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Kontrolleur

Bild: montage: watson/keystone/shutterstock

Was ich wirklich denke

Ein SBB-Kondukteur erzählt, warum die Schweizer zu dumm für Sparbillette sind



Was ist «Was ich wirklich denke»?

Wir gestehen: Bei der Idee für «Was ich wirklich denke» haben wir uns schamlos beim «Guardian»-Blog «What I'm really thinking» bedient. Wir mussten fast, denn die Idee dahinter passt wie die Faust aufs Auge auf unseren alten Claim «news unfucked». Es geht darum, Menschen, Experten, Betroffene anonym zu einem Thema zu Wort kommen zu lassen, ohne dass diese dabei Repressalien befürchten müssen. Roh und ungefiltert. Und wenn du dich selber als Betroffener zu einem bestimmten Thema äussern willst, dann melde dich bitte unter wasichdenke@watson.ch.

Die Namen unserer Gesprächspartner sind frei erfunden.

Meine Name ist Dominik. Ich bin Kondukteur bei den SBB. Ja, ich sage immer noch Kondukteur, auch wenn das die SBB nicht gerne hören. Einmal war unsere Bezeichnung Reisezugbegleiter, aktuell lautet sie Kundenbegleiter. Diese Begriffe versteht jedoch kein Mensch.

Was mich momentan wirklich nervt, sind nicht die Verspätungen und Zugsausfälle (2019 war wirklich ein katastrophales Jahr). Nicht die immer mehr Reisenden, die per Facetime-Video telefonieren. Direkt im Abteil. Mit Lautsprecher! Nicht die Besoffenen, die frühmorgens halbtot auf dem Perron liegen. Nein, es sind die Sparbillette.

«Böse gesagt – die Schweizer sind schlicht zu dumm für Sparbillette.»

Die Sparbillette entwickeln sich für uns Kondukteure zunehmend zu einer Plage, die sich wegen der vielen Werbung extrem schnell ausbreitet. Für uns sind sie Hölle statt Segen. Denn ich habe das Gefühl – etwas böse gesagt – die Schweizer sind schlicht zu dumm für Sparbillette.

Warum? Jeder sollte inzwischen wissen, dass Sparbillette nur für einen bestimmten Zug gültig sind. Aber fast jedes Mal, wenn ich vor einem Zug stehe, kommt ein Typ mit dem Sparbillett und fragt, ob er nun trotzdem einen früheren Zug nehmen könne. Da denke ich: Sorry, ‹selber schuld›. Bei den Sparbilletten muss man sehr streng sein, sonst ufert es aus. Ein Beispiel: Kürzlich zeigte mir ein Mann am Nachmittag im Intercity nach Brig sein Sparbillett für einen Zug um 23 Uhr! Logischerweise ist dann das Ticket supergünstig. Ich sagte ihm, dass er auf dem falschen Zug sei und sich ein richtiges Ticket kaufen müsse. Dann antwortete der Mann, er habe gehört, dass am Sonntag die Zugsbindung für Sparbillette nicht gelte. So ein Quatsch. Und dann kommt immer die Forderung nach Kulanz. HALLO? Ich sage, ob ich kulant bin, nicht der Kunde. Kulanz heisst nicht, dass alle fahren können, wie und wo sie wollen.

«Kulanz heisst nicht, dass alle fahren können, wie und wo sie wollen.»

Noch ein Exempel gefällig? In übervollen Pendlerzügen glauben Reisende, sie können jetzt Selbstjustiz betreiben und ihre eigenen Regeln aufstellen. Sitzen mit einem 2.-Klasse-Ticket in die 1. Klasse. Sicher nicht! Das gibt dann richtig unschöne Diskussionen. Meistens klagen die Sünder dann noch, dass ich sie vor den anderen Passagieren blossstelle. Die ewigen Platzdiskussionen sind für das Zugpersonal mühsam. Pro Tag gibt es nur ganz wenige Züge, wo man wirklich keinen Sitzplatz findet. Aber viele Reisende haben das Gefühl, ein Viererabteil sei bereits mit zwei Leuten besetzt. Wenn zwei Plätze frei sind, ist es aber in Gottes Namen nicht voll. Dann müssen halt die Taschen von den Sitzen runter.

Aber, liebe User, denkt jetzt nicht, dass ich mich gerne im Zug als Chef aufspiele. Vielmehr versuche ich ein möglichst guter Gastgeber zu sein. Bei Pöbel-Passagieren hört aber der Spass auf. Kürzlich rastete ein Typ total aus. Dies nur weil ich ihn gebeten hatte, den Swisspass richtig aus seinem Portemonnaie hervorzuholen. Er sagte mir, ich sei ein Arsch**** und schikaniere die Leute. Seine Frau versuchte ihn zu besänftigen und entschuldigte sich für sein Verhalten. Aber seien wir ehrlich: Es vergeht keine Woche, wo du nicht als Idiot oder Arschloch bezeichnet wirst. Ich habe das Gefühl, wir Kondukteure werden zunehmend zum Blitzableiter für die wahren Probleme der Menschen.

«Ältere Kunden suchen oft krampfhaft das Negative.»

Dazu kommt die Wohlstandsverwahrlosung. Leider gibt es viele, oft ältere Kunden, die krampfhaft etwas Negatives suchen. Ein Beispiel aus der 1. Klasse auf dem Weg von Zürich nach Chur:

Einem Mann kommt trotzdem nichts anderes in den Sinn, als über den schaukelnden Zug zu motzen. Diese Nörgeler-Mentalität ist wirklich schlimm und bringt mich auf die Palme. Ich weiss, Verspätungen sind schei***, Zugsausfälle sind schei***. Da müssen wir besser werden. Aber es gibt Leute, die schon im Bahnhof krampfhaft etwas Negatives suchen. Einen Schlirgg an der Scheibe etwa. Meistens sind das nicht Pendler, sondern Ausflügler, die irgend einen negativen SBB-Artikel in der Zeitung gelesen haben. Und die Bestätigung suchen.

Es gibt schon Tage, an denen ich den Verleider habe. Tage, an denen ich innerlich durchdrehe. Einmal kam ein Typ in Zürich auf dem Perron zu mir und wollte mir klarmachen, wie ich meinen Job zu erledigen habe. Total von oben herab. Da ist mir auch ein ‹du Idiot› herausgerutscht. Einmal habe ich von einem Wirrkopf auf dem Bahnsteig fast eine kassiert. Als ich bei einem Streit zwischen Reisenden die Polizei beiziehen wollte, attackierte mich der Querulant. Seine Faust ging glücklicherweise daneben.

«Störungen sind ein huere Stress. Du stehst vor einem vollen Intercity und der macht keinen Wank. Da fühle ich mich ohnmächtig.»

Besonders stressig für uns Kondukteure sind Störungen am Zug. Da stehst du vor einem vollen Intercity. Und der macht wegen einer Lokstörung keinen Wank. Die Leute auf dem Perron schauen dich mit Argusaugen an. ‹Mach was!›, heisst es. In diesen Momenten fühlt man sich schon ohnmächtig. Ausser die Reisenden per Durchsage zu informieren und abzuwarten, kann man da nichts machen.

Zugegeben, das mit den Durchsagen klappt manchmal schon eher schlecht als recht. Denn es passiert, dass man vor lauter Stress mal eine Kundeninformation vergisst. Wenn eine Störung auftritt, vergeht die Zeit extrem schnell, da bin ich schon erschrocken: Sieben Minuten Verspätung und ich habe noch immer keine Durchsage gemacht. Das Problem ist auch der Personalabbau. Wenn man als Kondukteur alleine unterwegs ist, muss man sich entscheiden: Behebe ich jetzt zuerst die Störung oder informiere ich die Kunden. Ein ‹huere Stress›, denn ich kann nicht an drei Orten gleichzeitig sein. Wenn dann noch ein Passagier kommt und eine Fahrplanauskunft verlangt, sage ich schon mal, ich hätte jetzt etwas anderes zu tun.

Besonders aufreibend sind derzeit die Fahrten mit den Dosto-Zügen von Bombardier. Da musst du mehr Zeit für die Kontrollen einberechnen, weil jeder Passagier einen Kommentar zum «Schüttelbecher» oder zur «Bombe» abgibt, wie der FV-Dosto im Bähnler-Jargon heisst. Ich sage aber ehrlich meine Meinung: Ich finde den FV-Dosto keinen gelungenen Zug. Das wird er trotz Updates nie sein.

Dennoch fahre ich lieber mit dem Dosto als mit einem der alten «Viehwaggons». Kompositionen, wo man das Gefühl hat, sie fallen demnächst auseinander. Ich meine damit die weiss-militärgrünen Ersatzwagen. ‹Dieser Zug ist ja noch älter als sie›, sagte eine Frau kürzlich zu mir.

«Skirennen sind das Schlimmste: Männergruppen in Edelweisshemden stellten sich um 5 Uhr morgens kistenweise Bier rein und machten primitive Sprüche.»

Für mich die mühsamsten Fahrten sind jene bei Grossanlässen am Wochenende, wie etwa dem Skirennen in Adelboden. Letztes Jahr machte ich den Frühzug ins Berner Oberland. Ich bin ein sportbegeisterter Mensch, aber die Reise war unter aller Kanone. Bereits um 5 (!) Uhr morgens stellten sich Männergruppen in Edelweisshemden kistenweise Bier rein und rissen niedere Sprüche. Zu mir sagten sie, dass sie «kein Billett» haben. Du weisst in diesem Moment genau, dass sie dich verarschen. Sie ergänzen dann: «... sondern ein GA.» Diesen Spruch hört man fast täglich. Gegen aussen versuche ich dann krampfhaft zu lachen. Innerlich denke ich: ‹Du Vollidiot bist so was von nicht lustig.›

Der liebe Alkohol begleitet dich vor allem auf den Frühschichten am Samstag- und Sonntagmorgen. Immer wieder triffst du auf Schnapsnasen, die halbtot auf dem Perron liegen. Am Tag würdest du die Ambulanz rufen. Ich schaue meistens rasch, ob sie noch atmen oder helfe ihnen auf und gehe dann weiter. Tut mir leid, aber ich bin kein Samariter. Generell mag ich Frühzüge lieber als jene am Abend. Dann drehen die Passagiere wegen Verspätungen durch, morgens wollen sie einfach nur ihre Ruhe. Wehe, man weckt die Leute für die Ticketkontrolle. Dann kriegst du eine Standpauke.

«Die SBB-Chefs wollten zuletzt die Schraube anziehen. Resultat: Das Bahnsystem ist fast auseinandergebrochen.»

Trotzdem mache ich meine Arbeit auch nach sieben Jahre sehr gerne. Lieber User, du wirst es nach den Erzählungen kaum glauben, aber ich schätze besonders den Kundenkontakt. Die einfachen und kurzen Gespräche. Toll ist, dass ich in meinem Job in der ganzen Schweiz zu Hause bin. Ich lebe nicht in Zürich oder St.Gallen, sondern überall und bewege mich den ganzen Tag mitten in der Gesellschaft. Das ist zwar anstrengend, aber auch unglaublich bereichernd. Die Arbeit als Kontrolleur bietet viel Abwechslung. Alleine ab dem Depot Zürich gibt es hunderte verschiedene Touren.

Und ganz ehrlich: Bei unseren Touren ist schon Luft drin, bei unseren Schichten ist ordentlich leere Zeit eingeplant. Wenn ich von Zürich via Basel nach Luzern fahre, kann ich nicht wie die Passagiere umsteigen. Wir haben immer einen Zug als Puffer, sonst kollabiert das ganze Bahnsystem. Die SBB wollten die Schraube bei uns und den Lokführern zuletzt etwas anziehen. Das ging bös nach hinten los. Klar kann man sagen, wir seien ‹fuli Sieche›, aber Leerzeit ist Arbeitszeit. Die Pausen braucht es, um einen stabilen Bahnbetrieb zu gewährleisten. Und ohne die Unterbrüche kannst du den Job zudem nicht machen.

Wenn du aus einem bumsvollen Zug mit 500 Passagieren kommst, brummt der Schädel total. Nach solchen Fahrten vermeide ich es, in den Pausenräumen mit Lokführern zu reden. Die labbern in der Pause mehr als wir. Während sie vor der Ruhe flüchten, tun wir dasselbe vom dauernden Lärm.

Bonus: Absurde Fundgegenstände

Neben Handys und Portemonnaies begegnen uns immer wieder ominöse Gegenstände. Vor ein paar Monaten fand ich tatsächlich Krücken in der Gepäckablage. Da erfolgte im Zug offenbar eine Wunderheilung. Es ist kaum zu glauben, was die Leute alles vergessen. Grosse Koffer bleiben mitten im Abteil liegen, obschon die Reisenden fast drüber klettern müssen. Immer wieder finde ich Spritzen im Zug, das ist allerdings eine heikle Sache.

(Aufgezeichnet: amü)

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313Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spargel 25.01.2020 14:55
    Highlight Highlight Ich bin noch heute dem Kondukteur Dankbar der mein vergessenes Sturmgewehr im Zug geistesgengenwärtig zu sich nahm und das richtige machte.
  • Fritz Gysin 25.01.2020 13:55
    Highlight Highlight Die grosse Mehrheit der Kondukteure sind genau so, sympathisch, aufgestellt und professionell. Vielen Dank an alle. Eine Miniminderheit stresst und gibt einer Minderheit der Passagieren die Gelegenheit, sich mit SBB Bashing und Hasstiraden abzureagieren und von eigenen Problemen abzulenken. Lassen wir uns von denen nicht das bequeme Reisen im Zug verleiden!
  • Effie 25.01.2020 12:10
    Highlight Highlight Hmm weiss nicht.. mag die einfach nicht. habe letzten mitgekriegt wie ein Deutscher, der vom Flughafen her kam eine Busse bezahlen musste , weil er eine falsche Zone gelöst hatte.. klar bei sparbilleten gehts nicht aber das ist ja nur einen Teil. Polizei sorgt auch für Sicherheit aber die können ja auch je nach Fall abwägen..
    Ich habe sogar mal ein tinderdate abgesagt als ich efahren habe , dasss er Kontrolleur ist 😂
  • Auti Aare 25.01.2020 10:50
    Highlight Highlight Mein Grossvater, der verstorbene Familienheld, hat bei der SBB als Gleisarbeiter angefangen und sich bis zum Zugsführer hochgearbeitet. Die Fahrten mit ihm im Kindesalter werde ich nie vergessen und sind meine persönlichen Highlights. Deswegen begegne ich Kondukteuren mit einem breiten Lächeln und viel Respekt. Vielleicht nehmen auch sie ihre Enkelkinder nach der Pension mit quer durch die Schweiz?
  • Baba 25.01.2020 10:05
    Highlight Highlight Ich schätze die freundlichen Kondukteure (ich sage auch immer noch "Kondiktör" 😉) der SBB. 99.9% von ihnen machen wirklich einen tollen Job. Und ich bringe das auch immer mal wieder zum Ausdruck 😊. Freundlichkeit erleichtert das Leben und macht es doch für alle angenehmer.

    Ich hoffe, die Mitarbeitenden der SBB erleben jetzt unter der neuen Leitung wieder mehr Wertschätzung und nicht mehr die blosse Behandlung als Unkostenfaktoren.
  • Franzi Issy 25.01.2020 09:25
    Highlight Highlight Ja öfters mal danke sagen ist absolut angebracht. Ich erfahre neben Freundlickeit und meistens guter Auskunft auf diverse Fragen auch grosse Hilfsbereitschaft beim "Anpacken". Ich reise oft mit viel Gepäck und Kinderwaagen. Hilfe beim Ein- und Aussteigen bekomme ich oft ohne darum bitten zu müssen... das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit....
    Für Zugprobleme können Kontukteure nichts... warum sollte man also die Wut an ihnen auslassen?
    Der Stellenschlüßel dürfte höher sein... das würde auch mehr Kundenzufriedenheit bedeuten.

    Grosser Respekt an alle die diesen Beruf ausüben!
  • Hüendli 25.01.2020 09:08
    Highlight Highlight Du sprichst nicht nur von Kondukteuren, sondern auch korrekterweise von _den_ SBB (schweizerischen Bundesbahnen) 👍🏼
    Aus der Aussensicht hoffe ich, dass nach dem verlorenen Jahrzehnt unter Meyer mit dem neuen Boss Ducrot der Grundstein zu einem Schritt weg vom Marketing-Gebrabbel und hin zu mehr Kunden- und Mitarbeiterorientierung gelegt ist.
    • ursus3000 25.01.2020 16:30
      Highlight Highlight 50% mehr Züge ist für dich ein verlorenes Jahrzehnt ? Ist Deine Produktivität auch so fest gestiegen oder war es ein verlorenes Jahrzehnt für Dich ?
  • Gsnosn. 25.01.2020 07:23
    Highlight Highlight Passagiere sind ein Abdruck der Gesellschaft, desto mehr fahren, desto besser ist der Abdruck. Wirklich viel ändern kann man nicht. Bei der Erziehung, Kindergarten, Schule muss es geändert werden.
  • Don Alejandro 24.01.2020 23:42
    Highlight Highlight Ich stehe oft im Gang der ersten Klasse. Und nein, in der Rushhour sind sehr oft nicht nur alle Sitzplätze sondern auch Stehplätze in der 2. besetzt. Aber unisono waren diesbezüglich die Kontrolleure immer kulant. Danke dafür.
  • Pascal Feigenwinter 24.01.2020 23:26
    Highlight Highlight Die SBB ist nicht unschuldig.

    Ich pendle jeden Tag von Basel nach Zürich. Im Jahr 2019 erwies die SBB eine desolate Leistung.

    Nur ein Beispiel:
    Der Mangel am Rollmaterial ist verherrend. Die sogenannten "Viehwagen" fuhren jeden Tag um 16.00 Uhr ab Zürich HB.
    Diese sind komplett überfüllt (meist nur 7 Wagen am Zug). Ich musste oft stehen. Diese Konstellation ist für den Pendlerverkehr ungenügend.
    Ausserdem war mindestens eine Türe pro Zug ausser Betrieb. Ich glaube, diese Wagons wurden gar nicht mehr unterhaltet.

    Der Kondukteur ist die Ansprechsperson, die das ausbaden muss.
  • Wurstbrot 24.01.2020 22:04
    Highlight Highlight Ganz ehrlich. Das ist doch ein Scheissjob aber irgendjemand muss ihn ja machen. Immerhin fühle ich mich wegen den Spartickets nicht angesprochen. Ich habe verstanden wie die funktionieren und kaufe halt ein normales Ticket wenn ich keine Lust habe mich fix auf einen Zug festzulegen.
  • lilie 24.01.2020 20:49
    Highlight Highlight Ich steh wohl auf dem Schlauch, aber wenn die Kontrolleure auch für die Behebung von technischen Schäden am Zug verantwortlich sind, ist es kein Wunder, steht es so schlimm um die SBB, zumal bei uns in der Gegend die meisten Züge unbegleitet sind. 😵🤔
  • Ass 24.01.2020 19:37
    Highlight Highlight Es gibt auch Kontrolleure die sehr herablassend, frech oder arrogant sind. Dazu kommt noch Missmanagement oder Kleinkriege (z.B. mit der BLS) die auf den Schultern der Kunden ausgetragen werden.
    actio = reactio!!!

    • lilie 24.01.2020 21:02
      Highlight Highlight @Ass: Du hast mit einem Kontrolleur etwa 15 Sekunden zu tun, wenn du dich nicht blöd anstellst. Und da kannst nicht mal über eine (angebliche) Arroganz hinwegsehen und einfach dein Billet vorweisen?

      Sorry, aber da siehst du definitiv schlechter aus neben jedem noch so arroganten Kontrolleur!
    • Nurmalso 25.01.2020 04:22
      Highlight Highlight Schön gesagt. Ich habe nie Probleme mit Kellnern Kontrolleuren Polizisten ja nicht mal mit Verkehrskadetten oder Türsteher.

      Die machen ihren Job und ich mach meinen.
    • ursus3000 25.01.2020 16:32
      Highlight Highlight Zugbegleiter und Kontrolleure sind nicht das Gleiche
  • Aruma 24.01.2020 17:58
    Highlight Highlight Interessant.
    Ich frage mich immer wieder, was sich die Zugbegleiter*innen so denken ...
    . damals als ich eine Hellebarde in der Gepäckablage
    vergass und
    . neulich, als ich ein leicht lädiertes GA präsentierte, weil
    ein Fuchs mein Portemonnaie verschleppt und
    angeknappert hatte.
    Schön, was Dominik aus seinem Beruf macht.
    • Das-Malo 24.01.2020 22:48
      Highlight Highlight äähm kannst du das mit dem Fuchs bitte erklären? Ich bin gerade neugierig geworden.
    • lilas 25.01.2020 00:03
      Highlight Highlight Hellebarden hab ich auch immer dabei. Und Füchse, ja die lieben Portemonnaies, keine Ahnung warum🤷‍♀️
    • Hüendli 25.01.2020 08:58
      Highlight Highlight Spoiler: Aruma hat den 🦊 mit einem energischen "verreis, verreis!" in die Flucht geschlagen 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mittelpunk0 24.01.2020 17:37
    Highlight Highlight Wollte diesen Artikel gerade einer Kondukteuerin zeigen, die vor der Abfahrt schön zu sich selber gesagt hat "nöd die nögschte 20 johr".

    Ich fühle mit euch liebe Konduktteuere, es gibt viele Idioten unter den Reisenden
  • Eseltritt 24.01.2020 17:34
    Highlight Highlight Das einzig nervige in Bezug auf Kontrolleure, sind die doofen Kundenumfragen, von wo nach wo man denn fährt.
    Ich verstehe ja, dass die zur Verbesserung beitragen, aber nervig sind die trotzdem.
    • Mia_san_mia 25.01.2020 06:05
      Highlight Highlight Wieso ist das nervig?
    • Fuchsseb 25.01.2020 07:58
      Highlight Highlight Diese „doofen“ Kundenumfragen die du beschreibst nutzt der VöV um die Erlösverteilung aus dem GA und Halbtax-Topf zu machen. Mit der Erhebung wird eine Hochrechnung gemacht um zu eruieren, welches Transportunternehmen wieviel Geld erhält. Is lt vorallem in den bestellten Regionalverkehren ziemlich wichtig.
    • Tischbein 25.01.2020 08:00
      Highlight Highlight Meines Wissens gehrt es da um die Daten für die Berechnungen, welche Bahngesellschaft wieviel erhält. Es gibt ja nicht nur die SBB...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruggedman 24.01.2020 17:26
    Highlight Highlight Danke an die Kondukteure! Ich möchte echt nicht tauschen.
    Ich bekenne mich jedoch schuldig zu den sogenannten Schnapsnasen zu gehören, zumindest ab und zu. Vor nicht allzu langer Zeit an einem Montag (!!!) im letzten Zug von Zürich nach Bern, der Herr nach einem Konzert im komatösen Zustand. Der Kondukteur kriegte mich einfach nicht wach für die Billetkontrolle. Sorry dafür, aber das Billet hatte ich natürlich.😉
  • Pana 24.01.2020 16:52
    Highlight Highlight "Vor ein paar Monaten fand ich tatsächlich Krücken in der Gepäckablage. Da erfolgte im Zug offenbar eine Wunderheilung."

    Je nach Verspätung könnte es auch eine natürlich Heilung gewesen sein ;)
    • Hugo Niemer 24.01.2020 18:43
      Highlight Highlight Na, Pana, Du warst wohl noch nie im Ausland unterwegs? Da kannst Du während gewissen Verspätungen eine ganze Familie gründen....
    • Alyssea 24.01.2020 23:44
      Highlight Highlight Ach, der war einfach gut. Auch wenn (hoffentlich) nicht wirklich ernst gemeint. 😂
  • Nexzar 24.01.2020 16:27
    Highlight Highlight Ich sympathisiere ja grundsätzlich mit dem Kondukteur, folgender Absatz finde ich aber ein bisschen Bünzli:

    “Sitzen mit einem 2.-Klasse-Ticket in die 1. Klasse. Sicher nicht!“

    Das verstärkt ja nur noch die Idee die Menschen beim Transport in verschieden Klassen und die “Elite” aufzuteilen. Wie schlimm ist das denn, wenn der Pöbel mit einem Vertreter des Pöbels in der gleichen Klasse fahren würde. Jesses.

    Und ganz ehrlich, warum stört das den Kondukteur so, wenn man in einem
    leeren 1. Klasse Abteil sitzt und nicht irgendwie störend auffällt (Lärmbelastung etc.)
    • Eseltritt 24.01.2020 17:31
      Highlight Highlight Ist immer eine Frage des Geldes. Schliesslich bezahlt man für ein 1.Klass Billet das Doppelte.
      Ist halt überhaupt nicht fair gegenüber Fahrgästen die korrekt gelöst haben.
    • bebby 24.01.2020 18:01
      Highlight Highlight Also sitzen Sie im Flugzeug in 1. Klasse hin?
    • Stefanix19 24.01.2020 18:25
      Highlight Highlight Weil man nur für die 2. Klasse bezahlt hat. Man nehme an man bezahlt für Economy aber sitzt in der Business. Das geht ja auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 24.01.2020 16:01
    Highlight Highlight Schade gibt es im LIBEROverbund keine Sparbillette.
    • Nexzar 24.01.2020 16:28
      Highlight Highlight Der ist halt wohl nicht so Libero, hä ;)
    • The Count 25.01.2020 00:50
      Highlight Highlight Ist halt Nahverkehr, da gibt es nirgends Sparbillette.
    • Fuchsseb 25.01.2020 08:03
      Highlight Highlight Das hat damit zu tun, das Libero eben ein Verbund ist. Dieser wird von den Kantonen bestellt und ist daher Abgeltungsberechtigt. D.h. Der Kanton bezahlt für die Leistung on top noch drauf. Wenn du jetzt die Preise absenkst, dann muss der Kanton und dadurch du mit deinen Steuern noch mehr berappen. Siehst du den Teufelskreis? Die SBB hat bei der Preisgestaltung einen gewissen Spielraum, darum sind Sparbillette möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nume no eis, bitteee! 24.01.2020 15:53
    Highlight Highlight Bei allem Verständnis für den „König Kunde“ und grundsätzlicher Zustimmung zur „guten“ Dienstleistung aber manche (imho sehr viele) können damit einfach nicht umgehen. Verwöhnt aber an allem rumnörgeln und überall seine Sterne und Feedback geben können. Mit einer Selbstverständlichkeit, nur weil man für was bezahlt hat. Mein Beileid allen an der Kundenfront! - Oh man, ist doch so ein schöner Freitag und bald Wochenende und ich reg mich noch auf! Ohmmmm🙏🏼...
  • Baum68 24.01.2020 15:44
    Highlight Highlight Ich denke die Kunden wissen sehr wohl was Sie an den Kundenbegleiter haben.
    Es kommt nicht von ungefähr, dass die Kundenzufriedenheit für das Zugpersonal bei ca. 83% liegt. Diejenige der Unternehmung SBB liegt wesentlich darunter.
    Also, die Kundinnen und Kunden wissen sehr wohl wer für Sie da sind. Wenn es der Personalbestand dann zulässt!😎
    • ZimmiZug 24.01.2020 19:42
      Highlight Highlight 83%?
      Barney Stinson, bis du das?
  • Möfe 24.01.2020 15:01
    Highlight Highlight Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit Kondukteuren gemacht, besonders eine vor ca. 2.5 Jahren:
    Montags nach der RS mit ein paar RS Kollegen durch die Schweiz gefahren, abends von Lugano retour nach Zürich, Zug war nicht sehr voll. Der Kondukteur, wohl am Ende seiner Tour durch den Zug, hat sich dann sicher 20 Minuten mit uns unterhalten und schliesslich noch einen guten Schnupf mit uns genommen!
    • Saegezae 24.01.2020 23:08
      Highlight Highlight Ehrenmann!
  • Ironflo 24.01.2020 14:55
    Highlight Highlight Danke für den tolle Einblick in deinen Alltag. Als Führungskraft in der Instandhaltung der Züge auf denen du Dienst tust, interessieren mich solche Insidergeschichten sehr.
    • Ascorbin 24.01.2020 16:19
      Highlight Highlight @ ironflo
      Wir hoffen doch alles im positiven Sinne gemeint.
  • Ascorbin 24.01.2020 14:52
    Highlight Highlight Danke an alle Kontrolleure

    Wie weit Ihr geht, habe ich bei einem Nothalt mit bewaffnetem Polizeieinsatz (5 Mann !! )im ICE ZRH-LSN erlebt. Wow , welch eine Show , der Ami neben mir fragte ob das immer so zu und her geht.
    Ja, meinte ich, wenn Du kein Ticket hast, werfen sie dich raus...hab selten so gelacht 🤣
    Die beiden Kontrolleure haben nicht lange gefackelt und die Ansage
    zum Polizeieinsatz im Waggon mit Kasernenton gemacht nachdem die Personen ohne Ticket und Ausweis unterwegs waren .

    Ihr wart die Helden !
    Am liebsten hätten wohl alle geklatscht.



    • Mia_san_mia 25.01.2020 06:22
      Highlight Highlight @Jawas: Ach komm schon, das ist doch ein bisschen gelogen...
    • Ascorbin 25.01.2020 11:41
      Highlight Highlight ...nein nichts davon gelogen,

      der Nothalt im Bahnhof in Aarau nicht, die 5 Kantonspolizisten im Elitedress auch nicht.
      Im Kasernenton hiess es von den Kondukteuten wortwörtlich wörtlich:
      Wenn Sie keinen Fahrschein haben, kein Geld und sich nicht Ausweisen können, gehen wir davon aus, dass sie sich illegal in der Schweiz aufhalten und wir daher den Zug anhalten weden und dies automatisch einen Polizeieisatz erfordert.

      Wenn ich's nicht selber erlebt hätte , hätte ich es für nicht möglich gehalten.

      Aber es hat einen schweren Eindruck hinterlassen !
    • ands 25.01.2020 13:16
      Highlight Highlight @ Astrogator: Die Polizei wird auch angefordert, wenn sich jemand ohne Billet nicht ausweisen kann oder will. Wer und wieviele in solchen Fällen kommen, hängt von der Verfügbarkeit ab. Ich habe mal gehört, am Flughafen kommen sie nicht selten mit dem Hund.
  • p3kko 24.01.2020 14:48
    Highlight Highlight Mich nerven fast ausschliesslich Mitreisende, die sich auch zu Pendleruhrzeiten im Viererabteil mit Jacke und Tasche breit machen und dann noch ihre Kopfhörer aufsetzen und ganz beschäftigt tun in der Hoffnung, dass sie den 2. Sitz irgendwie besetzt halten können. Ich wünschte mir fast, es gäbe in dieser Situation so etwas wie ein Faustrecht.
    • Knety 24.01.2020 16:30
      Highlight Highlight Ganz einfach ansprechen und wenn nicht reagiert wird, einfach die Tasche greiffen und auf die Ablage legen. Man muss doch nicht gleich gewaltaetig werden.
    • Binnennomade 24.01.2020 16:42
      Highlight Highlight Vor dem Faustrecht könnte man vielleicht den Mund aufmachen?
    • Mia_san_mia 25.01.2020 06:26
      Highlight Highlight @p3ekko: Ich glaube nicht, dass Du Deine Fäuste einsetzen würdest. Du traust Dich ja wies aussieht nicht mal, die Leute einfach anzusprechen.
  • WID 24.01.2020 13:55
    Highlight Highlight "Kondukteur": sehr gut!
  • Herbibi 24.01.2020 13:39
    Highlight Highlight Ich habe jetzt nicht den ganzen Artikel gelesen, war mir zu lang. Ich denke, die Leute sind nicht zu dumm, sondern frech, man probiert es einfach und erzählt dann irgend etwas.

    Ich habe aber doch eine Frage. Wenn ich mit dem Sparbillet umsteigen muss, aber wegen einer Verspätung den Anschluss verpasse, muss es doch erlaubt sein, einen späteren Zug zu nehmen, ohne Kulanz, sondern als Recht, oder nicht?
    • El Vals del Obrero 24.01.2020 17:14
      Highlight Highlight Das im zweiten Abschnitt ist meiner Meinung nach der Fall (per Recht und nicht per Kulanz), bei Störungen mit Anschlussbrüchen wird die Zugsbindung aufgehoben oder man darf zumindest die nächste mögliche Verbindung zur Weiterreise nutzen.

      Weniger eindeutig wäre es aber bei der Frage, was ist, wenn der Anschlusszug eine so grosse Verspätung hat, dass ein anderer Zug zuerst fahren würde. Wahrscheinlich dürfte man diesen nicht nehmen sondern müsste warten, bis der verspätete vorgesehene Anschlusszug eintrifft.
    • El Vals del Obrero 24.01.2020 17:26
      Highlight Highlight Ein Problem dabei ist, dass es in den Bestimmungen dazu heisst "nach Absprache mit dem Zugpersonal".

      Nur ist es in vielen Fällen wohl Glückssache (Schnellzüge mit zuwenig Personal) oder unmöglich (Züge mit Selbstkontrolle oder personallose Bahnhöfe) ob man dazu überhaupt die Möglichkeit hat.
    • Mimimi_und_wow 24.01.2020 19:38
      Highlight Highlight Im Artikel geht es um diejenigen die einen früheren Zug nehmen wollen (der gebuchte Zug ist um 23:00h, also voraussichtlich leer und darum billiger) und der Passagier will mit dem Pendler-Zug fahren der knallvoll ist (und darum nicht vergünstigte Tickets angeboten sind).
      Alles andere ist gesunder Menschenverstand und halt anständig fragen und nicht fordern. Das hilft schon sehr viel. Habe ich gemerkt. (Nach Fahrplanumstellung falschen Zug erwischt, der ein anderes Ticket verlangt hätte). Ich hätte die Diff. bezahlt, musste ich nicht, weil das Gespräch auf Augenhöhe stattfand.
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  • naherrawan 24.01.2020 13:30
    Highlight Highlight „Kürzlich rastete ein Typ total aus. Dies nur weil ich ihn gebeten hatte, den Swisspass richtig aus seinem Portemonnaie hervorzuholen.“

    Ehm sorry, aber was geht es den Kontrolleur an WIE man sein Swisspass rausholt, es sei denn wenn man ihn damit bewirft oder ähnliches aber man muss ja nicht gleich Vater/Mutter spielen?
    • Na_Ja 24.01.2020 16:13
      Highlight Highlight Wahrscheinlich hat er eben den SwissPass nicht ganz rausgenommen und nicht die Art des Herausziehens wurde bemängelt. 😉
  • Freischütz 24.01.2020 13:27
    Highlight Highlight 98% der Bevölkerung sind strohdoof und frech.

    Darunter tummeln sich ca. 99% Ar...lö….
    • grünergutmensch 24.01.2020 16:46
      Highlight Highlight Ich mag menschen auch nicht sonderlich
  • 044 508 39 39 het sie gseit 24.01.2020 12:46
    Highlight Highlight Was mich nervt ist, wenn ich keinen Sitzplatz finde. Ich konnte im überfüllten Zug vor zwei Wochen nicht einmal anlehnen.
    Und das bei diesen Preisen.

    In solchen Situationen nerven auch die Wagons die zur Hälfte zu einem Kinderspielplatz umfunktioniert wurden. 2 Kinder am kreischen und Turnen.
    Da finde ich, fertig!
    Ab auf den Schos der handysüchtigen Mutter, welche die Goffen zur Ruhe mahnen soll und ihnen zur Abwechslung (leise) eine Geschicht vorlesen kann.
    • just_a_name 24.01.2020 13:46
      Highlight Highlight Du weisst schon das du eigentlich den Transport von A nach B bezahlst und nicht den Sitzplatz?
    • Hirngespinst 24.01.2020 13:53
      Highlight Highlight Das Kinderabteil ist in meinen Augen ein Segen. Für unsere beiden Kinder war es immer ein Highlight, wenn wir mal dort waren.
      Und das hatte nichts mit 'Handysucht' zu tun.
      Geschichten und Spiele gibt's bei uns natürlich trotzdem. =)
    • Bravo 24.01.2020 14:29
      Highlight Highlight Auf dem Heimweg von meinen Sitzungen finde ich in der 1. Klasse von Bern nach Zürich zwischen 17 und 19 Uhr regelmässig keinen Sitzplatz und lande auf der Treppe oder vor der Türe. Hab deswegen noch nie mit einem Zugbegleiter diskutiert, der kanns ja auch nicht ändern. Bei den Spartickets muss man hart sein, finde ich auch. Entweder es ist das Verschulden der SBB bei Verspätungen, oder aber der Zug muss stimmen.
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  • Duscholux 24.01.2020 12:31
    Highlight Highlight Die Schweizer sind übrigens nicht zu dumm. Nur sind viele hierzulande sehr sehr sehr dreist. "Ah ich bestelle einfach hier und die Leute sind dann schon Kulant, ist ja die Schweiz" ist da die Devise. Kenne ein paar Leute die KONSTANT den goodwill von Verkäufern etc. bewusst ausnutzen.
  • Unicron 24.01.2020 12:30
    Highlight Highlight Kondukteure tun mir eh leid... gerade in den Nachtzügen wenn man mit jedem zweiten das übliche "WAAAAAAAAS, ich brauche für diesen Zug einen Nachtzuschlag!?" Gespräch führen muss.

    Mit den Sparbilleten ist es aber schon gemein, ich habe vor einem halben Jahr mal eins nach Luzern gekauft. Eigentlich hätte ich in Zug fast 10 Minuten zum Umsteigen gehabt, aber dankt einer Verspätung meines Zuges hat sich das auf EINE Minute reduziert, was ich wegen der vielen Pendler aber nicht geschafft habe.
    Zug verpasst, Ticket futsch. Vielleicht hätte ich das Geld ja zurückbekommen, aber das war mit zu blöd.
    • hanninanni 24.01.2020 13:33
      Highlight Highlight Da zeigen die meisten Kontrolleure Kulanz, da sie nachschauen können, ob der Zug wirklich Verspätung hatte. Ansonsten an den SBB-Schalter, die Situation erklären und sie stellen dir eine Bestätigung aus, womit du den nächsten Zug nehmen kannst :)
    • Madison Pierce 24.01.2020 13:54
      Highlight Highlight Du hättest nicht mal das Geld zurückfordern müssen. Dein Billett wäre auch für den nächsten Zug gültig gewesen.

      Sparbillette sind bei Verspätung für den nächsten erreichbaren Zug gültig.
    • Dominik Hauser 24.01.2020 16:11
      Highlight Highlight Wenn wegen einer Verspätung ein Anschluss verpasst wird, darf auch mit einem Sparbilett der nächtse Zug benutzt werden. Am besten einfach ein Screenshot der live Ankunftszeit in der SBB-App oder ein Foto der Anzeigetafel mit Verspätungsmeldung am Bahnhof machen.
  • Guybrush Threepwood 24.01.2020 12:29
    Highlight Highlight Das ist jetzt irgendwie witzig.


    Ich finds spannend wie sich das gerücht immernoch hartnäckig hält, dass die 1. Klasse besetzt werden darf wenn die 2. Klasse voll ist.
    Meiner Meinung nach gehören aber Klassen eh abgeschafft.
    Benutzer Bild
    • El Vals del Obrero 24.01.2020 17:20
      Highlight Highlight Grundsätzlich darf man das schon.

      Aber nur wenn es eine entsprechende Durchsage oder Beschilderung gibt und nicht nach eigenem Gutdünken.

      Bei einer Abschaffung der Klassen würde es mich als 2.-Klasse-Reisender einfach nerven, wenn man für Komfort, den man gar nicht braucht oder will zwangsbezahlen müsste.

      Ich fände es sogar gut, wenn es wieder eine 3. Klasse gäbe (ohne Klimaanlagen, Mobilfunkverstärker, Steckdosen usw.), wenn sie dafür günstiger wäre.
  • Triumvir 24.01.2020 12:28
    Highlight Highlight Mitreisende sind für mich viel das grössere Ärgernis als Kondukteure. Ich habe diese nämlich zu 99 Prozent als sehr höflich und zuvorkommend erlebt. Ihren Job möchten nach diesem Artikel wohl nur noch die wenigsten freiwillig machen (müssen)...
  • Corahund 24.01.2020 12:27
    Highlight Highlight Dieser Kondukteur hat das Herz auf dem rechten Fleck (nicht politisch gemeint)
    Ich pendelte 8 Jahre BS/ZH
    Er beschreibt die Situationen perfekt und verständlich. Diese Kontrollpersonen sind wahrlich nicht zu beneiden und sind meistens auf sich alleine gestellt. Aus Spargründen sind sie nicht mehr zu Zweit. Und der CEO kassiert über 1 Million pro Jahr🙈
    • ursus3000 25.01.2020 16:52
      Highlight Highlight nein in vielen Fernverkehrszügen hat es sogar 3 ,aber man konnte noch ein bisschen Sozialneid platzieren
  • Ohniznachtisbett 24.01.2020 12:27
    Highlight Highlight Ich war letzten Herbst in einem Proppenvollen IC von Bern nach Zürich. 2. Klassbillet. Stehen dort bei den Türen. Kam eine Kondukteurin vorbei und meinte, wir sollen in die 1. Klasse, da hätte es noch Platz und es sei OK. Einfach so, wir haben nicht mal danach gefragt. Fand ich super.
    • HASSLATTE69 24.01.2020 13:28
      Highlight Highlight Bini gewese Türe, stehen. Larum gesi. Habe gemeint kommt Flugzeit in Zug hier.
  • rodman 24.01.2020 12:26
    Highlight Highlight Ich glaube, die Kunst in diesen Berufen ist, dass man sich ständig das Verhältnis von positiven zu negativen Kontakt vor Augen führt. Üblicherweise sind die positiven um ein Mehrfaches in der Überzahl, man nimmt sie einfach nicht gleich intensiv wahr.

    Gruss von einem ehemaligen Telefonumfragemitarbeiter ;-)
  • Caturix 24.01.2020 12:25
    Highlight Highlight Bodycam für Polizei, Sanität, Kondukteur ... so halten dann die Meisten ihre freche Klappe und die andern kann man, wen nötig, anzeigen.
  • THEOne 24.01.2020 12:20
    Highlight Highlight das ist doch mal ne geile story. danke watson und vorallem auch mal grosses danke zu den kontrolleuren ( ja auch ich nenn sie immernoch so).
  • jamesjames 24.01.2020 12:18
    Highlight Highlight Ich kann ihm total nachempfinden wie das ist. Da ich selber im Verkauf arbeite kenne ich die ähnliche Problematik. Aber wenn man so ein Beruf ausübt sollte man lernen das nicht zu ernst oder Persönlich zu nehmen.
    Ich denke immer er kann halt nichts dafür wenn ein Person nicht weiss oder einfach beschränkt ist.
    • Mimimi_und_wow 24.01.2020 20:03
      Highlight Highlight Ich arbeite seit mehreren Jahrzehnten mit Menschen/Kunden. Meistens kann ich das auch abhaken. Aber es ist ein Fakt, dass ganz vieles halt nicht so ist, wie man von aussen betrachtet meint.
      Ich habe diesen Bericht des Kondukteurs als genau dies angesehen: Nicht ein Jammern oder Beschweren, sondern mal halt auch zeigen, wie es im Menschen unter der Uniform geht. Was er erlebt und denkt und wie er sich fühlt.
  • Sherlock_Holmes 24.01.2020 12:18
    Highlight Highlight « Wenn du nicht 1000 Meilen in den Mokassins des anderen gegangen bist, hast du kein Recht, über ihn zu urteilen.»
    Weisheit aus Nordamerika

    Danke für die authentischen Schilderungen aus dem Berufsalltag anderer.

    Es würde uns allen gut tun, manchmal in die Schuhe des Gegenübers zu stehen.

    Wie oft denken wir, «ich möchte nicht in der Haut dieses oder jenes Menschen stecken»

    Stell dir vor, dies wäre eines Morgens tatsächlich der Fall.

    Wir hätten mehr Verständnis füreinander.

    Ich bin heute noch dankbar für die Gelegenheiten, die mir einen Einblick in andere Berufe ermöglicht haben.
  • danmaster333 24.01.2020 12:13
    Highlight Highlight Ich oute mich hier jetzt als SBB-Mitarbeiter. Der Typ spricht mir aus der Seele. Zwar bin ich nicht wie er im Zug unterwegs, aber solche Sachen fallen mir als Pendler auch auf.
    Es gibt vieles, was man besser machen kann, aber wie er schon sagte, man sieht nur das Negative. Am Wochenende, wenn ich Früh- oder Spätschicht habe, nehme ich nie den Zug. Mich nerven die Besoffenen und die Pöbler, da nehme ich sogar als Bähnler lieber das Auto...
    Die SBB-Führung schiesst sich übrigens mit ihrer Reorganisationswut ins eigene Bein, das führte zu einem grossen Wissensverlust, da viele kündigten.
    • esclarmonde 24.01.2020 13:16
      Highlight Highlight Die Führung hat wirklich ein Problem und ein grosses Brett vor dem Kopf. Denen würden mehrtägige Einsätze an der Basis gut tun. Als Kondi-Begleiter und ebenfalls bei Rail-Clean.
      Kein Wunder, wollen sich so viele Mitarbeiter pensionieren lassen. Viele davon frühzeitig. Das gibt eine grosse Lücke. so einfach lassen sich die Stellen nicht neu besetzen.
  • Auric 24.01.2020 12:08
    Highlight Highlight All die Probleme hab ich in meinem aus versteuertem Einkommen privat Finanzieren und nicht Subventionierten A*** nicht.
    • cheeky Badger 24.01.2020 13:36
      Highlight Highlight Und die Strassen auf denen du fährst hast du wohl auch noch selbst gebaut.
    • willi202202 24.01.2020 13:53
      Highlight Highlight Nicht Subventioniert? Ein kleiner Traumtänzer... Wer bezahlt denn deine schönen Gemeindestrassen? oder Kantosstrassen?
    • Vintage 24.01.2020 14:56
      Highlight Highlight Au ja, lebe weiterhin alleine in deiner einsamen Welt.
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  • Enzian034 24.01.2020 11:57
    Highlight Highlight Danke liebe Kondukt eure und Zugführer Ihr macht einen sehr guten Job.
    Das ist typisch Schweizer Mentalität: Klönen auf sehr hohem Niveau!
    Schon mal mit DB unterwegs gewesen? Ab einer bestimmten Zeit der Verspätung lassen diese den Zug einfach stehen und die Passagiere aussteigen.
    Was mich stört im Zug, sind die Passagiere, die ungehemmt Husten ohne die Hand vor den Mund zu halten und ungehemmt ihre Grippeviren verteilen.
  • feuseltier 24.01.2020 11:51
    Highlight Highlight Ich sehe praktisch nie einen kondikteur. ..
    • danmaster333 25.01.2020 21:31
      Highlight Highlight Dann fährst du wohl nur mit der S-Bahn, kann das sein? Dort begegnest du nur Stichkontrollen.
  • dany1991 24.01.2020 11:49
    Highlight Highlight Bin zurzeit in Kap Verde. Lebensmotto: "no stress" - bin gerade Froh, eine Woche aus dieser Nörgler-Gesellschaft raus zu sein.
    • H. L. 24.01.2020 12:30
      Highlight Highlight Wow.
    • Corpus Delicti 24.01.2020 12:37
      Highlight Highlight Das Geld und die damit verbundene wirtschaftliche Lage dieser Nörglergesellschaft, um es Ihnen überhaupt möglich zu machen, dort zu entspannen, sollten sie aber auch berücksichtigen.
  • Vesparianer 24.01.2020 11:46
    Highlight Highlight Wenn die Kontrolle kommt, dann habe ich trotz gültigen Abo, immer einen leichten Bammel :-)

    Finde es schade, dass es in der heutigen Gesellschaft das Wort "Respekt" immer noch nicht bei allen angekommen ist.
    • Simsalabum 24.01.2020 12:23
      Highlight Highlight So jemanden kenne ich auch. Fand es immer ganz witzig, bis zu dem Tag als ich in eine Polizeikontrolle kam, mit ihm auf dem Beifahrersitz. Die Nervosität wurde natürlich bemerkt. Das führte zu einer 40-minütigen Autodurchsuchung, Drogen- und Alkoholtest. Was haben wir uns schlapp gelacht, als wir endlich weiter durften.
    • Gebietsvertreter 24.01.2020 15:35
      Highlight Highlight Das Wort Respekt verliert meinem Empfinden nach immer mehr an Bedeutung.. Es ist also nicht schade, dass es noch nicht bei allen angekommen ist - es ist schade, weil es immer mehr verschwindet...
  • Frida Kahlo 24.01.2020 11:38
    Highlight Highlight Apropos schräge Fundsachen; ob ER meinen liegen gelassenen Vibrator gefunden hat.

    PS: natürlich ungebraucht und noch in Originalverpackung.

    PPS: wer ihn auch immer in Benutzung hat, ich hoffe die Person hat immerhin Spass damit.
    • danmaster333 25.01.2020 21:34
      Highlight Highlight Sicher nicht etwas, was man tagtäglich findet, aber nicht das abgedrehdeste, was man bisher so gefunden hat (Lokführer und Wagenreiniger haben schon vieles gesehen, was grosse Fragezeichen hinterliess).
  • zimtlisme 24.01.2020 11:34
    Highlight Highlight Das erinnert mich an die Zeit, als ich mit einem Regionalbüsli zur Arbeit pendeln musste, es zwischendurch halt mal Stau wegen 4 verschiedenen Baustellen gab, und an der Haltestelle in Hinterbünzlikon irgendwelche verblichenen eidgenössischen Tüpflisch**sser eine 15-minütige einseitige Diskussion mit dem armen Fahrer begannen, dass er nun schon zum zweiten Mal 2 Minuten zu spät bei Station Bünzliuntergass abgefahren ist. Wegen der Diskussion konnte er u.a. nicht auf die Toilette, und auch den Bus nicht aufräumen, was wegen der 1 vorigen Petflasche weitere passiv-aggressiven Diskussionen ergab.
  • Faxepo 24.01.2020 11:23
    Highlight Highlight Herrlicher Artikel. So macht’s Spaß. Danke!
  • zeromg 24.01.2020 11:16
    Highlight Highlight Nr. 1 der nervigsten Fragen: "wenn lauft jetzt mis Abo ab? Ich gsehs jo jetzt nüm uf em Swisspass"
    • Stefan Morgenthaler-Müller 24.01.2020 11:21
      Highlight Highlight @zeromg. Wozu genau braucht es einen Swisspass? Habe den Vorteil für den Kunden immer noch nicht verstanden.
    • zeromg 24.01.2020 11:30
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller
      kann ich dir sagen. Ich muss z.B. in 1 Monat mein Abo verlängern. Dies kann ich jetzt Online machen und ist sofort gültig, ohne dass mir eine neue Karte oder ein Übergangsabo ausgestellt werden muss. Skipass kann auch auf den Swisspass geladen werden. Wenn du noch ein Halbtax hast, brauchst auch keine zusätzliche Karte mehr.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 24.01.2020 11:41
      Highlight Highlight Das ist eben genau mein Problem. Ich möchte "anonym" reisen können, ohne dass die SBB weiss, wann ich wo wie gefahren bin. Werder habe ich etwas zu verbergen noch sonst was, ich mag es einfach nicht, wenn Leute mir nachspionieren. Und genau hierzu dient der Swisspass. Die einzige Mögichkeit, dies zu umgehen, ist ganze Billette zu lösen. Halbtax gibt es nur, damit man eben an all diese kostbaren Pendler-Informationen kommt. Ich lasse mir nicht ein Stück Brot als Apfelkuchen verkaufen.
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  • Stefan Morgenthaler-Müller 24.01.2020 11:13
    Highlight Highlight Schweizer sind nicht zu dumm für Sparbillette, sie haben einfach besseres im Leben zu tun, als zwei Stunden reinzulesen, wie das mit den Sparbilletten genau funktioniert. Die SBB Seite ist so unübersichtlich, so unlogisch aufgebaut, als wollte man ja geradezu, dass niemand Sparbillette nutzt. Wie wäre es einfach, das Halbtaxabo abzuschaffen? Das dient eh nur, damit man viele Informationen über die Zugreisenden abgreifen kann.
    • ursus3000 24.01.2020 11:33
      Highlight Highlight in der Zeit blöde Kommentare schreibst , könntest du dich auch über Sparbillete informieren und ich mag mein Haltbar obwohl ich die Rechnung zur Erneuerung diese Woche bekommen habe . Und ja Daten gehören nur Google , Facebook , Migros und Coop ?
    • Hamudi Dudi 24.01.2020 11:33
      Highlight Highlight Also wenn man zwei Stunden braucht, um sich in die unfassbar komplizierte Welt der Sparbillette einzulesen, sollte man den Billetkauf vielleicht einfach dem Vormund überlassen.
    • DerRömer 24.01.2020 11:36
      Highlight Highlight So schwierig ist das gar nicht. Man bucht den Zug und fährt die vorgegebene Zeit und Verbindung. Ist ja kein Problem. Aber wenn die Menschen zu "beschäftigt" sind zum lesen sind sie wie er sagt: "Säuber tschuud" verstehe das negative Bashing gegen die SBB nicht wirklich. Gruss eines regelmässigen Sparbillette Nutzer.
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  • Basti Spiesser 24.01.2020 10:55
    Highlight Highlight Danke für das authentische Interview und die ehrlichen Antworten. Sehr sympathisch der Herr! Ich erlebe die Kondukteure in letzter Zeit auch sehr kulant - danke dafür!
  • Doctor Unrath 24.01.2020 10:50
    Highlight Highlight Danke für die Kolumne! Ich finde es sehr wertvoll, ein wenig in die Köpfe anderer Leute sehen zu dürfen. Das relativiert die eigenen Positionen und hilft, dass wir etwas verständnisvoller miteinander umgehen können.
  • deepmind96 24.01.2020 10:47
    Highlight Highlight Danke an alle Kontrolleure, welche den Job machen.

    Schon nur ich als Pendler rege mich regelmässig über meine Mitreisenden auf: Letztens hat während einer 20 minütigen fahrt sich die ganze Zeit über 5 minuten verspätung gemotzt und man solle alle verklagen, will mir nicht vorstellen was passiert wäre wenn da eine Kontrolleur gekommen wäre.

    Und solange man höflich ist als Passagier und wenn man vorallem ehrlich ist, wenn man mal falsch gelöst hat und dies offen und ehrlich sagt, habe ich bis jetzt immer Kulanz erfahren - zum Glück kann mir dank GA dies jetzt nicht mehr passieren.
  • cal1ban 24.01.2020 10:44
    Highlight Highlight Dass es Verspätungen gibt, dafür sind die Leute oft selber verantwortlich. Zügig ein- und aussteigen, ist doch nicht so schwer. Für die Nörgler die meinen es habe nie Sitzplätze, einfache mal die volle Länge des Zuges nutzen.
    • Ricardo Tubbs 24.01.2020 13:02
      Highlight Highlight also in CH wird ja meistens schon eingestiegen, bevor die leute ausgestiegen sind. und das ganze natürlich genau in der mitte des zuges.
  • T13 24.01.2020 10:40
    Highlight Highlight "Ältere Kunden suchen oft krampfhaft das Negative"
    Naja nix gegen die Zugbegleiter aber bei der SBB ist die Suche nach dem negativen aktuell nicht allzu schwierig.
    Denoch weiss ich nicht wieso man anderen Menschen gegenüber kein anstand walten lassen kann
    • maude 24.01.2020 16:11
      Highlight Highlight versteh die Blitze nicht...es stimmt doch?ich fahre sehr oft Zug und hab seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt, dass nicht mind. ein Klo kaputt war oder es in nem Abteil bestialisch gestunken hat. Das letzte mal hat sich die Kondukteurin rührend um die gerade älteren Passagiere bemüht, weils übelst geluftet hat. Niemand hat sie angemotzt, sie tat es von sich aus. Für diese Preise darf man funktionierende Klos erwarten find ich...Und nein ich,motz deswegen nicht die Zugbegleiter an, die können nichts dafür. Schönreden muss man dennoch nichts.
    • deepmind96 24.01.2020 17:51
      Highlight Highlight also ich fahre täglich Zug und auch sonst bin ich zu 97% mit dem Zug unterwegs, ein stinkenendes Abteil habe ich noch selten erlebt und es hat imfall in jedem grösseren Zug mehr als nur eine Toilette, dann muss man halt ein bisschen weiterlaufen und an einen Zug der mehr als eine defekte Toilette hatte kann ich mich wirklich nicht erinnern.

      Wir sind in der Schweiz halt schon verwöhnt und sie jammern hier aud sehr hohem Niveau.

      Ich habe manchmal das Gefühl, die Leute erwarten, dass die SBB Defekte und Störungen mit Fingerschnipsen lösen können 🤦🏽‍♂️
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 24.01.2020 10:39
    Highlight Highlight Toller Artikel, danke!
    Ich hab eine weile im Bahnhof im Verkauf gearbeitet, war nicht besser. Besonders Sonntag waren die grössten Ar*****cher unterwegs. Dann noch die Typen die jedesmal den gleichen flachen, lahmen und ausgelutschen "Witze" bringen und einem unterstellen kein Humor zu haben. 🙄 Hab mir dannach geschworen nie wieder und bin dabei auch geblieben.
    • Stehaufmännchen 24.01.2020 11:55
      Highlight Highlight Dito, da wirst du blöd im Kopf, Verkauf am HB in einer grösseren Stadt ist die Hölle. Bin seit 1 Jahr weg, herrlich.
  • Âventiure 24.01.2020 10:39
    Highlight Highlight Ja, lieber Kundenbegleiter. Wenn ich Ihren Job hätte, wäre ich auch frustriert und müsste mir diesen von der Seele schreiben. Aber immerhin handelt es sich bei den Leuten um jede, welche Ihren Lohn (mit)bezahlen. Nebst den Steuerzahlenden und Autofahrenden. Früher war nicht alles besser, aber Ihr Job sicherlich.
    • natalie74 24.01.2020 11:12
      Highlight Highlight Haha, das Bünzliargument schlechthin. Weil ihr Lohn aus einem Topf ausbezahlt wird, in dem Du auch einzahlst, gibt Dir das das Recht, sie schlecht zu behandeln?
    • Unicron 24.01.2020 12:37
      Highlight Highlight Das ist in etwa die Logik von Leuten welche ihren Abfall überall liegen lassen "wEiL dIe Ja DaFüR BeZaHlT wErDeN dAs AuFzUrÄuMeN!"
    • Duscholux 24.01.2020 12:38
      Highlight Highlight Âventiure bei dieser Argumentation dürfen also die Besitzer/Investoren der Firma in der du arbeitest dich sinnlos beschimpfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 2Melc 24.01.2020 10:37
    Highlight Highlight Danke für den höchst kurzweiligen und detailliert geschriebenen Insiderbericht.
    Viele Leute, die mit ihren Frustäusserungen damit einen Zugbegleiter belasten, versuchen ihre persönliche Unzufriedenheit abzureagieren.
    Ein grosses Dankeschön an alle Zugbegleiter, die uns das Zugfahren verschönern.
  • AllknowingP 24.01.2020 10:36
    Highlight Highlight Als Regelmässiger Zugfahrer stören mich zu 95% höchstens die Mitreisenden und nur zu 5% die SBB.
  • Partisan 24.01.2020 10:27
    Highlight Highlight Kann da sehr gut mitfühlen. Ein Kumpel von mir hat ein paar Jahre als Kontrolleur im ÖV gearbeitet. Also die, die Stichkontrollen machen. Da sind dann auch öfters Morddrohungen und Besuche auf dem Polizeiposten angesagt.
    Einer wollte sein GA so lange nicht rausrücken, bis er es auf dem Polizeiposten rausrücken musste. Und das nur, weil er seiner Meinung nach "zu spät" - also erst beim Aussteigen - kontrolliert wurde.
    Die Dummen werden halt immer mehr...
  • Sharkdiver 24.01.2020 10:22
    Highlight Highlight Ich verstehe den Herr sehr gut. Und es tut mir schon leid mit so dem primitiven Pöbel. Aber die Verspätungen sind seit einem Jahr schon extrem. Letzthin Zürich Liestal 106 min wegen Gleisschaden -Auto 50 min (abends um 21.00) öfters mal Anschluss verpasst wegen Verspätung. Zug Liestal-Zürich morgens um 7 alles alte Wagons bei denen man noch die Fenster öffnen kann. Aber für was kann der Schaffner? Der kann ja wirklich nichts dafür. Die dödels mit den Sparticket , wird wohl fast immer Absicht sein. Me chas jo probiere 🤦🏼‍♀️ Ich hoffe die Zahlen den vollen Preis grad nochmals dazu.
    • sowhat 24.01.2020 13:31
      Highlight Highlight Gleisschaden gegen intaktes Auto ist etwas unfair oder? Wie lange hättest du gehabt mit einem Steinschlag unterwegs, der die Strasse unpassierbar gemacht hätte?
    • Sharkdiver 24.01.2020 14:11
      Highlight Highlight Das Problem ist die Häufigkeit von Ausfällen. Dies war ein Beispiel. Die Frage ist, wieso gibt es zurzeit so viele Verspätungen und Ausfälle? Ist der Gleisschaden einfach nur Pech, oder Mangel bei Unterhalt?
    • sowhat 25.01.2020 12:53
      Highlight Highlight Na ja, in CH ist das mit der Häufigkeit noch nicht so schlimm. Bei der DB hingegen weiss man, dass es schlechter Unterhalt ist.
      Hoffen wir mal, dass die SBB da besser bleibt und sich weiter verbessert.
  • Ökonometriker 24.01.2020 10:22
    Highlight Highlight Der Dosto ist ein mega Fail. Ich kann mich in diesen Zügen nicht konzentrieren. Ncht wegen dem Schütteln, sondern wegen der Vibrationen.
    Das sage ich aber nicht dem Schaffner. Denn der weiss es bestimmt sehr gut selber. Wer den ganzen in diesem vibrierenden Phallussymbol verbringen muss, tut einem echt leid.
    • esclarmonde 24.01.2020 13:28
      Highlight Highlight Richtig, ein unangenehmer und unbequemer Zug. Die SBB wollten zuviel, Bombardier versprach zu viel. Das kann nicht aufgehen. Der Zug ist bei Passagieren wie auch beim Personal SBB sehr unbeliebt.
  • Nicosinho 24.01.2020 10:21
    Highlight Highlight «Aber viele Reisende haben das Gefühl, ein Viererabteil sei bereits mit zwei Leuten besetzt.»

    Ohhh ja, das kenne ich zu genüge, verstehe echt nicht, wieso die Schweizer möglichst alleine in ihrem Viererabteil sitzen möchten....
    • H. L. 24.01.2020 11:03
      Highlight Highlight Ich mag es einfach nicht, so eng beieinander zu sitzen. Okay?
    • Donald 24.01.2020 11:20
      Highlight Highlight Weil es zu viert ziemlich eng ist, evtl?
    • Nicosinho 24.01.2020 11:23
      Highlight Highlight dann ist der Zug wohl eher das falsche Fortbewegungsmittel 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luthiena 24.01.2020 10:19
    Highlight Highlight Bei vielen Dingen stimme ich dem Herrn Kondukteur zu. Gibt aber Ausnahmen: Die beiden Schnellzüge von SH nach ZH sind eigentlich morgens und abends immer voll, da ist jeder Platz besetzt und bei dem IC4 gibts IMMER zwei 1. Klasse Waggons welche vlt insgesamt 10 Passagiere haben, während die anderen rappelvoll sind und oft Leute stehen müssen. Auch gibt es fast bei jeder Fahrt Kontrollen. Da müsste man ja meinen, dass die Passagierzahlen bekannt sein müssten. Daher erschliesst sich mir nicht ganz, weshalb man nicht nur eine 1.Kl macht und den Rest 2. Kl.? Und das ist bestimmt nicht nur hier so.
    • Donald 24.01.2020 11:22
      Highlight Highlight 1. IR und IC werden immer Begleitet und daher gibt es Kontrollen.

      2. Nicht alles Züge können so flexibel umgestellt werden.

      3. Je neuer der Zug, desto fixer. Das wird meines Erachtens noch zu grossen Problemen führen. Das hat die SBB verpennt...
    • Luthiena 24.01.2020 11:45
      Highlight Highlight 1. Ich hab mich ja nicht wegen den Kontrollen beschwert, sondern dass es trotz diesen zu den Sitzplatzengpässen kommt.

      2. Ja ist mir bewusst, aber wenn zu 99% der Zeit ein Waggon überflüssig ist, könnte man das doch ändern und so behalten?

      3. Der IC4 ist ein älteres Modell... Daher wäre es eben schon möglich, aber hast Recht mit deiner Aussage :)
  • Madison Pierce 24.01.2020 10:15
    Highlight Highlight Kondukteur ist ein fordernder Beruf. Bei einer Störung kann er nichts dafür, muss aber dafür geradestehen. Umso schlimmer finde ich, dass die SBB den Beruf durch Stellenabbau und strengere Regeln (kein Billettverkauf im Zug etc.) noch stressiger gemacht hat.

    Als ich noch ein Kind war, gab es vom Kondukteur für jedes Kind ein Kinderbillett, welches man selbst knipsen durfte. Heute ist dafür keine Zeit mehr.

    Ich habe nur sehr selten unfreundliche Kondukteure erlebt, was eigentlich erstaunlich ist, wenn man liest, was diese alles erleben...
    • maude 24.01.2020 10:25
      Highlight Highlight Also wir haben& bekommen die Kinderbillette immernoch :-)
  • zyrianer 24.01.2020 10:14
    Highlight Highlight Vorletzt, war irgendwann im November war ich an einem Sonntag im Zug unterwegs, war nicht viel los, wurde Kontrolliert, habe der Kundenbetreuer*in ihren Namen gegeben (konnte ihn lesen und aussprechen) und einen schönen Tag gewünscht (ersteres mache ich wenn immer möglich, letzteres mache ich fast immer, kostet nix) kurz vor dem Zielbahnhof kam sie zurück und hat mir einen Gutschein in die Hand gedrückt und mir gesagt dass sie meine Geste sehr geschätzt hat. Ich habe es nicht verstanden, weil das war für mich normal. nach diesem Artikel hier verstehe ich nun ein bisschen mehr.
  • samy4me 24.01.2020 10:09
    Highlight Highlight Etwas Off-Topic: Es fällt mir in letzter Zeit auf, dass Ihr Worte wie „Scheisse“ oder “Fuck“ mit Sternchen „zensiert“. Ich finde das etwas gaga, es weiss jeder was gemeint ist und wir Leser sind doch alt genug.
    • Duscholux 24.01.2020 12:43
      Highlight Highlight Warscheinlich geht es da mehr um die Werbepartner als um die Leser. Ich denke das ist in Ordnung so.
    • samy4me 24.01.2020 14:41
      Highlight Highlight Der Slogan von Watson ist News unfucked...
  • Andi7 24.01.2020 10:08
    Highlight Highlight Die Luxus-Probleme der Schweizer kommen hier einmal mehr zum Vorschein. Guter Artikel, danke!
    Es täte vielen dieser Leute mal gut, eine Zeit lang ausserhalb Europa zu reisen.
    Grüsse aus Kambodscha 😉
    • felixJongleur 24.01.2020 10:30
      Highlight Highlight Du meinst den "die sie sind zwor so arm aber doch so glücklich" Effekt, und dann fliegt man wieder nach Hause? Naja, ist ja nicht so dass viele der Jammeris nicht auch schon auf der ganzen Welt unterwegs waren, genützt hat es offenbar nicht so viel.
    • Basubonus 24.01.2020 12:06
      Highlight Highlight Ausserhalb der Schweiz reisen würde schon ausreichen...
    • Andi7 24.01.2020 13:13
      Highlight Highlight Nun ich meine eher, dass fernab der Schweiz das Reisen halt anders ist, und wenn man das schon öfters getan hat (z.b auch Zugfahren in Indien oder Bus in Nepal), dann schüttelt man nur den Kopf ab den Problemen, welche Reisende hierzulande haben.
  • ThePower 24.01.2020 10:08
    Highlight Highlight "Ich habe kein Billet..aber ein GA"

    Badumm Tss🥁

    Grosses humoristisches Feuerwerk auf SRF-Niveau. Brüller🤣
    • Bynaus 24.01.2020 13:03
      Highlight Highlight Die SBB-Kondukteure sollten goldige Klebe-Sternchen verteilen für besonders gelungene lustige Witzchen.
    • CindyA 24.01.2020 16:22
      Highlight Highlight Fast so schlimm wie in der Apotheke "heiter d Quittig wöue?" - "Nei, i cha se nid de Stüüre abzieh" 🤷‍♀️
  • Donna Escobar 24.01.2020 10:06
    Highlight Highlight Immer wenn ich dem SBB-Kondukteur mein GA zeige und er's mir dann zurück gibt bedanke ich mich bei ihm. *lach*

    Die Kondukteure bei der SBB sowie bei der BLS sind eigentlich immer sehr freundlich.
  • winglet55 24.01.2020 10:04
    Highlight Highlight Die Schweiz ein einig Land von Rosenpickern ( die sie notabene nicht bezahlt haben) und Nörglern, nichts neues, leider.
    • dä dingsbums 24.01.2020 10:34
      Highlight Highlight Rosinen.
    • Unicron 24.01.2020 12:43
      Highlight Highlight @dä dingsbums
      Alle Schweizer sind Reiche Millionäre, also picken wir auch Rosen - und sicher nicht billige Rosinen.
  • freeLCT 24.01.2020 10:04
    Highlight Highlight Sehr spannender Einblick in den Kondukteur-Alltag.

    Sparbillette:
    Man könnte diese Tickets als "Last-Minute"-Tickets anbieten, was beim Flugverkehr bereits bekannt ist.
    Die SBB ist darum bestrebt, die Züge bei ungefragteren Fahrten voll auslasten zu können und gibt dafür etwas vom Preis nach. Ist doch nur fair, nur muss es auch so anerkannt werden vom Konsumenten.
    Liegt halt am Kontrollpersonal, dies strikt durchzusetzen.

    Und noch ein Danke an Dominik, dass er einer solcher ist, welche mich morgens um 06:00 in der Ecke schlummern lassen und nicht zwanghaft das Billet sehen wollen ;)
    • Sensei 24.01.2020 10:53
      Highlight Highlight Last Minute? Gibts weder im Flugverkehr noch im Zugverkehr. Das Gegenteil ist ja bei beiden genau der Fall: je früher du buchst, desto billiger. Und am Reisetag würde man dann eben doch lieber den früheren/späteren Zug nehmen.
    • freeLCT 24.01.2020 11:12
      Highlight Highlight @Sensei:

      Das ist halt einfach der gängig-bekannte Begriff dafür.
      Ich weiss, dass es je früher desto günstiger sein müsste. Ist ja auch logisch, man gibt dem Unternehmen als Konsument Sicherheit und für die Sicherheit erlässt das Unternehmen etwas vom Kaufpreis.

      Man müsste dies einfach auf eine attraktive und konsumentenfreundliche Art und Weise vermitteln als SBB.
  • B0bbleeeee 24.01.2020 10:01
    Highlight Highlight Ich muss sagen ich schätze die Kontrolleure hier in der Schweiz sehr, nach diesem Artikel gerade noch mehr, sie sind meistens superfreundlich und hilfsbereit. Dazu finde ich aber, wir hier in der Schweiz sind einfach viel zu verwöhnt. Wenn ich Leute sehe die bei 5 Minuten Verspätung schon so tun als wäre der Zug komplett ausgefallen kann ich nur lachen. Ich habe viele Jahre in Deutschland gelebt und ja ich weiss das ist jetzt ein extrem Beispiel hahah, aber seit dem ist es für mich kein Problem mehr sollte der Zug mal 10 Minuten Verspätung oder so haben, es gibt immer einen guten Grund dafür.
    • El Vals del Obrero 24.01.2020 10:14
      Highlight Highlight Es kommt bei Verspätungen halt immer darauf an, ob man dadurch Anschlüsse verpasst.

      Wenn man deswegen am Umsteigeort eine Stunde warten muss, hat man wenig davon, dass die Verspätung nur 5 Minuten war.

      Wenn man hingegen nicht mehr umsteigen muss, wären 15 Minuten für die meisten wohl nicht dramatisch. Aber es wohnen halt nicht alle im Zentrum einer Grossstadt.
    • vincenzo2 24.01.2020 11:20
      Highlight Highlight Wichtige Anschlüsse werden doch meistens abgewartet. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich diese Störungen und Verspätungen manchmal sehr geniesse. Ich muss warten, kann einfach mal ein bisschen runterkommen vom Stress, den man sich meistens selber macht. Was machen diese 5min, 15min oder 1h in unserem Leben schon aus..? Manchmal liebe ich es einfach, dass wir in unserer schnellen Welt ein bisschen (zwangs-)runtergebremst werden.
  • Slant 24.01.2020 09:58
    Highlight Highlight Für alle, die den Kunden böse Absichten unterstellen wollen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hanlon%E2%80%99s_Razor
    • aglio e olio 24.01.2020 13:31
      Highlight Highlight Das hat sich als Lebensprämisse bewährt. Wobei anstelle Dummheit auch Unaufmerksamkeit etc. in Frage kommen.
  • fraunickname 24.01.2020 09:56
    Highlight Highlight Kann ihn völlig verstehen. Mich nerven auch immer diese unmöglichen Leute im öV.
  • Beat_ 24.01.2020 09:53
    Highlight Highlight Danke Dominik für Eure Arbeit. Fast immer komme ich pünktlich und sitzend an mein Ziel.
    Und dass ich mein Abo nicht immer gerne hervorkrame, hat mehr mit meiner Bequemlichkeit zu tun als sonst was. Aber normalerweise sage ich den noch guten Morgen.
  • Raphael Stein 24.01.2020 09:48
    Highlight Highlight Er sieht jeden Tag das Abbild unserer Gesellschaft.
  • CogitoErgoSum 24.01.2020 09:45
    Highlight Highlight Die SBB sollte sich ein Beispiel an Japan nehmen. Das würde für die Zukunft wohl viele dieser erwähnten Probleme lösen.
    • versy 24.01.2020 10:09
      Highlight Highlight Das Problem ist aber zu einem Teil eben nicht die SBB sondern die Gesellschaft.
      Wenn ich sehe, wie ganze Foodpackungen einfach irgendwo hingestellt werden, anstatt sie einfach beim Aussteigen draussen auf dem Perron wegzuwerfen. (hat schliesslich mehr als genug Sortier-Abfallchübel). Oder z. B einfach die generelle Verschmutzung, zu lautes Hören von Musik, generelles Stören der anderen...
      Diese Probleme löst garantiert nicht die SBB.
    • Pafeld 24.01.2020 10:09
      Highlight Highlight Das Shinkansen-Netz, welches mehr oder weniger nur Direktverbindungen zwischen Grossstädten auf einem eigenen Gleissystem hat, ist sowas von nicht vergleichbar mit einem dichten Bahnnetz wie in Westeuropa, wo sich (internationale) Schnell-, Regionalzüge und S-Bahnen das selbe Netz in hoher Dichte teilen müssen. Und nein, ich bin definitiv kein Zug-Fan. Aber dieser äusserst beliebte (und pseudoschlaue) Vergleich von unserem hochkomplexen Netz mit einem ausgewählten Teilnetz aus Japan ist schlicht Mumpitz.
    • Lf1 24.01.2020 10:10
      Highlight Highlight 99,99 % der Leute die übers Zugfahren in Japan schreiben sind noch nie dort gefahren. Oder kennen die Bedingunen der Arbeiter dort. Auch in Japan ist nicht alles Gold was glänzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pitpatput 24.01.2020 09:45
    Highlight Highlight Toller Artikel! Echt interessant mal aus dem Arbeitsalltag eines Kondukteurs zu erfahren.
    Kann man da möglicherweise eine Serie machen und noch weitere Storys aus div. anderen Berufsgruppen machen (z.B. Pfleger*in, Lehrer*in, Zoowärter*in, etc.)? Ich würde es lesen!
    • Lea Senn 24.01.2020 10:05
    • Asmodeus 24.01.2020 10:25
      Highlight Highlight Ich könnte da Geschichten aus dem IT-Support erzählen. Huiuiui

      Was sich die Leute alles so auf den Rechner ziehen, was Du an potentiell illegalen Inhalten findest, was Du für geheimste Informationen über die Anwender aus Versehen erfährst (Sexuelle Vorlieben, Affären, Zweitjobs etc.)
    • Garp 24.01.2020 10:46
      Highlight Highlight Das ist bereits eine Serie. Kommt aber sehr selten auf Watson.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kdlxusd 24.01.2020 09:44
    Highlight Highlight Also zwischen Zürich und Chur fuhr oder fährt der neue Bombardier Zug und der war ja zu Beginn wirklich fast nicht auszuhalten.
    • beautyq 24.01.2020 10:09
      Highlight Highlight War zu Beginn etwas mühsam, dass stimmt. Viel schlimmer als das Gewackele (welches die meisten erst nach der medialen Berichterstattung bemerkten), waren die ständigen Ausfälle und Störungen.

      Mittlerweile bin ich aber ein Riesenfan geworden. Der Zug ist pünktlich und bleibt nicht auf halber Strecke stehen; die Sitze sind breit und komfortabel, in der 2. Klasse gibt es Tische, Steckdosen und Abfalleimer in jedem Abteil (gab es zuvor auf dieser Strecke alles nicht), der Zug bietet viel Platz für Gepäck, Fahrräder odder auch Skis.

      Kurz: so pendle ich gerne.
    • esclarmonde 24.01.2020 13:46
      Highlight Highlight @beautyq: in kurzer Zeit vier mal von Zürich nach Chur und zurück. Einmal Totalausfall des bombige Zuges, zweimal Störungen und einmal solala.
      Steckdosen, Tische und Abfallbehälter habe. andere (ältere) Züge ebenfalls. Die haben ausserdem bequemere Sitze und eine Hutablage, die diesen Namen verdient.
  • Bee89 24.01.2020 09:42
    Highlight Highlight Das bestätigt mal wieder meine Meinung, dass jeder Mensch ein "soziales" Jahr in einem Dienstleistungsberuf mit direktem Kundenkontakt machen müsste!
    Egal ob Restaurant, Supermarktkasse oder halt Kondukteur.
    Einfach mal um zu sehen, wie scheisse sie sich gegenüber anderen Menschen verhalten.
    • Domimar 24.01.2020 10:23
      Highlight Highlight @Bee Kann man da unterschriften sammeln um es zu verordnen? DAS wäre mal eine sinnvolle Schule im Umgang mit Mitmenschen, wenns von Haus aus nicht mitgegeben wurde.
    • insert_brain_here 24.01.2020 10:36
      Highlight Highlight Ich hab während dem Studium an der Migros-Kasse gearbeitet, seither bekomme ich jedesmal fast das Kotzen wenn vor mir einer in der Schlange mit Kopfhörern auf der Birne der Kassiererin keines Blickes und erst recht keines Wortes würdigt und dafür ungeduldig mit der Karte wedelt. Alter da sitzt ein Mensch! Ausserdem weiss ich seither, dass die Migros ein mieser Arbeitgeber ist...
    • Mrlukluk 24.01.2020 11:28
      Highlight Highlight Wäre sinnvoller als das Militär
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 24.01.2020 09:40
    Highlight Highlight Kein Restaurant würde funktionieren, wenn die Gäste sich einfach bedienen könnten und am Schluss das Geld in eine Büchse werfen und draussen ab und zu jemand kontrolliert.
    Die SBB ist im letzten Jahrtausend stehengeblieben.
    Wieso kann ich nicht bis 2 Minuten vor der Abfahrt auf einer App schauen, wo es einen nummerierten Platz hat, und genau diesen dann online kaufen? Wenn ich mich dann ohne Ticket hinsetze, leuchtet eine Lampe rot und am nächsten Bahnhof kann ein Security mich dann festnehmen. Kinder und AHV sollen gratis fahren.
    Funktioniert im Flugzeug, im Theater, im Kino.
    • Ueli_DeSchwert 24.01.2020 09:52
      Highlight Highlight Was macht man mit Stehplätzen?
    • lynx 24.01.2020 10:05
      Highlight Highlight Und wenn alle Sitzplätze im Zug besetzt sind, kannst du nicht mitfahren? Wenn dein Handy kein Akku mehr hat auch nicht? Trotz Abo jedes Mal mühsam zuerst einen Sitzplatz buchen wenn du zur Arbeit fährst? Das ist eifach nicht praktikabel. Unser ÖV-System lebt von der einfachem Zugänglichkeit. Es käme auch keiner auf die Idee, dass man im Strassenverkehr vor Abfahrt jedes Mal einen Slot buchen muss...
    • ingmarbergman 24.01.2020 10:12
      Highlight Highlight Du bist so ein troll 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Güggel 24.01.2020 09:40
    Highlight Highlight Ein interessantes Spiegelbild unserer Wohlstandsgesellschft. Bedenklich.
  • Bongalicius 24.01.2020 09:39
    Highlight Highlight Wenn man den Artikel so liest, müssten man den Kondukteuren öfters Mal Danke sagen.
    • Basti Spiesser 24.01.2020 10:52
      Highlight Highlight Machst du das nie? Ich grüsse und bedanke mich bei jeder Kontrolle!
    • Heinzbond 24.01.2020 11:46
      Highlight Highlight Das machen wir dann das nächste mal alle, und meinen es auch ehrlich!
    • pamayer 24.01.2020 16:47
      Highlight Highlight Oh ja!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chris69 24.01.2020 09:38
    Highlight Highlight Mir als Kunde einer Dienstleistung (Zugfahren), die seit Jahren immer schlechter, unzuverlässiger, unerträglicher wird, fehlt beim Jammern eines Kondukteures das Verständnis.

    hatte man bei Apple vor 10 Jahren ein Iphone 2 oder 3, was noch nicht viel konnte, hat man heute etwas viel besseres, was einem Freude bereitet.

    Ich hatte vor 10 Jahren einen Direktzug von Wohnort bis Arbeitsort, mit viel Platz, immer pünktlich...Lebensqualität

    Heute muss ich für den gleichen Weg einmal umsteigen, verpasse wegen Verspätungen/Ausfällen sehr oft den Anschluss, dazu ist mit ein Stehplatz garantiert
    • Raphael Stein 24.01.2020 09:49
      Highlight Highlight Er jammert gar nicht, er hält uns ja bloss den Spiegel hin.
    • Ueli_DeSchwert 24.01.2020 09:52
      Highlight Highlight Bitte was?

      Fahre seit Jahren Zug. Was genau wird schlechter, ausser die mediale Berichterstattung? 🤔🤔
    • Walter Sahli 24.01.2020 10:02
      Highlight Highlight Und warum genau sollen wir oder ein Kondukteur für Dein Gejammer Verständnis haben? Ist der Kondukteur, für die SBB-Strategie und die Fahrpläne verantwortlich?
      Du bist so ein Kunde, der einen Angestellten einer Firma immer gleich für alles verantwortlich macht und das nervt! Du machst das Leben dieser Leute nicht besser und statt immer gleich rumzunölen, wenn Du glaubst, einen Sündenbock gefunden zu haben, würdest Du besser mal versuchen, Deinen Blickwinkel zu ändern!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jorge de los alpes 24.01.2020 09:38
    Highlight Highlight Ja, ich beneide die Kundukteurs nicht. Habe auch welche im Bekanntenkreis. Es gibt einfach zuviele idiotisch eingestellte Erdenbürger....
  • Wanheda 24.01.2020 09:38
    Highlight Highlight Das wäre mein Alptraum-Job. Das alles nervt mich schon als Zugpassagier überdimensional fest. Wenn ich das noch jeden Tag, den ganzen Tag aushalten müsste. Horror. Hut ab, dass du das kannst, Dominik!
  • Hayek1902 24.01.2020 09:37
    Highlight Highlight Beruhigt zu wissen, dass ich zu keiner dieser Kundengruppe gehöre und den Sinn des Sparbillets verstehe.
  • Jara 24.01.2020 09:36
    Highlight Highlight Finde die Sparbillette super, da kann ich günstig auch mal einen Ausflug machen in einen für mich unbekannten Ort. Probleme hatte ich bis jetzt noch nie, denke es ist online sehr genau beschrieben, wie diese funktionieren. Denke eher die beschriebenen Leute "versuchens" einfach mal.



  • Ricardo Tubbs 24.01.2020 09:34
    Highlight Highlight sehr guter und amüsanter artikel. bin "noch" pendler und hasse die sbb und die pendlerei abgrundtief. jedoch muss ich zugeben, dass die kondukteure zu 95% immer freundlich und hilfsbereit sind.

    bin mal "im stress" in den falschen zug gestiegen und komplett falsch gefahren mit meinem billet, kondukteur kam und ich musste kein extra billet kaufen, hatte schon damit gerechnet ein neues lösen zu müssen und mein erstegeborenes dafür verkaufen zu müssen :-)
    • Connor McJesus 24.01.2020 10:54
      Highlight Highlight Geh mal für eine Zeit nach Deutschland oder Frankreich, dann wirst du die SBB wohl bald nicht mehr hassen sondern ihr nachtrauern.
    • Ricardo Tubbs 24.01.2020 11:10
      Highlight Highlight einmal im eben mit DB nach Holland gefahren, absolute katastrophe.

Was ich wirklich denke

Ein Busfahrer erzählt, warum wir Passagiere ihm (meistens) auf den Sack gehen

Mein Name ist Luis und ich bin Busfahrer in Zürich. Zürich ist kein einfaches Pflaster, um Busfahrer zu sein.

Und ich rede hier nicht mal unbedingt von den Verkehrsbedingungen, die mich täglich aufs Neue herausfordern. Ich spreche nicht von den Velofahrern, die bei Rot über die Kreuzung fahren und mich dazu zwingen, eine Notbremsung mit meinem 18 Meter langen und 20 Tonnen schweren Monstrum vorzunehmen – um mir zum Dank, dass ich sie nicht überfahren habe, den Vogel zu zeigen. Ich meine …

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