Schweiz
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ARCHIV ? ZUR MEDIENKONFERENZ DER SBB BETREFFEND PUENKTLICHKEIT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Eine Anzeigetafel im Hauptbahnhof zeigt die Verspaetungen am Dienstag, 7. Juni 2016, in Zuerich. Gegen 3 Uhr am fruehen Dienstagmorgen wurde in einem Kabelkanal der SBB an der Schaerenmoosstrasse in Zuerich Nord ein Feuer festgestellt. Dieses habe technische Anlagen der SBB beschaedigt. Folglich wurde die Bahnstrecke zwischen Oerlikon und Glattbrugg unterbrochen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Wegen den vielen Verspätungen starten die SBB eine Pünktlichkeits-Offensive. Bild: KEYSTONE

Interview

Paradigmenwechsel bei den SBB: «Wir geben Zeitgewinn nicht mehr sofort an Kunden weiter»

Mit einem Bündel an Massnahmen wollen die SBB die Pünktlichkeit verbessern. Toni Häne, Chef Personenverkehr, kündigt im Interview Live-Lautsprecherdurchsagen sowie einen Paradigmenwechsel an.



Ob wegen technischen Störungen, Baustellen oder Lokführer-Engpässen: Bis 300'000 Bahnreisende kommen an schlechten SBB-Tagen im Schnitt zu spät zur Arbeit oder nach Hause. Dementsprechend gross ist der Ärger bei den Pendlern. Nun geben die SBB Gegensteuer und versuchen mit einem Bündel von Massnahmen, die Pünktlichkeit zu verbessern.

Toni Häne, Leiter SBB Personenverkehr, erläutert im watson-Interview die wichtigsten Punkte:

CAPTION CORRECTION: CORRECTS IDENTITY --- Toni Haene, Leiter SBB Personenverkehr, spricht ueber die Vergabe der Fernverkehrskonzessionen durch das Bundesamt fuer Verkehr BAV, am Freitag, 4. Mai 2018 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Toni Häne, Leiter Personenverkehr SBB. Bild: KEYSTONE

Pünktlichkeit ist wichtiger als eine kürzere Reisezeit: Auf den Fahrplanwechsel vollziehen die SBB einen kleinen Paradigmenwechsel und bauen etwa auf der Strecke Bern – Zofingen – Luzern zusätzliche Zeitpuffer ein. Weshalb?
Toni Häne: Wir haben festgestellt, dass wir zu wenig Reserven im Fahrplan eingebaut haben. Das Bahn-System kann sich bei Verspätungen so kaum mehr erholen. Wenn wir auf einer Strecke in der Lage sind, schneller zu fahren, geben wir den Zeitgewinn fortan nicht mehr in jedem Fall sofort an die Kunden weiter, sondern bauen diesen wo nötig als Reserve zuerst in den Fahrplan ein. Wir analysieren derzeit genau, ob dies auf weiteren Strecken als Bern – Luzern sinnvoll ist. Weiter führen wir auch eine grosse Kundenumfrage zur Pünktlichkeit durch. Denn das Reiseverhalten hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Wir wollen wissen, was wirklich die Ansprüche der Kunden sind.

Wie meinen Sie das?
Heute arbeiten sehr viele Reisende im Zug. Diesen Kunden ist es oftmals wichtiger, dass sie ohne Umsteigen ins Büro kommen. Dies sehen wir etwa auf der neuen Verbindung Bern – Olten – Zürich Altstetten, die Orte mit vielen Arbeitsplätzen verbindet. Die direkte Fahrt dauert zwar etwas länger als mit dem IC via Zürich HB. Dafür muss der Kunde nicht umsteigen und kann durcharbeiten.

Immer wieder auf Kritik stösst die mangelhafte oder gar fehlende Kundeninformation bei Pannen oder Verspätungen. Sie haben angekündigt, vermehrt Live-Durchsagen in den Zügen und Bahnhöfen zu machen. Was ist genau geplant?
Ein Beispiel: Kürzlich steckten zahlreiche Züge wegen eines Baustellen-Unglücks in der Westschweiz fest. Dadurch fehlten am Folgetag Kompositionen auf der Strecke Zürich – Bern, wir mussten die Verbindung mit kurzen Kompositionen fahren. Dementsprechend überbelegt waren die Züge. In solchen Fällen wäre es gut, mit Lautsprecherdurchsagen aus der Betriebszentrale den Kunden den Grund für das Platzproblem zu erklären. Wir haben unsere Züge bereits vor über zehn Jahren mit der nötigen Technik für Durchsagen ausgerüstet, aber diese Möglichkeit bislang ausser an der Euro 2008 nicht genutzt. Wir wollen die Kundeninformation generell individueller gestalten, etwa mit Verspätungs-Pushmeldungen. Die neuen Funktionen werden Ende Jahr auf der SBB-Preview-App aufgeschaltet und getestet.

Für Verspätungen oder gar Zugausfälle sorgen auch die pannenanfälligen Dosto-Fernverkehrszüge von Bombardier. Die Betriebsstabilität ist nach wie vor zu schlecht, als dass die Dosto auf den Hauptstrecken wie Bern – Zürich fahren dürfen. Was ist der aktuelle Stand?
Die Betriebsstabilität der Dosto-Züge ist in den letzten Wochen stark verbessert worden. Im Moment sieht es so aus, dass die gesetzten Ziele bei der Zuverlässigkeit erreicht werden. Darum verkehren die Dosto-Züge ab Fahrplanwechsel auf der IC3-Strecke Zürich – Chur und ersetzen so altes Rollmaterial.

Eine im Herbst neu eingespeiste Software sollte das Fahrverhalten der «Schüttelzüge» verbessern. Ist das gelungen?
Kürzlich bin ich selbst mit dem Dosto gefahren. Durch die neue Software konnte der Fahrkomfort in der Tat verbessert werden. Der Zug war so ruhig, dass ich problemlos im Abteil mit dem Laptop arbeiten konnte. Klar ist: Der FV-Dosto wird nie so ruhig fahren wie ein Einheitswagen IV, das macht auch der IC-2000-Doppelstöcker nicht. Unsere Messungen zeigen, dass wir mit dem FV-Dosto auf einem guten Weg sind. Wann die Dosto zwischen Bern und Zürich fahren, können wir aber noch nicht sagen.

SBB setzen vermehrt auf Busse

Als frühe Verbindung in Richtung nationale Flughäfen, als Umfahrung von Gleis-Baustellen oder als Ersatz für schwach frequentierte Strecken: Die SBB prüfen derzeit, in Randzeiten und bei Extremsituationen vermehrt auf Busse zu setzen. Beim Bund sind entsprechende Gesuche hängig. Laut Toni Häne sollen mit Busverbindungen einerseits neue Angebote geschaffen werden, andererseits bestehende Strecken neu bedient werden. Dies etwa als Frühverbindung von Bern zum Euroairport in Basel.

An Randzeiten könnten Busse teilweise das bessere Angebot für die Kunden bereitstellen als Züge. In den vergangenen Wochen waren einzelne Strecken an Wochenenden wegen fehlenden Lokführerpersonals nicht mit Zügen bedient worden. Auch in solchen Fällen prüfen die SBB «Betriebsumstellungen auf Bahn-Bus-Ersatz», wie sie schreiben. (sda)

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Meyer Andrej 29.10.2019 19:41
    Highlight Highlight Häne tut mir leid, neben Meyer die Birne hinhalten hat er nicht verdient. Vielleicht muss man langsam Leute installieren, die sich durchsetzen können. Meyer duldet ja keinerlei Opposition, darum haben wir dieses Scheisse momentan. Der Job viel schon leichter! Die Leitung unternimmt alles, das Personal zu demotivieren!
  • Renato67 29.10.2019 15:10
    Highlight Highlight ...wir haben unsere Züge bereits vor über zehn Jahren mit der nötigen Technik für Durchsagen ausgerüstet, aber diese Möglichkeit bislang ausser an der Euro 2008 nicht genutzt.

    Frage a) Weshalb wir so etwas ausgerüstet, wenn's keinen klaren Plan gibt das zu nutzen
    Frage b) Weshalb wird es 10 Jahre nicht genutzt, wenn's vorhanden ist

    Antwort: Guten Morgen liebe SBB, ich hoffe ihr habt gut geschlafen... etwas mehr Privatwirtschaftliches denken würde wohl gut tun...
  • Abu Nid As Saasi 29.10.2019 12:20
    Highlight Highlight Bei Bombardier Zügen und Flugzeugen, bei Boeing (737-Max, 787), Software, Software...
    a) erkundigt Euch Mal bei Mindtree. Scenario programming.
    b) es gibt eine Dokumentation auf Al Jazeera (Englisch) auf YouTube.
    Fazit: lausige Hard- und Software wegen Shareholder Druck, querbeet
  • Fiammetta 29.10.2019 11:41
    Highlight Highlight Also ich habe die meiste Verspätung wegen den Passagieren.
    Langsames einsteigen, nur eine Tür benutzer voralem grosse Gruppen..
    Liebe Leute mein Zug hat ganz viele Türen und ist innen hohl das kann man sich gleich wieder sehen!
    Das Risiko das jemand draussen beleibt ist viel viel höher wenn nur eine Tür benutzt wird. 🙈
    Bei S-Bahnen lassen wir die Türen 15 Sekunden offen wenn es Übersichtlich ist, sonst 50 Sekunden. Das muss man "die hendere före näh"
    Eine Lokführerin
  • Thomas G. 29.10.2019 11:41
    Highlight Highlight Nein bitte keine nervigen Lautsprecheransagen! Und dann noch in drei Sprachen.

    Beim Zugfahren wünsche ich mir
    1. Pünktlichkeit
    2. Sitzplatz ohne eingepfercht zu sein
    3. Ruhe und Strom (Steckdose)

    Durchsagen brauche ich nicht. Schickt mir eine Pushnachricht wenn ihrs nicht lassen könnt.
  • Mutbürgerin 29.10.2019 10:47
    Highlight Highlight Wieso führen die SBB nicht endlich ein Reservationssystem mit Zutrittskontrolle ein. Sie kann sich bei den Fluggesellschaften informieren, wie man sowas macht.
    Zusätzlich sollte sie zwischen 6:30 - 09:00 die Hauptverkehrsstrecken im 15 Min Takt befahren.
    So gäbe es genug Kapazität und jeder hätte seinen Platz und die SBB kann bedarfsgerecht planen.


    • P. Meier 29.10.2019 13:25
      Highlight Highlight Das werden die schweizer Passagiere aber kaum akzeptieren, da die freie Zugswahl ein sehr flexibles Reisen ermöglicht. Und bitte zeigen Sie doch auf, wie Sie ein Zutrittskontrolle z. B. in Bern/Zürich lösen wollen.
  • DerElch 29.10.2019 10:46
    Highlight Highlight Liebe SBB
    Vergesst bitte uns "Landkinder" nicht. Bern und Zürich oder Bern und Altstetten im 15-Minuten-Takt ist ja nett aber wieso auf Kosten all derer, die kürzere Strecken pendeln, dafür nicht von Stadt zu Stadt...? Auch die Agglo hat viele Pendler, die ungern wegen einer weiteren Direktverbindung von Bern nach Zürich umsteigen, statt direkt fahren zu können.
    Denn ist "Pendeln" nicht eben genau primär von der Agglo ins Zentrum statt von der einen "Grossstadt" in die nächste?
  • Hierundjetzt 29.10.2019 10:15
    Highlight Highlight EW IV ❤️ Eine Schweizer Meisterleistung in Ingenieurskunst.
    • Fiammetta 29.10.2019 11:42
      Highlight Highlight 😍
  • woezzl 29.10.2019 10:07
    Highlight Highlight Wie einfach es doch ist seinen Frust an der SBB auszulassen. Überlegt ihr auch wie komplex das Ganze ist, vorallem wenn sich Gewohnheiten der Reisenden schneller entwickeln, als das System dazu in der Lage ist?
    • peeti 29.10.2019 11:55
      Highlight Highlight Klar wird alles immer komplexer und anspruchsvoller. Aber die SBB gibt - auch mithilfe Bundessubventionen - viel Geld für Spezialisten aus. Und wenn ich dann Sachen lese wie Kundenumfrage zur Pünktlichkeit oder ungenutzte Kommunikationsmöglichkeiten in den Zügen, dann frage ich mich schon, ob zuoberst die richtigen Leute sitzen.
      Oder weshalb hat man zB die Kritik über Zugführer-Mangel so lange missachtet?
    • Astrogator 29.10.2019 14:03
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass die Probleme nicht seit Jahren bekannt sind.

      Und Meyer hat bereits einmal eine Bahn gegroundet.

      Aber wenn man zu dumm ist um aus Fehlern zu lernen...
  • lilie 29.10.2019 09:51
    Highlight Highlight "Paradigmenwechsel bei den SBB: «Wir geben Zeitgewinn nicht mehr sofort an Kunden weiter»"

    Finde ich super!

    Noch besser wäre, alle Zeitgewinne übers Jahr zu sammeln und jeweils erst vor Weihnachten an die Kunden weiterzugeben. So kämen alle früher zu den Weihnachtseinkäufen!

    Wer das nicht will, kann sich ja seinen Zeitgewinn auf die Krankenkassenprämie gutschreiben lassen. So wären alle happy. 💁‍♀️😏
  • Hans Jürg 29.10.2019 09:47
    Highlight Highlight " In solchen Fällen wäre es gut, mit Lautsprecherdurchsagen aus der Betriebszentrale den Kunden den Grund für das Platzproblem zu erklären. Wir haben unsere Züge bereits vor über zehn Jahren mit der nötigen Technik für Durchsagen ausgerüstet, aber diese Möglichkeit bislang ausser an der Euro 2008 nicht genutzt. "

    Aha... in allen Umfragen seit Jahren werden die mangelhaften und fehlen Informationen der Reisenden bemängelt und seit über 10 Jahren existiert die Technik dazu? Worauf hat den die SBB-Leitung in dieser Zeit denn gewartet? Es ist wirklich höchste Zeit und gut, dass Meier geht.
  • PVJ 29.10.2019 09:37
    Highlight Highlight Die Pünklichkeit war schon besser, das ist richtig. Die sich häufenden "technischen Störungen am Zug" müssten auch nicht sein, genausowenig wie die Ersatzkompositionen aus den 1960ern.

    Aber alles in allem jammern wir hier immer noch auf hohem Niveau.
  • whatthepuck 29.10.2019 09:36
    Highlight Highlight Ich sehe das jetzt sicher zu einfach, aber: Schon lustig, dass der altehrwürdige Einheitswagen IV bis heute seine Nachfolgermodelle punkto Fahrkomfort übertrumpft. Weswegen ist man von diesem Konzept abgewichen? Weil man kann?

    Oder ist die Kapazität wiedermal das Killerargument, aufgrund dessen das Individuum Komforteinbussen zugunsten der Allgemeinheit hinnehmen muss? In solchen Situationen frage ich mich jeweils schon, weshalb die Schweiz so geil drauf ist, umsverrecken wachsen zu wollen.
    • Herr Ole 29.10.2019 11:16
      Highlight Highlight Wenn der Zug vollgestopft ist, kannst du den Komfort ebenfalls vergessen.
    • Schildlaus 30.10.2019 01:34
      Highlight Highlight Es gab nie ein echter Nachfolger für EW IV. EW V wurde nie bestellt und IC2000 Wagen seh ich als nicht direkter Nachfolger.

      Abgewichen ist man davon weil man vom System Lok + Waggons im P Verkehr weg will.

      Und ja , hat mit Kosteneinsparung zu tun.
  • Astrogator 29.10.2019 09:21
    Highlight Highlight Man hat also in den letzten 5 Jahren falsch geplant. Vor kurzem hiess es noch die letzten 1 bis 2 Jahre.

    Und noch im Sommer meinte Meyer (Lohn 1.2 Millionen) er hätte von Weibel (Lohn 300'000) eine marode Bahn übernommen und übergebe jetzt seinem Nachfolger eine gut aufgestellte SBB.

    13 Jahre nach dem Abgang von Meyer hat die S-Bahn Berlin diesen Sommer eine Pressekonferenz gegeben, dass man nun wieder soweit sei, dass alles was kaputt gespart wurde wieder funktioniere.

    Die SBB hat auch 2020 noch Probleme? Die SBB wird wohl auch an die 10 Jahre brauchen um sich von Meyer zu erholen...
    • Schildlaus 29.10.2019 19:54
      Highlight Highlight Gibt es einen Link zu der PK 2019 betreffend S-Bahn Berlin und Meyer ?

      Finde nur diesen dazu :

      https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sbb-chef-meyer-unschuldig-am-berliner-s-bahn-debakel-6642882

      Was ja der falsche ist.
    • Astrogator 30.10.2019 10:29
      Highlight Highlight Ist im kostenpflichtigen Spiegel Online Plus.
    • Astrogator 30.10.2019 10:33
      Highlight Highlight Und unschuldig ist Meyer nur in dem Sinn, dass er nicht operativ eingegriffen hat sondern lediglich die Sparvorgaben machte. Analog zur SBB, rund 80% der Verspätungen sind auf Fahrzeugstörungen zurückzuführen. Ob das wohl einen Zusammenhang damit hat, dass die SBB seit rund 2 Jahren keinen präventiven Unterhalt mehr macht sondern nur noch repariert wenn etwas kaputt ist, wenn überhaupt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 29.10.2019 08:58
    Highlight Highlight Zeitgewinne in den Fahrplan einbauen. Wie geht das und wieviel bringt das? Entweder sind die Züge pünklich oder verspätet. Es gibt Züge, die lange Haltezeiten an Bahnhöfen haben, aber nicht auf den grossen, überlasteten Achsen.
    Kein Wort über mehr Personal;
    mehr Sparbillette für Nebenstrecken (ausserhalb der Hauptreisezeiten) aber auch für die Hauptachsen;
    Kein Wort über höhere Preise für das GA oder Preise nach Nutzung. Den Ausbau der Bahninfrastruktur gibts nicht gratis obwohl viele das meinen. Höhere Preise sind billiger, als der Horror, den wir täglich erleben.
    • Mattse73 29.10.2019 09:52
      Highlight Highlight Das System ist so ausgereizt, das man wieder einen Zeitpuffer machen will... d.h. wenn ein Zug halt mal später ist, ist Zeit da um das zu kompensieren ohne das halbes System zusammenbricht.
      Sparbilette sind Kundenlenkung... auf einer schlecht ausgelasteten Nebenstrecke nicht sehr sinnvoll.
      Den Horror den wir täglich erleben...einfach herrlich... was denken denn die Stehpassagiere auf den Zügen in Indien... ? ;-p
      Ich hoffe ihr Jammeris bringt ineurem Job nur den halben Einsatz von dem, was ihr von anderen erwartet... Und ich wohne im Randgebiet...nix von 15min Takt...bin aber zufrieden...


    • René Gruber 29.10.2019 12:38
      Highlight Highlight So schwierig ist es doch nicht dies mit den Zeitgewinnen zu verstehen. Bis heute wurde es so gehandhabt, hat man doch anpassung des Materials oder der Strecke 5 Minuten Fahrzeit eingespart, wurde dies 1 zu 1 im Fahrplan wieder gegeben in dem die Fahrt 5 Minuten kürzer wurde.
      Neu bleibt die Fahrt gleich lang, sprich der Zug fährt zum Beispiel nicht mit der vollen Höchstgeschwindigkeit oder kommt bei den Zwischenstopps etwas zeitiger an und steht dafür etwas länger. So können Verspätungen am Anfang der Strecke gegen Ende wieder aufgeholt werden. Wenn man bereits am Limit fahrplant nicht.
  • PlayaGua 29.10.2019 08:58
    Highlight Highlight Dass die Information in den Zügen eine Katastrophe ist, weiss jeder, der Zug fährt, seit langem. Wieso nie was getan wurde, ist mir schleierhaft. Hoffe, den Worten folgen nun Taten.
    • Fiammetta 29.10.2019 11:52
      Highlight Highlight Sorry das ich dich nicht alle 5min Informieren kann, ich bin oft alleine und bei einer Störung versuche ich so schnell wie möglich das alles wieder läuft, da habe ich leider keine Zeit dir noch das Problem zu erklären. 😕
    • PlayaGua 29.10.2019 13:14
      Highlight Highlight @Fiammetta

      Deiner Antwort entnehmen ich, dass du bei den SBB arbeitest. Und ebenfalls, dass du die Kundenfreundlichkeit ganz nach Vorgabe des Unternehmens lebst.
    • spiox123 29.10.2019 16:34
      Highlight Highlight Fiammetta ist Lokführerin bei der SBB. Im Störungsfall ist sie gefordert und auch nicht primär ihre Aufgabe zu informieren, dafür gibt es andere Stellen. Leider muss bei einer Fahrzeugstörung oft am Fahrzeug ein Reset gemacht werden, während dieser Zeit kann man keine Durchsagen im Zug tätigen, weder innerhalb noch von ausserhalb. Deshalb kommt dann oft auch erst eine Info wenn der Zug wieder fährt (leider)
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 29.10.2019 08:54
    Highlight Highlight Persönliche Ansagen durch Menschen waren doch während Jahrzehnten die Regel, bis sie durch unpersönliche Computeransagen ersetzt wurden.

    Von dem her ein Beispiel von "Etwas Bewährtes zuerst schleichend abschaffen und einige Jahre später wieder mit grossem Tamtam als eine komplette Neuheit wieder einführen".
  • humpfli 29.10.2019 08:50
    Highlight Highlight Emdlich wird der Zeitgewinn kicht mehr "an den Kunden gegeben". Es bringt nichts, im Fahrplan vom Optimalfall auszugehen und dann fast immer verspätet zu sein. Lievwr etwas mehr einplanen und dies auch einhalten können.
    • Scaros_2 29.10.2019 09:17
      Highlight Highlight Libeer 2 Mnituen lägenr zum shceriben baruhcen als so enie Rcehsthcreibung.
    • mr-marple 29.10.2019 09:50
      Highlight Highlight @Scaros_2, ich humpfli wollte nur ausprobieren, ob es tatsächlich stimmt, dass man jetzt im Schüttel-Dosto auch arbeiten kann.
  • so war es doch nicht gemeint 29.10.2019 08:44
    Highlight Highlight Nichts mit Tutto a Posto, Dosto!

    Das versteht noch einer:
    "Wir haben unsere Züge bereits vor über zehn Jahren mit der nötigen Technik für Durchsagen ausgerüstet, aber diese Möglichkeit bislang ... nicht genutzt."

    • Astrogator 29.10.2019 09:23
      Highlight Highlight Die Möglichkeit wird genutzt. Aber vom Chef Personenverkehr kann man nicht erwarten, dass er seinen Laden kennt.
    • purpletrain 29.10.2019 13:43
      Highlight Highlight Ich versteh diese Aussage von Häne nicht. Von wem und mit welchem System werden wohl die Durchsagen die mit ‚eine Information der SBB in Bern‘ (oder so ähnlich) beginnen gemacht?
  • KOHL 29.10.2019 08:28
    Highlight Highlight Lieber würd ich mit einer A 3/5 und ein paar alten Holzwagen durch die Gegend tuckern als mich in einen FV Dosto zu setzen.
  • HansHoni 29.10.2019 08:24
    Highlight Highlight Ich fahre oft Zug (habe kein Auto), einerseits als Pendler, andererseits aber auch zu Kunden in der ganzen Schweiz. Und ich frage mich schon länger, worüber eigentlich genau so intensiv und heftig und emotional diskutiert wird. 3 Minuten "Verspätung"? Also bitte. Klar, manchmal muss ich auf einen früheren Zug, um den Anschluss nicht zu verpassen. Na und? Trinke ich noch einen Kaffee. Ich finde die Pünktlichkeit über alles gesehen in Ordnung und auch das Angebot. Deswegen so ein Gschiss zu machen verstehe ich echt nicht. :-)
    • Kreasty 29.10.2019 11:27
      Highlight Highlight Wenn man fürs warten und Kaffetrinken bezahlt wird, weil auf dem weg zum Kunde, dann ist das natürlich viel weniger Äerglich :)

      Auf dem Heimweg, nach der Arbeit, aber mind. 2x die Woche seinen Anschluss Bus zu verpassen, ist einfach nervig. Vorallem wenn man vom Kundendienst mit Copy Paste Antworten gefüttert wird.

      Daran ist die SBB nicht schuld, aber wenn es günstiger ist mit dem Flieger von Genf nach ZH zu kommen, als mit dem Zug, dann hat das Preissystem eines Staatbetriebes meiner Meinung nach versagt. Vorallem wenn man liesst das selbst die SBB outsourced im grossen stil...
  • Der Rückbauer 29.10.2019 08:21
    Highlight Highlight "Der FV-Dosto wird nie so ruhig fahren wie ein Einheitswagen IV, ..."
    Tja, was soll man dazu sagen? Dass mehr Schütteln eben den Kundenwünschen entspricht? Jaja, so ist es. Das zeigt die neueste Umfrage.
  • De Flip 29.10.2019 08:18
    Highlight Highlight Zu teure Billets und unpünktliche Verbindungen sind die beiden grossen Probleme der SBB. Nun versucht man eines davon zu beheben. Bleibt zu hoffen, dass es klappt.
    • Lebenundlebenlassen 29.10.2019 08:43
      Highlight Highlight Nenn mir doch mal ein konkretes Beispiel welches Ticket du als zu teuer erachtest und nenne mir den Preis der dafür gerechtfertigt wäre?
    • dorfne 29.10.2019 09:05
      Highlight Highlight Die Tickets sind im Gegenteil zu billig. Und zu viele Leute reisen gratis - Politiker, Bundesangestellte und wer alles auch noch. Schluss damit! Mir hat der Arbeitgeber den Arbeitsweg auch nicht bezahlt. Ich glaube auch nicht, dass diese Gratisfahrer alle aufs Auto umstellen würden.
    • Beat_ 29.10.2019 11:15
      Highlight Highlight @dorfne - mal abgesehen von den Gratisfahrern, als Strassenbenützer profitierst Du von Strassen, die die Allgemeinheit über Gemeinde- und Kantonssteuern finanziert. Insofern ist Dein Arbeitsweg mindestens so subventioniert wie Zgtickets, die Du als zu billig ansiehst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • anundpfirsich 29.10.2019 08:06
    Highlight Highlight Eine Besserung sei noch nicht in Sicht für 2020. Wehe das GA wird trotzdem teurer.
    Kommuniziert allgemein mehr mit den Kunden zB warum und wie lange die Verspätung ist... denn weiss man den Grund ist man viel weniger genervt. Als wenn man eifach stehen gelassen wird.
    • Astrogator 29.10.2019 08:42
      Highlight Highlight Ob es besser ist wenn du angelogen wirst.

      "technische Störung am Zug" kann auch bedeuten "kein Lokführer"...

    • dorfne 29.10.2019 09:09
      Highlight Highlight Was dann? Das GA darf ruhig 10% teurer werden, wenn dafür mehr Personal eingestellt wird. Zweimal weniger in den Billigflieger steigen und schon ist das Geld eingespart. Inzwischen wissen wir, dass die Pannen nicht nur vom dichten Fahrplan und den Baustellen kommen, sondern auch von zu wenig Lokführern und Wartungspersonal.
    • P. Meier 29.10.2019 11:02
      Highlight Highlight @Astrogator; falsch, das ist eine kurzfristige Änderung in der Personaldisposition. Die Durchsagen stimmen eigentlich meisten, was den Ursachengrund betrifft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 29.10.2019 07:58
    Highlight Highlight Die Aussagen von Herrn Häne sind ähnlich wie diejenigen von CEO Meyer - gestern am Interview im TV.
    Beide sind Meister im "nicht antworten" von heiklen Fragen - anstatt auf die Probleme einzugehen wird immer wieder gesagt was dann vor ein paar Jahren gemacht wurde.
    Fakt ist, die Leute haben "den Laden" und damit die Probleme nicht im Griff. Da wird geplaudert und gemacht wird nichts.
  • so war es doch nicht gemeint 29.10.2019 07:36
    Highlight Highlight "Das Bahn-System kann sich bei Verspätungen so kaum mehr erholen."


    Der Kunde noch weniger.



  • fakt ist 29.10.2019 07:18
    Highlight Highlight Der Dosto ist neuer Schrott auf Gleisen.
    • Triumvir 29.10.2019 08:24
      Highlight Highlight Nein. Das stimmt jetzt definitiv nicht.
    • Digichr 29.10.2019 09:04
      Highlight Highlight Mit gefällt er viel besser, als der Rabe514. Es hat Steckdosen und es hat Tischli wo man Laptop oder Tablet hinstellen kann.
    • Astrogator 29.10.2019 09:37
      Highlight Highlight @Triumvir: Doch, der ist Schrott. Die ersten abgelieferten Dosto benötigen bereits eine Revision.

      Zudem ist die angestrebte(!) Pannenanfälligkeit des Zuges mit Abstand die tiefste der Flotte.

      So ziemlich nichts was Bombardier versprochen hat wird eingehalten.

      Ingenieure mit 30 Jahren Erfahrung in Entwicklung und Einführung gehen schon heute davon aus, dass der Zug in 20 Jahren kaum mehr am laufen zu halten sein wird oder nur mit einem immensen finanziellen Aufwand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rodd 29.10.2019 06:59
    Highlight Highlight Bei diesen Preisen, welche die SBB verlangt, erwarte ich zu 120% Dienstleistung. Doch lieber Geld in externe "Polizei" & Kontrollen stecken und weiterhin eine Zweiklassengesellschaft bilden. Vorschlag: zurück zu den Wurzeln und den Transport von Personen in Fokus nehmen. Für weniger Gebühren, zumind. bei Nahverkehr, akzeptiere ich auch mehr Stehplätze, Verspätungen und die Abschaffung der 1. Klasse. Fernverkehr CH kann man sich individuell eh nicht leisten, viel zu teuer.
    • Amboss 29.10.2019 08:44
      Highlight Highlight Also aus deinem etwas wirren Kommentar kann ich eigentlich nur schliessen, dass du den Zug wohl nicht ein einziges Mal im Jahr benutzt.

      Sorry, sich von A nach B zu bewegen, kostet nun mal was und wenn man den ÖV etwas häufiger benutzt und das Halbtax hat, ist der Fernverkehr wirklich nicht teuer.


      Für deine Anmerkungen zum Nahverkehr musst du dich an den Kanton wenden. Die SBB ist da nur "Ausführer", aber die Angebote werden von den Kantonen bestellt und bezahlt.
    • Benga Pb1 29.10.2019 08:56
      Highlight Highlight Genau meine Meinung👍
      Danke😉
    • Snowy 29.10.2019 09:39
      Highlight Highlight Falsch. Fernreisen mit PKW sind teurer als eine Bahnfahrt.

      Bsp mit SBB St. Gallen - Genf:
      CHF 53.-
      Sparbillette gibt es bereits ab 21.-. Wenn man heute zum Bsp von SG nach Genf reisen möchte, hat man fast in jeder Stunde die Möglichkeit zum Spartarif zu reisen (selbst abends in der rush-hour).

      Reisezeit: 3h 50 min

      Bsp mit PKW St. Gallen - Genf; 360km:
      252.- (70 Rappen pro Kiliometer gemäss TCS, Blick und Comparis was einen Durchschnittswert darstellt. Bei teureren Fahrzeugen, wie es sie häufig in der CH gibt, ist der Wert höher

      Reisezeit: 3h 58 min (in der Annahme es hätte keinen Stau)

    Weitere Antworten anzeigen
  • Menü 1 mit Suppe 29.10.2019 06:51
    Highlight Highlight "Wir wollen wissen, was wirklich die Ansprüche der Kunden sind"

    Möglichst pünktliche Züge liebe SBB. Für das brauchts keine Umfrage Toni......
    • Amboss 29.10.2019 09:58
      Highlight Highlight @Menu1: Nein, so einfach ist es nicht. Wärst du zB damit zufrieden, wenn die SBB den Fahrplan von 1990 fahren würden, einfach superpünktlich (was die SBB wohl spielend hinbrächte)?
      Wohl kaum. Angebot und Püntklichkeit stehen in gewisser Weise im Widerspruch zueinander. Und mir scheint, die SBB haben in den letzten Jahren das Angebot zu stark ausgebaut und zu wenig in die Pünktlichkeit und Fahrplanstabilität investiert.
      Aus meiner Sicht sollte die SBB den Angebotsausbau stoppen und alle Anstrengungen zugunsten der Pünktlichkeit setzen
    • skeeks 29.10.2019 11:30
      Highlight Highlight Genau solche eigenen Schlussfolgerungen sind das Problem. Dies führt dazu, dass an etwas gearbeitet wird, das niemand will. Und alles bekommen kann man halt nicht. Nicht nur bei der Bahn, sondern auch in anderen Bereichen, z. B. Software.
    • Menü 1 mit Suppe 29.10.2019 12:55
      Highlight Highlight @Aboss: Ja logo, voll einverstanden mit dir.
      @skeeks: Wenn die SBB (für das von ihr erarbeitete Angebot) keine Pünktlichkeit gewährleisten kann, dann stimmt das Angebot einfach nicht. Ausserdem laufen dir dann schnell die Kunden davon.
  • aglaf 29.10.2019 06:29
    Highlight Highlight Pünktlichkeit ist für mein persönliches Pendler-Reiseverhalten essentiell. Von 5 Fahrten verpasse ich meinen Anschlusszug 1 x . Die eigentlich geplanten 5 Minuten Umsteigezeit genügen bei einer regelmässigen 3-Minuten-Verspätung nicht mehr, wenn ich trotz Rennens innerhalb von zwei Minuten das hinterste Perron nicht erreichen kann. Das Traurige: Der Zug gilt laut SBB erst als verpätet, wenn er mehr als 3 Minuten zu spät ist. Also verpasse ich meinen Anschlusszug regelmässig trotz vermeintlicher Pünktlichkeit.
    • Dubliner 29.10.2019 08:20
      Highlight Highlight Bau dir mehr Puffer ein. Beim hochkomplizierten und an der Grenze belasteten SBB-Netz hat es seine guten Gründe, warum drei Minuten nicht als Verspätung gelten.
      Und nein, ich arbeite nicht bei der SBB. Bin Züri-Bern-Pendler und ja, manchmal auch genervt. Gruss aus dem IC 8 :-)
    • Butschina 29.10.2019 08:43
      Highlight Highlight Eine Umsteigezeit von 5min kann logischerweise nicht immer funktionnieren. Fairerweise muss man sagen, dass vor Jahren engere Anschlüsse gefragt waren, weil die Pendler nicht 15 min warten wollten. Das ist nun die Quittung.
      Für mich sind Anschlüsse mit weniger als 10min Umsteigezeit sowieso tabu. Die SBB plant für Rollstuhlfahrer eine mindest Umsteigezeit von 10min. Oft sind die Anschlüsse jedoch zu eng und ich bin gezwungen den nächsten Zug zu nehmen. Man gewöhnt sich daran. Mich dünkt manchmal, dass wir ganz schön verwöhnt sind, aber überhaupt nicht dankbar.
    • humpfli 29.10.2019 08:47
      Highlight Highlight Sorry, aber wenn du so knapp planst, bist du selber schuld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marek Zeman 29.10.2019 06:12
    Highlight Highlight Das Schütteln ist das eine, aber die neuen Züge sind auch in jeder anderen Hinsicht den alten Zügen massiv unterlegen...
  • Goon 29.10.2019 06:02
    Highlight Highlight Auf der IC3 Strecke Zürich-Chur fahren schon länger die neuen Dosto. Aber nicht so schlimm wenn es der Leiter Personenverkehr nicht weiss.
    • JayPi 29.10.2019 09:54
      Highlight Highlight Das ist doch der IR13 mit dem neuen Zug, nicht?
    • Goon 29.10.2019 11:13
      Highlight Highlight Nein genau anders
  • Mr. Stärneföifi 29.10.2019 05:49
    Highlight Highlight SBB-Bashing in 3..2..1...

    Play Icon
    • Astrogator 29.10.2019 08:45
      Highlight Highlight Fundierte Kritik ist nicht "Bashing"

      Aber wer mit Kritik nicht umgehen kann oder Klugscheisser sind dann schnell mit dem Wort da.
  • Astrogator 29.10.2019 05:43
    Highlight Highlight "Wir haben unsere Züge bereits vor über zehn Jahren mit der nötigen Technik für Durchsagen ausgerüstet, aber diese Möglichkeit bislang ausser an der Euro 2008 nicht genutzt."
    Und sowas sitzt in der Konzernleitung...

    Selbstverständlich wird das auch heute bereits gemacht, bevorzugt aber auf dem S-Bahn Netz, weil es da einen Malus gibt wenn nicht zeitnah und adäquat informiert wird.
    • danmaster333 29.10.2019 08:43
      Highlight Highlight Im Unterschied zur S-Bahn wird im Fernverkehr auch erst ab 8 Minuten eine Verspätzngsmeldung via Lautsprecher gemacht. Im Nahverkehr greift man schon nach 3:59' zum Mikrofon. Darum fällt dies wohl eher auf. Ausserdem gibt es für die S-Bahnen einen eigenen Speaker, welcher im HB Zürich sitzt. Auf den ICs, IRs usw. muss dies das Zugpersonal machen, welches sonst noch dafür sorgen muss dass der Zug abgefertigt wird.
    • Astrogator 29.10.2019 09:01
      Highlight Highlight @danmaster: so viel Info und soviel falsch. Kader SBB?

      Die Kundeninformation hat innert 3 Minuten zu erfolgen, unabhängig ob S-Bahn, FV oder RV.
      Die Durchsagen S-Bahn werden vom Mister S-Bahn gemacht, im FV erste Prio durch Zugspersonal, kann aber auch durch Lokführer oder OPC gemacht werden.
      Zudem, wenn der Zug verspätet ist muss in dem Moment auch nicht abgefertigt werden.

      Was auf dem Perron gesagt wird ist eh abhängig vom Mondzyklus oder sonst einem Kriterium, dass sich mir nicht erschliesst.

      Und ja, in der Regel weiss der Lokführer auch nicht mehr als die hintendrin.
    • Schildlaus 29.10.2019 20:09
      Highlight Highlight Mister S-Bahn ? Wer hat Dir den so ein schmarrn erzählt? GL SBB ?

      Versteh ja Dein Persönlicher Feldzug gegen SBB. Aber weshalb wechselt nicht einfach das EVU?
  • _a_93_a 29.10.2019 05:36
    Highlight Highlight Bitte kein Dosto auf der IC3 Strecke...Das wars dann wohl mit den bequemen und ausziehbaren Sitzen... Ade 1h Schlaf 😪

SBB-Personal demonstriert gegen Meyer: «Chefs sind meilenweit von Realität entfernt»

Verschmutzte und verspätete Züge machen nicht nur die Passagiere, sondern auch das Personal sauer. Am Montag gehen darum SBB-Angestellte auf die Strasse. Barbara Spalinger, Vizepräsidentin der Eisenbahner-Gewerkschaft SEV, sagt, was sich jetzt bei den Bahnen ändern muss.

Frau Spalinger, SBB-Angestellte demonstrieren am Montag vor dem Hauptsitz in Bern gegen «schädliche Reorganisationen» und gegen die SBB-Führung. Woher kommt diese Wut?Barbara Spalinger: Im August wurde ein Zugbegleiter in Baden von einer defekten Zugtüre eingeklemmt und tödlich verletzt. Der Unfall hat viele Mängel bei den SBB aufgedeckt und hallt beim Personal immer noch nach. Bei den Lokführern, im Unterhalt oder bei den Zugbegleitern: Es fehlt laut unserer Analyse im SBB-Betrieb an …

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