Wenn am 24. , 25. oder 26. Dezember Schnee fällt, dann sprechen wir von weissen Weihnachten. Aus popkulturellen Gründen ist die Sehnsucht nach weissen Weihnachten bei den Menschen gross. Filme, Werbungen und Lieder zeigen verschneite, idyllische Landschaften zur Weihnachtszeit.
Laut MeteoNews waren früher weisse Weihnachten in tiefen Lagen viel häufiger, weil die durchschnittlichen Temperaturen im Rahmen des Klimawandels immer höher wurden. In den letzten Jahrzehnten reichte es in den tiefen Lagen immer häufiger knapp nicht für eine Schneedecke über Weihnachten.
Konsultiert man die Statistik für weisse Weihnachten seit 2001, genauer wie oft zwischen dem 24. und dem 26. Dezember mindestens einmal im Minimum ein Zentimeter Schnee verzeichnet werden konnte, fällt auf, dass es in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts deutlich häufiger weisse Weihnachten gab als in der zweiten. Seit 2011 kam es nur noch sporadisch zu weissen Weihnachten. Sie wären also eigentlich wieder einmal überfällig, aber unwahrscheinlich.
Auch wenn es noch sehr früh ist, um eindeutige Prognosen für weisse Weihnachten zu machen, gibt MeteoNews eine erste Einschätzung ab.
Fest steht, nächste Woche kommt es in den Bergen zu einer milderen und oft sonnigeren Phase. Ab kommenden Freitag (20. Dezember) wird es mit einer Nordwest- bis Westlage insbesondere in der Höhe wieder kühler.
Verschiedene Wettermodelle zeigen kurz vor Weihnachten einen über uns hinwegziehenden Höhentrog mit einer nachfolgenden Nordlage über Weihnachten auf. Die Schneefallgrenze könnte in tiefe Lagen sinken. Die Chance auf weisse Weihnachten bleibt also weiter bestehen. Wahrscheinlicher ist leider allerdings, dass es nicht kühl genug wird, dass es bis in tiefe Lagen schneien könnte. (sel)