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Schweiz
Winter

Lawinenwarnung für Alpennordseite – kräftiger Nordföhn im Tessin

Lawinenwarnung für Alpennordseite – kräftiger Nordföhn im Tessin

01.02.2022, 19:39
In Teilen der Alpen herrschte am Donnerstag sehr grosse Lawinengefahr. Es handelt sich dabei um die h
In Teilen der Alpen gilt Lawinengefahr (Archivbild).Bild: sda

Nach erstem starkem Schneefall in der Nacht auf Dienstag werden auf den Mittwoch oberhalb von 1000 Metern weitere 40 bis 80 Zentimeter Schnee erwartet. Das Institut für Lawinenforschung in Davos warnt deshalb vor verbreiteter Lawinengefahr auf der Alpennordseite.

Bereits in der Nacht auf Dienstag hatte es in den Alpen kräftig geschneit – am meisten in Graubünden. So wurden in Arosa innerhalb von 24 Stunden 51 Zentimeter Neuschnee gemessen, in Bivio und Davos 39 und 28 Zentimeter. Befürchtete Verkehrsprobleme im Flachland blieben allerdings aus.

Auch im Berner Oberland fiel kräftig Schnee: In Kandersteg wurden 35 Zentimeter gemessen und in Adelboden 25 Zentimeter, wie SRF Meteo meldete.

Im Laufe des Dienstags liess der Schneefall vorübergehend nach und verstärkt sich gegen Abend wieder. Bis Mittwochabend wurden oberhalb von 1000 Metern noch einmal 30 bis 80 Zentimeter Neuschnee erwartet, wie SRF Meteo weiter voraussagte.

Bis Donnerstagmorgen sollen gemäss dem Wetterdienst Meteonews in den Bergen vom Berner Oberland bis nach Nordbünden stellenweise weitere 100 bis 150 Zentimeter Schnee fallen.

Der öffentliche Verkehr war am Dienstagvormittag wegen des Schneefalls verschiedentlich unterbrochen, so die Bahnstrecke zwischen Dieni und Andermatt im Kanton Uri und die Luftseilbahn Flumserberge im Kanton St. Gallen. Die Fahrbahn der Autobahn A2 zwischen Amsteg und Göschenen im Kanton Uri war schneebedeckt.

Stromausfall in der Surselva

In Teilen der Surselva in Graubünden fiel am Dienstag der Strom aus. Die Gemeinden Laax, Falera, Sagogn, Schluein und Valendas waren kurz vor Mittag für rund 20 Minuten ohne Elektrizität. Der Schnee hatte einen Kurzschluss im Stromnetz verursacht. Vom Ausfall betroffen waren 7200 Kunden und Kundinnen des Energieunternehmens Repower, wie dieses mitteilte.

Ausserordentlich kräftiger Nordföhn fegte am Dienstagmittag durch das Tessin: In Lugano wurde eine Böe von 102 Kilometern pro Stunde gemessen, wie SRF Meteo meldete. (sda)

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