötet Faktor x der subventionierten Nutztiere.
      Reaktion: Man schiesst von der Natur vorhergesehene Raubtier, um weiter subentionierte, artfremde Nutztiere halten kann ...
      26 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 19.02.2017 17:54
    Highlight Highlight Ich weiss es wird niemanden gross stören, aber ich habe soeben meine Ferien dieses Jahr aus dem Wallis ins Berner Obrtland verlegt.
    102 31 Melden
    • lexander 19.02.2017 18:06
      Highlight Highlight Werde das Wallis auch bis auf Weiteres meiden.
      39 24 Melden
    • LubiM 19.02.2017 20:25
      Highlight Highlight Jap dein Hotelier wird sicherlich den Wolf erledigt haben... Genau so war es.
      Weiss nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat.
      Dort (also BeO) ist der Wolf übrigens auch nicht gerne gesehen, aber das ist ja zweitrangig...
      13 10 Melden
    • trio 20.02.2017 08:03
      Highlight Highlight @Lubi
      Im Wallis wird aber weitaus am meisten gewildert, das zeigen auch die Bestandesaufnahmen von Wolf und Luchs.
      Kann schon sein, das der Wolf überall kontrovers ist, aber nirgends ist der Hass auf einheimische Raubtiere grösser als im Wallis, scheint es jedenfalls.
      4 2 Melden
  • demian 19.02.2017 17:39
    Highlight Highlight Solche Nachrichten sind deprimierend...
    93 18 Melden
  • Der müde Joe 19.02.2017 16:55
    Highlight Highlight Einfach nur traurig dass es nicht möglich ist mit diesem majestätischen Tier zusammen zu leben.
    126 20 Melden
    • anonüm 21.02.2017 14:09
      Highlight Highlight Ist ja auch einfach gesagt, wenn das Problem weit weg ist.
      0 1 Melden

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