Schweiz
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Weisse Pracht, schwarze Zahlen, rote Köpfe: Bergbahnen jubeln, Skifahrer fluchen

Rekordandrang in höher gelegenen Wintersportgebieten: Der Boom über die Festtage freut die Bergbahnen und ärgert manchen Skifahrer.

Niklaus Vontobel / ch media



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Neue Normalität auf Schweizer Skipisten? Grossandrang vor dem Sessellift. Bild: CH Media

Zum Start der Wintersaison zog es die Menschen auf die Skipisten. Die Bergbahnen transportierten rund 17 Prozent mehr Gäste als in den letzten fünf ­Jahren, wie der Verband Seilbahnen Schweiz mitteilt. Einige Skigebiete erreichten neue Tagesrekorde.

Die Kehrseite: Auf vielen Pisten wurde es eng. Die Wartezeiten vor den Liften waren teilweise hoch, doch oft war das nicht das Hauptproblem, weil in den grossen Skigebieten die Kapazitäten in den letzten Jahren ausgebaut wurden.

Eben noch die Tourismuskrise, und nun ist es auch wieder nicht recht: zu viele Leute in den Bergen, Dichtestress, Overtourism!

Für die Overtourism-These gibt es reichlich anekdotische Evidenz. Buchungssysteme sind unter dem Andrang kollabiert, hochgelobte Apps ebenso. Tagestouristen steckten im Stau, mussten sich vor den Ticketschaltern gedulden. In Parkhäusern kommt es zu Staus und später zur Schlagzeile: «Die Leute im Parkhaus wurden aggressiv.»

Tageskarte zu 103 Franken: Eine von vielen Folgen des Andrangs

Die Jungfraubahnen greifen zu einer Personenobergrenze, um das Gedrängel auf den Pisten zu beschränken. Neue dynamische Ticketpreise steigen in ungeahnte Höhen: Eine Tageskarte kostet 103 Franken.

Die Reaktionen auf dem Internet sind unerbittlich: Ab nach Österreich! Dort verstehe man sich noch auf Gastfreundschaft. Als besonders unerfreuliche Nebenwirkung des grossen Andrangs kommt es zu üblen Unfällen. Ein vierjähriges Mädchen wird von einem Skiraser umgefahren. Sie kommt mit blauen Flecken davon. Auch derlei Zusammenstösse passen in Schema, wonach der Dichtestress die Schweizer Pisten erreicht hat.

Auf den Skipisten bleibt die Zahl der Unfälle in etwa gleich

Auf den Skipisten bleibt die Zahl der Unfälle in etwa gleich Zum Start in die Wintersaison gab es auch üble Unfälle. So knallte ein Skiraser in ein kleines Mädchen. Sie kam mit dem Schrecken und einer Prellung davon. Häufen sich derlei Unfälle? Nein, sagt die Beratungsstelle für Unfallverhütung. Die Zahl der Unfälle auf Schneesportpisten bewege sich seit 15 Jahren auf dem gleichen Niveau. Im Jahr 2010 sind 50500 Skifahrer verunfallt, 2016 waren es 51800. Snowboardfahrer sind 2010 rund 13900 verunfallt, 2016 noch 10500. Über den Seitwärtstrend kann man sich ärgern. Gegenmassnahmen helfen anscheinend kaum. Heute werden etwa öfter Helme getragen, die Pisten sind besser präpariert. Doch der Trend ist ein gewisser Erfolg. Es wird schneller gefahren. Pro Tag werden mehr Abfahrten gemacht. (nav)

Dennoch hält man von dieser Deutung bei den Bergbahnen wenig. Um den Andrang zu erklären, müsse man nicht zu neuen Theorien greifen. Dies würden auch bekannte Mechanismen tun, heisst es beim Verband Seilbahnen Schweiz. Als eine der ältesten Regeln im Tourismus gelten die drei W, wonach Wetter, Wirtschaft und Währung das Geschäft bestimmen. Und vor ­allem das Wetter lässt den alpinen Tourismus in einem Glanz erscheinen, der schon verloren gegangen schien.

Das Mittelland versank nämlich im Nebel. Die Wirtschaftsmetropole Zürich vermarktet sich im Ausland erfolgreich als touristisches Tor zur Schweiz; die Zahl der Hotelübernachtungen ­erreicht selbst im Winter mittlerweile Höhen, die den klassischen Winterkantonen Wallis und Graubünden immer näher kommen. Doch in diesen Winterwochen wurde Zürich zumindest optisch vom alpinen Wintertourismus überstrahlt. Das strahlende Blau lockte massenweise Gäste aus dem grauen Mittelland an.

Der Wirtschaft – dem zweiten W – geht es zwar mässig. 2019 wächst sie nicht einmal halb so schnell wie 2018. Doch auf den Arbeitsmarkt hat sich das bisher kaum ausgewirkt. Mit der Währung war das dritte W einigermassen stabil. Nicht in den drei W enthalten, aber wichtig ist der Kalender. Die Feiertage lagen günstig. Angestellte mussten nur wenige Ferientage nehmen, um zwei Wochen freizuhaben.

Mit Overtourism hätten die Rekorde an den Festtagen nichts zu tun, sagt Andreas Keller, Sprecher des Seilbahn-Verbandes. «Wenn alles passt, zieht es die Menschen nach wie vor in die Höhe.» Spitzentage mit langen Schlangen habe es auch früher gegeben. Und an normalen Tagen seien die Wartezeiten viel länger gewesen als heute. Die Lifte waren vor zehn oder zwanzig Jahren deutlich langsamer. «Das Wissen darum ging vielleicht etwas vergessen in den Jahren, in denen das Interesse an Schweizer Skipisten geringer war.»

Die Verluste noch nicht aufgeholt, auch nach zehn Jahren nicht

Die Statistik scheint Keller recht zu geben. Auch in diesem Winter dürften die Gästezahlen zurückbleiben hinter dem Rekordwinter von 2008 (siehe Grafik). Damals erreichte der Skisport die Spitze seiner Popularität. Diesen Topwert wird die Branche irgendwann überbieten. Doch der neue Rekord wird nur ­bedeuten: Nach vielen Jahren sind die Verluste aufgeholt. So gesehen ist es verständlich, dass die Branche sich weit entfernt sieht von Overtourism.

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Grafik: CH Media

Der Verweis auf die Vergangenheit wird den wenigsten Gästen den Ärger darüber nehmen, an Spitzentagen lange in Warteschlange zu stehen. Doch nicht an jedem sonnigen Tag wird der Ansturm künftig derart gross sein wie an diesem Saisonstart. Dessen Besonderheit lag darin, dass viele Faktoren zusammenkamen. Der Luzerner Tourismusprofessor Jürg Stettler sagt: «Über die Festtage hat fast alles gestimmt. Das kommt in dieser Ausprägung selten vor.» Zumal grosse Skigebiete umso populärer gewesen seien, weil einige kleine Gebiete geschlossen blieben oder nicht alle Pisten öffneten: In tieferen Lagen fehlte der Schnee.

Im alpinen Tourismus überwiegen Freude und Stolz. Der glänzende Saisonstart zeige, Wintersport sei nach wie vor ein beliebtes Freizeitvergnügen. Alles Gerede von seinem Tod sei genau das: Gerede. Auch in der alpinen Hotellerie deuten erste Rückmeldungen, die der Branchenverband erhalten hat, auf gute Zahlen hin.

Doch bleibt man vorsichtig. Neben den drei W gilt diese Regel: abgerechnet wird am Ende der Saison.

(aargauerzeitung.ch)

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Neemoo 08.01.2020 18:14
    Highlight Highlight https://web.whatsapp.com

    Vor 2 Wochen in Grindelwald nach First...
    Ich habe mich schief gelacht
  • AdmPWN 08.01.2020 13:10
    Highlight Highlight Ist ja schön wenn die Tourismusgebiete voll sind und wir im Tal haben verstopfte Strassen. Schnell wen Richtung Lenzerheide besuchen? Viel Spass im Stau. Irgendwas im Prättigau wollen? Viel Spass im Stau.
  • Mr. Spock 08.01.2020 12:39
    Highlight Highlight Für mich stellt sich schon die Frage, ob die Skipisten nicht überstrapaziert werden. Die neuen Anlagen befördern ja nun effizient genug, jedoch sind die Pisten nicht breiter oder länger... Und oft nach einem halben Tag durch und kaum noch zu befahren...
  • socialmushroom 08.01.2020 11:17
    Highlight Highlight Cabaret Rotstift hat das Thema doch bereits behandelt!?

    Play Icon

  • Eh Doch 08.01.2020 10:25
    Highlight Highlight Der ganze Schnee Tourismus ist ökologisch nicht tragbar. Australien verbrennt und wir lassen die Scheekanonen 24/7 laufen.
    • Error 404 08.01.2020 11:26
      Highlight Highlight Wolltest du mit den Schneekanonen die Brände löschen? 🤔
    • mukeleven 08.01.2020 14:25
      Highlight Highlight nein - die schneekanonen laufen gar nicht 7/24. sie laufen, wenn schneebedarf ist, dann meist nur in der nacht und auch nur dann, wenn temp -5’ grad ist, anonsten diese gar nicht funktionieren.
      mit dem einsatz von autom. schneemessungshoehen in den pistenbullies, brauchen diese weniger diesel und die beschneiung wurde dadurch massiv optimiert.
    • Santy 08.01.2020 16:31
      Highlight Highlight 1. Die Schneekanonen laufen während den Feiertagen, meist nur wenn es sein muss.
      2. Das Wasser kommt normalerweise aus den Speicherseen
      3. Der Strom ist von bereits vielen Skigebieten für Kanonen und Bergbahnen klimaneutral.
      4. Schneekanon laufen bereits ab ungefähr + 2°C.
  • Score 08.01.2020 10:23
    Highlight Highlight Ich war auch auf den Pisten und es war Herrlich! Nicht alle beklagen sich ;-)
  • herrkern (1) 08.01.2020 10:23
    Highlight Highlight Ich hab 1997 in Engelberg 1.5 Stunden gewartet, um nur schon in der Talstation ins Skigebiet zu kommen. Danach habe ich für 10 Jahre aufgehört, es hat mir sowas von gereicht.
    • who cares? 08.01.2020 18:20
      Highlight Highlight Anscheinend vermisst dich niemand da.
  • Doplagus 08.01.2020 10:21
    Highlight Highlight Ich als Flimser meide alle schönen Orte hier in der Hauptsaison. Skigebiet im Winter, Caumasee im Sommer.

    Ihr könnt sagen was ihr wollt aber die Preise für Touristen sind absoluter Wucher (14.- Tageseintritt für einen See [!]) und die Massen an Menschen sind zu viel. Das ganze Dorf ist verstopft, Drängeln im Laden, Leute aus einem Kanton der mit Z anfängt die sowieso selten Anstand besitzen....

    Es ist zu viel. Aber Herr Gurtner will immer weiter immer grösse ausbauen. Die Bewohner haben genug!
    • MacB 08.01.2020 13:08
      Highlight Highlight "Leute aus einem Kanton der mit Z anfängt die sowieso selten Anstand besitzen...."

      Mit dieser Aussage, hast du dich selber aus dem Rennen genommen. Ist einfach pauschale Sch***

      Zudem waren früher alle froh, macht endlich mal einer (Gurtner) was. Aber Erfolg eines Einzelnen führt immer auch zu Gegenbewegungen. Am Ende profitieren sehr viele in der Region durch das, was er aufgebaut hat.

      Gruss, einer aus demselben Kanton wie du.
    • flying kid 08.01.2020 16:34
      Highlight Highlight @Doplagus
      "Leute aus einem Kanton der mit Z anfängt die sowieso selten Anstand besitzen...."

      Aber das Geld, dass die Leute aus einem Kanton der mit Z anfängt, in die Berge bringen, das nehmt ihr immer sehr gerne an.
      Zudem höre ich je länger je mehr, auch vermehrt Bündner-Dialekt in den Strassen, Läden, Restaurants/Bars, etc im Kanton mit Z.
      So schlimn kann es dann ja doch nicht sein, oder? 😉
    • Garp 09.01.2020 00:18
      Highlight Highlight Er meint die Zuger 😁 . Da kommen doch die grossen Klotzer her ;-) .
  • WeissNixSagNixMachtNix 08.01.2020 10:18
    Highlight Highlight Lange Wartezeiten gab es früher viel öfter und natürlich kam dieses Jahr alles zusammen. Was mich bei alledem wirklich nervt ist das Anstehen und dort vor allem die Dränglerlei. Das ist definitiv etwas, was die Amerikaner besser machen. Ich durfte das selbst in den USA erleben. Dort wird das Anstehen komplett durch Mitarbeiter der Bahn koordiniert. Ich denke es geht vielen Leuten ähnlich - wenn schon warten, dann ohne Stress.
    Hier könnten sich die Liftbetreiber meiner Meinung nach innovativer sein.
  • tömu 08.01.2020 09:57
    Highlight Highlight hat aber sicher nichts damit zu tun, dass das Land jährlich mit >50'000 Personen mehr zugestopft wird! Aber das finden wir ja alle so supi!
    • juergy 08.01.2020 19:50
      Highlight Highlight und die fahren alle natürlich schi... und auch gleichzeitig !! 🙈🙈 so na sch....
    • Felix Meyer 08.01.2020 20:58
      Highlight Highlight Nein, hat es nicht. Die Einwanderer sind wohl die wenigsten typische Skifahrer.
  • Asmodeus 08.01.2020 09:44
    Highlight Highlight Hat die SVP schon wegen zuvielen Ausländern geheult?
    • esmereldat 08.01.2020 13:40
      Highlight Highlight Siehe Kommentar über dir. Weltklasse 😉
    • mukeleven 08.01.2020 14:29
      Highlight Highlight hat sie selbstverständlich! aber die notorische heulerei hier ueber die SVP ist auch langsam abgelutscht...
    • Fandall 08.01.2020 17:52
      Highlight Highlight Ist doch wurscht ob Ausländer oder nicht. Mehr Leute pro gleichem Platz gibt halt einfach mehr Gedränge. Irgendwann ist einfach fertigoptimiert...
  • phreko 08.01.2020 09:41
    Highlight Highlight "Üble Unfälle" und "blaue Flecken" passen nun wirklich nicht zusammen.
    • Buebi 09.01.2020 09:14
      Highlight Highlight Wenn ein angenommen 80Kg schwerer Mann beim Skifahren in ein 13-15 Kilo schweres Mädchen rast, ist das per se ein Übler Unfall. Mit grösstem Glück ist dem Mädchen nicht mehr passiert. Geschwindigkeit und Masse ist dir bestimmt ein Begriff. Aus genau diesem Grund bläue ich meinem Sohn der jetzt die ersten Bögen zieht ein, er soll JEDESMAL wenn er ein Kehre zieht auch nach oben schauen ob jemand kommt. Wer auf einer Skipiste dermassen rast, dass er nicht mehr anhalten kann gehört definitiv NIE mehr auf eine Piste.
  • soulcalibur 08.01.2020 09:38
    Highlight Highlight Freiwillig, oder? Weihnachten und Neujahr ist ja immer die Hölle los...mich hats auch getroffen, ich bin dann auch mal knapp eine Stunde gestanden....aber oben auf dem Berg ist das Ganze schnell vergessen. Die Touristiker "brüele" doch immer, es habe weniger Skifahrer als früher...für mich hat es aber immer viel zu viele.....¯\_(ツ)_/¯ ...
    Benutzer Bild
  • Janis Joplin 08.01.2020 09:19
    Highlight Highlight Uuufschlüsse Kollege....
    • Züri80 08.01.2020 11:16
      Highlight Highlight Da sollten Sie mal bei uns draussen sehn, da kommt sowas nicht vor, da klappt alles wie am Schnürchen! Da klappt das mit den Wartezeiten, verstehnse, da sollten Sie mal unsere Bergbahnen sehen! Bei uns geht alles ruck zuck zack zack!
    • ravendark 08.01.2020 15:24
      Highlight Highlight ... und als Spass in die Masse reinrufen:
      "Biiileeeetkontrollää, alli Biläääte bitteee !
      Und schon drehen die durch ... :-)
  • Ironiker 08.01.2020 09:12
    Highlight Highlight Unsere Gemeinde hat gerade die letzte Woche Schulferien und wir sind in den Skiferien.

    Manchmal sind wir alleine auf der Piste. Anstehen am Skilift kennen wir nicht. In der Skischulgruppe meiner Tochter hat es 6 Kinder. Und das Wetter ist Hammer!

    Passt!
    • ravendark 08.01.2020 15:26
      Highlight Highlight Newa ewa, würde ich zwischen Weihnachten und Neujahr auf einer Skipiste fahren.
      Ich bin einfach zu schlau dafür, wie Sie auch :-)
  • Bee89 08.01.2020 08:54
    Highlight Highlight Zusammen mit tausenden zwischen Weihnachten und Neujahr zum Ski fahren fahren und sich dann darüber aufregen, dass andere die gleiche Idee hatten?

    Und sich dann ebenfalls darüber aufregen, dass die Skigebiete mit Besuchergrenzen oder dynamischen Preisen den Andrang zu regeln versuchen?
    Wie war das mit dem 5er und dem Weggli?
    • sowhat 08.01.2020 09:32
      Highlight Highlight Stimmt, bei den Flugunternehmen hat man sich an die dynamischen Preise längst gewöhnt und findet es normal. Sollte dann hier auch kein Problem sein, oder?
    • 2r music 08.01.2020 10:26
      Highlight Highlight Trifft dann einfach die Familien die während den Schulferien gehen müssen. Super Genial
    • sowhat 08.01.2020 14:17
      Highlight Highlight @2r music, so wie Ironiker im Kommentar von 9:12h?
  • regen 08.01.2020 08:34
    Highlight Highlight ich stimme der aussage von a. keller, dass man "früher" viel länger in der schlange stand, absolut zu. der skiboom in den 60iger und 70iger jahren (ines torelli: alles fährt ski...) bescherte den skidestinationen einen wahren "hype", welcher die transportkapazität der bahnen überforderte: bügelskilifte, zu kleine kabinen etc. ich kann mich erinnern, dass gewisse bergbahnen platzkarten und einen "wartsaal" einführten (z.b. diavolezza, wartezeiten ca. 2 stunden), um dem ansturm herr zu werden. ich war bei gewissen bahnen (z.b. kriens-krienseregg) schneller zu fuss oben, als mit der gondelbahn.
  • ray cappo 08.01.2020 08:29
    Highlight Highlight Schweizer sind Weltmeister im Jammern, unerträglich!
    • ravendark 08.01.2020 15:30
      Highlight Highlight .... deswegen sind wir auch so locker drauf.

      Skiwitz: Skifahrerfamilie zwischen Weihnacht und Neujahr im Skigebiet "Hey, Mueter ... mach d'Sandwiches nöd so dick. Mer wärdet wenig Platz haa, bim Aastaaa !" :-)
  • Prügelknabe 08.01.2020 08:27
    Highlight Highlight Ab nach Östereich...

    Auch in den Skigebieten in Östereich gab es über die Festtage Grossandrang.

    Tiroler Tageszeitung vom 31.12.19.
    "Zillertal/Achental: Für eine Strecke von Achensee nach Wiesing für die man eigentlich 15 Minuten braucht, musste man am Samstag bis zu drei Stunden einplanen.

    Kurier.at vom 2.1.2020
    Das Skigebite von Hochkar (Niederöstereich) musste bereits am Vormittag gesperrt werden.
  • Nik G. 08.01.2020 08:15
    Highlight Highlight Alle die sich über die vielen Leute aufregen, egal wo. Wenn ihr auch dort seit, seit ihr ein Teil dieses ganzen. Ihr helft diese Menschenmasse zu produzieren.
    • Nik G. 08.01.2020 16:31
      Highlight Highlight Der Tourismus in der Schweiz ist nur auf Wachstum gebürstet statt auf Nachhaltigkeit. Sowie unsere Wirtschaft. Lustige Anektote, auf dem Jungfraugletscher müssen Kühlsysteme eingebaut werden um den Gletscher zu kühlen da die jährlichen 1 Million Besucher soviel Wärme abstrahlen, dass der Gletscher dies gar nicht verkraften kann. Aber los schickt noch mehr Menschen hoch.....
  • Daevu 08.01.2020 08:08
    Highlight Highlight Vom schönen Wetter in den Bergen profitieren wollen und sich danach über die vielen Leute und Wartezeiten beklagen?

    Ist doch klar, dass man nicht die einzige Person ist, welche bei schönem Wetter in die Höhe will. Wem es nicht passt soll doch im Nebel bleiben oder auf kleine Skigebiete ausweichen. Dort hat es genug Platz.
    • #veganseatmeat 08.01.2020 09:10
      Highlight Highlight Ich war über die Festtage in Bellwald/VS
      es hatte praktisch keine Leute und die Pisten waren top. Das Skigebiet ist zwar klein jedoch gibt es dort alles was das Herz begehrt.
  • Alpaka 8 08.01.2020 08:05
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist tendenziös und aufgebauscht. Die Buchungssysteme sind nicht unter dem Andrang kollabriert, sondern schlicht wegen eines IT-Problems. Und den Andrang gab es schon früher. Ich mag mich erinnern dass man vor rund 10 Jahren in Engelberg teilweise 1.5 Stunden an der Talstation anstehen musste. Auch die Unfälle sind nicht Folge des Andrangs, sondern des rücksichtslosen Fahrens. Und solche Fahrer gibt es auch an weniger gedrängten Skitagen. http://a

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