Schweiz
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Vier Menschen sterben bei Absturz von Kleinflugzeug im Wallis



Das Flugzeug, das am Freitagnachmittag auf den Mont-Durand-Gletscher im Wallis abgestürzt ist, ist auf einem Rundflug gewesen. Die Unfallursache war am Samstag noch unklar. Auch die vier Todesopfer waren noch nicht formell identifiziert.

Die vierplätzige Robin war vom Flugplatz Sitten für einen Rundflug gestartet, wie die Kantonspolizei Wallis am Samstagmorgen mitteilte. Kurz vor 16.45 Uhr sei das Kleinflugzeug auf einer Höhe von rund 3300 Metern über Meer auf den Mont-Durand-Gletscher abgestürzt.

Die Stelle liegt etwa 150 Meter unter dem Durandpass. Das Alarmsystem des Flugzeugs hat bei der Rega in Zürich einen Alarm ausgelöst, sodass umgehend Rettungskräfte der Air Zermatt ausrückten. Sie konnten jedoch nur noch den Tod des Piloten und seiner drei Passagiere feststellen.

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat mit der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Die vier Todesopfer waren am Samstagvormittag noch nicht formell identifiziert. (sda/kün)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Smith 28.07.2018 00:21
    Highlight Highlight Natürlich ist die Unfallursache erst mit dem Vorliegen des Unfallberichts klar, und dann werde ich meine Vermutung gegebenenfalls gerne zurücknehmen, aber bis dahin: Ein Kleinflugzeug knallt in dieser Sauaffenhitze bei bester Sicht auf dreieinhalb Tausend Meter Höhe in einen Pass – da ist die Unfallursache zu 99% klar: Zuwenig Steigleistung und die Situation zu spät erkannt. Kurz: ungeeignete Flugtaktik im Gebirge.
    • ChlyklassSFI 28.07.2018 06:41
      Highlight Highlight Du hättest besser nichts geschrieben.
    • wizzzard 28.07.2018 07:37
      Highlight Highlight Deine Vermutung ist naheliegend, vor allem wenn vier Personen im Flugzeug waren. Trotzdem mag ich solche Spekulationen nicht. Überlassen wir die Untersuchung der SUST.
    • maricana 28.07.2018 07:38
      Highlight Highlight In einem engen Bergtal hilft auch die Früherkennung der Situation nicht, die vermeintliche Umkehrkurve wäre meist zu weit. Erinnert an den Flugunfall vor einem Jahr im Berninagebiet. Als erfahrener Pilot die ausweglose Situation zu erkennen muss brutal sein.
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