Der Bär kommt: Arosa plant 20-Meter-Holzskulptur
Die direkt am Ufer des Obersees geplante Installation soll frei zugänglich sein, sich in die bestehende Landschaft einfügen und ganzjährig als Erlebnis- und Begegnungsort dienen. Das teilte Arosa Tourismus in einer Medienmitteilung vom Montagnachmittag mit.
Der Baustart ist für Mai 2026 geplant. Die Realisierung erfolge etappenweise über die Sommersaison hinweg. Für den Bau ist der Einsatz von Holz aus der Region vorgesehen.
Im Inneren der Struktur sollen Besucherinnen und Besucher die Lebensräume von Braunbären im Alpenraum erfahren. Die Konstruktion ist als eines der grössten begehbaren Holzbauwerke im Alpenraum konzipiert, teilte Arosa Tourismus am Montagnachmittag mit.
Von «Max» inspiriert
Dazu inspirieren liessen sich die Aroserinnen und Aroser von dem gleich hohen, 182 Tonnen schweren Holz-Muni «Max». Dieser stand während des Eidgenössischen Schwingfests 2025 in Mollis auf dem anliegenden Flughafengelände und kostete laut «20 Minuten» 1,85 Millionen Schweizer Franken.
«Mit der begehbaren Bärenstruktur schaffen wir ein neues ikonisches Erlebnis im Herzen von Arosa», sagt Marc Gooch, Leiter Marketing & Kommunikation von Arosa Tourismus. Das Projekt stärke die Verbindung zum Arosa Bärenland und mache Gästen das Thema Bär auf eine neue Weise erlebbar. (val)
