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Gewitterzone beschert Zentralschweiz grosse Regenmengen ++ Blitzschäden in Winterthur

24.06.2022, 20:5325.06.2022, 13:41

Eine Gewitterzone hat am Freitagnachmittag stellenweise grosse Regenmengen gebracht. Im Kanton Zug und in der Magadinoebene im Tessin fielen innerhalb kurzer Zeit Rekordmengen.

So fiel in Cham im Kanton Zug innerhalb von 10 Minuten seit Messbeginn 1993 nur zwei Mal noch mehr Regen als am Freitag mit 14,2 Millimetern, wie SRF Meteo meldete. In der Magadinoebene fiel demnach innerhalb von 24 Stunden 58 Prozent des durchschnittlichen Juniregens – dabei kam 22 Prozent der Regenmenge innerhalb von nur einer Stunde zusammen: Hier gab es seit der Nacht wiederholt Gewitter.

In anderen Gebieten wie ganz im Süden des Tessins fiel die Regenmenge hingegen spärlich aus. Die rekordtiefen Pegelstände von Lago Maggiore und Luganersee sind nach dem Regen auch schon um ein paar Zentimeter angestiegen.

Am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag waren teils kräftige Gewitter von Westen her über die Schweiz gezogen. Gebietsweise kam es dabei zu grossen Hagelniederschlägen, Sturmböen sowie grossen Regenmengen in kurzer Zeit.

Diese Niederschläge führten in den Kantonen Aargau und Solothurn zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Es entstand Sachschaden. Personen erlitten keine Verletzungen.

Blitzeinschläge in Winterthur führen zu Schäden und Mottbrand

In Winterthur ist es am Freitag zu zwei Blitzeinschlägen in Gebäude in Winterthur gekommen. Bei einem Haus in Winterthur-Wülflingen flogen Ziegel vom Dach. Bei einem Gebäude in der Innenstadt löste der Blitzeinschlag einen Mottbrand in der Dachisolation aus. Verletzt wurde niemand.

Die Meldung über den Blitzeinschlag in Wülflingen traf am Freitag kurz vor 13 Uhr ein, wie die Stadtpolizei Winterthur mitteilte. Polizei und Feuerwehr rückten aus und kontrollierten das Haus. Ein Brand konnte nicht festgestellt werden. Ein Notfalldachdecker kümmerte sich um die Schäden am Dach.

Der Blitzeinschlag in das Gebäude in der Innenstadt erfolgte um 13:30 Uhr. Dort entdeckte die Feuerwehr einen Mottbrand unter der Dachisolation. Die Löscharbeiten waren aufwändig, weil ein Teil der Dachisolation entfernt werden musste. Eine Fachfirma deckte das Dach anschliessend provisorisch ein. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. (sda)

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