Schweiz
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Nach einem tödlichen Unfall muss die SBB gewährleisten, dass die Zugtüren richtig funktionieren. Das haben die Bundesbehörden angeordnet. (Symbolbild)

Stephan Spörri, Chef Kundenbegleitung, zeigt nach dem tödlichen Unfall in Baden den Ablauf einer Türschliessung. Bild: KEYSTONE

Analyse

Die Weichen falsch gestellt: So kamen die SBB von der Erfolgsspur ab

Die SBB waren ein schweizerischer Vorzeige-Betrieb. Der tödliche Unfall in Baden, fehlende Lokführer und das Dosto-Debakel haben dieses Image beschädigt. Wie konnte es dazu kommen?



Wenn in der Schweiz lebende Expats sich über die Einheimischen lustig machen, darf ein Aspekt nie fehlen: unser Pünktlichkeits-Fimmel beim Zugfahren. Die Schweizer regten sich schon auf, wenn die SBB mal 30 Sekunden zu spät seien, spotten sie gerne. Für die Expats belegen solche Anekdoten, wie verwöhnt wir Schweizer doch sind.

Sie haben ja recht. Im internationalen Vergleich sind die Schweizerischen Bundesbahnen Musterschüler in Sachen Pünktlichkeit. Oder sie waren es. Denn die Verspätungen auf dem Zugsnetz (mindestens drei Minuten über der fahrplanmässigen Zeitangabe) häufen sich. Bis zu 300'000 Bahnkunden sind nach Angaben der SBB jeden Tag davon betroffen.

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

Da darf man sich durchaus einmal aufregen.

Selbst die Bundesbahnen können das Malaise nicht mehr herunterspielen. Der scheidende SBB-Chef Andreas Meyer präsentierte am Montag an einer Medienkonferenz eine Reihe von Sofortmassnahmen, um die Pünktlichkeit zu verbessern. Viel mehr als ein erster Schritt sind sie nicht. «Wir werden keine schnelle Besserung haben», musste Meyer einräumen.

Es sei ein seltsamer Auftritt gewesen, meint Kollege und Berufspendler Adrian Müller, der an der Medienkonferenz anwesend war. Die Bescheidenheit, ja das Schuldbewusstsein stehen quer zur jahrelangen Selbstdarstellung des Unternehmens und seines Chefs. Man präsentierte sich gerne im besten Licht. Teilweise geschah dies zu Recht, teilweise war es Schönfärberei.

Seit Jahren melden die SBB immer neue Rekordwerte beim Personentransport, primär aufgrund des Bevölkerungswachstums. Rund 1,25 Millionen Fahrgäste sind täglich mit dem Zug unterwegs – und rund ein Viertel kommt an einem schlechten Tag verspätet ans Ziel. Die Antwort darauf war ein steter Ausbau des Angebots. Zu Spitzenzeiten ist das Netz bis zur Kapazitätsgrenze belastet.

Eröffnung des Gotthard-Basistunnels

Höhepunkt dieser Entwicklung war die Einweihung des neuen Gotthard-Basistunnels im Juni 2016, des mit 57 Kilometern längsten Eisenbahntunnels der Welt. Seither aber häufen sich die negativen Schlagzeilen. Störungen am Bahnnetz und Unfälle bringen den eng getakteten Fahrplan immer wieder durcheinander. Hinzu kommen gravierende Fehlentscheide im betrieblichen Ablauf.

Man könnte es in Bähnler-Metaphorik so ausdrücken: Die SBB haben die Weichen falsch gestellt. Sie sind von der Erfolgsspur abgekommen und absolvieren eine Irrfahrt auf Nebengeleisen.

Der Unfall von Baden

Die Konzernspitze liess sich vom vermeintlichen Erfolg blenden und übersah grundlegende Mängel. Ausbaden musste es das Personal. Zum Tiefpunkt wurde der tödliche Unfall im Bahnhof Baden im August, als ein Zugbegleiter von einer Türe eingeklemmt und mitgeschleift wurde. Die Trauerbekundungen des Personals gerieten zu Protesten an die Adresse der Chefetage.

Die SBB hatten nicht nur den Unterhalt vernachlässigt, sondern auch die Rekrutierung, besonders von Lokomotivführern. Diese fehlen nun an allen Ecken und Enden, mit Auswirkungen auf den Betrieb. Auf einzelnen Strecken müssen Bahnen durch Busse ersetzt werden. Man habe «total unterschätzt, wie viele Lokführer wir brauchen», liess Andreas Meyer am Montag verlauten.

Die Tücken der Technik

«Wir hätten in der Vergangenheit wohl an der einen oder anderen Stelle bremsen sollen», sagte der abtretende SBB-Chef. Eine zutreffende, aber viel zu späte Erkenntnis. Denn es mangelt nicht nur beim Personal, sondern auch beim Rollmaterial, so dass alte Waggons reaktiviert werden müssen. Ein Grund ist das Debakel bei der Beschaffung der Dosto-Doppelstockzüge.

Der neue Intercity der SBB ist da

Sie wurden mit jahrelanger Verspätung ausgeliefert und funktionieren nicht zuverlässig genug, um sie auf der Paradestrecke zwischen Zürich und Bern einsetzen zu können. Neuste Schätzungen gehen davon aus, dass dies frühestens in einem Jahr der Fall sein wird. Noch immer tun sich die SBB und Hersteller Bombardier schwer damit, die Tücken der Technik in den Griff zu bekommen.

Gerne zeigt man hierzulande mit dem Finger auf das kanadische Unternehmen, doch die Hauptschuld an der Misere tragen die SBB. Sie haben eine Art eierlegende Wollmilchsau auf Schienen verlangt. Man werde «wohl nie mehr einen so komplexen Zug bestellen», räumte Peter Füglistaler, der Direktor des Bundesamtes für Verkehr, gemäss der «NZZ am Sonntag» vor der nationalrätlichen Verkehrskommission ein.

Man hätte sich bei den Verkehrsbetrieben der Stadt Zürich (VBZ) erkundigen können, die mit dem Cobra-Tram ebenfalls eine massgeschneiderte Lösung beschaffen wollten. Am Anfang gab es fast nur Puff. Die Türen des schicken Niederflur-Trams versagten im rauen Pendler-Alltag, und die einzeln aufgehängten Räder nutzten sich auf dem Tramnetz schneller ab als erwartet.

Reist der Kluge noch im Zuge?

Mit viel Aufwand brachten die VBZ die Probleme mit dem Cobra in den Griff, doch sie haben die Lehren gezogen. Bei der Beschaffung der nächsten Generation setzen sie mit dem Flexity (von Bombardier!) auf ein Tram von der Stange. Die Auslieferung geschieht ebenfalls mit Verzögerung, aber dafür ist nicht der Hersteller verantwortlich, sondern Einsprachen der unterlegenen Anbieter.

Andreas Meyer räumt Fehler ein

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Video: srf/SDA SRF

Die Betriebsblindheit bei den SBB bekommt nicht nur das Personal zu spüren, sondern auch die Kunden. Der legendäre Slogan «Der Kluge reist im Zuge» hat einen faden Beigeschmack bekommen. Ein permanentes Ärgernis ist die häufig mangelhafte Information bei Störungen. Nun planen die SBB offenbar einen Push-Alarm. Willkommen in der digitalen Welt!

Frau Ribar und der Automat

Das Buchungsportal der SBB für internationale Verbindungen scheint in der Frühzeit des Internets stehen geblieben zu sein. Bei Trenitalia etwa kann der Fahrgast auf Zügen Richtung Schweiz den gewünschten Sitz reservieren, bei den SBB nicht. Auch andere Bahnunternehmen in Europa haben benutzerfreundliche Websites eingerichtet und sind den SBB davon gerauscht.

Ein weiteres Beispiel sind die neu installierten Anzeigen in der Gleisunterführung im Bahnhof Bern. Kunden beklagten sich, die Schrift sei zu klein und kaum lesbar. Und was machte die für «User Experience» zuständige SBB-Kaderfrau? Sie äusserte auf Twitter nicht nur Verständnis, sondern verpasste ihren Chefs einen Tritt ans virtuelle Schienbein.

Den Vogel aber schoss Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar ab, als sie im Tamedia-Interview erklärte, sie wäre «nicht in der Lage, ein Ticket am Automaten zu lösen, das ist mir zu kompliziert». Das ist ein Schlag ins Gesicht einer meist älteren, digital wenig affinen Kundschaft, die wegen der Schliessung von Bahnhöfen regelrecht genötigt wird, diese Automaten zu benützen.

Irgendwie scheint die Teppichetage in der Erfolgseuphorie die Bodenhaftung verloren zu haben. Im «betrieblich und emotional sehr anspruchsvollen Jahr 2019» (Andreas Meyer am Montag) erlebte sie das grosse Erwachen. Im Alltag leisten die SBB überwiegend gute Arbeit, aber sie sind nicht mehr der fahrende Nationalstolz von einst. Wer Meyers Nachfolge antritt, hat viel zu tun.

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    Alle Leser-Kommentare
  • paule 02.11.2019 09:06
    Highlight Highlight Im Grossbetrieb SBB hat die Führung die Übersicht verloren und es sind viele Posten mit Innovationsfeindlichen Personen besetzt die lieber nichts haben als Verbesserungen, wohl aus Angst etwas neues lernen zu müssen.
  • Längwilig 01.11.2019 21:34
    Highlight Highlight Mein subjektiver Eindruck ist, dass in der jüngeren Vergangenheit zu stark in Minutengewinne investiert wurde - dies aber notabene von uns verwöhnten Kunden auch ein Stück weit so gefordert wurde - und dafür die bestehende Infrastruktur (inkl. Rollmaterial) zu kurz kamen. Da müsste der Fokus wohl eine Weile verschoben werden. Dass dies schneller gekommentiert als gemacht ist, ist natürlich auch klar.
  • IchSageNichts 01.11.2019 18:11
    Highlight Highlight Naja verwöhnt sind wir mit wenigen Minuten. Nur ist unser Netz darauf ausgelegt. Wir investieren Mrd um ein paar Fahrzeitminuten rauszuholen, so dass man überall schöne Anschlüsse hat und dann hat einer mit Mio Salär seine Verspätungen nicht im Griff....
  • karl_e 01.11.2019 15:35
    Highlight Highlight Ich habe mich schon damals gewundert, als man als CEO ausgerechnet einen mässig erfolgreichen -Manager der Deutschen Bahn einstellte. Ich fragte mich, wie lange es dauert, bis es ihm gelingt, die SBB auf das Niveau der DB hinunter zu wirtschaften. Ganz am Ziel ist er noch nicht, aber fast. Mit seiner Hinterlassenschaft werden wir uns noch lange beschäftigen dürfen.
  • nukular 01.11.2019 15:31
    Highlight Highlight tschuldigung.. aber wer es nicht schafft am automaten ein ticket zu lösen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.. ein bisschen das hirn einschalten darf schon verlangt sein, ansonsten darf man gerne mal bei einem öbb- automaten seinen versuch wagen... jedes unternehmen egal in welchem land und in welcher branche hat irgendwo seine tücken, denn hinter dem ganzen arbeiten immer noch MENSCHEN welche nicht perfekt sind... und hört mal auf mit immer "schuld ist die teppichetage".. ansonsten darf man gerne selber mal sein glück als chef versuchen -die meisten würden wohl schneller aufgeben..
    • karl_e 02.11.2019 00:13
      Highlight Highlight Der Leitspruch eines jeden Programmierers, der Bildschirme für Anwender erstellt: "Keep it simple and stupid". Das ist überaus schwierig, wie man an vielen missglückten "User-Interfaces" unschwer erkennt.

      Uebrigens "ansonsten darf man gerne selber mal sein glück als chef versuchen" ist reichlich unbedarft. Ich glaube kaum, dass du oder ich als Nachfolger von Meyer in die engere Wahl kämen - wobei man sich durchaus fragen darf, ob ein Jurist wie Meyer mehr von einem Betrieb wie den SBB versteht als z.B. ein Germanist oder Historiker.
  • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.11.2019 14:51
    Highlight Highlight Das 1. Problem ist, dass die, die das Sagen haben, keine Ahnung vom ganzen haben. Sie wissen nur, wie man grosse Boni kassiert.
    Das 2. Problem ist, dass Anzugträger nie auf das wissende Fussvolk hören, weil die ja nur "ungebildete" Handwerker sind.

    Jeder denkt, ein paar Jahre Uni und man ist in jedem Gewerbe ein Halbgott. Solche Manager sind so überflüssig wie ein Fusspilz. Nur das der Fusspilz keinen Schaden anrichtet.
  • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.11.2019 14:39
    Highlight Highlight Das ist das Problem, wenn man lieber in der Teppichetage das Geld investiert, als dort wo gearbeitet wird.

    Ohne Manager dreht sich die Welt weiter (sogar besser), ohne Büezer geht nichts mehr. Das sollten die studierten Anzugträger eigentlich wissen, nur reicht der bescheidene gesunde Menschenverstand bei ihnen nicht aus.
  • Posersalami 01.11.2019 14:34
    Highlight Highlight Was in der „Analyse“ fehlt ist der Faktor Unterhalt und Neubau im Schienennetz. Die zahlreichen Baustellen bewirken halt einfach schon mal viele Verspätungen..
    • Astrogator 01.11.2019 16:43
      Highlight Highlight Die Baustellen tragen gemäss interner Statistik nur knapp 10% zu Verspätungen bei
    • Posersalami 01.11.2019 18:35
      Highlight Highlight 10% ist eine Hausnummer..
    • Astrogator 01.11.2019 20:03
      Highlight Highlight @Posersalami: Verglichen mit 80% Rollmaterial-Störungen auf Grund gestrichenen Unterhalt ist das Vernachlässigbar.

      Die SBB macht keinen präventiven Fahrzeugunterhalt, es wird höchstens repariert. Aber selbst defekte Brandlöschanlagen sind z. B. kein Grund ein Fahrzeug nicht noch Monate fahren zu lassen. Das ist was die Pressesprecher mit "Sicherheit hat höchste Priorität" meinen.
  • Tjuck 01.11.2019 14:30
    Highlight Highlight Wer viel auf alten Zügen fährt weiss, dass nicht nur der Dosto ein Problem ist. Auch der Unterhalt des alten Rollmaterials wurde offenbar sträflich vernachlässigt, so dass auch immer wieder alte Züge ausfallen.
  • wolge 01.11.2019 14:13
    Highlight Highlight „Die Konzernspitze liess sich vom vermeintlichen Erfolg blenden und übersah grundlegende Mängel. Ausbaden musste es das Personal“

    Genau dies ist leider in viele Unternehmen der Fall, nicht nur bei der SBB...

    Die sogenannten Entscheider fällen Entscheidungen zu Themen zu denen sie meist keine Ahnung haben (z.B. Digitalisierung). Ausbaden darf es dann das Personal...

    Aber Hauptsache man kann sich am eigenen Thron festklammern...
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.11.2019 15:14
      Highlight Highlight Eine Konzernspitze muss nur wissen, wie man die eigenen Boni erhöht. Vom ganzen Rest haben sie keine Ahnung.
  • Markus Kappeler 01.11.2019 13:07
    Highlight Highlight Wo sind die Chefs jetzt, die vor Jahren sagten, dass sie lieber 10 Lokführer zu wenig haben, als nur einen Zuviel? Sind die schon in Rente oder beim BAV oder sonst wie wegbefördert?
  • c_meier 01.11.2019 12:38
    Highlight Highlight dann wäre Frau Ribar eigentlich die perfekte Testperson um die App, Homepage oder Ticketautomat zu testen.... 😉
    eigentlich schlimm so ein Geständnis für die oberste Chefin... aber macht lieber die 5. Reorganisaton fürs Kader anstatt die Produkte einfacher...
  • Markus Kappeler 01.11.2019 12:02
    Highlight Highlight Das Problem fängt schon bei den Politikern an, die keine Ahnung von Eisenbahn haben, aber die Weichen der Bahn stellen. Sie sind sehr einfach durch die Bahntechnik-Industrie und ihren Spindocs manipulierbar. Deshalb wurde ETCS und anderer Schnik Schnack gekauft, der sehr teuer ist und die Leistung der Bahn sogar herabsetzt. Zudem gab selbst Meyer zu, das er sich nur um die Zufriedenheit des Topmanagement kümmerte. Der eigentliche Bahnbetrieb wurde völlig vernachlässigt, die Löhne gekürzt. Damit überhaupt noch jemand zur Bahn geht, wurde der Berufszugang und Ausbildung der Eisenbahner gesenkt.
    • ursus3000 01.11.2019 12:40
      Highlight Highlight Hast du eine Ahnung was ETCS ist?
    • Hierundjetzt 01.11.2019 12:55
      Highlight Highlight Letzter Satz ist inkorrekt. Weil soviele pensioniert werden und der Beruf kein high light mehr ist.

      Siehe dazu die unverdächtige Mitteilung des SEV

      Zudem: Wir klauen der DB die Lokomotivführer und die rekrutieren deswegen in Serbien und Kroatien...

      So kann man natürlich auch sparen 🙄
    • karl_e 01.11.2019 15:47
      Highlight Highlight Hach, bei den Lokführern ist es dasselbe wie bei den Aerzten. Tausende deutsche Aerzte arbeiten bei uns, und tausende Aerzt*innen wandern aus Osteuropa nach Deutschland.
    Weitere Antworten anzeigen
  • surfi 01.11.2019 11:22
    Highlight Highlight Es fehlt auf an Personal bei den Zugverkehrsleitern. Immer wird nur von den Zugführern und Zugbegleiter gesprochen. Bei der Betriebszentrale in Olten sind Tourenausfälle an der Tagesordnung oder die Dienstpläne werden angepasst. Das heisst ein Zugverkehrsleiter hat zusätzliche Bahnhöfe zu betreuen. Gibt es dann Verspätungen, so kann es nicht mehr überall eingreifen und die Züge müssen warten.
    • Hierundjetzt 01.11.2019 11:34
      Highlight Highlight Wenn ich Deine Euphemismen korrekt übersetze meinst Du Lokomotivführer, Kondukteur oder Bahnbetriebsdisponent?

      Oder was zum Teufel ist ein Zugbegleiter? Rennt der neben dem Zug nebenher?

      Ist Log-in wiedermal in einer „Klausur“ gewesen? 😂😂😂😂

    • Stefanix19 01.11.2019 12:50
      Highlight Highlight Ok Zugführer und Zugbegleiter ist das gleiche.
      @Hierundjetzt, was ein Zugbegleiter ist lässt sich ganz leicht rausfinden in den weiten Welten des Internets. Und der Bahnbetriebsdisponent gibt es so nicht mehr. Also es stimmt alles bis auf Zugführer mit den Berufsbezeichnungen bei @surfi.
    • Marabamba 01.11.2019 14:52
      Highlight Highlight Zugführer = Lokführer
      Zugbegleiter = Kundenbegleiter [früher Kondukteur)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat_ 01.11.2019 11:11
    Highlight Highlight Ich empfehle, dass die Verantwortlichen (endlich wieder) auf die Fachleute am Gleis hören.
    Ein Mitarbeiter, der sich während Jahren/Jahrzehnten mit Schienengeometrie und Radprofilen auseinander gesetzt hat, kann sicherlich mit wertvollem Fachwissen einbezogen werden, wenn neue Drehgestelle entwickelt werden (nur so als Beispiel).
    • ursus3000 01.11.2019 12:42
      Highlight Highlight Die SBB entwickeln keine Fahrgestelle!
  • DerewigeSchweizer 01.11.2019 11:03
    Highlight Highlight Es ist halt in der chlüngel-Schweiz usus, Kultur,
    dass in den oberen Etagen nie hart durchgegriffen wird.
    Im Gegenzug ... sind die Gehälter spitze.

    Dieser Fall ist beispielhaft:
    Man habe «total unterschätzt, wie viele Lokführer wir brauchen».
    Dieser Managment-Flop in einem Grossbetrieb ist gravierend.
    "Normal" müssten da spektakulär Köpfe rollen.
    Davon aber gerade mal gar nichts.
    CH halt.
    Davon gibt es viele Beispiele.
    • ursus3000 01.11.2019 12:44
      Highlight Highlight man könnte Leute zwingen Lokführer zu werden
    • michirueegger 01.11.2019 13:56
      Highlight Highlight Ja klar du hast jeden Tag andere Arbeitszeiten ab und an etwas Blut auf der Frontscheibe und deine Chefs erwarten dass du absolut unfehlbar und 100% stressresistent bist, dann müssen ja die Chefs in der SBB wahrlich Götter sein wenn die Angestellten schon so über Menschen sein müssen
  • Meyer Andrej 01.11.2019 10:53
    Highlight Highlight Man hat nichts verschlampt, man hat jahrelang die Stimmen des Personals ignoriert, man hat alles besser gewusst und nicht eine einzige medienwirksame Unregelmässigkeit wurde in den Medien wahrheitsgetreu kommuniziert, immer wurde gelogen, Meyer und seine Gefolgschaft, logen uns Mitarbeiter und Euch Fahrgäste dauernd an. Meyer duldet keine kritischen Stimmen, die Fehlerkultur ist ein Desaster. Wir sind froh wenn er endlich seinen Platz räumt, er hätte niemals diesen Job bekommen dürfen.
    • karl_e 01.11.2019 15:49
      Highlight Highlight Das hat der Herr Meyer in seiner Zeit bei der DB verinnerlicht.
  • Lukas (5) 01.11.2019 10:36
    Highlight Highlight Die Pressekonferenz vom Montag war freilich etwas aussergewöhnlich, aber so ganz fair finde ich die Darstellung in diesem Artikel nicht. Was die Pünktlichkeit angeht, sollte man einen Blick in die langjährige Statistik werfen, und die gibt Entwarnung: 2013 beispielsweise waren die Werte deutlich schlechter als jetzt, und dann haben sie sich wieder ziemlich gut erholt.

    Und man sollte auch noch von der Infrastruktur sprechen: Da hat Meyer die Fehler seines Vorgängers Weibel, der den Unterhalt aus Spargründen auf ein Minimum zurückgefahren hat, wieder korrigiert, oder jedenfalls damit begonnen.
    • Markus Kappeler 01.11.2019 12:10
      Highlight Highlight Ja hoffentlich wird der Infrastrukturunterhalt aufs Minimum beschränkt, das ist viel besser als aufs Maximum zu erhöhen. Wichtig ist, dass man nicht unters Minium geht und das hat Weibel nicht gemacht. Oder sind dir übermässige Verspätungen oder gar Unfälle bekannt wegen defekter Infrastruktur? Das Weibel die Infrastruktur vernachlässigt habe, ist ein Märchen von Spindocs der Bahntechnik und Unterhalts Industrie. Das hat ganz gut funktioniert, auch bei dir. Mit der Bahn kann man viel Geld machen, solange man nicht bei der Bahn arbeitet.
    • dan2016 01.11.2019 13:42
      Highlight Highlight @Lukas, hoffentlich hat sich die Pünktlichkeit (leicht) erhöht. Schliesslich hat man dafür die Systemidee (welche halt ein Abwarten der Züge bedingt) gekillt und damit den Bonus kurzfristig erhöht und die Wartezeit der Bahnreisenden auch erhöht.... Und bezüglich Vorgänger, diese Begründung kann kurz, bei den SBB auch Mittelfristig herhalten. Aber sicher nicht nach 13 Jahren. Und die verlottertste Linie scheint mir die Neubaustrecke zu sein.... diese wurde 2 Jahre und Weibel betrieben und 13 Jahre unter Meyer....
  • happytreasure 01.11.2019 10:28
    Highlight Highlight Ich habe Mühe dem Typen zu glauben. Seine Einsicht scheint mir PR und kommunikationsstrategisch gut aufbereitet. Sein primäres Ziel von Immobilienbau und PK Sicherung (ausschließlich der Chef étage) sind erreicht. Die Löhne und Arbeitsbedingungen sind zur Sau gemacht und der Kern der SBB, öffentliche Mobilität, versinken zusehens im Chaos. Das zur Seite des Management. Der Nutzer der SBB ist aber nicht besser dran. Entwicklungen wie hyperloop und andere Alternativen werden mit helvetischer Ignoranz, das wemmer nöd, gebodigt.
    • Jetzt LIVE dazugeschaltet 01.11.2019 12:31
      Highlight Highlight Wie Recht du hast.

    • happytreasure 01.11.2019 13:47
      Highlight Highlight Wär mir lieber ich läge falsch! Und anderst gefragt; wie siehe deine Vision für die öffentliche Mobilität in der Schweiz aus? Mein Traum von einer Swiss metro ist noch aktuell.
  • Andromedar 01.11.2019 10:07
    Highlight Highlight Es ist einfach als Abtretender "Einsicht" zu zeigen. Mit Berücksichtigung auf Meyers Umgang mit dem Unfall in Baden einfach nur peinlich wenn nicht gar verwerflich.
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 01.11.2019 10:01
    Highlight Highlight Dosto und die LED-Anzeigen Beschaffung hätte sicher besser gelöst werden können, wenn nicht nur Juristen das Beschaffungsreglement schreiben würden! Da wir eher geschaut, dass prozesstechnisch alles sauber abläuft, aber die die Beschaffung selber ist dann in einem so starren Konstrukt, das es hintenraus diese Schwierigkeiten gibt!
  • THEOne 01.11.2019 09:20
    Highlight Highlight jaja... paradeheuchelei des hr. meyer...

    danke trotzdem ans ganze personal der sbb. verspätungen gehen mir grösstenteils am arsch vorbei. mal zu spät kommen kostet keinem sein leben.
    wer mal in holland, afrika oder deutschland bahngefahren ist, der lernt geduldig zu sein😉
  • Rolf stühlinger (1) 01.11.2019 09:20
    Highlight Highlight Danke an das bahnpersonal, das trotz des komplett unfähigen managements die züge ma laufen behält und jeden tag ihr bestes geben.
    Ans management!! Schande über euch. Früher währt ihr öffentlich geteert und gefedert worden!! Soviele fehler, soviele offensichtliche fehlentscheidungen die gemacht wurden, man muss fast denken das dies mit absicht geschah!
  • dorfne 01.11.2019 09:11
    Highlight Highlight Was ich vermisse ist der Hinweis auf die Politik, die mit ihren neoliberalen Rezepten den Service Publique kapputt sparen will.
    Es gab nach langem Bittibätti zwar Geld für den Bahnausbau, aber zu wenig für den Unterhalt desselben. Beim Personal wird auch gespart. Nur dank der Gewerkschaft SEV konnte der schlimmste Abbau verhindert werden. Man sieht es ja auch bei der Post: Die Schliessung von Poststellen geht rascher voran als die Digitalisierung in der Schweiz.
    • Altweibersommer 01.11.2019 11:29
      Highlight Highlight Dass die Privatisierung dieser Unternehmen eine bescheuerte Idee ist, konnte man ja auch nicht kommen sehen...
    • Markus Kappeler 01.11.2019 12:16
      Highlight Highlight Der SEV hat den "schlimmsten Abbau" in der Verwaltung und Chefetage verhindert. Die Eisenbahner an der Basis wurden deswegen verkauft. Seit 10 Jahren nicht nur keine Lohnerhöhung, sondern Dank SEV Lohnabbau. Von der katastrophalen Pensionskasse ganz zu schweigen, das hat der SEV übrigens unterschrieben. Das heute keiner mehr Lokführer werden will und alle in die Verwaltung wollen, ist der verdienst des SEV.
  • Me:ish 01.11.2019 09:10
    Highlight Highlight "rund ein Viertel kommt an einem schlechten Tag verspätet ans Ziel. Die Antwort darauf war ein steter Ausbau des Angebots."
    Selbst die dunkelste Leuchte erkennt hier den Widerspruch, nur die GL nicht.
  • homo sapiens melior 01.11.2019 09:01
    Highlight Highlight Zuerst am PC 30 Min. und mehr rumklicken, um rauszufinden, was für ein Billett angesagt ist. Danach war ich leider nicht in der Lage rauszufinden, ob ich das nun ausdrucken darf und wie bezahle. Also Automat am Bahnhof. Den check ich aber auch nicht. Fertig Zug.
    Bin dann für 4-5 Jahre mit dem Taxi ins Spital gefahren. Zum Glück muss ich nur selten raus. Sonst wär das teuer geworden.
    Dann zeigte mir ein Freund Fairtiq. Geniale App. Nie war Billett einfacher. Jetzt bin ich wieder mehr unterwegs. Dabei achte ich darauf, nie im Berufsverkehr zu landen. Die haben es schon eng genug.
  • dorfne 01.11.2019 08:54
    Highlight Highlight Ich hatte mal einen Chef der Mitte der 90-ziger Jahre bei einem EDV-Projekt die "eierlegende Wollmilchsau" wollte. Resultat: horrende Zusatzkosten, Chaos, miese Stimmung. Zuerst hat der Chef den Job verloren, dann wir, seine Untergebenen.
  • sa5 01.11.2019 08:50
    Highlight Highlight Der Bürg*er bekommt was er an der Urne bestellt hat.
    Das Alternativprodukt hiess "Service Public Initiative" das wollte man nicht. Der Stimmbürger wünscht Profit, auch wenn es auf Kosten der Qualität geht.
    Und genau das haben die Chefs der SBB geliefert.
    Dichtestress: Die Stimmbürg*er haben Masseneinwandrung an der Urne bestellt, prompt wurde geliefert.

    Andere Länder, andere Probleme:
    https://www.tagesschau.de/ausland/pakistan-zugunglueck-101.html
    • dan2016 01.11.2019 13:46
      Highlight Highlight sorry, aber die Service Public Initiative hätte (ausser der Lohndeckelung für den CEO) bei den SBB ein paar Federstriche in der Rechnungslegung gebracht, sonst NICHTs.
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.11.2019 14:54
      Highlight Highlight An der Urne wurde der Masseneinwanderung ein Riegel geschoben. Der Volksentscheid wird einfach von linker Seite bekämpft und nicht umgesetzt!
    • Astrogator 01.11.2019 19:17
      Highlight Highlight "Der Volksentscheid wird einfach von linker Seite bekämpft und nicht umgesetzt!"
      Die SVP wollte das Referendum nicht ergreifen. Oder deutlicher, das Gesetz war auch im Sinn der SVP. Aber mit bildungsfernen Wählern kann man solche Spielchen machen, wenn der Führer meint es sei wegen den Linken, dann ist das für die devote Anhängerschaft so.
  • dorfne 01.11.2019 08:50
    Highlight Highlight Man sollte sich als Expat nicht lustig machen über unseren "Pünktlichkeitsfimmel". Die Pünktlichkeit ist einer von mehreren wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren, die die Schweiz zu einem der wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt macht und dem die Expats ihre Jobs verdanken! Es interessiert den Chef nicht, warum ich jede Woche zu spät zur Arbeit komme. Er sieht nur, dass ich zu spät zur Arbeit komme. Und jeden Tag einen
    • dorfne 01.11.2019 09:16
      Highlight Highlight Sorry muss den Satz noch beenden: und jeden Tag einen früheren Zug nehmen kann auch nicht die Lösung sein. Und manchmal geht das auch gar nicht.
  • Hans Gseh-Cho 01.11.2019 08:33
    Highlight Highlight .... Wenn das Top-Kader mit der Hilfe von Excel Eisenbahn spielt....

    Gratistipp an die (neue) Konzernleitung: Besucht mal eure Arbeitskollegen an der Basis welche tagtäglich ihr Herzblut für die SBB geben.
    • El Vals del Obrero 01.11.2019 11:09
      Highlight Highlight Noch besser: Verdiente Basisarbeiter nach oben befördern, so wie es in der Schweiz mal üblich war, bevor diese unseelige amerikanische "Blue Collar/White Collar"-Trennung anfing und nur noch studierte Theoretiker ohne Erfahrung Chefposten erhalten.
    • dmark 01.11.2019 13:40
      Highlight Highlight @El Vals del Obrero:
      Da ist was Wahres dran.
      Kein Studium kann die Praxis ersetzen...
      Man sollte an bewährten Dingen festhalten, welche Erfolge einbrachten und diese weiter entwickeln, anstatt sich immer wieder neu entdecken zu wollen.
  • Merida 01.11.2019 08:29
    Highlight Highlight Das mit dem besser informieren klappt schon... Habe gerade eine Durchsage gehört, dass sich die Zugbegleiterin für das Warten auf der Strecke entschuldigt, den Grund dafür aber noch nicht weiss...😉
    • Pfauenauge 01.11.2019 10:50
      Highlight Highlight Ist mir so ähnlich auch mal passiert auf der Strecke Luzern- Basel kam eine Durchsage vom Lokführer: Der Zug wäre abfahrbereit, trotzdem müssten wir noch warten, warum wäre ihm auch nicht klar.
      Als der Zug dann endlich Abfuhr hat er noch einmal eine Durchsage gemacht: "Meine Damen und Herren, wie ihnen sicher aufgefallen ist hat sich unsere Abfahrt um 10 Minuten verzögert, warum weiss ich immer noch nicht".
      Da hab ich mir auch gedacht, na wenigstens ist er ehrlich...
  • River 01.11.2019 08:28
    Highlight Highlight "Probleme einfach nach unten delegieren, einfach nach unten delegieren."
    Diese Aussage, in selbstgefälligen Ton gesprochen, hab ich ab und an von Kaderleuten der SBB mitbekommen.
  • EAI 01.11.2019 08:25
    Highlight Highlight Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung😏😉👍🏼

    Schade nur, dass all die rechtzeitigen Hinweise von Personalverbänden und den Bahnangestellten an der Front nicht früher ernst genommen wurden! Das Lokpersonal zum Beispiel erkannte schon vor drei (oder mehr) Jahren, dass es so herauskommen würde!!!

    Ich arbeite seit 35 Jahren bei der Bahn und beobachte schon länger, dass die Leute in den Bahnverwaltungen und Fernsteuerzentralen zunehmend die „Bodenhaftung“ verlieren🤨☹️

    Dabei würden wir „Aussenmitarbeiter“ ihnen sehr gerne mitteilen, wo der Schuh bei den Kunden drückt.
  • KOHL 01.11.2019 08:21
    Highlight Highlight Was mich bei der SBB nervt ist die Einstellung, man gibt lieber viel Geld für Werbung, Studien zu Drohnenkonzepten und Goodies aus, anstelle sich aufs Kerngerngedchäft zu fokussieren. Die täglichen Verspätungen werden als normal hingenommen. Sprechen wir vom Jammern auf hohen Niveau können wirs ja mit Japan vergleichen, dort versucht man trotz hoher Pünktlichkeit immer noch besser zu werden, was bei der SBB definitiv nicht der Fall ist.
  • Smeyers 01.11.2019 08:20
    Highlight Highlight Neben den Lokführern, den Zugbegleitern und den Gleisbauern, gibt es wohl nicht mehr viele Leute die bei den SBB richtig arbeiten. Die Tepichetage gehört aufgeräumt und dazu gehört auch SBB Immobilien.
    • Me:ish 01.11.2019 12:28
      Highlight Highlight Danke für dein "Kompliment". In deinen Augen sind wir anderen ~25'000 also faule Amateure? Sehr differenzierte Meinung, momoll. SBB Immobilien sorgt wenigstens dafür, dass die Billettpreise nicht noch stärker steigen, wenn auch mit fragwürdigen Bauten.
    • Stefanix19 01.11.2019 12:38
      Highlight Highlight Doch, die Fahrdienstleiter und andere die im Stellwerk arbeiten, das Schalterpersonal usw. Alles was an der Basis arbeitet, gibt das beste, damit die Kunden so wenig wie möglich merken was alles schiefläuft.
    • Astrogator 01.11.2019 19:19
      Highlight Highlight "Danke für dein "Kompliment". In deinen Augen sind wir anderen ~25'000 also faule Amateure?"

      Faul wohl nicht, aber es gibt in der SBB Verwaltung viele Jobs die man von heute auf morgen streichen könnte ohne irgendwelchen Einfluss auf den Betrieb.

      Nur schon die interne Consulting-Abteilung ist ein riesiger Witz.
  • Jetzt LIVE dazugeschaltet 01.11.2019 08:05
    Highlight Highlight «Wir hätten in der Vergangenheit wohl an der einen oder anderen Stelle bremsen sollen»

    Ja, vor allem bei deinem Lohn, Andi!


    • dorfne 01.11.2019 09:22
      Highlight Highlight Und ich weiss nicht, ob sich der Maurer oder Gipser eine mehrmonatige Auszeit (Sabatical) leisten kann ohne seine Stelle aufgeben zu müssen. Nur wer über eine Million verdient darf das. Herr Meier durfte das. Mit Neid hat das nichts zu tun, es geht schon eher Richtung Misstand. Die grösste Leistung, auch im Kopf, erbringt sowieso das mittlere Kader. Von oben rieselt dann der Sand ins Getriebe.
  • Yogi Bär 01.11.2019 07:56
    Highlight Highlight Nun manchnal habe ich den Eindruck, dass heute im Studium die Studenten nur noch auf Selbstdarstellung geschult werden. Dies sieht man auch wenn es um eine Bewerbung geht! Vielleicht wäre es besser Menschen in ein Amt zu wählen, die sich weniger gut verkaufen können dafür aber fachlich einwandfrei sind. Übrigens der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf!
    • dorfne 01.11.2019 09:13
      Highlight Highlight Der stille Chrampfer, die stille Chrampferin ist halt nicht mehr gefragt. Schaumschlagende, posierende Nazissten sind gefragt.
    • Ohniznachtisbett 01.11.2019 10:50
      Highlight Highlight Selbstdarstellung ist die Fachkompetenz des 21. Jahrhunderts.
    • DocJay 01.11.2019 13:16
      Highlight Highlight Was bitte hat der - übrigens grossartige - Artikel mit Studenten und dem Studium zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 01.11.2019 07:37
    Highlight Highlight Eigentlich ist es in der SBB ähnlich, wie fast überall:
    Man liebt Prestige-Projekte, wie die NEAT, und hasst den langweiligen und unspektakulären Regionalverkehr.
    Man liebt den Glamour der hoch bezahlten Manager und hasst die Routine der um 4 Uhr morgens die Bremskontrolle machen müssenden Zugbegleiter.
    Alle wollen an die Spitze der Pyramide.
    Niemand will unten im Sockel versauern und die ganze Last tragen müssen...
    • Gubbe 01.11.2019 08:43
      Highlight Highlight Super Kommentar. Bei der Pyramide hat die Führung vergessen, dass es die Basis ist, welche die Spitze der Pyramide trägt.
    • ursus3000 01.11.2019 08:51
      Highlight Highlight Bremskontrolle machen immer noch die Lokführer , das Zugpersonal ist nur für die Bremslast zuständig
    • Pabloes 01.11.2019 10:28
      Highlight Highlight Genau und alles haben das gefühl sie seien schon ganz oben oder auf dem weg dort hin. Und die handwerker und arbeiter die noch was "schaffen" Werden immer mehr wie sozialbezüger betrachtet und behandelt. Aber das studierte mittlere kader welches meist gar nicht wirklich weiss, wie sie praktisch ihre theorie anwenden und so wird auch die qualität immer weiter sinken. Denn es sind nicht die dummen arbeiter sondern die dummen und stressigen terminpläne der unfähigen mittleren kadermitarbeitern. Meisten zumindest
    Weitere Antworten anzeigen
  • hämpii 01.11.2019 07:37
    Highlight Highlight Triffts ziemlich gut. Danke für den Artikel.
  • TrueClock 01.11.2019 07:32
    Highlight Highlight Hauptsache Meyer bekommt über 2800.- am Tag
    • dorfne 01.11.2019 09:25
      Highlight Highlight Bin gespannt ob Sommaruga den Mut hat das Salär zu halbieren. 500 Kilo sind mehr als genug. Und das 1. Klass-GA soll der Herr/die Dame selber zahlen. Müssen wir auch. Immer heisst es, wir müssen die hohen Löhne zahlen, um die Besten zu kriegen. 🤣🤣
    • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 01.11.2019 10:16
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wedhalb das Salär so wichtig ist! Die Heruasforderungen in diesem Job sind enorm! Nebst der Tätigkeit, ein Unternehmen ordentlich wirtschaftlich zu führen, dass zu den allerwichtigsten in der Schweiz gehört, steht man auf diesem Posten so im Fokus der Medien wie sonst keine Stelle in der Schweiz! Ein CEO in einem mittleren Unternehmen verdient in etwa gleich viel...
    • Astrogator 01.11.2019 11:23
      Highlight Highlight @Hinter dem Mond: ich hätte kein Problem mit dem Lohn von Meyer wenn er seine Arbeit machen würde.

      Aber das vierfache vom Vorgänger kassieren und in 13 Jahren den Betrieb an die Wand zu fahren ist durch nichts zu verteidigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 01.11.2019 07:31
    Highlight Highlight Einsicht – wenn auch reichlich späte – ist der erste Schritt zur Besserung.

    Dabei sind nicht nur notwendige Korrekturen gefragt, sondern eine grundlegende Veränderung der Betriebskultur – weg von den Führungsetagen hin zu den MA‘s an der Basis.

    Diese sind es letztlich, welche sich Tag für Tag mit grossem Einsatz und viel Erfahrung für einen funktionierenden Betrieb engagieren.

    Dafür gebührt ihnen Respekt und herzlichen Dank!

    Mit liebem Gruss an meinen Schwager im Führerstand und alle, die heute wo auch immer ihren anspruchsvollen Dienst tun.
    • Astrogator 01.11.2019 08:30
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass bei Meyer Einsicht vorhanden ist.

      Einer der zwei Wochen nach einem tödlichen Unfall die Aussage macht, er wisse immer noch nicht ob sein Chef Sicherheit wusste, dass wir in drei Jahren 100 Verletzte mit den Türen beim EW IV hatten scheint zu Einsicht nicht wirklich in der Lage oder überhaupt fähig in einer Führungsfunktion.
    • Meyer Andrej 01.11.2019 10:59
      Highlight Highlight Danke!
  • ralck 01.11.2019 07:22
    Highlight Highlight Ja, Herr Blunschi. Die SBB haben es in den vergangenen Jahren verschlampt. Das Rollmaterial stimmt nicht mehr und die Pensioniertenwelle bei den Lokführern kommt erst. Statt das Dosto-Debakel richtig zuzugeben und richtige Lösungen zu präsentieren, labbert die Chefetage seit Jahren um den Brei herum. (Das «Herunterfahren» des Dostos bei Dienstschluss dauert schnell über 40 min – bei anderen Zügen vielleicht 15.)
    Statt den Bewerbungsprozess zu optimieren, jagen die SBB alte Zimmerleute und Banker. Dass das HR die Bewerbungen gar nicht mehr abarbeiten kann, verschweigt man getrost. (1/2)
    • ralck 01.11.2019 08:27
      Highlight Highlight Gleichzeitig sind aber die Forderungen nach besserem, schnellerem öV stetig gewachsen. Da wo ich aufgewachsen bin, fährt der Bus 4/5 des Tages die Strecke mit weniger als drei Personen. Die S-Bahn ist über die Hälfte der Strecke auch mehr leer als voll. Wir können nicht einfach sagen, dass die SBB versagt haben. Es sind wir alle. Wir wollen am liebsten überall 5-Minuten-Takt, damit wir flexibel sein können. Die Wirtschaft hat sich nach Zürich ausgerichtet. Man will in Zürich viel Geld verdienen aber in Bern wohnen. Das Umdenken muss auch bei uns stattfinden. Egal ob Zug, Bus, Velo oder Auto.
    • ursus3000 01.11.2019 12:53
      Highlight Highlight wo wohnst denn Du? Bei uns gibt es keine leeren Züge!
  • Dummbatz Immerklug 01.11.2019 07:20
    Highlight Highlight Kann mir mal einer "nerven wegen Verspätung" definieren? Ich weiss, bei den SBB ab 3 Minuten. Aber müssen wir uns über 3 Minuten, 5 Minuten, 10 Minuten aufregen? Sorry, wir motzen wirklich auf hohem Niveau.
    • Merida 01.11.2019 08:25
      Highlight Highlight Wenn man den Anschlusszug verpasst, darf man sich sehr wohl aufregen...
    • Astrogator 01.11.2019 08:32
      Highlight Highlight 3 Minuten bedeuten Anschlussbruch bedeutet für den betroffenen massiv mehr Verspätung als 3 Minuten.
      Dazu kommen betriebliche Probleme wie früher wendende Züge, fehlendes Lokpersonal etc...
    • dorfne 01.11.2019 09:26
      Highlight Highlight S
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 01.11.2019 07:18
    Highlight Highlight Im weiteren finde ich, dass sich die SBB aus dem Immobiliengeschäft zurückziehen sollte. Gehört nicht zu ihren Kernaufgaben.
    • Felix Meyer 01.11.2019 09:03
      Highlight Highlight Bahnhöfe gehören also nicht zu den Kernaufgaben der SBB?
      Ohne Immobiliengeschäft würden die Billette teurer. Der Betrieb wird nämlich teilweise über das Immobiliengeschäft querfinanziert...
    • Bert der Geologe 01.11.2019 09:29
      Highlight Highlight @Felix: Findest du es richtig, dass Mieter dein Ticket mitbezahlen? Ich nicht.
    • Felix Meyer 01.11.2019 11:48
      Highlight Highlight Die Mieter profitieren dafür ja auch von den Pendlern. Also ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rodd 01.11.2019 07:15
    Highlight Highlight Verwöhnt? Bei den Preisen? Wenn ich nur noch 50% bezahle und nicht einen Vetterliverein finanzieren muss, warte ich gerne auch 10min.. Wenn mich in der Nähe keine Firma einstellt muss ich pendeln. Wenn dann das Zugticket im Kostenpunkt gleich nach der Krankenkasse ist, erwarte ich den Service zu 100%.
    1. Klasse abschaffen. Stehzüge auf Kurzstrecken oder sogar eine U-Bahn anstelle platzbraubenden Trams (nichtSBB) . Preise senken. Keine 20 SBB Polizisten auf meiner Strecke (Kosten sparen) und Züge können auch besprayt sein, ich muss nur von a nach b und benötige keinen Bentley.
    Cheers
    • Gubbe 01.11.2019 09:04
      Highlight Highlight Ich fahre sehr wenig Zug. Eigentlich nur Nach Kloten, um ins Flugzeug zu steigen. Da gönne ich mir mal die 1. Klasse. Ich finde das Gefummel an den Billettautomaten, wo ich kein Retourbillett lösen kann, nervig. Stehzüge auf Kurzstrecken sind illusorisch. Der Zug fährt nicht 10 km und kehrt um. Heute braucht es Polizisten. Es gehört zum Renommée, dass Zugfahren sauber ist, auch aussen. Hat mit Bentley nichts zu tun.
    • Stefanix19 01.11.2019 09:16
      Highlight Highlight 20 Transportpolizisten in einem Zug? Kann fast gar nicht sein ausser ein Fahrgast benimmt sich so daneben, dass es gleich so viele braucht.
    • Aglaya 01.11.2019 12:41
      Highlight Highlight Die 2. Klasse wird von der 1. quersubventioniert. Würde die 1. Klasse abgeschafft, müssten demnach die Preise für die 2. Klasse steigen.
  • Astrogator 01.11.2019 07:05
    Highlight Highlight Guter Artikel, wenigstens erlebt Meyer in seiner Selbstgefälligkeit noch selbst das Ergebnis seiner Inkompetenz. Der Mann war weder fachlich noch charakterlich geeignet für den Posten.

    Und jetzt wird versucht mit kurzfristigen Massnahmen zu kitten was er über Jahre verbockt hat.
    • Peter R. 01.11.2019 09:54
      Highlight Highlight Ja die grosse Arroganz des Herrn Meyer hat sich in den letzten Wochen etwas verflüssigt - jetzt ist Mitleid bei ihm angesagt.
      Jahrelanges Missmanagement auf der Teppichetage hat der SBB diesen Schlamassel eingebrockt. Schade, dass der CEO nicht sofort abtritt - so könnte man sofort anfangen, den "Karren aus dem Dreck" zu ziehen.
    • Meyer Andrej 01.11.2019 11:03
      Highlight Highlight Ja Meyer wird noch in 10 Jahren von seinen Taten lesen. Im Gegensatz zu Weibel wird Meyer‘s Nachfolger richtige Gründe haben, wieso der Betrieb auseinanderfällt. Schaut einmal Meyer an? S Bahn Berlin und nun SBB und morgen? Meyer ist ein alter Mann, schaut mal in sein Gesicht, der Typ ist seit 2007 im Zeitraffer gealtert, Lügen und Personal ausbluten hinterlässt auch bei ihm Spuren. Aber es ist richtig, Meyer hat nichts mehr zu sagen, der dient nur noch als Füller des Organis. Ich schäme mich für meinen CEO, für die GL und für alle die sich ihm blind unterworfen haben! Aber Karriere kostet!
  • HugiHans 01.11.2019 07:04
    Highlight Highlight Der Artikel bringt es wohl ziemlich genau auf dem Punkt, Danke.
    Und auch ein Dank an alle Bähnler, die mich trotz der Widrigkeiten zuverlässig und mehrheitlich Pünktlich ans Ziel bringen 🖖
  • Alju 01.11.2019 07:04
    Highlight Highlight mein Senf, der vergleichsweise mild ist:

    + die FV-Dosto Züge gefallen mir sehr gut. Von aussen schick und innen hell. Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich in diesen Zügen auch besseren Empfang. Ausserdem liebt mein Sohn den Familienbereich. Dieses Rollmaterial wird über mehrere Jahrzehnte verwendet werden. Da bevorzuge ich eine verspätete Eierlegende Wollmilchsau.
    + Das Erneuern von altem Rollmaterial. Was aus der Not geschah wird sich langfristig als Glücksgriff erweisen.
    + Die App

    - Schalterhallen. Unnötig stark fluktuierende Wartezeiten.

    Für mehr reicht es aus Platzgründen nicht
  • Best summerhit ever 01.11.2019 06:23
    Highlight Highlight Früher war ich - wie viele andere in der Schweiz - stolz auf die SBB. Heute kann ich das leider nicht mehr sagen. Und ich dürfte nicht der einzige sein, dem es so geht.
  • DerTaran 01.11.2019 06:17
    Highlight Highlight Die Expats die ich kenne, und ich kenne einige, die lieben die Pünktlichkeit der SBB und der Schweiz. Ich habe noch niemanden erlebt, der sich darüber lächerlich macht.
    • The Real Deadpool 01.11.2019 07:06
      Highlight Highlight Ich schon. Aber es ist nicht ein lächerlich machen.

      Sie finden es einfach witzig, dass wir uns solch pünktliche Züge gewohnt sind, dass wir uns schon bei drei Minuten Verspätung nerven, während das in anderen Ländern (nur schon Deutschland) Alltag ist. Ein Zugjin DE kommt durchschnittlich glaub 5 Min zu spät, wenn ichs richtig im kopf habe.

      Es ist eher ein Spässchen und nicht böse gemeint und auch eher von Touris und weniger die Expats. Geh mal auf Twitter oder reddit und suche "only in switzerland" dort findest du viele solche Witze.
    • Knut Knallmann 01.11.2019 07:08
      Highlight Highlight Dann schauen wir besser mal dazu, dass dies auch so bleibt :)
    • Pascal1917 01.11.2019 07:09
      Highlight Highlight Gem. Artikel sollen sich die Expats nicht über die SBB lustig machen sondern über die Schweizer, weil wir uns auf einem hohen Niveau beklagen.
    Weitere Antworten anzeigen

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