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Im Walliser Wintersportort Crans-Montana kam es an Silvester zu einem verheerenden Brand in einer stark besuchten Bar. Dutzende Menschen sind ums Leben gekommen, rund 100 wurden verletzt, viele davon schwer.
01.01.2026, 11:1501.01.2026, 11:31
Das auf Brandverletzungen spezialisierte Universitätsspital Zürich hat am Donnerstag schon über ein Dutzend Brandopfer aus Crans-Montana VS behandelt. Weiter würden vermutlich folgen, sagte ein Sprecher.
Die Rettungshelikopter würden laufend neue Brandopfer aus Crans-Montana einfliegen, sagte ein Spitalsprecher auf Anfrage von Keystone-SDA. Am Donnerstagmittag seien es bereits über ein Dutzend gewesen.
In der Schweiz gibt es zwei Zentren, die auf Verletzungen dieser Art spezialisiert sind: Die Universitätsspitäler Zürich und Lausanne. (sda)
Bundespräsident Guy Parmelin äussert sich auf X vom Vorfall: «Was ein Moment der Freude sein sollte, verwandelte sich in der Nacht in Crans-Montana in eine Trauer, die die ganze Schweiz und das Ausland betrifft». (cmu)
Europaratspräsident und alt Bundesrat Alain Berset schrieb auf X, er sei zutiefst schockiert und traurig über das Drama, das sich in der Nacht in Crans-Montana ereignet habe. Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und ihren Angehörigen.
Die Medienkonferenz ist beendet. Viele Fragen sind noch offen, etwa bezüglich der Ursache des Brandes. Wir halten euch hier weiterhin auf dem Laufenden. (con)
Die genaue Anzahl der Todesopfer und der Verletzten ist aktuell noch nicht bekannt. Die Identität der Opfer wird zudem nicht bekannt gegeben. Dies aus Rücksichtsnahme gegenüber den Angehörigen der Betroffenen. Das Wallis hat zur Identifizierung der Brandopfer um Unterstützung von den benachbarten Kantonen gebeten. (con)
Laut dem Walliser Staatsrat Mathias Reynard sind die Kapazitäten im Wallis vollständig ausgelastet. Die Rettungskräfte werden von anderen Kantonen unterstützt, unter anderem wurden 10 Helikopter für die Versorgung der Verletzten aufgeboten.
Die Behörden bitten die Bevölkerung, risikoreiche Aktivitäten vorerst zu vermeinden und rufen zu Solidarität auf. (con)
Die Opfer von Crans-Montana VS kommen aus verschiedenen Ländern, wie der Walliser FDP-Staatsrat Stéphane Ganzer sagt.
«Wir haben auch eine internationale Komponente, die zum Tragen kommen wird», so Ganzer. Menschen kämen an Silvester teilweise von weit her nach Crans-Montana. «Dies wird sicher bestimmte diplomatische Fragen aufwerfen.»
«Wir haben eine schwierige Situation zu bewältigen und müssen uns daher derzeit vor Ort damit auseinandersetzen», so Ganzer weiter. (sda/con)
Laut Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud laufen die Ermittlungen bezüglich der Ursache der Katastrophe. Sie betont, dass man nicht von einem Attentat ausgehe, sondern von einem Unfall. (con)
Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, sich strikt an die Anweisungen der Einsatzkräfte zu halten und sich nicht in das betroffene Gebiet zu begeben.
Den Betroffenen sprach der Staatsrat «seine grosse Solidarität» aus und spendete seine Gedanken den Opfern, ihren Familien und allen anderen Betroffenen. (sda/con)
Der Walliser Staatsrat hat wegen der Explosion in Crans-Montana die besondere Lage ausgerufen. Damit sollen möglichst rasch und ohne Verzögerung alle nötigen Einsatzmittel mobilisiert werden können, hiess es in einem Communiqué.
Die besondere Lage gelte demnach ab Donnerstag 9 Uhr, schrieb der Staatsrat weiter. Der Einsatz dauert noch immer an. (sda/con)
Der Walliser Polizeikommandant Frédéric Gisler bestätigt, dass es bei dem Brand mehrere Dutzend Todesopfer und Dutzende weitere Verletzte gab. Die Zahl beträgt um die 100 Menschen, viele davon seien schwer verletzt. (con)
Der Beginn der für 10 Uhr anberaumten Medienkonferenz verzögert sich um einige Minuten. (con)
Um 10 Uhr informiert die Walliser Kantonspolizei an einer Medienkonferenz. Wie berichten hier bei watson live. (con)
Während einer Silvesterfeier im Walliser Wintersportort Crans-Montana kam es zu einer Explosion und einem Brand in einer stark besuchten Bar. Laut der Polizei kam es zu mehreren Todesopfern und Schwerverletzten. Die genaue Zahl ist noch unbekannt, unbestätigte Quellen sprechen von Dutzenden Toten und mindestens hundert Verletzten. Die Westschweizer Spitäler sind derzeit überlastet. Sie rufen dazu auf, aus Solidarität auf risikoreiche Aktivitäten vorerst zu verzichten. (con)
Die wichtigsten Informationen
- Während einer Silvesterfeier im Walliser Wintersportort Crans-Montana kam es zu einem Brand in einer stark besuchten Bar.
- Dutzende Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Rund 100 wurden verletzt, viele davon schwer, wie die Behörden am Neujahrsmorgen an einer Medienkonferenz mitteilten. Die genauen Zahlen sind noch unbekannt. Es befinden sich auch Menschen aus dem Ausland unter den Opfern.
- Die Ursache für den Brand ist noch unbekannt. Die Ermittlungen laufen.
- Die Westschweizer Spitäler sind derzeit voll ausgelastet. Sie rufen dazu auf, aus Solidarität auf risikoreiche Aktivitäten vorerst zu verzichten.
Das ist über das Unglück bekannt
Während einer Silvesterfeier kam es im beliebten Walliser Wintersportort Crans-Montana zu einem verheerenden Brand. In einer Bar mit Dutzenden Besuchern brach gegen 1.30 Uhr ein Feuer aus.
Es gibt Dutzende Todesopfer und rund 100 Verletzte. Frühe Berichte bestätigten die Behörden an einer Medienkonferenz am Neujahrsmorgen.
Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt, die Ermittlungen laufen. Ausgeschlossen wird, dass es sich um ein Attentat handelte. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich mehr als hundert Personen im Lokal auf, wie zuvor ein Mediensprecher der Kantonspolizei Wallis mitteilte.
Laut Quellen des Regionalradiosenders RhôneFM könnten Aktivitäten mit pyrotechnischen Gegenständen für die Explosion verantwortlich sein. Diese Informationen sind aber bisher nicht bestätigt.
Die Polizei machte zunächt keine Angaben zur genauen Anzahl der Todesopfer und der Verletzten. Die Zeitung Le Nouvelliste berichtete aber bereits früh über bis zu 40 Tote und mindestens 100 Verletzte, viele davon mit schweren Verbrennungen.
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Unglück in der Silvester-Nacht in Crans-Montana
Während einer Silvesterfeier ins Neujahr 2026 in Crans-Montana VS kam es zu einer Explosion und einem Brand in der Constellation Bar.
quelle: x
Wie RTS unter Berufung auf einen Arzt berichtete, waren die Spitäler in der Westschweiz mit Brandopfern überlastet. Er appellierte an die Bevölkerung, riskante Aktivitäten am 1. Januar zu vermeiden, um die Notfallstationen zu entlasten.
Beim betroffenen Betrieb handelt es sich um die Bar Le Constellation im Zentrum des Wintersportorts. Die Explosion ereignete sich offenbar im Keller der Bar. Dieser bietet bis zu 300 Personen Platz.
Ein auf Social Media verbreitetes Video zeigte eine Menschenmenge vor dem brennenden Gebäude, es sind Schreie zu hören.
Die Kantons- und Stadtpolizei, die Feuerwehr und mehrere Helikopter waren am Ort des Geschehens im Einsatz. Am frühen Morgen sei der Brand unter Kontrolle gewesen, so der Sprecher. Das Gebiet wurde vollständig gesperrt. Über Crans-Montana wurde eine Flugverbotszone eingerichtet. (con)

Rettungskräfte am Ort des Unglücks.x