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Die 27 besten Bilder und Videos von Blitz, Hagel und Superzellen ⛈🌪



Kirchturmspitze abgerissen, Tornados und Wasserausbrüche

Video: watson

Kaum war das letzte Gewitter vorbei, stürmte es in der Schweiz schon wieder. Am Montagabend gab es zunächst vor allem im Westen, dann auch in der Zentralschweiz, starke Niederschläge.

Tornado in Verrières-de-Joux

Video: watson

Das Unwetter hat die Feuerwehr im Kanton Luzern auf Trab gehalten. Fast 300 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Auch im Kanton Zug gab es nach einem Gewitter mit Hagel zahlreiche Schadensmeldungen.

220 Meldungen gingen am Abend bei der Einsatzleitzentrale nach einem heftigen Hagelschauer ein, wie die Zuger Polizei auf Twitter mitteilte. Innert einer Stunde standen in sechs Zuger Gemeinden etliche Keller, Tiefgaragen und Strassen unter Wasser. Personen wurden keine verletzt.

Der Bahnhof Rotkreuz stand gemäss Zuger Polizei aufgrund des heftigen Gewitters am Abend unter Wasser. Der Bahnverkehr wurde teilweise eingestellt. Zwischen Rotkreuz und Cham sowie zwischen Rotkreuz und Immensee verkehrten Ersatzbusse.

Eine Unterführung im Kanton Zug nach einem Hagelsturm am 21. Juni 2021

In der Stadt Zug sowie in Rotkreuz standen diverse Unterführungen unter Wasser, teilweise sind – wie hier auf dem Bild – Autos steckengeblieben. Bild: facebook.com/ZugerPolizei

115 Meldungen in eineinhalb Stunden

Im Kanton Luzern gingen 115 Meldungen wegen Unwetterschäden allein zwischen 18 Uhr und 19.30 Uhr bei der Luzerner Polizei ein, wie diese am Abend mitteilte. Neben umgestürzten Bäumen betrafen die Meldungen auch überschwemmte Unterführungen und Keller.

Das Unwetter mit Hagelschauern überzog Teile des Kantons Luzerns, vom Entlebuch über die Region Rothenburg/Emmenbrücke bis ins Rontal. Am stärksten betroffen waren gemäss Polizei die Gemeinden Root, Meierskappel, Ebikon, Dierikon Emmen und Buchrain. Aus dem nördlichen Kantonsteil gab es dagegen keine Schadensmeldungen. Insgesamt waren 14 Feuerwehrkorps mit rund 300 Personen an mehr als 130 Ereignisorten im Einsatz.

Im Kanton Bern war vor allem das Oberland betroffen. Bei der Kantonspolizei waren rund 100 Meldungen zu Wassereinbrüchen in Gebäuden oder Ästen und Bäumen auf Strassen eingegangen.

Nachdem ein erster Gewitterzug am späten Nachmittag vor allem dem Aaretal um Heimberg und Uttigen Hagel brachte, zog eine zweite Gewitterfront im Verlauf des Abends über den Kanton Bern. Sie brachte vor allem starke Niederschläge. Namentlich in der Region Thun, wo es vorübergehend wie aus Kübeln goss, liefen rasch Keller voll.

Die besten Bilder aus der Schweiz und ganz Europa

Der Bahnhof in Zug stand zeitweise unter Wasser, wie folgendes Video beweist.

Ein findiger Herr nutzte die Gunst der Stunde und griff zum einzig logischen Transportmittel bei dem Wetter: zum Kajak. Ob das Matrosenkostüm einige zusätzliche Knoten brachte, ist nicht bekannt.

Im deutschen Attendorn in Nordrhein-Westfalen Blitze es indessen so stark, dass man meinen konnte, die Götter feierten eine Techno-Party.

Im Hirzel (ZH) erlebten Hobby-Gärtner ebenfalls einen rabenschwarzen Abend.

Die Strassen waren teilweise überflutet.

Ebenfalls in Holland:

So zog das Unwetter heran:

Auch in Basel wurde es nochmals richtig nass, wie ein Tweet von «MeteoNews» zeigte.

Wie folgende Bilder von SRF Meteo zeigen, gab es an vielen Orten der Schweiz starken Niederschlag mit Hagel.

Eine Superzelle zog am Sonntag von Bern her via Zentralschweiz in Richtung Zürich. Im folgenden Bild befindet sie sich über der Zentralschweiz:

Vor allem in Bern und in Luzern gab es heftigen Hagel mit teils bis zu 5 cm grossen Körnern. Hier etwa im Seetal:

Glaubst du nicht? Voila:

Begonnen hat der Hagel schon in Frankreich.

Er bewegte sich dann via Westschweiz in Richtung Zentralschweiz. Hier ein Video aus Freiburg:

Hier in Rüschegg (BE):

Wetterfrosch Jörg Kachelmann postete auf Twitter ein Bild des Hagelzugs durch die Schweiz. Die Farben weisen auf die Grösse der Hagelkörner hin: Rot bedeutet 2 bis 4 cm, pink noch grösser.

Bild

screenshot: kachelmannwetter

Regen, Regen, Regen:

Es entstanden auch eindrückliche Bilder der Superzelle, hier etwa zwischen Luzern und Zürich:

Hier bewegt sich das Gewitter über die Albiskette:

Hier kommt das Gewitter im Zeitraffer, aufgenommen im Glatttal:

Währenddessen in Belgien:

Und zum Abschluss: Nicht ganz Europa versank im Wasser. Der Norden Deutschlands wurde verschont:

(dfr/jaw)

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Das Aprilwetter in Memes und Bildern

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